Fitte Blogger – fit für einen guten Zweck

16. Februar 2010 Kategorie: Internet, Privates, geschrieben von: caschy

Personen, denen der Mensch hinter diesem Blog völlig egal ist können nun aufhören zu lesen. Dieses Mal geht es nicht um Technik oder Software sondern um einen anderen Teil meines Lebens: den inneren Schweinehund. Ich weiss dass mich mittlerweile viele Menschen kennen oder zu kennen glauben, trotzdem plaudere ich mal ein wenig aus dem Nähkästchen. Ich weiss gar nicht, wie ich den Beitrag hier richtig anfangen soll. Schwieriges Thema. Ich schreibe einfach mal drauf los und hoffe, dass ihr meinen Gedankengängen folgen könnt – denn wie ihr erfahren werdet: ihr seid extrem wichtig für mich 😉

Mein Schweinehund. Er erfindet dauernd Ausreden für mich. Wer mich kennt weiss: der Carsten hat definitiv ein Gewichtsproblem. Ich hab echt mal extrem viel gewogen. Ich habe als Techniker damals bei unserem PC-Spezialist gearbeitet und in der Mittagspause gab es oft den Grillteller Spezial aus Bremerhavens bester Fritten-Schmiede. Irgendwann habe ich dann die Reissleine gezogen und mal was getan. Abgenommen nämlich. Ohne Sport. In den Kommentaren habe ich oft gehört: „du musst Sport machen“. Habe ich natürlich nicht drauf gehört. Ging ja immer so gut.

Ich schaffte es auch weiterhin abzunehmen. Bis sich mein berufliches Leben völlig auf den Kopf stellte. Aus einem Job der es täglich erforderte stundenlang zu gehen oder zu stehen wurde das Home Office. Seit Mai 2008 ist mein Zuhause größtenteils mein Arbeitsplatz. Home Office heisst: sitzen. Wenig bis keine Bewegung. Durch meine Arbeit und meine privaten Web-Aktivitäten bin ich ein Gefangener des Netzes. Ich sitze den ganzen Tag vor dem PC. Teilweise kommt man tagelang nicht aus der Bude 😉 Bereits 2007 nahm ich mir vor das örtliche Fitnessstudio zu frequentieren. Was daraus geworden ist? Nichts. Mein innerer Schweinehund.

Dann habe ich es endlich geschafft mich im Fitnessstudio anzumelden. War circa vor einem halben Jahr. Aber selbst dann findest du (bzw. der Schweinehund) irgendwann immer Ausreden. Und so zahle ich monatlich 16,90 Euro für noppes. Ist natürlich ärgerlich. Meine ganzen (Miss-)Erfolge hatte ich auch in der Kategorie 99 Kilo festgehalten. Irgendwann habe ich das Thema aus dem Blog zu Posterous ausgelagert. Es fanden sich über 20 Interessierte, die mitbloggen wollten und durch „die Gruppe“ positiven Druck erfahren wollten. Klappte anfangs ganz gut, dann hatten die meisten leider keine Lust mehr.

Nun zu meinem Problem:

Ich werde ja im Mai heiraten, nachdem ich ja auf Rhodos meiner besseren Hälfte einen Antrag gemacht habe. Das Problem ist: ich sitze nur rum und gehe nicht zum Sport. Eigentlich hätte es die Nadine ja verdient, nen fitten und gut aussehenden Mann vor dem Altar zu zerren. Die Wahrheit sieht anders aus. Ich bin unfit, aus der Form und sehe aus wie eine Socke voll Popcorn 😉 Ich muss in spätestens zwei Monaten meinen Hochzeits-Anzug kaufen!

Nun zur Lösung:

Ich brauche einen Arschtreter. Eine ganz besondere Motivation. Irgendwann vor einiger Zeit twitterte ich mal, dass es mich wohl motivieren würde, wenn es irgendeinen Sponsor geben würde, der meinen Fitnessgedanken unterstützt und positiven Druck auf mich ausüben würde.

Nein, natürlich würde ich niemals Geld für so etwas haben wollen. Never ever. Ich bin ein sehr sozial eingestellter Mensch, gehöre aber zur Sorte Mensch „tue Gutes und quatsche nicht drüber“. Ich habe meine Arbeit und schlage mich schon irgendwie durch das Leben. Es gibt Menschen, die haben es eben nicht so gut. Meine Idee war: ich mache eine Aktion und irgendein Sponsor unterstützt mich für einen guten Zweck. Aber das macht doch eh keiner, oder?

Ende letzten Jahres hatte ich mit Jörg wegen eines Gewinnspiels für dieses Blog Kontakt. Ich erzählte ihm von meinem „Problemchen“ – fehlender positiver Druck. Jörg stelle einen Kontakt her und sorgte damit für eine Sache, die mir so wohl nur einmal in meinem Leben passieren wird.

Jetzt ist die Einleitung beendet und ihr kommt ins Spiel.

Ich hatte mit McFit Kontakt – eben jenem Fitnessstudio, in dem ich auch Mitglied bin. Ich sprach mit den Leuten dort und mir wurde folgendes „Angebot“ gemacht: ich lasse mir in meinem Studio in Bremerhaven einen Ernährungs- und Trainingsplan erstellen. O.k. soweit nichts ungewöhnliches.

Ich muss drei Mal die Woche zum Training. Sechs Wochen lang.

Was dann ist? Nun ja – ich bin fitter und passe hoffentlich in einen schicken Anzug. Momentan ist da noch Handlungsbedarf. Stand jetzt sehe ich so aus (und das ist noch günstig getroffen (175cm und 109 Kilo)!!!):

Doch wofür?

Sollte ich (und YES! das werde ich mit eurer Unterstützung) das Trainingsprogramm schaffen, dann wird McFit auf meinen Wunsch hin einen guten Zweck unterstützen. Ja, da muss man auch mal ne Summe nennen.

5.

Nein, nicht fünf Euro.

Auch nicht 50 oder 500.

McFit wird nach Abschluss meines Programms nicht weniger als 5000 Euro (in Worten FÜNFTAUSEND) für einen guten Zweck spenden. Genauer gesagt geht die Summe vollständig und ohne Umweg durch meine Taschen direkt an das Kinderprojekt Arche in Berlin-Hellersdorf.

Ist das der Wahnsinn? Ist das Awesome? Ich bekomme nen ordentlichen Schliff und kann auch noch mal ausnahmsweise etwas Gutes tun. Hell yeah – ich freue mir richtig den Hintern ab. Ernsthaft.

Jetzt kommt ihr ins Spiel. Für 25 Leute konnte ich für meinen Trainingszeitraum noch „Freikarten“ besorgen. Ihr könnt (sofern ihr wollt) also für sechs Wochen Tag und Nacht trainieren gehen. So wie ihr eben Bock habt. Das heisst: wenn ihr wollt, dann schreibt ihr mich an. Ich lasse euch dann für das Studio in eurer Nähe eintragen. Kostenlos.

Genauer Blabla:

Ihr haut mich via Twitter oder Facebook an. Ihr dürft auch gerne drüber bloggen. 25 Leute suche ich raus, Zufallsprinzip.

Alternativ habe ich ne Facebook-Seite für die Aktion eingerichtet (Yeah!): Fit für einen guten Zweck. Die Leute sollten wie ich auch soziale Netzwerker sein. Die kennen mein Problem bestimmt 🙂

Ich brauche von den 25 Teilnehmern nur Name, Geburtsdatum und euer ausgewähltes Studio wo ihr hingehen wollt (ob eines in der Nähe ist, verrät ein Blick auf die Homepage von McFit). Warum? Es werden KEINE Daten gespeichert. Ich gebe die Info nur an Timo (bloggt auch im Visualblog (Fanpage) (meinen Ansprechpartner) weiter und der informiert den Studioleiter, damit ihr für lau trainieren dürft. 6 Wochen lang.  Wann und wie oft ihr hingeht bleibt euch überlassen. Kleine Info vorab: Handtuch und Personalausweis mitnehmen und so ein kleines Schloss für euren Spind 🙂

Ach ja – bei mehr als 25 Teilnahmewünschen entscheidet das Los 😉

Ok, das soll natürlich nicht alles gewesen sein.

Unter den 25 Teilnehmern gibt es noch eine Kleinigkeit auszulosen. Als Dankeschön quasi.

  • 1 x Jahresabo
  • 3 x 3-Monats-Gutschein
  • 6 x Beauty-Bag

Das Beauty-Bag ist eigentlich ein Kulturbeutel. Sieh so aus:

Damit nicht genug. Als Sonderpreis gibt es von meinem Arbeitgeber notebooksbilliger.de unter allen Teilnehmern (das heisst die 25 oder die, die via Trackback auf meine Aktion hinweisen) eine Nintento Wii zu gewinnen. Die wird am Ende verlost. Nein, natürlich müsst ihr nicht zu McFit latschen, wichtig ist, dass ihr mich unterstützt. Ich will das schaffen. Für meine Perle – und natürlich um die 5000 Euro für das Kinderprojekt Arche zu „er-trainieren“.

Ich werde circa 1x die Woche hier einen Statusbericht abgeben und natürlich des Öfteren mal meine Privatausgabe beackern. Natürlich bekommt jeder Blogger der darüber berichtet seinen wohlverdienten Backlink, Ehrenwort 🙂

Kurzfacts:

Bekomme ich dafür Geld? Nein, mein Ehrenwort. Ich bin dankbar, dass ich einen Unterstützer gefunden habe.

Wann geht es los? Für mich am Mittwoch. Meine Aktion geht eigentlich 7 Wochen, da meine Woche CeBIT nicht mitgezählt wird.

Wie lautet mein „Auftrag“ offiziell? Wenn Caschy es schafft, innerhalb des Aktionszeitraums (6 Wochen mit 1 Woche Unterbrechung) 3 x die Woche trainieren zu gehen, nach einem von McFit für ihn erstellten Trainingplan, spendet McFit 5.000,- an die Arche Berlin Hellersdorf für ein zusätzliches Sportangebot.

Wann ist Teilnahmeschluss für die 25 Unterstützer? Heute ist Dienstag. Sonntag ist Teilnahmeschluss, dann schicke ich die 25 Leute bzw. deren Infos weiter. Ich brauche: Name, Geburtsdatum und Studio in welches ihr gehen wollt. Nein, Daten werden nicht gespeichert und ich gebe auch keine weiter. Dann könnt ihr bereits Donnerstag (25.2.2010) trainieren. Ich muss ja früher anfangen (CeBIT).

Wo ist der Haken? Es gibt keinen, ausser, dass ich mal an mir arbeiten muss, sportlich gesehen. McFit ist übrigens auch auf  Twitter vertreten und wird die Aktion begleiten.

Fragen? Fragen!

Spread the news – supported mich – und wenn nicht mich, dann wenigstens den guten Zweck. Denn für diesen tue ich (fast) alles 🙂


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Über den Autor: caschy

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