Google Glass: Neue Version soll bereits von Googles Unternehmenspartnern genutzt werden

1. August 2015 Kategorie: Wearables, geschrieben von: Pascal Wuttke

Google Glass ist tot, es lebe Google Glass! Gut, etwas überdramatisch, aber bedenkt man den Werdegang des wohl am kontroversesten diskutierten Wearables bislang, ist es gar nicht mal so falsch betitelt. Hoch angepriesen und tief gefallen bis das Thema in der Versenkung verschwand. Keiner hatte mehr geglaubt, dass Google das Projekt so schnell noch mal wieder in die Hand nehmen würde.

Google Glass Bedienung

Doch aktuellen Berichten von re/code und Wall Street Journal zufolge soll Google eine neue „arbeitsorientierte“ Version von Glass an Entwickler-Teams verschiedener Unternehmenspartner ausgehändigt haben soll. 9to5Google hatte dies bereits vor einer Woche angedeutet und geschrieben, dass die neue Glass-Version ein sich genau in der Mitte zwischen Performance und Ansprüchen der Arbeitswelt ansiedelt.

Die neue, aktuelle Version von Glass soll sich über ein Scharnier leicht an normale Brillengläser anbringen lassen und das Prisma-Display soll sogar vertikal wie horizontal anbring- und nutzbar sein. Des Weiteren soll im Inneren der Google Glass ein schnellerer Intel Atom-Prozessor und ein besserer WLAN-Chip werkeln. Auch der Akku soll ausdauernder sein und zusätzliche Akkupacks sollen sich dank Magneten an das Headset anbringen lassen können.

Das ist natürlich alles schön und gut, dass Google das Projekt Glass scheinbar nicht gänzlich aufgegeben hat, doch leider heißt die News aktuell nicht, dass auch der allgemeine Verbraucher-Markt irgendwann wieder auf Google Glass hoffen kann. Schenkt man den Quellen des Wall Street Journals glauben, dann könnte es eine „Consumer-Version“ geben, doch diese ist noch mindestens ein Jahr entfernt davon, auch nur ins Gespräch zu kommen.

Einzig positive Hoffnung, die bleibt: Eine allgemeine Version von Google Glass soll am Ende nicht annähernd so teuer sein wie die ursprüngliche Explorer Edition, die satte 1.500 Dollar kostete. Die aktuelle Enterprise-Version soll bereits unter diesem Preispunkt liegen.



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Über den Autor: Pascal Wuttke

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