Google Adsense ausblenden

19. Februar 2010 Kategorie: Internet, Privates, WordPress, geschrieben von: caschy

Ich setze hier im Blog Google Adsense ein. Wird man nicht reich mit – vor allem wenn es ganz normal steuertechnisch angemeldet ist. Ich selber nutze zwar Adblock Plus für den Firefox, habe aber bei vielen Blogs (Blogs mit eigenem Content, keine Copy&Paste-Blogs) Adblock deaktiviert und klicke ab und an (ja wirklich!). Ich finde personalisierte Werbung nämlich toll. Echt. Manchmal ist aber Werbung fehl am Platze (zum Beispiel bei meiner Aktion für den guten Zweck).

Zur Auslieferung von Google Adsense nutze ich das WordPress-Plugin Who Sees Ads. Mithilfe dieses Plugins kann man genau einstellen, wann und wie oft wo und welche Werbung angezeigt wird. Das funktioniert nicht nur mit Google Adsense sondern mit jeglichem Code.

Ich mache es kurz: das Plugin unterstützt reguläre Ausdrücke. Ich bin leider kein so pfiffiger Kopf (und habe nie Zeit irgendwelche Dokus zu wälzen) wie mein Kumpel Roman, der hat mir den Code gegeben hat. Ich fragte ihn, ob man Werbung in einzelnen Artikeln deaktivieren kann. Sofern ihr dieses wollt, merkt euch folgenden Code:

Bedingung: if (get_the_ID() == ’12401′) {dont display}

Natürlich muss die Post-ID eurem Beitrag entsprechen, in dem ihr die Werbung ausblenden wollt. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen :)

Roman führt das Ganze etwas weiter aus in seinem Beitrag: Werbung Artikelweise deaktivieren

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Über den Autor: caschy

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28 Kommentare

kurtextrem 19. Februar 2010 um 20:17 Uhr

Und hier ein Adblock Plugin für alle Chrome liebhaber: https://chrome.google.com/extensions/detail/chmimgmjdabgiilljdjfbonifbhiglao (Nutze ich selber und verbraucht die wenigsten Ressourcen und blockt am besten :) )

tux. 19. Februar 2010 um 20:27 Uhr

Dadurch, dass du AdSense verwendest, verstößt du gegen Datenschutzbestimmungen, da ohne die Einwilligung der Besucher Daten an Google gesendet werden. Rechtlicher Hintergrund: siehe c’t 5/2010. Bitte ändern.

Konsti 19. Februar 2010 um 20:33 Uhr

Und ich hab mich schon gewundert, dass ich auf den Beitrag hier nicht mit Opera raufkam, weder ausm GoogleReader noch direkt über die Seite, aber Adsense mag meine urlfilter.ini scheinbar nicht – zu Recht wie ich finde.

jonny0303 19. Februar 2010 um 20:40 Uhr

Da die Werbung auf meinem Blog so gut wie garkeine Einnahmen brachten und nichteinmal den Webspace komplett Re-Finanzierten, habe ich auf meiner Webseite (und dem Blog) die Werbung nun komplett verbannt. :)
Aber top Beitrag (mal wieder) ;)

cro 19. Februar 2010 um 21:09 Uhr

Ich pers. halte gar nichts von (personalisierter) Werbung. In den 12 Jahren, in denen ich im Web unterwegs bin, ist die Werbung immer aggressiver, penetranter und belästigender geworden. Wer braucht Sound bei der Werbung? Wer will einen fetten Layer vor dem Content, den man im Web lesen will oder gesucht hat? Wer will Freiwillig extra noch im Web mit Werbung zugedröhnt werden, abseits von den anderen Medien. Genauso diese “shice” mit den Brandings bei den Mobiltelefonen oder Netbooks, wer will das, ernsthaft jetzt. Ich bin froh keine Werbung sehen zu müssen und wenn ich Werbung sehen möchte, dann suche ich auch danach.

Ich habe schon Webseiten gefunden, die ihren Content im Layer der Werbung auslieferten, bei sowas füttere ich äußerst fix meine Blacklist.

Roman 19. Februar 2010 um 21:24 Uhr

Danke für die Erwähnung.

Du solltest die Hochkommas nochmal richtig setzen, sonst kann es zu Problemen in WordPress führen.

PHP Maniac 19. Februar 2010 um 21:40 Uhr

Danke für den Hinweis, kannte das Plugin noch nicht. Werde es definitiv mal testen.

Zu personalisierter Werbung kann ich nur sagen, dass diese mir deutlich lieber ist als z.B. Layers oder große Banner. Ehrlich gesagt habe ich mein Adblock sogar auf der Googlesuche ausgeschaltet um die Adwords-Werbung sehen zu können. Habe dort schon des öfteren interessante Produkte von weniger bekannten Firmen gefunden.

Jawoll 19. Februar 2010 um 21:54 Uhr

So ist das Richtig Caschey! Wenn nur andere auch so denken würden, könnten wir alle ein Stück wohlhabender sein. Aber statt dessen wird generell alles geblockt und ob jemand will oder nicht “google analytics” ist überall dabei.

Wie wärs mit einer Liste Deiner Fav-blogs? Könnten ja alle mal die Seiten aufrufen und ein bisschen durchstöbern :)

g33k 20. Februar 2010 um 01:09 Uhr

Schade, dass sich “Google Adsense ausblenden” nur auf Artikel in einem Blog bezieht. Der Titel lässt eine generelle Lösung vermuten!

Aber egal, heutzutage muss alles um- aus- zu- weggeblendet werden. Dabei sind die meisten nur ver- bzw. geblendet vom Internetz.

IkarosNeX 20. Februar 2010 um 09:51 Uhr

Hallo,
Soweit ich weiß, ist es zulässig die IP-Adressen zu Speichern, solange die IP-Adressen gekürzt werden oder die Besitzer der gespeicherten IP-Adresse damit einverstanden sind.
Desweiteren, steht es in den Nutzerbedingungen unter Punkt 1 “Erhebung und Verarbeitung von Daten”, Absatz 2,3 und 4 , wann und was gespeichert wird. Wenn jemand den Nutzerbedingungen nicht zustimmen will, soll er die Seite halt nicht besuchen.
Zudem was hier Carsten an Daten erhebt, ist sehr gering im vergleich mit Twitter, Myspace und Co. , oder Windows, Mac OS X. Deswegen sollte man immer die AGBs lesen.

@Carsten du hast einen tollen Blog. :)

Gruß Jen

Sonne 20. Februar 2010 um 10:10 Uhr

@Norbert

Die Gerichte streiten sich, ob die IP-Adresse personenbezogene Daten sind. Und mir ist noch kein Urteil des BGH bekannt, wo er sich mit diesem Thema beschäftigt hat.

tux. 20. Februar 2010 um 12:35 Uhr

IkarosNeX: Dann ist es aber zu spät! – Man weiß es vorher nicht.

nono 20. Februar 2010 um 13:12 Uhr

@chaschy, zitat:

“Ich finde personalisierte Werbung nämlich toll. Echt.”

du solltest dir mal an den kopf greifen mein freund.

Audi 20. Februar 2010 um 13:35 Uhr

Is schon witzig irgendwie da gibt es leute die ihr halbes privatleben im internet austragen und jeder man jedes detail ihres lebens mitteilen und im selben atemzug rumkritisieren wen ein blog den sie freiwillig besuchen IPs mitschreibt aber im selben blog dan doch wieder auf ihr viritueles leben bei Twitter und co verweisen also echten daten kraken !
Also Tux ich würd mir mal gedanken machen ob du nicht ein wenig schizophren mit deinen daten bist.Und wen du schon auf irgendwelche “Rechtlichen Hintergründe” verweist dann machs rischtig und weisse nicht nur auf eine ausgabe einer zeitschrift hin wer meckert der sollte sich auch die mühe machen sowas handfest zu dokumentieren und rischtige Quellen anzugeben.
Aber das ist ja zuviel einfach sch**sse in den raum zu schreien is einfacher.

@nono
Fass dir auch mal an den kopf wenn jemand aus persönlicher werbung nutzen ziehen kann soll er es doch nutzen. Ehrlisch was will chaschy noch gross schützen seine interessen und weiteres postet er jeden tag in diesen blog, twitter ,Facebook und so weiter. Er nutzt die vernetzten möglischkeiten von Google und seinen diensten. Im ende hat er für sich entschieden ein gross teil seiner daten Google und co offen zu legen da macht personalissierte werbung auch keinen unterschied mehr. Ist aber seine entscheidung und die zieht er durch

MFG
Audi

C.andy 20. Februar 2010 um 13:45 Uhr

@Konsti

Mach vor das Wort “adense” einen Slash (/), somit ist adense geblockt, aber auf Posts wie diesen kann man zugreifen!

Man blockt ja auch nicht mit “add”, sonst kann man wohlmöglich nicht mal mehr auf Add-ons Seiten zugreifen.

Gruss, C.andy

Ricky 20. Februar 2010 um 13:47 Uhr

@Konsti

Mach vor das Wort “adense” einen Slash (/), somit ist adense geblockt, aber auf Posts wie diesen kann man zugreifen!

Man blockt ja auch nicht mit “add”, sonst kann man wohlmöglich nicht mal mehr auf Add-ons Seiten zugreifen.

Gruss, Ricky

Konsti 20. Februar 2010 um 13:50 Uhr

Danke Ricky,
hab ja nur ne vorgefertigte urlfiltet.ini genommen. Hat mich schon gewundert, dass ich nicht mal in die Kommentare konnte.

tux. 20. Februar 2010 um 14:42 Uhr

Audi: Mein Privatleben wirst du im Internet nirgends ausgebreitet finden. Ich bin da konsequent. Richtige Quellen? Blätter die c`t am Kiosk durch. Ich bin leider kein Jurist. Aber warum sich informieren, wenn man stattdessen auch einfach denunzieren kann?

caschy 20. Februar 2010 um 14:47 Uhr

@nono (http://stadt-bremerhaven.de/google-adsense-ausblenden/#comment-97120) Was spricht aus deiner Sicht dagegen? Ob ich etwas kaufe oder nicht, das bestimme ja noch ich. Und ja, ich kann das wirklich gut trennen ;)

Audi 20. Februar 2010 um 15:38 Uhr

Zitat tux
“Aber warum sich informieren, wenn man stattdessen auch einfach denunzieren kann? ”

Jetzt hast du es verstanden gratuliere

tux. 20. Februar 2010 um 15:44 Uhr

Du offenbar leider noch immer nicht.

Luca 23. Februar 2010 um 19:42 Uhr

@tux.: Lesen will aber auch gelernt sein.

c’t 5/2010, Seite 156 (Sündenfall Weitergabe): “Das prominenteste Beispiel für eine solche [unerlaubte] Nutzung ist aber Google Analytics.”

Wo bitte steht da was über AdSense?

tux. 23. Februar 2010 um 19:44 Uhr

In der Regel arbeiten beide Dienste zusammen.

Luca 24. Februar 2010 um 15:23 Uhr

Magst du das denn mal mit einem Textbeleg nachweisen? Habe kurz recherchiert und leider keinen Zusammenhang feststellen können. Auch ein befreundeter Google-Mitarbeiter (ist allerdings Admin, kein Programmierer) meinte, er wisse nichts in dieser Richtung.

Man muss AdSense sogar in Analytics integrieren, um die Daten anzuzeigen.

Caschy benutzt allerdings auch Analytics, dass das was mit AdSense zu tun hat ist aber Schwachsinn.

tux. 24. Februar 2010 um 15:26 Uhr

Sollte ich da etwa einen Denkfehler gemacht haben?

Ah, Caschy benutzt auch Analytics; dann war zumindest meine Klage nicht allzu verfehlt.

Alexander Nähring 4. März 2010 um 18:35 Uhr

Ich hab nicht alle Beiträge gelesen, aber:

@cro

Was du beschreibst hat nicht wirklich viel mit personalisierter Werbung zu tun.
Und schon garnicht mit Werbung über Google AdSense.
Die ist nämlich alles andere als penetrant, weil das den User nur eher zum NICHT anklicken bewegt…

Ich find Google AdSense eigentlich gut…
Nur wurde ich leider daraus verbannt, aufgrund “ungültiger Klickaktivitäten” -.-’


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