„Zack Snyder’s Justice League“: Neuer Trailer veröffentlicht (in 4:3)

Warner hat einen neuen Trailer zum kommenden Film „Zack Snyder’s Justice League“ veröffentlicht. 2017 startete das Superhelden-Epos bekanntermaßen im Kino – und enttäuschte Kritiker und Fans. Anschließend rief die Community immer lautstärker nach einem Snyder Cut. Denn der Regisseur musste während der Produktion aufgrund einer Familientragödie aussteigen und Joss Whedon („Avengers“) übernahm das Projekt. Jetzt wird es aber am 18. März die vierstündige Version von Snyder via HBO Max zu sehen geben – startet in Deutschland übrigens zeitgleich bei Sky.

Meine Erwartungen sind da gedämpft: Snyder beherrscht Style over Substance, versagt aber regelmäßig als Geschichtenerzähler. Und ich behaupte, dass bei „Justice League“ schon das ganze Grundgerüst so verrottet ist, dass selbst ein fähigerer Regisseur da nicht mehr so viel retten könnte. Allerdings könnte „Zack Snyder’s Justice League“ dennoch sehenswert sein – um mal zu schauen, wie sich Snyders und Whedons Versionen am Ende unterscheiden.

Snyder wählte dabei für seine Fassung das Bildformat 4:3, was bereits für ausgiebige Diskussionen sorgte. Dahinter steckt meines Wissens, dass er möglichst viel vom gefilmten Material zeigen wollte. Schon im Trailer sieht man aber, dass das zu sehr viel totem Raum im Bild führt. Hier bleibt abzuwarten, ob kommende Disc-Fassungen vielleicht zwei Optionen anbieten.

Wie gefällt euch denn der neue Trailer zu „Zack Snyder’s Justice League“? Werdet ihr hereinschauen, oder habt ihr erst einmal generell genug von Superhelden-Kost?

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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13 Kommentare

  1. „Style over substance“ trifft es wohl ganz gut. Der Trailer sieht aus, als handle es sich um ein neues Spiel für die PS 5 oder den PC. CGI ist okay und bietet viele Möglichkeiten. Man muss diese Kunstwelt aber irgendwie erden und das fehlt hier einfach. Was auch fehlt, ist eine ordentliche Einführung der Charaktere. So wirken Figuren wie Cyborg inhaltsleer, Arthur Curry komplett aus der Story gefallen, andere haben hingegen riesige Logikfehler dank WW1984.

    Und vier Stunden? Puh, da muss ich erst einmal drüber nachdenken.

    • André Westphal says:

      Bei HBO Max wird der Film wohl wie eine Mini-Serie aufgeteilt, zumindest wird es klare Kapitel geben. Kann man also dann auch abschnittsweise schauen.

      Ich fand die Version aus 2017 „ok“, hatte aber sowieso niedrige Erwartungen: „Man of Steel und „Batman v Superman“ fand ich beide furchtbar, weil Snyder zwar die Namen der Charaktere genutzt hat, sie sonst aber nur wenig mit den Comicvorlagen gemeinsam hatten. Ich mochte aber auch „Wonder Woman“ und „Aquaman“ nicht wirklich.

      Der einzige Film aus dem DC-Universum, den ich richtig gut fand, war „Shazam“.

      • Stimmt, Shazam war ganz unterhaltsam. Allerding brachte der das DC-Universe auch nicht weiter.

        Justice League hatte seine unterhaltsamen Elemente, ganz klar. Alleine die Szene, in der alle gegen Superman kämpfen müssen und The Flash erlebt, dass Superman einfach auch super schnell ist, finde ich echt gut gemacht. Allerdings tut diese Szene, wie ach so viele, einfach nichts für die Geschichte. Alles wirkt so unkonzentriert. Als habe ein Kind das Drehbuch geschrieben, das sich von seinen eigenen Einfällen immer wieder ablenken lässt. Und DC kämpft ja nebenher auch mit einem ganz schön vermurksten Serien-Portfolio. In dem die Schauspieler natürlich nicht mit denen im Film identisch sind.

        Wie Du schon treffend gesagt hast, das Grundgerüst ist offenbar schon ziemlich verrottet. DC sollte über einen Neustart nachdenken und den einfach mal gut durchdenken. Wenn man bedenkt, dass Marvel für sein Universe über 10 Jahre gebraucht hat, um alle Handlungsstränge zu entfalten, dann ist das schon eine großartige Leistung.

  2. Irgendwie kommt es mir so vor als wäre das eine Kopie von Marvel’s Avangers: Infinity War und Endgame in einem…

    • Schlecht möglich, da JLA 2017 und Infinity War/Endgame 2018/19 veröffentlicht wurde. Ausser DC (die „Filmabteilung“) könnte hellsehen. Aber so viel Vision haben die nicht. 😉

  3. Vier Stunden diesen völlig überfrachteten, verwirrenden, humorlosen Schwachsinn…Ne, danke, da kriegste Augenkrebs…

  4. Davon abgesehen das die Länge und der Style schon echt krass ist und Man of Steel und Batman vs. Superman nur okay war bin eigentlich trotzdem gespannt.

    Jedoch ist das Bildformat echt abschreckend irgendwie. Habe eigentlich keine Lust so zu schauen.
    Klar könnte man es selbst am TV Zoom. So geht aber eventuell wirklich wichtiger Bildinhalt verloren, da es nicht Szene für Szene angepasst ist.

    Da fällt mir die letzte Folge vom Podcast Pech & Schwafel über Streamingdienste ein, dass eine zu lasche Hand beim Streaming über die Regisseure auch nicht unbedingt gut ist.

  5. Ich schaue mir mit Sicherheit keine 4 Stunden in 4:3 an.

    • In der Tat. 4:3 ist schon eine krasse Entscheidung. IMAX schön und gut, aber dann soll man doch bitte nicht alle dazu zwingen sich das so ansehen zu müssen. Auch wenn ich in der Regel immer dafür bin ein Bild nicht zu beschneiden ist ein 4:3 Format für einen Film einfach nur scheisse.

  6. NanoPolymer says:

    Ich will einfach nicht glauben das der Film durch einen anderen Schnitt jetzt plötzlich signifikant besser wird. Ich weis jetzt schon das die 4 Stunden unnötig sind und aus belanglosen langweiligen Szenen bestehen werden. Einer der aufgeblähtesten Hypes aktuell.

  7. Bildformar 4:3 gelesen und die Sache war für mich erledigt.
    Werde ich mir nicht antun.

    • earlygrayce says:

      Ich glaube du verstehst diese Version nicht. Sämtliche Szenen, die der Regisseur Joss Whedon gedreht hat, wurden entfernt. Vieles wurde neu gedreht, auch die SFX.

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