Sicherheitsforscher: Über 300.000 Server von Heartbleed betroffen

Nicht lange ist es her, da machte der OpenSSL-Bug Heartbleed von sich reden. Unzählige betroffene Server, Systeme und Apps sorgten für Panik bei Anwendern und Administratoren. Der Bug als solches wurde gefixt, zahlreiche Unternehmen unterstützen nun das OpenSSL-Projekt finanziell. Doch obwohl es medial ruhig geworden ist, ist die Gefahr nach Ansicht des Sicherheitsforschers Robert Graham noch lange nicht aus der Welt. Bei einem Scan im Mai fand er über 318.000 Server, die immer noch anfällig für den Heartbleed-Bug sind. Bei einem Scan nach Bekanntwerden des Bugs machte er 600.000 Server aus. Zwischen dem Bekanntwerden und dem Scan im letzten Monat sind also knapp die Hälfte der Server gepatcht worden. Und nun, einen weiteren Monat später? Die Zahl der gepatchten Server scheint zu stagnieren, knapp 9000 Server wurden gepatcht, sodass immer noch 309.000 Server betroffen sind. Eine erschreckende und gefährliche Zahl.Heartbleed

Aomei Backupper derzeit kostenlos: Backup-Software für Dateien, Partitionen, Festplatten oder Systeme

Die Welt der Backup-Software hat sich verändert, wie sich auch die Welt der Antivirus-Software verändert hat. Neue Systeme bringen neue Möglichkeiten. Norton Ghost und Konsorten, um Images von Systemen anzulegen? Warum nicht sauber in eine VHD installieren und diese einhängen? Es gibt viele Möglichkeiten, Daten und Installationen zu sichern und in den fast 10 Jahren des Bloggens hier habe ich wohl wahrscheinlich alles vorgestellt, was es vorzustellen gibt.Bildschirmfoto 2014-06-22 um 19.16.49

Facebook integriert HouseCall Virenscanner von Trend Micro in sein Netzwerk

Seit 2012 sind Trend Micro und Facebook Partner, dadurch soll erreicht werden, dass weniger Malware und Spam über das soziale Netzwerk mit mehr als 1 Milliarde Nutzern verbreitet wird. Diese Partnerschaft bauen die beiden Unternehmen jetzt aus. Facebook integriert Trend Micros “HouseCall” in das Netzwerk, gibt Nutzern so die Möglichkeit, ihre Systeme direkt über Facebook nach Schädlingen scannen. “HouseCall” ist ein Online-Viren-Scanner und unterstützt Facebooks eigene Schutzmechanismen, die erkennen, wenn ein Nutzerkonto gekapert wurde und warnen entsprechend.

Facebook-Logo

QNAP stellt Turbo NAS IS-400 Pro vor

Der NAS-Hersteller QNAP hat heute bekannt gegeben, dass er sein neues NAS ab sofort ausliefert. Besonderheit? Der Datenspeicher ist aus Stahl und wendet sich damit an professionelle Nutzer oder an Unternehmen. Das QNAP Turbo NAS IS-400 Pro kommt mit vier Einschüben daher, die mit 2,5 Zoll SSDs / HDDs kompatibel sind. Angetrieben wird das NAS von einem 1,1 GHz-Intel Celeron-Dual-Core-Prozessor und 2 GB DDR3 RAM, der Prozessor benötigt keinen separaten Lüfter. Schnittstellen:  2 x Gigabit-LAN,2 x USB 3.0, 2 x USB 2.0. 

qnap

Yo! – dieser Messenger verrät jedem Eure Handynummer

Vielleicht habt Ihr schon vom neuen Messenger-Phänomen Yo! gehört, vielleicht auch nicht. Falls ja, überdenkt lieber noch einmal, ob Ihr diesen “Messenger”, der nichts weiter macht als anderen ein Yo! zu senden, wirklich einsetzen oder ausprobieren wollt. Jason Dinh, Macher des Instagram Viewers Retro, hat einen Screenshot veröffentlicht, der zeigt, dass über die Yo!-App die Handynummern der Yo!-Partner ausgelesen werden können.

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Eigentlich gibt man nur seinen Nutzernamen weiter, die Nummer muss nicht zwangsläufig bekannt sein. Unschön, erinnert an die Probleme mit Snapchat, aber hilft vielleicht dabei, dass die Sinnlos-App bald wieder in der Versenkung verschwindet. Vielleicht überdenken dann auch die Investoren, die bereits eine Million US-Dollar in die App gebuttert haben, ihr Vorgehen noch einmal und investieren in sinnvollere Apps. Peace out, Yo!

Android und Windows Phone bekommen Kill-Switch als Diebstahlschutz

Gestern berichteten wir, dass Apples Activation Lock für den Rückgang von iPhone-Diebstählen gesorgt haben soll. Nun berichtet Bloomberg, dass auch Android und Windows Phone ein solches Feature erhalten sollen. So ist es dann nicht mehr nur möglich, ein Gerät aus der Ferne zu löschen oder zu sperren, sondern es kann erst dann wieder erneut aktiviert werden, wenn der ursprüngliche Nutzer sein Einverständnis gibt. Eigentlich eine simple Maßnahme, die jedoch bisher nicht so richtig umgesetzt wurde.

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Sicherheitsforscher entdecken Secret Keys in Google Play Apps, helfen Google

Wieder einmal erregt der Google Play Store die Aufmerksamkeit von Sicherheitsforschern. Diese entdeckten nämlich nach eigenen Angaben tausende Secret Keys in Apps. Diese Secret Keys zu Amazon Web Services der Entwickler ermöglichen den Zugriff auf OAuth-Zugangsdaten verschiedener Webdienste. Sie können einfach aus den Apps extrahiert werden und danach eingesetzt werden, um an Nutzerinformationen der Dienste zu kommen, auch wenn die App vom Nutzer gerade nicht aktiv genutzt wird. Betroffen waren auch Zugangsdaten populärer sozialer Netzwerke.

SecretKeys

Synology Surveillance Station 6.3 erschienen

Die Synology DiskStation ist nicht nur ein NAS mit diversen Funktionen für die heimische Cloud, sie kann mit der Surveillance Station auch als Datenspeicher und zentrale Datenstelle für Überwachungskameras betrieben werden. Hier können IP-Kameras zur Überwachung eingestellt werden, im Lieferumfang eines Synology NAS sind zwei Cam-Lizenzen für die Surveillance Station enthalten – früher fand man lediglich eine Lizenz vor. Eben jene Surveillance Station kann man mit über 2600 Kamera-Modellen, ja auch dem Android-Smartphone als Kamera nutzen, wie ich in diesem Beitrag bereits beschrieb.

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Synology DS file: Fehler behoben, App wieder im Store

Kurz notiert für die Nutzer eines Synology NAS, die in Verbindung mit einem Android-Smartphone die App DS file nutzen. Wir berichteten hier gestern über einen Fehler in der App, der für defekte Dateien sorgen konnte. Kurz nach unserem Beitrag meldete sich Synology bei uns mit dem Hinweis, dass man die App aus dem Google Play Store entfernt habe, um den Fehler zu beheben. Mittlerweile ist die App wieder im Google Play Store verfügbar, der Fehler ist behoben, wie ich gerade verifizieren konnte. (danke an alle Einsender!)ds file android

1Password 4 für Windows veröffentlicht

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Nach einigen Monaten hat man seitens Agilebits die Arbeiten an 1Password 4 für Windows abgeschlossen. Bei 1Password handelt es sich um einen Passwort-Manager, der auch unter Android, iOS und OS X zu finden ist. Endlich hat man dem Programm eine neue, frische Optik angedeihen lassen, auch unter Windows findet man nun Favoriten, mehrere Safes und WiFi Sync. Insgesamt sind es 374 neue Funktionen, Verbesserungen und Fixes, die in das Programm eingeflossen sind. Auch die Browser-Erweiterung hat einen neuen Anstrich erhalten, diese bekommt ihr für Firefox, Chrome, Safari, Opera und auch den Internet Explorer. 1Password 4 setzt Windows 7 oder Windows 8.x voraus. Käufer von 1Password, die bereits irgendwann 2013 oder 2014 das Programm gekauft haben, bekommen das Programm kostenlos, die Lizenz wird so anerkannt. Alle anderen zahlen als Upgrade-Preis 24,99 Dollar, Neukunden schlagen bei 49,99 Dollar zu – und das 5er-Pack für Familien liegt bei 69,99 Dollar.



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