Kaufinformationen wie E-Mail-Adresse und Namen aus iTunes-Songs entfernen

7. Januar 2012 Kategorie: Apple, Internet, Portable Programme, Software & Co, Windows, geschrieben von: caschy

So Freunde der Sonne. Mein letzter Beitrag, bevor es Richtung Dortmund geht. Ein Beitrag ist noch in der Pipeline für heute Nachmittag. In diesem Beitrag geht es um eines meiner Lieblings-Frickelthemen der letzten Wochen, um iTunes Match. iTunes Match habe ich hier schon lang und breit erklärt (und wie man seine Songs legal auf 256 KBit/s bekommt). Das ist für mich, Stand heute, die beste Lösung, zumindest wenn man mit iTunes unterwegs ist. Ich kaufe meine Lieder und habe sie auf allen Geräten, Cloud sei Dank.

Auch meine anderen knapp 10.000 Lieder lagern auf den Servern von Apple, hören überall da möglich, wo ich WLAN & Co habe, alternativ muss ich die Playlist offline verfügbar machen. Leider eine Apple-Lösung, aber man benutzt bekanntlich das, was einem zum aktuellen Technologie-Zeitpunkt am besten gefällt, das kann im nächsten Jahr schon ganz anders aussehen. Nun aber wacker zum Thema.

Kauft man Musik, dann hat man sie lokal. Wow! Doch du hast nicht nur den Song auf deiner Platte, du hast den Song auf deiner Platte, der deinen Namen und deine E-Mail-Adresse enthält – schließlich bist du der Käufer. Nun kommt Kollege XY zu dir und fragt: „Hier, haste das neue Album von XYZ schon?“. Kollege wie du mal bist, gibst du das Album weiter, Recht auf Privatkopie und Co denkst du dir.

Nun hat der Kollege das Album inklusive deines Namen und deiner E-Mail-Adresse & Co. Den Rest kannst du dir vielleicht selber ausrechnen, wenn es ganz blöd kommt. Früher war Musik tauschen ja easy. Man hatte einen Käufer und der verteilte seine Datei weiter. Wer schlau ist, macht das nicht, aus den eben beschriebenen Gründen. Natürlich könnten eure Musik-Dateien auch einem Hack zum Opfer fallen und mit euren Daten im Netz landen.

Nein, ich weiss nicht, ob es irgendeine Firma interessiert, ob euer Name in irgendeiner Datei steht – aber wer ein wenig paranoid ist, der sollte den iTunes ID Cleaner nehmen, den der Frank für euch entwickelt hat, nachdem in den Kommentaren zu iTunes Match diese Fragen aufkamen. Ich habe das Ganze mal getestet und es funktioniert. Alle relevanten Daten werden automatisiert entfernt. Eben einen Song gekauft, mit einem Hex-Editor geöffnet, meinen Namen gesucht & gefunden – danach den iTunes ID Cleaner benutzt und ein legales Musikstück erhalten, welches nicht meine Mail-Adresse und den Namen enthält.

Das Tool arbeitet automatisiert unter Windows. Einfach in den obersten Ordner mit eurer Musik werfen und ausführen, das Tool erledigt den Rest. Ein Re-Import in iTunes ist nicht nötig. Entfernt werden Name, E-Mail & Kaufdatum, der Tag „gekaufte AAC-Datei“. Viel Spaß, bei Fragen ruhig fragen, Frank liest hier mit.



Über den Autor: caschy

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62 Kommentare

Fi 7. Januar 2012 um 12:15 Uhr

Wäre mir zu unsicher, der Name könnte ja nicht nur als Ascii-String in der Datei enthalten sein, sondern auch beliebig kodiert werden. Dafür gibt es ja viele Verfahren (Fingerprint).

Glaubst du der Kollege mag dich nicht mehr, wenn du einfach sagst: Ja, hab ich. Bei Youtube kannst du das Lied anhören. Wie du doch so oft sagst: „Kostet nur nen Zehner“.
So Leute die einen nur anpumpen/ausnutzen wollen sollen sich denken was sie wollen.

Jan 7. Januar 2012 um 12:25 Uhr

Kann mir das mal jemand genau erklären? Was genau muss ich machen, wenn ich die Datei im Hex-Editor geöffnet habe?

Sandro 7. Januar 2012 um 12:40 Uhr

Einfach bei Amazon als echte MP3 kaufen – Ende

derfrank 7. Januar 2012 um 12:40 Uhr

das tool entfernt insgesamt über 20 verschiedene ID parameter aus den songs. wann, wo, in welchem store, zu welcher zeit, mit welchem account, mit welchem referrer, die IDs um artist und album zu identifizieren usw. werden vernichtet. der name liegt übrigens nicht nur als klartext string vor, sondern ist auch in einem mit speziellen mitteln les und schreibbaren bereich der .m4a datei hinterlegt. löscht man diesen teil, dann verschwindet der klartext string.

benutz man den ID cleaner braucht man gar nix im hex editor öffnen. das hat carsten nur zur demonstration gemacht. könnte man genausogut in itunes unter den dateieigenschaften betrachten.

JSG 7. Januar 2012 um 12:41 Uhr

@Fi: Nun darf man aber Privatkopien von (nicht gegen Kopieren geschützter) Musik machen. Je nach Ansicht bis zu 7 oder 9 Stück, die man Familie und Freunden geben darf…

@Programm: Funktioniert das auch schon mit Käuferdaten anderer Anbieter, etwa auch bei MP3 von Amazon?

Conrad 7. Januar 2012 um 12:42 Uhr

Nochmal mein Vorschlag: Lasst uns von identischen „gereinigten“ AAC die MD5-Checksumme vergleichen, um weiteres Fingerprinting auszuschließen…

Blondie 7. Januar 2012 um 12:45 Uhr

Alles schön und gut, aber wer ist dieser Claude, dem du da dankst?

Keule 7. Januar 2012 um 12:46 Uhr

Es ist leider für viele Leute noch selbstverständlich, dass man die Musiksammlung tauscht. Ich gebe ab und zu mal ne CD in die Verwandtschaft. Das sollte ja wohl noch erlaubt sein, soweit ich weiß. Selten mal mp3.
Von anderen will ich gar nichts mehr haben. Wenn ich da schon die Dateinamen sehe, graust es mir.
Kann so eine Signatur bei mp3 auch vorhanden sein? Theoretisch doch schon. Gibt/gab es das auch in der Praxis?

derfrank 7. Januar 2012 um 12:52 Uhr

könnte bei mp3 theoretisch auch sein. hab allerdings von amazon noch keine musik gekauft. wenn jemand ein file zur untersuchung zur verfügung stellen möchte…

christian 7. Januar 2012 um 13:10 Uhr

Das Wasserzeichen gibt es auch bei Amazon. Sehr ausführliche Erklärung und Vergleich von Anbietern:

http://irights.info/?q=content.....ungsrechte

TiM0E 7. Januar 2012 um 13:23 Uhr

@ Blondie

MUHAHAHAHA! Thumbs up!

Synonym 7. Januar 2012 um 13:29 Uhr

Gibt es auch eine Alternative, die unter OS X läuft?

paradonym 7. Januar 2012 um 13:37 Uhr

Beitrag gevaft….

An Frank… – Ich kann dir ne Amazon-mp3 schicken, natürlich nur, wenn du die Privatsphäre akzeptierst und keine Screens von der mp3 mit meinen Daten machst… Kontakt über Twitter, oder lass dir vom @caschy meine Mail-Adresse geben… Vorausgesetzt ist natürlich auch, dass du die Daten dann nur dafür verwendest und aus den mp3s keinen eigenen Nutzen ziehst (d.h. dass du sie bei dir behältst ohne, dass sie für das Projekt gebraucht werden…)

Muss der „Cleaning-Suchlauf“ immer manuell gestartet werden, oder läuft das Programm komplett im Hintergrund und löscht automatisch die Metadaten bei neu hinzugekommenen Songs raus?
Und die gekauften iTunes-Songs werden ja nicht mit in die 25000er Begrenzung für iTunes Match eingerechnet. Soweit ich hier gelesen habe, erkennt iTunes das Lied dann nicht mehr als gekauft an, und „verrechnet“ den Upload dann aber mit den 25000 Songs. – Gibt es irgendeine Möglichkeit anhand der Metadaten zu erkennen, ob es ein iTunes-Kauf ist, oder ob es ein „gematchter Song“ ist?

Und ein wenig weiter in die Grauzone gedacht… Ist es nicht auch möglich mp3s in m4a zu konvertieren und diese dann mit den Metadaten auszustatten, sodass iTunes quasi denkt, es sei gekauft? (Und folglich die 25000er Sperre umgeht.) – Wobei vernünftigerweise werden die Käufe ja eigentlich mit der Kaufliste, die Apple ja sowieso hat verglichen…

MattMacs 7. Januar 2012 um 13:38 Uhr

Hallo Caschy, hallo Frank,

erstmal danke für den Tip überhaupt. Gibt’s auch ne Mac-Version davon ?

Keule 7. Januar 2012 um 13:42 Uhr

@christian

Vielen Dank, sehr interessant. Das war mir irgendwie noch überhaupt nicht klar. Vielleicht sollte ich doch wieder überteuerte CDs kaufen. Dann gibt es wenigstens kein vertun.

derfrank 7. Januar 2012 um 13:44 Uhr

eine mac version kann ich mangels mac und mangels diverser binaries die nur für windows vorlegen nicht erstellen. aber mitterls http://winebottler.kronenberg.org/ kann man eine standalone mac version schaffen. wenn jemand der einen mac hat das machen will und die mac version dem carsten schickt damit er sie allen zur verfügung stellen kann, dann „hier“ schreien und ich lasse demjenigen eine anleitung zukommen…

das Tool läuft nicht im Hintergrund. Man muss also bei neuen files einfach die exe in den Ordner im Explorer werfen, anklicken und 1 sekunde warten.

Keule 7. Januar 2012 um 14:16 Uhr

Wie ist das eigentlich, wenn man die nicht kopiergeschützten m4a-Dateien oder mp3 von Amazon auf CD brennt (alternativ in wav oder flac konvertiert) und dann neu als mp3, aac, ogg rippt? Das Wasserzeichen müsste doch verschwunden sein. Ist das legal? Decken das die Nutzungsbedingungen ab?
Muss ich als Nutzer eigentlich nachweisen können, woher meine Dateien stammen?

Fumo 7. Januar 2012 um 14:38 Uhr

@Keule

Erfahrungen mit SITMark vom Fraunhofer Institut. Das Wasserzeichen wird einmal oder mehrmals je nach Wunsch des Anbieters in die Datei eingebettet, es ist keine „Frequenz“ die man filtern könnte sondern das Einbetten erfolgt im gesamten Frequenzspektrum. Der Anbieter kann festlegen wie robust die Einbettung erfolgt, also wieviel vom Original erhalten bleiben muß, damit das Wasserzeichen erkennbar bleibt.

Wir haben in eine Audiodatei das Wasserzeichen (TransaktionsID, den Rest hat man sowieso gespeichert) eingebettet, die Audio Datei auf 32 kbit/s runtergerechnet, über Lautsprecher abgespielt und mit einem Mikrophon wieder aufgenommen, das Wasserzeichen ließ sich immer noch auslesen.

Es ist übrigens so, daß man nie weiß, ob das Wasserzeichen noch drin ist, bevor man die Dekodierung mit dem korrekten Schlüssel vorgenommen hat. Selbst wenn zwei Anbieter das gleiche Verfahren verwenden, nutzen sie unterschiedliche Schlüssel und können das Wasserzeichen des anderen weder erkennen noch auslesen.

Wegen eines NDAs kann ich nicht genauer beschreiben wie das alles passiert bzw. wie man das so schnell macht, daß man die Datei sofort an den User ausliefern kann, deshalb für mehr Details hier nachlesen:

http://watermarking.sit.fraunh.....audio.html oder auch http://www.sit.fraunhofer.de/d.....ichen.html

Andi 7. Januar 2012 um 14:44 Uhr

@derfrank

Ich hätte einen Mac und könnte es versuchen zu konvertieren. Kann dir allerdings nicht versprechen, dass ich es hinbekomme. Könntest du mir mal die Anleitung geben?

uwe 7. Januar 2012 um 14:49 Uhr

vermutlich sind die Kaufdaten ja auch bei einer Amazon-mp3 die man kostenlos bekommt. Dann braucht keiner hier was rumschicken…

MattMacs 7. Januar 2012 um 15:09 Uhr

Würde bei der Mac-Version auch unterstützen…

Fumo 7. Januar 2012 um 15:19 Uhr

@Uwe
Guter Plan! Ich habe das erste der kostenlosen MP3s runtergeladen – hier der Hashwert
MD5 (/Music/Amazon MP3/Jenny Boneja & The Ballroomshakers/We’ve Got a Feeling/10 – Set My Soul On Fire.mp3) = 52085b5012ca015dfc8446e39eab15c3

Andi 7. Januar 2012 um 15:29 Uhr

@derfrank

OK, danke. Ich werde es jetzt gleich versuchen. Wenn ich es schaffe, werde ich es (hoffentlich heute noch) hier posten.

derfrank 7. Januar 2012 um 15:34 Uhr

@MattMacs: kannste gerne machen. Infos siehe Link.

Keule 7. Januar 2012 um 15:38 Uhr

@Fumo
Danke für die Erklärung

Jens 7. Januar 2012 um 15:45 Uhr

Mal ne andere Frage in diesem Zusammenhang:
Ich hab zusätzlich zu meinen gekauften Dateien auch noch viele Itunes Dateien meiner schwester. Die kann ich problemlos abspielen, steht nur drin „gekauft von: …“ usw.

… bald will ich auch Itunes Match aktivieren. Darf ich das mit den Dateien überhaupt? Wurde ja nur in der Familie weitergegeben. Oder sollte man auch da besser das Tool benutzen und die Infos aus der Datei entfernen?

BoMb 7. Januar 2012 um 15:52 Uhr

@derfrank
Also so ne WineBottler Umsetzung ist eher schlecht als recht. Die Teile laufen in ner eigenen Sandbox und können nicht einfach auf das normale Mac Dateisystem zugreifen.

Wie wärs, wenn du die Stellen, die du verändert hast, hier postest? (noch besser wäre natürlich dein Source Code, aber ich glaub irgendwie nicht, dass du den rausrücken willst :))

Andi 7. Januar 2012 um 15:53 Uhr

@derfrank

OK, soweit ist alles kompiliert. Nur: Die App ist 248 MB groß!

Die Größe kommt davon, dass die Wine-Bibliotheken allein schon 150 MB sind, dazu kommen noch die von WInebottler und die nativen Mac-APIs. Ich versuche es jetzt noch zu komprimieren, aber noch sieht es nicht gerade gut aus.

Andi 7. Januar 2012 um 16:00 Uhr

@derfrank

Komprimiert sind es „nur“ noch 68 MB. Der Upload in Dropbox läuft gerade noch. Wenn es oben ist, könnt ihr (kannst du) die Datei über folgenden Link erreichen:

http://db.tt/SdB38PPC

San 7. Januar 2012 um 16:03 Uhr

erwirbt man denn über bzw. mit itunes match das Recht der Weitergabe? Könnte mir durchaus vorstellen, daß es eben nur für Cloud gedacht ist, d. h. zum Abgleich(en). Steht leider nicht auf der Seite die Christian verlinkt hatte.

Andi 7. Januar 2012 um 16:24 Uhr

Schade. Leider funktioniert es nicht so, wie wir uns das wünschen. Die Musikdatei wird nicht bearbeitet – weder geändert noch eine gereinigte, eigene Datei erstellt. Ein MD5-Check liefert vor und nach der Bereinigung folgenden String:

MD5 (05 Wenn Worte meine Sprache wären.m4a) = 0a3e63ffd7552337cd48bf1256cb9b7c

Das einzige, was funktioniert, ist das direkte Ausführen der exe-Datei mit Wine. Es wird eine eigene Datei mit anderer Summe erstellt:

MD5 (05 Wenn Worte meine Sprache wären-data-30000.m4a) = e0a4ce3288345deb34e920ffb6212c95

Doch das ist ja auch nicht das Wahre.

MattMacs 7. Januar 2012 um 16:59 Uhr

@derfrank

welche Windows-Binaries werden denn dafür gebraucht ? In welcher Sprache ist dein Programm geschrieben ?
die Wine-Lösung scheint ja leider nicht so optimal zu sein…

Sebastian 7. Januar 2012 um 18:36 Uhr

Wunderbares Tool, vielen Dank Frank! Wie sieht es denn mit Unterstützung für Filme oder TV-Serien aus? Dürfte ja die gleiche benutzte Metadaten-Technik sein.

BoMb 7. Januar 2012 um 20:37 Uhr

@Sebastian

Film und TV-Serien aus iTunes sind nicht DRM frei.

Sebastian 7. Januar 2012 um 22:38 Uhr

@BoMb:

Ja, das mag sein. Aber das heißt nicht unbedingt, dass es nicht möglich ist, die Metadaten zu bearbeiten/die ID zu entfernen. Abgesehen davon gibt es Wege, das DRM verlustfrei zu entfernen.

Hedemann 7. Januar 2012 um 22:50 Uhr

Amazon-mp3s sind übrigens nur zum Teil mit Wasserzeichen versehen. Wenn, dann wird (in der Regel) wohl auch darauf hingewiesen. Wir haben zum Start des mp3-Shops mal einige Vergleiche gezogen. Die MD5-Hashwerte waren immer identisch, die Dateien also unverändert gleich, was darauf hindeutet, dass keine persönlichen Daten enthalten waren. Sicher sein kann man sich leider nie, zumal Amazon da nicht so recht Stellung zu bezogen hat (aktuellen Stand kenne ich gerade nicht).

BoMb 7. Januar 2012 um 23:21 Uhr

@Sebastian

Das ist in diesem Fall nicht möglich, da die Metadaten genutzt werden, um das Medienrecht für die Datei zu bekommen. Ohne die Metadaten lassen sich die Dateien nichtmehr nutzten. Ich wüsste außerdem sehr gerne von der Methode, iTunes DRM verlustfrei zu entfernen. Mir sind nur Möglichkeiten bekannt, das Video praktisch vom Bildschirm abzufilmen (digital oder analog)

Geistiges Eigentum schuetzen 8. Januar 2012 um 10:20 Uhr

Wieso kauft sich nicht jeder einfach das Recht ein bestimmtes Lied anzuhören?

Sebastian 8. Januar 2012 um 14:51 Uhr

@ BoMb:

Ich fürchte, ich verstehe nicht, was Du mir sagen möchtest. Was meinst Du mit „Medienrecht für die Datei bekommen“? Ich denke mir das so: Ich kaufe eine Serie/einen Film bei iTunes, entferne das DRM und dann möchte ich noch aus Gründen meine ID und die anderen Metadaten entfernen. Dieses Metadaten-Entfernen müsste dann analog zu Songs gehen, also könnte Frank sein Tool vielleicht entsprechend aufbohren.

iTunes-DRM lossless entfernen kann Requiem (ganz aktuell in Version 3.1).

@ Geistiges Eigentum schuetzen:

Tut jeder, der iTunes Match benutzt oder Sachen bei iTunes kauft.

PseudoWeltverbesserer 8. Januar 2012 um 17:25 Uhr

Bei allem Hang zur Technik, CDs sind mir doch immer noch lieber als bloße MP3s. Beim Musikladen meines Vertrauens die CD kaufen in der Ubahn sitzen festellen das man kein Messer dabei hat, die Plastikhülle mit Schlüssel aufummeln und dann sich das Booklet anschauen. Und zu Hause dann die CD einlegen und zurück lehnen. Und die CDs mit den besten Covern kommen an die Wand.

Und man hat kein Problem das irgendwelche persönlich Daten irgendwo gespeichert sein könnten. Und bei Verlust des MP3 Players man in Verdacht gerät, die Musik im Internet zu verbreiten.

Timo 8. Januar 2012 um 20:14 Uhr

Interessant was Apple alles speichert. Sind die Informationen denn in dem ID3-Tag hinterlegt?

Tom 8. Januar 2012 um 21:01 Uhr

AVAST Virenscanner meldet Malware beim Versuch des Runterladens von http://ftp.hosteurope.de/mirro.....Cleaner.7z

Sascha 8. Januar 2012 um 22:29 Uhr

Super vielen Dank für das Tool! Funktioniert super!

PseudoWeltverbesserer 8. Januar 2012 um 22:37 Uhr

@Tom
Wenn da Generic (gen) oder Heuristic steht, wird das nur eine weitere falsch Meldung sein. Wie so oft bei Antiviren Programmen.

@Timo
Denke ich nicht wäre dann ja viel zu simple das zu entfernen. Auch wäre dann ein Hex Editor unnötig. ^^

Geistiges Eigentum schuetzen 9. Januar 2012 um 02:17 Uhr

@Sebastian:

Falsch, man kauft sich nur das Recht, selbst Musik anzuhören (mittels einer Datei, die auf eine bestimmte Art und Weise geschützt und markiert ist). Wozu soll man dafür Daten aus der Musikdatei entfernen wollen?

Wieso überhaupt Musik weitergeben, ohne dass der Künstler bezahlt wird? Wenn andere Musik hören wollen, sollen sie doch das Recht auf das Anhören dieser Musik gefälligst kaufen!

MartinV 9. Januar 2012 um 11:51 Uhr

@ Geistiges Eigentum schuetzen, mit anderen Worten, du zahlst für dich auch alleine die GEZ-Gebühren, liest deine Zeitung nur alleine und Bücher sind auch nur für dich da wenn du sie gekauft hast? …wers glaubt wird selig!

PseudoWeltverbesserer 9. Januar 2012 um 12:39 Uhr

@Geistiges Eigentum
Man kauft sich bei Videospielen eine Lizenz. Weder bei Filmen noch bei Musik kauft man sich nur eine Lizenz. (Außer bei DRM)
Wofür man die Daten entfernen will hab ich über dir schon genannt wenn man einen MP3 Player verliert oder geklaut wird hat man keine möglichkeit zu verhindern das die Dateien samt Daten im Internet gelangen.

habeueblenmundgeruch 9. Januar 2012 um 22:55 Uhr

oder einfach in ogg umwandeln und wieder zurueck.

HaWa 19. Januar 2012 um 22:06 Uhr

Guten Abend zusammen.

Ich habe das Tool gerade auf mehre Hörbücher im *.m4b-Format losgelassen. Leider ohne Erfolg. In allen stehen noch diverse Daten drin.

Gibt es dafür eine Lösung bzw. wäre eine Lösung denkbar?




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