Ein knapper Monat Mac OS X – Erfahrungen Teil I

4. April 2009 Kategorie: Apple, Privates, Windows, geschrieben von:

Einen knappen Monat nutze ich nun mein MacBook (und in der Zwischenzeit ist noch ein iMac dazugekommen). Zeit für ein erstes Fazit. Zeit um Software zu nennen, die man mittlerweile nutzt. Fangen wir mal mit der Verarbeitung des Books an. Mir ist bekannt, dass man Notebooks mit besserer Ausstattung für weniger Geld bekommt. Allerdings arbeite ich seit Jahren in der Computerbranche und vermag zu sagen (meine ich jedenfalls ;)), ob eine Verarbeitung wertig ist oder nicht. Wenn ich der Meinung bin für ein Notebook 500-600 Euro ausgeben zu wollen, dann darf ich kein Alu-Gehäuse usw. verlangen. Fakt ist – für ein Book gehobenerer Klasse latzt man auch im Windows-Bereich ab 1000 Euro aufwärts.

Ja, das MacBook ist wirklich gut verarbeitet – und würde man mir ein “normales” Notebook mit exakt der gleichen Ausstattung und Mac OS X für 700 Euro geben wollen – ich würde trotzdem den Aufpreis zahlen um das “echte” Gerät zu nehmen.

Gleiches gilt übrigens für den iMac. Sehr gute Verarbeitung. Nur hoffe ich, dass niemals der Tag nach der Garantie (die frecherweise nur 12 Monate währt) anbricht und etwas den Geist aufgibt. Einen PC schraubt man eben auf und wechselt das defekte Teil aus. Beim iMac muss man schon Raketenforscher sein um den auseinander zu bauen.

Negativ: nur 12 Monate Garantie, kein integrierter Kartenleser, beim iMac werden die USB-Anschlüsse durch die schlechte Erreichbarkeit ad adsurdum geführt (mein iMac steht an der Wand – wenn ich was anschließen möchte, dann müsste ich die ganze Kiste dauernd drehen). Wobei die letzten Punkte auch nicht wirklich sooo negativ sind – bei normalen PCs ist ein Kartenleser nebst vernünftigen USB-Anschlüssen ja auch nur optional.

Soviel zum Thema Hardware. Nun zur Software.

Jeder der einen neuen PC einrichtet weiss: das dauert Stunden. Klingt komisch, ist aber so. Windows installieren und danach die Softwareinstallationen. Logisch, Software musste ich auch auf dem MacBook installieren. Softwareinstallationen sind unter Mac OS X aber definitiv schneller getätigt als auf Windows. Ich ziehe einfach was in den Programmordner und das war es. Klingt komisch, ist aber so.

Nun bekam ich also meinen iMac als zweites Apple-Gerät und dachte mir “Shit, jetzt darfste auch deine Programme auf dieser Kiste aufspielen und einstellen. Das dauert Stunden!”. Kennt man ja – eine Installation ist schnell gemacht – aber bis man die Programme wieder auf die eigenen Vorlieben eingerichtet hat…

Doch die Apple-Kiste hat mir freundlich angeboten meine Einstellungen und Programme von einem anderem Mac zu übernehmen. Beide ins Netzwerk gebracht, Sicherheitscode (zur Authentifizierung) eingegeben, Kaffee getrunken – fertig. Danach war mein iMac softwaretechnisch ein 1:1-Klon meines MacBooks. Mach das mal mit Windows. Nein, geht ohne Hilfsmittel nicht. Das hat mich schon ein wenig beeindruckt.

So, das war Teil 1 – in Teil 2 geht es um meine Erfahrungen mit der Software =)


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