Franz 3 ist da und integriert E-Mail sowie TweetDeck

2. Juli 2016 Kategorie: Apple, Linux, Social Network, Software & Co, Windows, geschrieben von: André Westphal

atomZunächst nur für Apple Mac erschienen, steht Franz mittlerweile auch für PCs mit den Betriebssystemen Linux bzw. Windows bereit. Dabei bündelt die Anwendung den Zugriff auf verschiedene Messenger wie WhatsApp, den Facebook Messenger oder auch Telegeram. Im Grunde stellt Franz einen Wrapper dar, der die Webversionen der Messenger in einer Oberfläche bündelt. Mittlerweile wird Franz in über 100 Ländern genutzt (mit jeweils mindestens 1.000 Nutzern). Die Entwickler bestätigen nun, dass Franz in 40 Sprachen übersetzt wurde – darunter sind neben Deutsch und englisch beispielsweise auch Norwegisch, Chinesisch oder Albanisch. Zudem integriert Franz 3 E-Mail-Unterstützung und TweetDeck.

Dabei hat die Community übrigens enorm bei der Übersetzung mitgeholfen, die Language-Strings sind weiterhin bei GitHub zu finden. Franz 3 ergänzt nun TweetDeck für Twitter, DingTalk, Flowdock, Mattermost, Rocket.Chat, MySMS, Inbox von Gmail, Gmail sowie Outlook.com. Außerdem sollen in Zukunft Dienste hinzukommen, die regional beliebt sind. Also etwa Messenger-Angebote aus China, Japan, Südkorea und Co. Für euch dürfte da aber wohl die TweetDeck-Integration interessanter sein – speziell da die offizielle Destkop-App ja eingestampft wurde.

franz 3

Ab Franz 3 könnt ihr zudem auch eigene HipChat-Server, sogar localhosts, einspannen. Das komplette Changelog zu Franz 3 findet ihr übrigens hier. Es sind nämlich hinter den Kulissen natürlich auch zahlreiche Fehlerbehebungen und Optimierungen vonstatten gegangen. Beispielsweise wurde die Rechtschreibüberprüfung verbessert.

Wie man sieht, arbeiten die Entwickler stark daran Franz weiter nach vorne zu bringen und zu verbessern – etwa durch die neue E-Mail-Unterstützung. Viel Spaß beim Ausprobieren des Messenger-Wrappers!


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Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

André hat bereits 1965 Artikel geschrieben.