Eric Schmidt: Daten auf Google-Servern nicht mehr von Regierungen einsehbar

8. März 2014 Kategorie: Google, Internet, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Google-Boss Eric Schmidt hat auf der diesjährigen SXSW-Konferenz in einem Interview verlauten lassen, dass die Nutzerdaten auf Google Servern nicht einmal mehr von US-Behörden eingesehen werden können. Das entbindet Google zwar nicht von den Pflichten, auf richterlichen Beschluss Daten herauszugeben, aber ein direkter Zugriff durch diverse Geheimdienste soll so verhindert werden. Eine stärkere Verschlüsselung soll den unberechtigten Zugriff verhindern. Zudem stellt Schmidt die NSA-Spionage auf Googles Servern mit dem Angriff der Chinesen 2010 auf eine Stufe. „We were attacked by the Chinese in 2010. We were attacked by the NSA in 2013,“ sagte Schmidt.


Auch zum Thema Whistleblower hat Schmidt eine Meinung. Er sieht die Veröffentlichung solcher Dinge eher kritisch. Schockiert sei er zudem gewesen, als Julian Assange ein Transkript eines Gesprächs mit Schmidt veröffentlicht hatte. Über den Antrieb solcher Menschen zeigt er sich skeptisch, während er aber weiter für ein offenes Internet für alle plädiert. Dies könne man nur durch verbesserte Verschlüsselungen erreichen, auch in Ländern wie dem Iran.


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Quelle: CNet |

Über den Autor: Sascha Ostermaier

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