Internet der Dinge: noch ein Zusammenschluss auf der Suche nach einem Standard

15. Juli 2014 Kategorie: Internet, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Das Internet der Dinge, vernetzte Haushaltshelfer, Thermostate, Waschmaschinen. Wir können uns heute noch gar nicht vorstellen, was morgen alles vernetzt sein wird. Die großen Firmen aber anscheinend schon, sie bilden munter Zusammenschlüsse, um auf einen Standard für das Internet der Dinge zu kommen. Letzte Woche gab es einen Zusammenschluss verschiedener Firmen, der Qualcomm als großen mobilen Chiphersteller außen vor lässt. Mit der „Thread Group“ gibt es jetzt einen weiteren Zusammenschluss. Neben Samsung, Nest Labs und ARM sind folgende Firmen direkt ab Start dabei: Yale Security, Silicon Labs, Freescale Semiconductor und Big Ass Fans.

Thread_Group

Ziel der Thread Group ist es nicht einfach einen weiteren Standard zu schaffen, sondern ein auf IPv6 basierendes Netzwerkprotokoll zu ermöglichen, das auf offenen Standards basiert. Dadurch sollen vernetzte Geräte direkt miteinander kommunizieren können und ein eigenes Mesh-Netzwerk aufbauen. Klingt ähnlich wie beim Open Interconnect Consortium, zeigt wie frisch das ganze Gebiet noch ist und wie uneinig sich die Hersteller sind.

Der richtige Standard und somit die Verknüpfung verschiedener Hersteller in einem System werden der entscheidende Faktor über Erfolg und Misserfolg sein, wenn es um das Internet der Dinge geht. Schon heute gibt es zahlreiche vernetzte Dinge, die wenigsten sind aber untereinander kompatibel. Ist dies nicht gegeben, wird auch der Kunde nicht unbedingt zu solchen Produkten greifen, zumindest nicht, wenn er nicht der kleinen Gruppe der Early Adopter angehört.



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Quelle: VentureBeat |
Über den Autor: Sascha Ostermaier

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