Facebook warnt Nutzer, wenn das eigene Profil kopiert wird

24. März 2016 Kategorie: Internet, Social Network, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel_facebookFacebook versucht stetig, das Social Network so gut wie möglich „sauber“ zu halten. Dazu gehört das Vorgehen gegen Hassbotschaften ebenso wie das Melden von unangebrachten Posts oder andere Maßnahmen. Seit November teilt Facebook Nutzern auch mit, wenn ein anderer Account versucht den eigenen zu kopieren, quasi ein Identitätsdiebstahl. Wird ein anderer Account mit gleichem Namen und / oder gleichem Profilbild erstellt, bekommt man einen Hinweis mit der Frage, ob der Account einem selbst gehört oder ob jemand anderes versucht, die eigene Identität zu nutzen. Wird ein solcher Account dann entsprechend markiert, geht es zur manuellen Prüfung durch Facebook.

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Mittlerweile erreicht die Funktion 75 Prozent der Facebook-Nutzer, in naher Zukunft soll das System dann auch für den Rest verfügbar sein. Während diese Account-Duplizierungen kein weit verbreitetes Problem bei Facebook sind, gibt es bestimmte Regionen oder Kulturen, in denen vor allem Frauen durch eine solche Vorgehensweise geschädigt werden. Deshalb setzt Facebook hier auch an.

Hinzu kommen zwei weitere neue Funktionen, die Facebook aktuell testet. Foto Checkup gibt einen Überblick über die Einstellungen zu Bildern. So kann man schnell sehen, mit wem Bilder tatsächlich geteilt werden und die Einstellungen lassen sich auch gleich anpassen. Die andere Neuerung betrifft intime Bilder, die nicht einvernehmlich veröffentlicht wurden. Opfer sollen hier eine einfachere Möglichkeit des Meldens erhalten, außerdem werden Opfern Links zu externen Stellen bereitgestellt, die eventuell weiterführend helfen können.

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Wenn man es sich einmal genau überlegt, ist das alles schon sehr traurig. Man bekommt als Mensch so tolle Kommunikationstools an die Hand, die Grenzen quasi verschwinden lassen und der dumme Mensch hat nichts besseres zu tun, als solche Tools für seltsame Zwecke zu missbrauchen anstatt die Technik zum Vorteil zu nutzen. Insofern ist es leider nötig, dass einer den Kindergärtner spielt.

(Quelle: Mashable)


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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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