Kommentar: Wie Apple mit 2 Geräten sein Portfolio um 40 Geräte erweiterte

11. September 2013 Kategorie: Apple, Hardware, iOS, Mobile, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Am 10. September 2013 präsentierte Apple sowhl das iPhone 5C, als auch das iPhone 5S. Das iPhone 5 ist nicht länger erhältlich, also kam nur ein neues Gerät hinzu? Falsch. Was wäre, wenn Apple gestern 40 Geräte in sein Produktportfolio aufgenommen hätte? Das haben sie nämlich.

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Neben den eigentlichen Smartphones gab es auch Hüllen, die sich wunderbar kombinieren lassen. Lifestyle-Produkte, zurück dort hin, wo Apple einmal war. Das iPhone 5C ist unverschämt teuer, dafür aber mit Hülle in 25 Farbkombinationen erhältlich. Individualisierung made by Apple. Selbst das Top-Modell iPhone 5S erhält 5 verschiedene Schutzhüllen und bietet so in Kombination mit den drei erhältlichen Gerätefarben 15 Kombinationsmöglichkeiten.


Smartphone-Käufer möchten anders sein, sie wollen ein persönliches Device, Google hat sich mit dem Moto X und dem Konfigurator darauf eingelassen, bietet über 400 mögliche Farbkombinationen. Das Smartphone ist nicht mehr nur ein Telefon mit Touchscreen und Apps, es ist mittlerweile ein treuer Begleiter in allen Lebenslagen.

Bei Apple kommt noch hinzu, dass man das iPhone 4S nicht aus dem Portfolio geschmissen hat. Ein Gerät, das mittlerweile zwei Jahre alt ist und dennoch gut genug läuft, um es weiterhin verkaufen zu können. Die Auswahl bei Apple wird größer, der Kunde wird dies dankend annehmen. Es ist nun jede Preislage abgedeckt, auch die Farbkombinationen werden die Geschmäcker der Leute treffen.

Apple geht dabei dennoch kompromisslos vor. Fragmentierung? Nein, es bleibt bei 2 Displaygrößen (iPads ausgenommen), die Rechenpower der verschiedenen Geräte wird sich nur bei grafisch intensiven Spielen bemerkbar machen. Der Kunde, der in den Laden geht, sieht plötzlich 3 verschiedene iPhones und kann das für sich passende heraussuchen. Sei es optisch oder preislich, es gibt mehr Auswahl als bei jedem Vorgänger.

Ich denke, dass es ein Rekordjahr für das iPhone wird, da kann das iPhone 5C noch so überteuert wirken, das goldene iPhone noch so hässlich. Es gibt für die schrottigsten Produkte einen Käufer, man muss ihn nur finden und überzeugen. Und an Überzeugungskraft hat es Apple bekanntlich noch nie gemangelt.

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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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