„Zurück in die Vergangenheit“ erhält eine Neuauflage mit neuem Cast

Die Serie „Zurück in die Vergangenheit“ aus den späten 1980er- bzw. frühen 1990er-Jahren ist vielleicht manchem Leser älteren Semesters noch im Gedächtnis geblieben. In der Serie geht es um den Wissenschaftler Sam Beckett, der jede Episode in eine andere Zeit springt. Der Sender NBC hat nun ein Reboot genehmigt.

Der frühere Hauptdarsteller, Scott Bakula, ist nicht mehr beteiligt. Stattdessen soll die Hauptrolle in der Neuauflage an Raymond Lee gehen. Zum Cast zählen neben Lee auch Caitlin Bassett, Ernie Hudson, Mason Alexander Park und Nanrisa Lee. Ein Pilotfilm wurde bereits produziert. Es werden jetzt noch einige Nachdrehs angefertigt, beschlossen worden sei aber just, dass „Zurück in die Vergangenheit (im Original „Quantum Leap“) in Serie gehe. Die Pilotfolge konnte das NBC-Management also überzeugen.

Die neue Serie soll in der aktuellen Zeit spielen und als Soft-Reboot fungieren. So knüpft man wohl lose an die Originalserie an und negiert die Ereignisse nicht. Ein neues Team will das Projekt von Beckett, in dessen Rahmen er im Zeitstrom verschwunden ist, neu aufgreifen. Damit will man die Rätsel um Becketts Erfindung und den Mann selbst lösen. Hinter den Kulissen ist auch der Schöpfer der Originalserie Don Bellisario wieder als ausführender Produzent beteiligt.

Die Produktion übernimmt Universal Television in Kooperation mit Belisarius Productions sowie weiteren Studios. Ich bin gespannt, wie man das Ganze aufziehen wird. Das Grundgerüst der Serie klingt ja so, als ob da auch ein späterer Auftritt von Bakula möglich wäre. Bleibt zu hoffen, dass man dem recht zeitlosen Original etwas Sinnvolles hinzufügen kann und nicht einfach den Namen nutzt, um etwas zu stricken, das besser als eigenständige Serie und Marke funktioniert hätte.

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13 Kommentare

  1. Bin ich sehr gespannt drauf. Habe die Serie voll gerne geschaut.

  2. RollinCHK says:

    Das Ende des Originals hat mir nie gefallen… Klar, als Teenager wünscht man sich ein Happy End, aber das war es eben nicht. Die Serie damals hatte einen gewissen Scharm. Viele Dinge wären in der heutigen Zeit aber gar nicht mehr denkbar. Wenn das (übertrieben formuliert) notgeile, unsichtbare Hologramm eine Dame in die Umkleide folgt, dann gäbe es heute wohl einen Shitstorm aller erster Güte (Sexismus-Skandal)… Nun ja… was will man dazu sagen… Meine These daher, ich bin auf den Reboot gespannt, aber „dat wird nix.“

  3. Mich haben „Neuauflagen“ „alter Serien“ noch nie überzeugt.

  4. Alle Neuauflagen von alten Serien, ob Nightrider, ATeam, etc. sind eine Katastrophe. Lasst die gute alte Zeit gut sein. Remakes sind das schlimmste in der Regel.

    Am schlimmsten sind die neuen Bond Filme im Gegensatz zu denen aus den 70ern.

    Da war weniger geballter und mehr Film. Heute nix ohne das die halbe Welt explodiert und alles muss woke und Bond am besten homosexuell divers sein.

    • Und Battlestar Galactica? Ich fand das Remake genial, im Gegensatz zum Original.

    • Also Battlestar Galactica ist in meinen Augen keine Katastrophe.

      Mal abwarten. Ich kenn das Original von „Zurück in die Vergangenheit“ nicht, insofern geh ich da relativ unvoreingenommen ran.

    • Nö.
      Du bist nur älter geworden.
      Frag dein Kind, ich denke in den meisten Fällen wird dein Kind die Neuauflage mehr mögen.

    • derlinzer says:

      “Bond am besten homosexuell divers”

      Bei Aussagen wie diesen, frage ich mich ernsthaft, was falsch bei dir läuft. Wie kommt man auf sowas? Angst? Wunsch?

      • abgesehen davon – er hat doch schon zugegeben, nicht abgeneigt zu sein und auch schon Erfahrungen *Zwinkersmiley* mit Männern gesammelt zu haben. Lief neulich erst wieder im freien Fernsehen.
        Mindestens als Bi könnte man James bezeichnen.
        Hauptsache Dagmar konnte wieder Engstirnigkeit beweisen.

  5. Ich würde gerne mal wissen, wie viele (und welche) Pilotfilme in den Regalen lagern, die nicht überzeugten.

  6. Magnum im aktuellen Aufguss find ich auch etwas ’schwierig‘ =/

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