YouTube Music für Chromebooks als PWA im Play Store

Google hat YouTube Music für Chromebooks als Progressive Web App (PWA) im Play Store veröffentlicht. Im Grunde wird damit also ein Shortcut zur Website gesetzt, die angenehmer verpackt wird, indem beim Abruf ablenkende Browser-Elemente wegfallen.

Untypisch ist an Googles Vorgehensweise, dass die PWA-App nun separat gelistet wird. Bei anderen Apps wird etwa kein separater Eintrag im Play Store hinterlegt, sondern je nach Gerät die passende Version heruntergeladen. Unter Android wäre das dann etwa eine native App, an einem Chromebook eine PWA. Im Falle von YouTube Music hat sich Google jedoch entscheiden, die PWA komplett für sich einzutragen.

Die PWA-Version von YouTube Music fliegt aktuell noch eher unter dem Radar und kommt auf über 100 Downloads. Mit 151 KByte ist sie ein Leichtgewicht. Die Android-App für YouTube Music bleibt im Übrigen unberührt und kann weiterhin ebenfalls bezogen werden. Die Trennung ist wohl auch erfolgt, weil der PWA etwa die Möglichkeit fehlt Songs herunterzuladen und Alben für die Offline-Wiedergabe bereitzuhalten.

play.google.com/store/apps/details?id=com.google.android.apps.youtube.music.pwa

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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10 Kommentare

  1. Finde ich seltsam. Ein Browser bietet eine PWA direkt zur Installation an. Wozu noch der Umweg über den Playstore? Vor allem kann eine PWA die ganzen Features aus dem Playstore gar nicht nutzen und wird von sich aus über den Browser mit Updates versorgt.

    Wer einen PWA-fähigen Browser installiert hat, kann Youtube Music außerdem auch einfach als App installieren. Eine Limitierung auf Chromebooks oder den Chrome gibt es nicht.

  2. Wenn YT Music bloß vom Echo unterstützt würde, dann würde ich (schon wegen der YT-Werbebefreiung) sofort wechseln. So ist mir das doch zu eingeschränkt, gerade im Vergleich zum sehr offenen und breit unterstützen Spotify.

    • Und ich zahle den vollen Betrag, nur damit YouTube werbefrei ist. Der Musik-Dienst ist der ganzen Familie völlig wumpe, wir haben Spotify und Apple Music.

      Oder anders gesagt: Schön für dich, dass du widerstehen kannst. -_-

      • Ist nicht leicht 😉 Aber 12€ ist mir das nicht wert – dafür habe ich einfach zuviele digitale Abos…

      • GoogeldiDoodeli says:

        Warum doppelt und dreifach zahlen wenn man schon einen dienst für alles hat?

        • Ganz genau!

        • Weil niemand bei uns Google Music mag, aber alle wollen YouTube werbefrei. Ein Junior nutzt mit uns Apple Music als Familien-Abo, der andere mag das auch nicht und hört stattdessen Spotify.

          Ist doch irgendwie logisch. Aus welchem anderen Grund sollten wir wohl sonst drei verschiedene Dienste nutzen?

          • Da wäre man doch gerne dein Sohn. Bei mir hätte es den Musikdienst geben, der auf den Tisch kommt und keine Extrawürste 😉

            • Hatte ich auch mal gedacht…aber Spotify ist bei den jungen Mädels kompletter Standard. Wenn die z. B. Playlists verteilen oder auch die ganzen „Influencer“, ist das de facto immer mind. Spotify.

              Wir haben mehrere probiert, aber der Druck der Mädels war mir zu groß. Naja, und YT Music läuft halt auch nicht auf meinen Amazon Echos, was für mich ein No-Go ist. Schade, dass die Hersteller sich immer noch gegenseitig so abschotten…:-(

      • Ich hatte die ganze Zeit auch noch zusätzlich Spotify.
        Allerdings geht mir das ganze Invest zu Podcast voll auf den Zeiger, so dass ich mein Abo gekündigt habe. YT Music reicht mir aus.

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