Gmail: Editor bekommt Option für zentrierten Vollbildmodus

19. Juli 2013 Kategorie: Google, Internet, geschrieben von: Patrick Meyhöfer

Als im letzten Jahr der neue Editor von Gmail vorgestellt worden ist bekam er eher geteiltes Echo. In den Kommentaren bei uns bekam er teils deutliche Kritik, da er zu unflexibel ist in der Anpassung der Größe und sich auch nicht verschieben lässt, sondern lediglich in der unteren rechten Ecke verankert ist. Diese Kritik ging bei Google von vielen Seiten ein und so bieten sie in den nächsten Tagen endlich eine Möglichkeit den Editor zentriert im Vollbild laufen zu lassen, wie man heute bei Google+ ankündigte.
Gmail Fullscreen Editor


Diese Funktion wird in den nächsten Tagen bei uns ankommen, ihr solltet einfach in der unteren rechten Ecke des Editors das Menü im Auge behalten, wo ihr später den Vollbildmodus als Standard definieren könnt. Dieser orientiert sich an eurer Auflösung und zentriert den Editor dementsprechend.

Außerdem zeigt Google die Formatierungsleiste zukünftig wieder vollständig an, sodass ihr diese nicht erst einblenden müsst. Gefällt mir persönlich jedenfalls besser, als die bisherige Version und werde ich wohl direkt bei mir umschalten, sobald es für alle verfügbar ist.

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Über den Autor: Patrick Meyhöfer

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15 Kommentare

PsychoHH 19. Juli 2013 um 21:59 Uhr

Das beste was Google seit langem macht.

oecke 19. Juli 2013 um 22:10 Uhr

Ein grundlegendes Update von Gmail ist lange überfällig. Die Benutzerfreudlichkeit lässt mMn sehr zu wünschen übrig. Vieles kann man nur erahnen, intuitiv geht anders. Also, ich bin für ein besseres Design!

juergen 19. Juli 2013 um 22:21 Uhr

Toll!
Und dann sah ich erst einmal im Kalender nach, ob schon wieder Zeit für Ulkmeldungen ist. Nein, noch nicht, wie ich feststellte.

Was ist an einem Editor, der ein neues Fenster zum Verfassen von Nachrichten öffnet und dieses (endlich) als zentriertes Vollbild, so bemerkenswert? Solche Techniken sind doch alte Kamellen aus der DOSenzeit.

Irgendetwas habe ich wohl grundlegend nicht verstanden.

Bruno 19. Juli 2013 um 22:44 Uhr

Ich verstehe schon seit langem nicht, was an Gmail toll sein soll. Irgendwie ist das alles sehr unübersichtlich und altbacken obendrein. Outlook.com und Yahoo Mail haben Goggle überholt.

Matze.B 19. Juli 2013 um 22:48 Uhr

Geht auch jetzt schon unkompliziert: Für mail.google.com in den Pop-Up Blocker z.B. in Firefox eine Ausnahme (Whitelist) eintragen. Dann lässt sich mit einem simplen ‘d’ das Editor-Fenster in nem neuen Tab/Fenster öffnen – Formatierungsleiste ist da schon sichtbar. ;)

Keule 20. Juli 2013 um 02:21 Uhr

Überfällig. Danke für die Info.

ErliGB 20. Juli 2013 um 07:31 Uhr

Schaut sehr gut aus, Danke für den Hinweis!

Ongdar 20. Juli 2013 um 07:32 Uhr

Was für Typen dann hier zum Besten geben, ich brech ab ;–) . Gmail ist halt mal mit Abstand der weit verbreiteste Mail cloud loesung. Dann kommen hier Leute stellen es als unbenutzbar hin, lol. Google macht auch die besten WebApplikationen, was die Technik angeht. Klar der Composer ist völlig scheisse, aber hat sich hat sich halt mal kurz 10 Jahre bewährt und durchgesetzt. Es stellt sich eigentlich so dar: es ist eine kontinuierliche verbesserung eines eh schon super produkts….Das ist so als wenn jemand sagt der Golf ist aber schlecht designt :)

Reinhard Huber 20. Juli 2013 um 08:58 Uhr

Man kann ja bereits jetzt das Fenster mittig platzieren, wenn man beim Schreiben vorher die Hochstelltaste drückt! Dann ist das Fenster auch vergrößer- und verschiebbar! Voila!

columbo1979 20. Juli 2013 um 09:04 Uhr

bei mir kann ich es schon einstellen, danke für den tipp

elknipso 20. Juli 2013 um 09:12 Uhr

@Ongdar
Genau so ist es. Ich bin zwar auch kein Freund des neuen Editors (also wie er vorher war, sondern empfand das auch als deutliche Verschlimmbesserung), aber das ändert nichts daran, dass Google Mail immer noch eine sehr gute Gesamtlösung darstellt.

oecke 20. Juli 2013 um 09:53 Uhr

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Auto != Software.
Aber wenn Du dabei bleiben willst, dann erwidere ich, dass ein Golf zwar praktisch ist, aber optisch lediglich gefällig. Hübsch ist was anderes. Von der Bedienung her ist dann ein Golf aber bedeutend intuitiver als Gmail.

Ich nutze als Mailclient privat ausschließlich Gmail, weil mir die Gesamtlösung gefällt. Trotzdem finde aber die Usability nicht besonders gelungen. Aber auch nicht unbrauchbar.

Warum habe ich eigentlich das Gefühl, dass ihr Euch persönlich angegriffen fühlt? Seid ihr Entwickler bei Google?
Ich nutze Android und die Google-Dienste, habe aber trotzdem nicht die rosarote Brille auf, um ja nichts zu kritisieren.

Schönes Wochenende :)

Ongdar 20. Juli 2013 um 10:43 Uhr

Golf als Metapher für ein marktführendes Produkt, wie auch Google mail. Da stellt man sich auch nicht hin und sagt pauschal “damit kann man nicht fahren, ich weiss nicht wie man das benutzen kann” . so klingt das aber dann in meinem Ohr wenn oben jemand was in die Richtung schreibt, im Detail ist alles verbesserungsfähig.

oecke 20. Juli 2013 um 10:57 Uhr

Du darfst aber nicht von uns ausgehen. Leser dieses Blogs sich technisch affin und arrangieren sich dann eben mit einigen Unwegbarkeiten. Aber als Massenprodukt für Gelegenheitsuser taugt es imho nicht. Ich habe schon viel negatives Feedback erhalten, denen ich Gmail empfohlen habe.

Die Metapher habe ich wohl verstanden. Aber in welches Auto man einen Fahranfänger auch setzt, er findet die wichtigsten Bedienelemente (Pedalen, Schaltung, Lenkrad) immer an der gleichen Stelle. Das soll nicht bedeuten, das alle Programme gleich sein sollen (das wäre schlimm), aber man sollte sich auf Anhieb oder zumindest sehr schnell zurechtfinden.
Vieles ist aber wirklich nur zu erahnen.

Ein anderes Beispiel. Hast Du ein Android Smartphone? Ich komme damit sehr gut zurecht, aber willst Du z.B. die Einstellungen für WLAN finden, dann siehst Du in erster Linie einen Schalter um es aus- bzw. einzuschalten. Dass man aber über den gleichen Button (weiter links berührt) die Einstellungen hierzu vorfindet ist nicht sofort erkenntlich und somit nicht intuitiv.

Wir haben uns dran gewöhnt und sehen diese “Schwierigkeiten” einfach nicht mehr. Aber einen Neuling erschließt sich sowas nicht. Und dann ist Frust und Ablehnung vorprogrammiert.

Allerdings kann ich mich z.B. nicht an SAP R/3 gewöhnen. Die Usability ist wirklich grauenhaft. ;)

Ulrich 20. Juli 2013 um 12:11 Uhr

Bei mir läuft weiter der “alte” Editor. Google zwingt mich netterweise nach wie vor nicht zum Wechsel zum Mini-Fenster.


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