HP Stream: so ist das 200 Dollar Windows-Notebook ausgestattet

18. August 2014 Kategorie: Hardware, Windows, geschrieben von:

Über Microsofts Niedrigpreis-Laptop-Strategie haben wir bereits berichtet, nun hat Mobile Geeks Dokumente ausgegraben, die das HP Stream Notebook fast in seiner ganzen Pracht zeigen. Ein 14 Zoll-Modell wird es werden, ausgestattet mit SSD und einem Prozessor von AMD. Der Preis wird in den USA bei 199 Dollar liegen, hierzulande dürfte es – sofern das Gerät auch hier erscheint – etwas mehr werden, vermutlich 200 bis 220 Euro. Die Informationen über das Gerät stammen aus einem Reparaturhandbuch von HP.

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Die Rechenleistung erledigt ein AMD A4 Micro-6400T Quad-Core-SoC (1 GHz, maximal 1,6 GHz), der eine Radeon R3 Grafikeinheit integriert hat. Allem Anschein nach kommt der HP Stream dadurch ohne aktive Kühlung aus. Außerdem an Bord: 2 GB RAM, die laut Reparaturhandbuch fest verlötet sind, man kann den RAM also nicht einfach erweitern.

Der Speicher steht in Form einer SSD zur Verfügung. Verbaut werden hier 32 GB oder 64 GB. Das 14 Zoll-Display kommt mit einer Auflösung von 1366 x 768 Pixeln. Einen Touchscreen gibt es in der günstigsten Variante nicht, wohl aber in anderen Versionen des HP Stream.

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Weitere Ausstattungsmerkmale: 720p Webcam, Beats Audio mit 4 Lautsprechern, N-WLAN, Bluetooth 4.0, SD-Kartenleser, HDMI, 1x USB 3.0, 2x USB 2.0, 2.960 mAh-Akku (32 Wh), Multitouch-Trackpad. Hier die vollständige Liste des HP-Dokuments:

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Das verwendete Betriebssystem ist Windows 8.1 in der Bing-Edition. Bing-Edition heißt nicht viel mehr, als dass es für den Hersteller kostenlos ist und die (vom Nutzer änderbare) Standardsuchmaschine Bing ist. Außerdem gibt Microsoft noch 100 GB Cloudspeicher bei OneDrive für 2 Jahre dazu.

Man sieht an diesem Gerät sehr schön, wie aggressiv Microsoft zusammen mit den Herstellern die Chromebooks angreift. Sei es die Hardware-Ausstattung, als auch das kostenlose Betriebssystem, sowie die 100 GB OneDrive-Speicher, im Prinzip handelt es sich um Chromebooks mit Windows. Das dürfte sicher einige Kunden bringen. Wäre ein 200 Euro Notebook mit Windows für Euch attraktiver als ein Chromebook auf ähnlichem technischen Niveau?


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