Bis zu 300 Euro: So sehen die Preissteigerungen bei den neuen MacBook-Modellen von Apple aus

10. März 2015 Kategorie: Apple, Hardware, geschrieben von:

Apple stellte gestern nicht nur ein völlig neues MacBook vor, sondern spendierte dem MacBook Air und dem 13 Zoll MacBook Pro auch ein Update mit verbesserten Innereien. Gleichzeitig dreht Apple auch an der Presisschraube – leider nach oben. Wenn man es genau nimmt, passte Apple eigentlich die (Einstiegs)-Preise nur wieder auf das Niveau von 2013 an, denn letztes Jahr wurden zumindest die MacBook Air im Preis gesenkt.

MacBook

Folgende Preise werden nun ab sofort fällig, die Differenz ist ebenso angegeben. Ob man dies nun dem schwachen Euro oder Apples Geldgier zuschreiben möchte? Es wird wohl eine gesunde Mischung aus den beiden Komponenten sein. Sicher könnte Apple das MacBook auch günstiger verkaufen, muss die Firma aus Cupertino aber nicht, die Kunden sind bereit die Preise zu zahlen, während Apple bereit ist, auf das Mehr an Kunden zu verzichten, die man eventuell durch einen niedrigeren Preis gewinnen könnte. Hier aber nun die Unterschiede im Preis:

MacBook Air, 11 Zoll, 4 GB RAM, 128 GB SSD: 999 Euro (+100 Euro)
MacBook Air, 11 Zoll, 4 GB RAM, 256 GB SSD: 1.249 Euro (+150 Euro)
MacBook Air, 13 Zoll, 4 GB RAM, 128 GB SSD: 1.099 Euro (+100 Euro)
MacBook Air, 13 Zoll, 4 GB RAM, 256 GB SSD: 1.349 Euro (+150 Euro)

MacBook Pro, 13 Zoll, 4 GB RAM, 500 GB HDD: 1.199 Euro (+100 Euro)
MacBook Pro Retina, 13 Zoll, 8 GB RAM, 128 GB SSD: 1.449 Euro (+150 Euro)
MacBook Pro Retina, 13 Zoll, 8 GB RAM, 256 GB SSD: 1.649 Euro (+150 Euro)
MacBook Pro Retina, 13 Zoll, 8 GB RAM, 512 GB SSD: 1.999 Euro (+200 Euro)
MacBook Pro Retina, 15 Zoll, 16 GB RAM, 256 GB SSD: 2.249 Euro (+250 Euro)
MacBook Pro Retina, 15 Zoll, 16 GB RAM, 512 GB SSD: 2.799 Euro (+300 Euro)

Interessant ist, dass das MacBook Pro Retina in der 15 Zoll-Variante die höchste Preissteigerung hat, obwohl dieses Modell keinerlei Update erhalten hat. Auch sind die MacBook-Modelle nicht die einzigen Geräte, die Apple ab sofort teurer anbietet. Auch beim iPod Touch und iPod Shuffle müssen ein paar Euro mehr auf den Tisch gelegt werden. Das klingt in der Tat mehr nach Währungsanpassung als nach Geldgier – die extremen Margen mal außen vor gelassen. Da es letztes Jahr schon einmal eine Preissenkung gab, liegt es auch durchaus im Bereich des Möglichen, dass Apple nächstes Jahr wieder nach unten korrigiert, falls der Euro wieder stärker wird.


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