YouTube: Chromecast mit Homescreen und Smartphone als Remote

Auf dem Chromecast der dritten Generation und dem Chromecast Ultra steht nun eine neue YouTube-App bereit. Während beim Casten normalerweise die Videos direkt auf dem Smartphone ausgesucht werden und der Stream an den Chromecast weitergegeben wird, verhält sich jene neue Oberfläche ähnlich zur von Android-TV bekannten YouTube-App.

Ihr könnt hier also direkt durch Abos und Video-Vorschläge zappen. Da Google beim Chromecast eigentlich keine Fernbedienung vorsieht, wird an dieser Stelle die YouTube-App auf dem Smartphone selbst zur Remote. Jene ploppt mit Klick auf das Cast-Symbol auf. Wenn man ohnehin das Smartphone in der Hand hat, dann ist jenes wohl komfortabler und mitsamt einer ordentlichen Tastatur für die Suchfunktion ausgestattet. Wollt ihr aber die Video-Vorschläge gemeinsam sichten, dann könnte das neue Feature dennoch etwas für euch sein. Neben einem Steuerkreuz steht auch die Möglichkeit der Spracheingabe zur Verfügung. Auf dem Chromecast Ultra kann ich die Funktionalität bestätigen, die US-Kollegen konnten es mit dem Chromecast in Generation 3 erproben. Auf älteren Chromecast-Modellen funktioniert es (zumindest noch?) nicht.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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2 Kommentare

  1. Naja, eine Fernbedienung sieht der Chromecast schon vor. Aber eine in den meisten Anwendungen sehr stark limitierte HDMI-cec-funktionalität.

    Ist schon cool, was jetzt auf einmal damit bei YouTube geht. bei mir ist es auf dem Chromecast gen2 seit letzter Woche aktiv.

    Interessant finde ich, dass die Oberfläche ja erst startet, wenn man aus einer YouTube App castet. Anmelden muss man sich aber separat danach noch. Ich muss Mal testen, was passiert, wenn ich aus einem anderen YouTube Account heraus caste. Wäre ja schon cool, wenn die Accountanmeldung auf dem Chromecast persistent oder dort gespeichert ist.

    Dann braucht es eigentlich nur noch einen Launcher, damit man das mobile nicht mehr benötigt. Und wenn das geht, dann müssten ja technisch auch andere Dienste das nutzen können. Wie geil wäre es, wenn hier auch Netflix, Prime, radio.de und Napster möglich wären. Das wäre für mich das ideale Gerät.

  2. Auf meinem Chromecast Gen2 ist es seit ein paar Tagen auch aktiv. Diese neue Optik und Funktionalität finde ich aber äußerst unpraktisch – das war der Grund warum ich keinen neuen Chromecast gekauft habe und den alten so mochte.
    Klar, man muss diese neuen Features nicht nutzen, aber sie machen den alten Chromecast gefühlt deutlich langsamer in der Reaktion. Wenn es ginge würde ich auf die alte Firmware zurückwechseln.

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