Browser: Chrome vorne, Firefox gewinnt hinzu

15. Januar 2017 Kategorie: Software & Co, geschrieben von: caschy

Schaut man sich die zahlen des Portals Netmarketshare an, dann kommt man zur Erkenntnis: In Sachen Google Chrome ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht, denn der Browser kann weiterhin Boden gutmachen und liegt momentan bei 56,43 Prozent. Abwärts dagegen geht es für den Internet Explorer in seiner klassischen Form. Ein Fall, den Microsofts neuer Browser, Microsoft Edge, auch nicht abfedern kann. Dieser dümpelt seit Monaten in der 5 Prozent-Zone herum – und ein Auf ist in keiner Weise zu erkennen. Die, die vom Internet Explorer abwandern, greifen offenbar nicht zu Microsoft Edge, stattdessen wird laut der Zahlen tatsächlich zu Google Chrome oder dem Mozilla Firefox gegriffen.

Letzterer gewinnt in den letzten Monaten laut Netmarketshare auf dem Desktop hinzu. Stand man im August 2016 bei schmalen 7,69 Prozent, so sind es im Dezember 2016 schon wieder 12,22 Prozent gewesen. Die hier eingebundene Grafik zeigt dabei den Zeitraum von Februar bis Dezember 2016. Auch Safari ist vertreten, kann sich auf dem Desktop noch 3,47 Prozent sichern – andere Browser teilen sich noch die letzten 1,7 Prozent.

Die Maschinen von Netmarketshare tracken nach eigenen Angaben pro Monat um 40.000 Seiten mit ungefähr 160 Millionen unique Visits und geben dementsprechend diese Statistiken raus.

Zu bedenken ist hier auf jeden Fall, dass nicht alles komplett so stimmen kann. Viele Firmenrechner laufen über Proxys oder verschleiern über andere Tools ihr System oder den Browser. Muss man also auch im Hinterkopf behalten, es ist recht allgemein.

Und bei uns? Schauen wir uns einmal generell Windows an. Gemessen sind nicht die Zahlen von 35.000 Feedlesern, die hier täglich lesen, sondern die reinen Besucherzahlen. Auch hier liegt Google Chrome weit vorne, sichert sich 47,27 Prozent. Danach findet man direkt den Firefox mit 33,27 Prozent – ein gewaltiger Unterschied zu den Netmarketshare-Zahlen. Weiter hinten folgt bei uns der klassische Internet Explorer mir 9,57 Prozent, während Edge auf 7,25 Prozent kommt. Der Rest ist mit 2,64 Prozent vertreten, darunter Opera mit 1,91 Prozent. macOS-Nutzer sind anders unterwegs, hier setzen rund 58 Prozent auf Safari, 9,5 Prozent auf Firefox – den Rest greift sich Chrome. Opera liegt unter einem Prozent.


Über den Autor: caschy

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