Google stimmt „Do Not Track“-Button für den Chrome Browser zu

24. Februar 2012 Kategorie: Google, Internet, geschrieben von:

Bei Google gilt wie bei kaum einem anderen Unternehmen „ist ein Service kostenlos, bist du selber das Produkt“, der Chrome-Browser zeichnet beispielsweise ziemlich viele Informationen über das Surfverhalten der Nutzer auf um so letztendlich präzise, werbe-relevante Anzeigen zu schalten  und so ist es kein Wunder, dass Google hier häufiger Kritik ausgesetzt ist. was der Chrome Browser ist inzwischen deutlich weniger geworden, siehe hier, trotzdem gibt es noch häufiger Kritik.

(ursprüngliches Bild unter CC-Lizenz bei FlickR von TopRankBlog)

Nachdem in den USA aber gerade ein kleines Erdbeben in dieser Richtung losgetreten wurde, eine Staatsanwältin gegen Google, Apple und Co. wegen des Datenschutzes auf die Pauke gehauen hat, Datenschutzrichtlinien in den Apps bei Google, Apple und Co. eingeführt werden und sogar US-Präsident Obama eine diesbezügliche Verbraucherschutzrichtline  („Do Not Track“) angestrebt hat, beugt sich a Google dem Druck und wird in den Chrome Browser einen „Do not Track“-Button integrieren.

 

“We’re pleased to join a broad industry agreement to respect the ‘do-not-track’ header in a consistent and meaningful way that offers users choice and clearly explained browser controls”

So zumindest das Statement von Googles Senior Vice President of Advertising Susan Wojcicki. Wie der Button am Ende aussieht, was er konkret bewirkt und welche Daten trotzdem noch auf Googles Servern landen ist noch unklar. Ich argwöhne mal, dass man wohl kaum sämtlichen werbe-relevanten Datenverkehr abschneiden wird – dann hätte Google schließlich keine Gegenleistung mehr für die Nutzung des Browsers – will aber nichts unterstellen und lasse mich von dem Ergebnis überraschen.

Grundsätzlich ist der Ruck der hier gerade durch die Branche geht auf jeden Fall zu begrüßen, schließlich blicken viele kaum noch durch, welche Daten sie gerade alle preisgeben und die Politik ist gänzlich überfordert …
Ich bin mal gespannt, wie weit die aktuelle Tendenz reicht – ob Google, Facebook, Apple und Co. in Zukunft entweder komplett und ohne aufwändiges Anfrage-Prozedere die gesammelten und genutzten Daten anzeigen müssen, oder sogar in ihrer Sammelwut begrenzt werden.

via SlashGear


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