Xiaomi plant einen neuen E-Book-Reader

Xiaomi plant offenbar einen neuen Mi-E-Book-Reader, welche die Marke Mi erweitern soll. In China gibt es beispielsweise schon den Mi Reader. Allerdings scheint es sich nun um ein neues Modell zu handeln, dessen Veröffentlichung in China und vielleicht darüber hinaus geplant sein könnte. Später könnte das Produkt also als Mi Ebook Reader womöglich auch international erscheinen.

So wurde das Lesegerät für E-Books am 23. Juli in der Datenbank der Bluetooth SIG gesichtet, über die ja schon so manche Geräte durchgesickert sind. Entsprechend wissen wir auch schon, dass das Gerät Bluetooth 5.0 bieten wird. Ansonsten soll der neue Mi Reader offenbar einen E-Ink-Bildschirm mit 6 Zoll Diagonale (221 ppi) verwenden und auch eine in 24 Stufen anpassbare LED-Beleuchtung bieten.

Als SoC ist ein Prozessor von Allwinner im Gespräch, dem 1 GByte RAM und 16 GByte Speicherplatz zur Seite stehen werden. Der Reader soll mit Dateiformaten wie epub, PDF, DOC, XLS, TXT und PDF klarkommen. Nutzern soll es freistehen via Sideload eigene Inhalte auf den Reader zu bugsieren.

Wann der Xiaomi Mi Reader alias Mi Ebook Reader auf den Markt kommen könnte, ist jedoch noch offen. Sicherlich werden wir da in den nächsten Wochen noch mehr hören.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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19 Kommentare

  1. Bei neuen eReadern bin ich immer dabei. Bin SO dermaßen enttäuscht vom Kindle Oasis – Das nervt mich alles nur noch. Kann gerne jemand besser machen als Amazon.

    • paradoxus says:

      Warum nervt der? (Okay, Akku ist mau PDF-Darstellung mies, aber das ist bei allen so.)

      • – Amazon Kopierschutz nervt, also Umweg über Calibre
        – Helligkeitssensor funktioniert nicht wirklich gut, regelt ständig falsch
        – Immer noch MiniUSB, obwohl das Gerät 2019 erschien
        – Unterstützt trotz Release 2019 kein 5Ghz Wlan (also muss 2,4 an bleiben, nur wegen dem Kindle)
        – Akku ist einfach nur lächerlich schwach für einen eReader
        – Zeilenabstand nur in drei Stufen wählbar, statt frei, gleiches für Margins und die anderen Sachen, da fehlt mir einfach noch etwas. Immerhin gibt es jetzt einen DarkMode für Abends.
        – Die gelben LEDs sind tatsächlich viel zu gelb/orange, gerade im Vergleich mit anderen Geräten
        – Format ist allgemein sehr breit, das ist im Alltag weniger angenehm als ein Taschenbuch zu lesen

        Alles sehr persönliche Gründe, aber eben dennoch Gründe dafür, warum ich vom Oasis oder Kindle weg möchte. Ich hätte auch gerne mal Farb eInk (gibt es ja mittlerweile) oder bessere Reaktionszeiten (was bei eInk schwer ist, ich weiß)

        • Ich habe auch einen Oasis und obwohl ich insgesamt relativ zufrieden bin:

          Die Akkulaufzeit ist wirklich sehr schwach für einen eReader. Ich hatte davor einen Paperwhite, da hielt der Akku gefühlt zehn mal solange.

  2. Tolino & Co. geht es wohl eher an den Kragen.

  3. Hauptsache man kann drm-freie epubs & PDFs lesen. Wer heute noch für Bücher zahlt macht das aus Idealismus.

    • paradoxus says:

      Ist zwar off-topic, aber ich finde die Einstellung reichlich schäbig, das Bezahlen der Urheber hat nichts mit „Idealismus“ zu tun, sondern mit Anständigkeit & Rechtmäßigkeit. Und um wieder on-topic zu werden: Wer unbedingt PDF lesen muss, zB als technische Dokumentation, der ist mit einem Tablet weitaus besser aufgehoben als mit einem eInk-Reader mit 6″-Display, 1GB RAM & ultralahmer CPU.

    • Lieber Jannik, ich hoffe Dein Kommentar bezieht sich auf Bücher aus der OnLeihe oder dem Projekt Gutenberg oder Du bist ein Troll. Ansonsten bleibt auf solche selten dämlichen Kommentare nur die Frage: Arbeitest Du auch aus reinem Idealismus?

  4. Gerade bei einem eBook Reader ist doch das angeschlossene Ökosystem wichtig. Und da führt kein Weg aktuell am Kindle oder höchstens noch dem Tolino vorbei.

    • Ach ja? PocketBook Touch HD 3: DRM-freies EPUB bei einem Amazon-Wettbewerber gekauft (gerne auch via Shop direkt auf dem Gerät) und das ganze auf direktem Weg an Kindle oder Tolino vorbei. Tellerrand? Oder umfassender informieren?

      • Das Ding hab ich getestet und kann mit dem alten Paperwhite nicht mithalten. Hat zwar eine höhere Auflösung aber die Schriften sind fürn Vielleser nur bescheiden..

        • Gewünschte Opentyp- und/oder Truetype-Schriften nebst notwendiger Stile lassen sich einfach nachinstallieren. Aber der OP bezog sich auf das Ökosystem. Und da gibt es eben neben Amazon und Tolino-Gruppe halt noch andere, die ebenfalls einfach zu bespielen sind.

  5. eBookReader sind 2012 hängen geblieben. Während die Smartphones randlose Displays und riesige Akkus haben, ist bei eBookReadern keine große Veränderung spürbar. Farbe ist immer noch irgendwelches halbgares Zeug, sogar weiß kommt nur in Super-Öko-Grau oder Stromverbrauch daher und die Ränder sind immer noch so, dass man für ein angenehmes Lesegefühl einen zusätzlichen Rand einstellen muss. Ist da nochmal was weltbewegendes geplant?

    • Ja Mann, Du hast so Recht. Es wird langsam Zeit dass die Dinger endlich mal vernünftig Filme via Netflix oder Plex abspielen könnten. Telefonieren wäre auch endgeil, so richtig 2020er. Jau, und natürlich WhatsApp. Hey, und ganz wichtig und so 2020 – Spiele. In 3D. Boah, wenn es so eine Kiste gäbe, das wäre so Zukunft…

  6. Die News ist nicht nicht gut Recherchiert. Den E-Book Reader gibt es in China schon seit bald einem Jahr. Es ist eher zu vermuten, dass er bald auch bei uns erhältlich sein wird.

    • André Westphal says:

      Ich habs mal angepasst, da es um ein neues Modell / plus eine mögliche westliche Version gehen soll. War in der Tat nicht so deutlich im Text.

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