Epichrome für macOS macht aus Web-Diensten „Programme“

26. März 2017 Kategorie: Apple, geschrieben von: caschy

Die Nischen-News für Menschen, die Web-Dienste in ein Programm verpacken möchten: Epichrome. Da gibt es ja einige Programme, beispielsweise Fluid für macOS. Aber es gibt auch andere Lösungen, die gezielt auf einige Dienste setzen, beispielsweise Rambox und Franz für Messenger oder aber auch WebCatalog 3 (Windows, Linux & macOS) für einen eigenen App Store für Web-Dienste im Schafspelz einer App. Epichrome setzt auf eine Lösung, die Chrome voraussetzt.

Das Open Source-Programm erlaubt das Erstellen von „Apps“ unter macOS. Muss man sich nichts vormachen: Ist eigentlich eine eigenständige Chrome-Instanz, die aber autark arbeitet und die ein eigenes Icon im Dock bereitstellt. Was die App macht, ist schnell erklärt: Nach dem Start kann man der App eine oder mehrere Web-Adressen übergeben. Man definiert einen App-Namen und einen Speicherort, am Schluss kann man dann noch ein Icon für die eigene App festlegen.

Danach wird die „App“ wie ein normales Programm gestartet. Letzten Endes ist es dann ein Chrome-Gebilde ohne Rahmen, welches das Gefühl gibt, in einer App unterwegs zu sein. Interessanterweise fand ich das vor Jahren mal recht nützlich, zumindest, wenn es um meinen Editor von WordPress ging. Mittlerweile nutze ich Apps dieser Art überhaupt nicht, was im Web ist, darf gerne im Web bleiben. Die Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen, der Entwickler plant noch die Anzeige von Benachrichtigungen am Dock-Icon.


Über den Autor: caschy

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