Yale: Neue Produkte, Kooperationen und Funktionen

 Im Rahmen der IFA 2022 hat auch Yale eine ganze Palette an Neuvorstellungen getätigt. Darunter neben neuen Produkten, auch neue Funktionen für das bestehende Produktportfolio sowie Kooperationen mit anderen Herstellern. Darunter gibt Funktionen für das Yale Linus Smart Lock, welches wir euch bereits im Rahmen eines ausführlichen Testberichts vorgestellt haben. Zudem verzahnt man die eigenen Gerätschaften stärker.

Neu zum Portfolio gehört nun der Yale Smart Safe. Es handelt sich hierbei um einen Safe, der – auch von unterwegs aus oder mit zeitlich befristetem Zugriff – geöffnet werden kann. Im Falle von Yale setzt man auf einen Schließmechanismus mit zwei sägesicheren Schließbolzen. Yale richtet sich mit dem Safe an Inhaber sensibler Arbeitsunterlagen, aber auch an Vermieter von Ferienwohnungen.

Im Inneren des Safes befindet sich ein Licht, welches durch die Türe aktiviert wird. Es ist möglich, nach Fehlversuchen den Safe für einige Minuten zu sperren. Mit der App kommuniziert der Safe über Bluetooth. In Verbindung mit der Yale Connect Wi-Fi Bridge lässt sich der smarte Safe mit Amazons Sprachassistentin Alexa, dem Google Assistant und Apple HomeKit bedienen. Mit App oder anderweitig geöffnet schwingt die Safe-Türe automatisch auf. Ist die integrierte Batterie leer, dann lässt sich diese mittels 9-V-Batterie überbrücken.

Ist kein Safe notwendig, dann kann man auch auf das neue Yale Smart Cabinet Lock setzen. Es macht diverse Möbelstücke zu Hause smart abschließbar. So lässt es sich an beliebigen Schränken oder Schubladen anbringen.

Auch das Smart Cabinet Lock ist Bestandteil der Access-Reihe und damit ebenso über die Yale-Access-App bedienbar. Ebenfalls über Bluetooth, für den Fernzugriff ist auch hier die Yale Connect Wi-Fi Bridge notwendig. Als Anwendungszweck sieht Yale hier das Verstauen von Putzmitteln, Alkohol oder Medikamenten, welche die Kids nicht in die Finger bekommen sollen. Wie beim Safe kann der Zugriff auch von unterwegs erteilt werden. Die App liefert zudem ein Protokoll, wann von wem der Schrank geöffnet wurde.

Zumindest in Schweden wird man eine Kooperation mit DHL starten. Dies will man im kommenden Jahr auf weitere Länder ausweiten. Schauen wir mal, ob Deutschland dann mit von der Partie ist. Man ermöglicht damit Paketzustellungen bis ins Haus. Yale InHome erlaubt zeitlich begrenzten Zugang, auch wenn ihr nicht zu Hause seid.

Zustell- oder Serviceanfragen lassen sich direkt über die Access-App tätigen. Auch ein Ablehnen und das Vorschlagen eines besseren Zeitfensters. Notwendig ist dafür ein kompatibles Smart Lock, z. B. das Yale Smart Lock mit dem passendem Keypad oder dem Doorman Lock. Denkbar sind auch Szenarien wie das Einlassen von Handwerkern oder auch Reinigungskräften.

Fortan erlaubt Yale auch die Zusammenarbeit mit Smart Alarm. So lassen sich die Yale Smart Locks mit den Smart Home Alarmen kombinieren. So wird das Alarmsystem automatisch deaktiviert, wenn man das Yale Smart Lock entriegelt. Somit sollen Fehlalarme der Vergangenheit angehören. Das Yale Smart Lock lässt sich dann auch über die Yale-Home-App steuern. Auch die Kameras sind da mit im Boot und wechseln in den privaten Modus. Nutzer von Sync Smart Home Alarm können sich zudem auf fünf neue Zubehörartikel freuen: einen Bewegungsmelder für den Außenbereich auf Basis von Passiv-Infrarot-Technologie und einen Außenkontakt für Tore sowie Ein- und Ausgänge. Neu sind auch ein Mini-Tür-/Fensterkontakt, ein vernetzter Rauchmelder sowie eine elektrische Außensirene.

Als neuen Partner konnte man zudem Somfy gewinnen. Über die TaHome-Plattform lässt sich da das gesamte Sortiment an Yale-Geräten einbinden. Im Ökosystem ist da auch die Vernetzung mit den Hue-Leuchtmitteln möglich. Man kooperiert bereits mit Home Connect Plus, Homey, DoorBird sowie Bosch. Ein paar Worte hat man auch zu Matter verloren. Da steht man dahinter. Zum Start soll aber erst einmal nur das Smart Lock eingebunden werden.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Lehrer. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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Ein Kommentar

  1. Den Safe würde ich gern mal beim Lockpickinglawyer sehen. Die Schwachstelle bei derartigen Safes ist weniger das elektronische, als das mechanische Backup Schloss.

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