Chromecast mehr Android-Stick als ChromeOS-Device

28. Juli 2013 Kategorie: Android, Google, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Caschys Meinung zu Chromecast kennt Ihr bestimmt schon,aber selten hat ein 35-Dollar-Gadget für so viel Aufsehen gesorgt, wie in diesem Fall. iFixIt hat den Stick bereits zerlegt und die genaueren Spezifikationen herausgefunden. 2 GB Flashspeicher, 512 MB RAM, ein Marvell DE3005-A1 SoC und ein AzureWave AW-NH387 802.11 b/g/n WLAN, Bluetooth und FM Modul befinden sich in der schlanken Hülle des Streaming-Sticks.

chromecastifixit

GTVHacker ist es gelungen, einen Secure Boot Exploit so zu verwenden, dass es die Möglichkeit gibt, ein neues System-Image einzuspielen. Software-Entwickler könnten auf diese Weise ihre eigene Software auf Chromecast ausprobieren. Das von Google verwendete System entpuppt sich dabei als ausgedünntes Google TV-System.


Chromecast wurde von Google als Chrome-Device präsentiert und auch das Chrome-Icon auf dem Gerät weist nicht auf eine Nähe zu Android hin. Es wäre sogar möglich, aus dem Stick einen Google TV-Stick zu machen. Die Installation von APKs ist nicht möglich, aber Bootloader, Kernel, Init Scripts und Binaries stammen von Google TV. Gut möglich, dass sich der Chromecast-Stick künftig sehr flexibel einsetzen lassen wird.

Wer sich genauer für den Exploit interessiert, das Video unten zeigt diesen, auf GTVHAcker könnt Ihr die ganze Story ausführlich erklärt durchlesen.



Quelle: GTVHacker | iFixit
Über den Autor: Sascha Ostermaier

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6 Kommentare

WarpigtheKiller (@WarpigtheKiller) 28. Juli 2013 um 19:02 Uhr

In der Überschrift ist ein „i“ zu viel.

Hab eigentlich nur auf solch eine News gewartet. 🙂

Sascha Ostermaier 28. Juli 2013 um 19:05 Uhr

@WarpigtheKiller: 🙁

John 28. Juli 2013 um 19:13 Uhr

Ich geb dem ganzen 2 Wochen, dann läuft Android dadrauf.

Christian 28. Juli 2013 um 20:27 Uhr

Hätte das Teil einen Micro SD Slot würden mir auf Anhieb einige Leute einfallen die sowas benutzen würden.
Der Preis ist ja echt heiß!

Anon 28. Juli 2013 um 20:51 Uhr

„[…] selten hat ein 35-Dollar-Gadget für so viel Aufsehen gesorgt, wie in diesem Fall.“ Hm, Raspberry Pi?? 😉

vacuu 28. Juli 2013 um 20:54 Uhr

selten ≠ nie




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