Microsoft OneDrive erhält Verbesserungen in der Webversion

Das Microsoft OneDrive-Team ist auf der Mission, den Cloud-Dienst stetig weiter zu verbessern. Auch da jetzige Update zeigt, wie man mit kleinen Änderungen versucht, die User Experience zu steigern. Ganz nach dem Motto „Kleinvieh macht auch Mist“ (im positiven Sinn natürlich) gibt es einige Änderungen in der Browser-Version von OneDrive. Diese Änderungen werden ab sofort verteilt und sollten bis Ende März bei allen Nutzern angekommen sein.

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Einen vereinfachten Umgang mit Dateien erreicht Microsoft über den Rechtsklick. Hier gibt es nun Optionen zum Bearbeiten, Herunterladen, Teilen, Kopieren, Verschieben oder das Löschen einer Datei. Andere Funktionen, wie zum Beispiel die Version History gibt es weiterhin unter dem erweiterten Menü.

Smart Search bezieht nun auch Dateien mit ein, die mit einem selbst geteilt wurden. Die Suche unterscheidet demnach nicht mehr nach eigenen oder fremden Dateien und liefert im Idealfall genau die Dateien, die man tatsächlich sucht. Auch die Anzeige der neuesten Dateien wird geändert. Statt einer Liste mit Dateinamen erhält man kleine Vorschauen im Karten-Stil. Dies soll für eine bessere Übersicht über die Dateien sorgen.

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OneDrive for Business-Nutzern wurd es einfacher gemacht, Ordner mit anderen zu teilen. Direkt bei der Erstellung eines Ordners kann man andere Personen einladen, die dann Zugriff auf den Ordner und die darin enthaltenen Dateien erhalten. Vorher war es so, dass man erst einen Ordner erstellen musste, um ihn im Nachhinein mit anderen zu teilen.

Die Änderungen machen tatsächlich den Eindruck als könnten sie die Arbeit mit OneDrive im Browser für den Nutzer verbessern. Arbeitsschritte herausnehmen, wichtige Funktionen leichter erreichbar machen. So wird das was.

(Quelle: OneDrive Blog)

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. OneDrive mag für Office Anwender toll sein, aber für das Teilen vieler Fotos (Ordner – über 300MB) und Videos mit einer Dateigröße über 300 MB ist es nicht sinnvoll. Ich wollte einen selbsterstellten Film Teilen, bzw. zum Download zur Verfügung stellen. Für die Eltern der Kinder die bei einer Zirkus AG Aufführung mitgemacht haben. Länge ca. 99 Min. mit einer Auflösung von 720p/4MBits und einer Größe von 3,67 GB. Das geht nicht. Die Gäste müssen sich erst bei Microsoft Registrieren. Soll angeblich das verbreiten illegaler Inhalte verhindern. Ich benutze jetzt halt wieder Dropbox für sowas. Obwohlich durch die vorangegangene Bing Aktion 130 GB OneDrive Speicher habe. Leider ungenutzt. Da können die auch mit ihren Pillepalle Verbesserungen keinen hinterm Ofen hervorlocken. Ich hab schon gedacht – endlich kommt die ersehnte Verbesserung. Aber danke für den Hinweis.

  2. MS sollte mal was in seine Infrastruktur investieren. Ich habe ein Video von 100 MB und 4 Minuten Länge bei OneDrive liegen. Wenn ich es Online anschauen möchte, passiert erst einmal nichts und erhalte dann nach etwa einer Minute eine Fehlermeldung. Nach einem 2. Versuch werden die ersten 5 Sekunden wiedergegeben and so on. Das gleiche Video in der Dropbox wird sofort wiedergegeben und kann ohne Unterbrechung angesehen werden. Ohne genaue Benchmarks ist die Dropbox gefühslmäßig wesentlich performanter.

  3. phantomaniac says:

    Nutze bis jetzt nur Dropbox, da hier halt nicht die ganze datei bei Änderungen immer komplett übertragen werden muss…. ausser das hätte sich inzwischen geändert…

  4. Also ich schaue mir regelmäßig auf OneDrive (seit dem unbegrenzten Speicher ist OneDrive meine Datenbank für Mitschnitte aus dem Fernsehen) Filme über 1 GB an und hatte nie Probleme.

  5. @Anonymous

    Das hat mich jetzt neugierig gemacht und habe mal getestet. Mit dem Firefox und Chrome komme ich Downloads von etwa 600 KB/s. Mit dem IE bekomme ich 2 MB/s.

    Ich habe das wiederholt getestet. Da ich grundsätzlich FF benutze erklärt das einiges.

  6. @Anonymous

    Schaust du die Filme aus deinem eigenen OneDrive Speicher an?

  7. @phantomaniac

    Das betrifft wohl keine Video Dateien.

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