Xiaomi Redmi 7: Schickes Einstiegs-Smartphone mit Mini-Notch

Das neue Einstiegs-Smartphone Xiaomi Redmi 7 ist offiziell. Wobei man korrekterweise eigentlich nur noch vom Redmi 7, nicht zu verwechseln mit den Redmi Note 7 und Redmi Note 7 Pro, sprechen dürfte. Denn Xiaomi hat Redmi ja als eigenständige Marke ausgekoppelt. Wie auch die beiden genannten Redmi-Geschwister, so soll auch das neue Redmi 7 ein sehr aggressives Preis- / Leistungsverhältnis anlegen.

Das Smartphone bietet einen LC-Bildschirm mit 6,26 Zoll Diagonale und 1.520 x 720 Bildpunkten. Er deckt 84 % des NTS-Farbraums ab und wird durch Gorilla Glass 5 geschützt. Außerdem stecken im Inneren der Qualcomm Snapdragon 632 mit acht Kernen und 1,8 GHz Takt, je nach Variante 2 bis 4 GByte RAM und 16, 32 bzw. 64 GByte Speicherplatz. An der Rückseite findet sich eine Kamera mit 12 + 2 Megapixeln, während die Frontkamera bei 8 Megapixeln steht.

Positiv klingt, dass ein recht üppiger Akku mit 4.000 mAh an Bord ist. Jener lässt sich via Schnellaufladung (10 Watt) flott wieder aufladen. Als Preise sind bisher umgerechnet ca. 92 Euro für die Variante mit 2 / 16 GByte, 105 Euro für die Version mit 3 / 32 GByte und 130 Euro für das Redmi 7 mit 4 / 64 GByte genannt. Alle Preise beziehen sich auf die chinesische Version des Smartphones. Sollte das Gerät also in anderen Märkten an den Start gehen, ist da sicherlich mit Unterschieden zu rechnen.

Laut den Produktbildern nutzt das Redmi 7 ein echtes Triple-Slot-Design: Ihr könnt also parallel zwei SIM-Karten plus eine zusätzliche Speicherkarte verwenden. Feine Sache, die aktuell nicht allzu viele Smartphones bieten. Als Betriebssystem dient ab Werk Android 9.0 Pie mit Xiaomis bekanntem Überzug MIUI 10. Die erste Verkäufe des neuen Redmi 7 starten im Übrigen am 26. März 2019 in China.

Ergänzen kann man noch, dass das Redmi 7 an der Rückseite einen Fingerabdruckscanner bietet und sogar noch den traditionellen Port für 3,5-mm-Audio beibehält. Ebenfalls sind die üblichen Schnittstellen wie Bluetooth 5.0, Wi-Fi 802.11 ac, das bereits erwähnte Dual-SIM, microSD, GPS und ein IR-Blaster vorhanden. Als Maße sind 158,7 x 75,6 x 8,5 mm bei einem Gewicht von 180 Gramm genannt. Es kommt ein Gehäuse aus Plastik zum Einsatz.

Wasserdicht ist das Redmi 7 zwar nicht, soll aber durch eine Beschichtung zumindest gegen Spritzer und leichten Regen geschützt sein. Für seinen günstigen Preis ist das Redmi 7 sicherlich ein interessantes Smartphone, oder? Bevor ihr fragt: Zu hiesigen Versionen des Geräts mit LTE Band 20 ist bisher noch nichts bekannt.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

11 Kommentare

  1. Damit ist das Aus von kompakten Modellen bei Xiaomi wohl erreicht. Das Teil ist ja fast genau so groß und schwer wie das Note 7. Dabei aber deutlich leistungärmer. Vollkommen nutzloses Gerät.

    • Genau mein Reden.
      Das Redmi 4 hat sich damals wie geschnitten Brot verkauft, auch wegen seiner handlichen Größe.
      Ein günstiges Gerät in der Größe des S10e: ein Traum.

      Alles was größer ist: kein Kauf bei mir.

    • Für uns als Europäer vielleicht. Die Asiaten (und da ist nach wie vor der Kernmarkt von Xiaomi) stehen auf große Displays für den ganzen Social Media Kram. Da ist das Gerät hier genau das richtige.

  2. @André
    „ein Gewicht von 8,47mm“ interessant 😀

    zum Handy: krasse Specs zu dem Preis bloß leider (mal wieder) zu groß

  3. Eigentlich gute Daten für den Preis, aber auch VIEL ZU GROß.
    Was soll bloß dieser ewige Größenwahn?
    Damit ist meine letzte Hoffnung auf ein günstiges, handliches Gerät von Xiaomi dahin.
    Das Mi A3 lite wird bestimmt genau so ein Klopper.

    FAZIT: kein Kauf.

  4. Finde es auch schade, dass man sich immer weiter von 5 Zoll entfernt. Über 5 Zoll finde ich für meine Griffel schon zu groß. Gerade einhändig mal aus der Tasche holen und kurz was antworten ist da nicht mehr drin. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Schinken heruntersegelt und damit das ach so tolle große Display ne Spiderapp bekommt steigt.
    Zudem zieht das ja auch nur immer mehr am Akku solche riesigen Displays zu befeuern. Als Typ will ich die Teile dann doch noh in die Hosentasche bekommen.

  5. Ja der Größenwahn geht mir auch auf den Geist.. Das einzig handliche Gerät im Moment ist ein Pixel 3, was aber nicht gerad billig ist. Mehr als mein Nokia 7plus mit 6,und ein bissle würd ich nicht wollen. Seh das so als Telefon zugroß als Tablet zu klein also für mich unbrauchbar.. Bin gespannt wann der Trend sich wieder ändert. Früher gab es mal ne Zeit da passte ein Handy in eine Zigarettenschatel (ericsson 337).. Hatte mir überlegt ein Mi mis 3 zuholen aber doch etwas zu groß.

  6. Zielgruppe sind offenbar Teenager in der 2. und 3. Welt, die sich keinen ergänzenden Computer leisten und maximal 100$ aufbringen können. Wer den ganzen Tag Facebook, Whatsapp und Spiele am Handy nutzt, der nimmt gerne 6.26″ und 4000 mAh. Samsung, Huawei und Apple haben da nichts vergleichbares in der Preislage.

  7. Im Gegensatz zu bisher sämtlichen Vorpostern, habe ich kein Problem mit der Bildschirmgröße.
    Was mich persönlich eher stören würde, ist die doch recht geringe Auflösung. Was angesichts des angedachten Verkaufpreises aber wohl auch zu erwarten war.

  8. Wenn es tatsächlich auch für ca 150€ in Deutschland erhältlich wird ist es gekauft!
    Ich habe derzeit den Vorgänger und bin voll zufrieden. Die Größe macht mir zwar auch ein bisschen Angst, aber das Drumrum um den Bildschirm wird ja immer weniger heutzutage.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.