1Password mit neuem Preismodell, Einzelnutzer kann zwischen Lizenz und Abo wählen

3. August 2016 Kategorie: Android, Apple, Backup & Security, iOS, Windows, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel_1password1Password ist ein auf zahlreichen Plattformen verfügbarer und durchaus beliebter Passwortmanager. Im März drehte 1Password aber an der Preisschraube, bezahlt werden muss seitdem mehr, dafür erhält man auch Zugriff auf die Windows- und Mac-Version von 1Password. Das gefiel nicht jedem. Der im Februar eingeführte Familienplan für 5 Dollar pro Monat (ca. 56 Euro im Jahr) wurde laut AgileBits jedoch gut angenommen. Aus diesem Grund gibt es nun auch ein Abo für Einzelpersonen. Kostet mit 2,99 Dollar pro Monat noch einmal weniger, bietet aber Zugriff auf alle 1Password-Leistungen, die die Hosted Platform ermöglicht, also mehr als die Nutzung der Stand-Alone-App (bis auf die Familien spezifischen Eigenschaften wie Sharing oder Mitgliederverwaltung).

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Das Abo-Modell ermöglicht die Nutzung von 1Password auf allen Plattformen, auf denen der Passwortmanager verfügbar ist. Die Nutzung ist solange möglich wie bezahlt wird, aber selbst danach sind nicht alle Daten plötzlich weg, Man kann diese jederzeit ansehen und auch exportieren. Das Beste ist aber, dass keiner gezwungen wird, ein Abo abzuschließen, es stellt lediglich eine weitere Option dar. Weiterhin verfügbar ist auch die Einzellizenz für 64,99 Dollar, allerdings nur für Windows und OS X, die mobilen Versionen müssen in diesem Fall extra bezahlt werden (Pro-Features).

Die neue Preisübersicht findet Ihr an dieser Stelle. Möchtet ihr das Abo-Modell ausprobieren, solltet Ihr dies vor dem 21. September tun. Bis dahin gibt es nämlich die ersten sechs Monate geschenkt. Verpasst ihr das Angebot, bleiben Euch aber immer noch 30 Tage Testzeitraum (ohne Tricks, keine hinterlegte Zahlungsmethode erforderlich). Informationen zur Sicherheit des Hosted Service von 1Password gibt es auf dieser Seite.

Software-Abos setzen sich immer mehr durch, generell ist an ihnen auch nicht unbedingt etwas schlechtes zu sehen. Immerhin wird so gewährleistet, dass eine Finanzierung auch über einen längeren Zeitraum gegeben ist. Zeiten, in denen man Software X für Betrag Y gekauft und dann für Z Jahre genutzt hat, sind langsam vorbei. Die Pflege der Software – gerade bei Diensten, die mit sensiblen Nutzerdaten hantieren – kostet nun auch einmal nach zwei Jahren noch Geld, das muss ja irgendwo herkommen.



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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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