Xiaomi MiNote Pro vorgestellt: starke Ausstattung, fairer Preis

Xiaomi hat heute ein neues Smartphone für China vorgestellt. Das MiNote Pro soll nach eigenen Angaben den Gold-Standard bei Smartphones setzen. Für umgerechnet rund 430 Euro (2,999 RMB) kann das top ausgestattete Smartphone ab 12. Mai in China gekauft werden. Xiaomi will auch das Hitzeproblem des Qualcomm Snapdragon 810 in den Griff bekommen haben, verspricht eine Gerätetemperatur von 36,3 Grad Celsius nach 20 Minuten Gaming.

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Die Ausstattung ist im High-End-Bereich angesiedelt. Das Display des MiNote Pro misst 5,7 Zoll in der Diagonalen und löst 2.560 x 1.440 Pixel auf. Bei dem von Sharp / JDI produziertem Display handelt es sich um ein Sunlight Display. Der Kontrast für jeden Pixel wird in Echtzeit individuell eingestellt, sodass eine bessere Ablesbarkeit bei starker Lichteinstrahlung erzielt werden soll.

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Zum Einsatz kommt auch ein Qualcomm Snapdragon 810. Der 64-Bit Octa-Core-Prozessor (4x 2 GHz + 4x 1,5 GHz) wird von einer Adreno 430 GPU begleitet. Außerdem gibt es 4 GB LPDDR4 RAM. Speicher gibt es 64 GB, dieser ist anscheinend auch nicht erweiterbar. Für die meisten Anwender sollten aber auch 64 GB genügen, bedenkt man, dass heute auch noch 16 GB Smartphones ohne Erweiterungsmöglichkeit verkauft werden. Für den Power-User könnte dies aber tatsächlich einen Mangel darstellen.

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Die Kamera kommt von Sony und löst 13 Megapixel auf. Dank Kamera-Features wie Auto-Balance (Bild oder Video wird immer korrekt ausgerichtet) und dem 14-Bit Bildprozessor von Qualcomm soll sie für noch einmal bessere Bilder sorgen. Die Frontkamera löst 4 Megapixel auf, der Sensor ist mit 2 Mikrometer großen Pixeln ausgestattet.

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Auch beim Akku geizt Xiaomi nicht. Eine Kapazität von 3.090 mAh findet in dem Gehäuse mit Metallrahmen Platz. Dank QuickCharge-Technologie lässt sich der Akku auch innerhalb einer Stunde von 0 auf 70 Prozent laden. Super Sache, da einem so auch ein paar Minuten an der Steckdose reichen, um wieder eine Weile überbrücken zu können. Wobei der Akku auf dem Datenblatt auch nicht den Eindruck macht, nach einem halben Tag schlappzumachen.

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Insgesamt ein durchaus beeindruckendes Gerät, auch wenn es einigen sicher zu groß sein dürfte. Interessant ist auch die Frage von Xiaomi unter dem ausführlichen Vorstellungs-Post. Man soll doch bitte angeben, in welchem Land man sich das MiNote Pro wünschen würde. Es ist ja bekannt, dass Xiaomi auch außerhalb Chinas Fuß fassen will. Während für Europa mehr ein Lifestyle-Store vorgesehen ist, könnten die Smartphones aber auch in anderen Ländern ihre Anhänger finden. Vielleicht fühlt man auf diese Weise schon einmal heran, welche Länder das größte Interesse zeigen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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10 Kommentare

  1. krass, das ding sieht dem iphone 6 noch ähnlicher als das samsung s6.

    und auch die android oberfläche wurde fast 1 zu 1 iOS angepasst… unten die drei elemente inkl „slide to unlock“ sind identisch. oben sind datum und uhrzeit identisch getaltet (nur halt nicht mittig). und dann auch die statusleiste mit akkuanzeige ist sehr ähnlich. die softwareoberfläche der kamera-app ist dann auch fast 1:1 kopiert.

    bei der hardware ist die kamera und der blitz mit dem 5s komplett identisch.
    unten sind die elemente wie lautsprecher, antennen-trenner und mini-usb port identisch, nur anders angeordnet. und dann ist der bereich mit der frontkamera und sensor identisch, allerdings seitenverkehrt.

    der homebutton fehlt allerdings…. so kann man die geräte dann doch noch unterscheiden.

  2. Wenn es in China schon 430 kostet, was soll es dann hier kosten? 600 oder eher 700. Dafür ist es viel zu teuer

  3. Note? Wo ist denn der Stift?

  4. „Note“ nennen und kein Stift … Dann isses auch kein Note 🙂

  5. @Dirk Da der Hersteller keinen Vetrieb in Deutschland hat, kannst den freien Importieren das auch nicht vorwerfen. Die könnten ja auch 2.000 verlangen.

    Selber importieren musst Du und schon ist der Preis bekannt. 430 Euro + Versand + 19% Steuern auf Versandkosten und Gerätekosten = Dein Preis in Deutschland.

  6. plantoschka says:

    @HO
    http://techcrunch.com/2014/07/30/xiaomis-one-more-thing/

    Xiaomi klaut ja förmlich alles von Apple. Deshalb vertreiben die ihre Geräte auch nur in China (und 2-3 anderen Ländern), weil in Europa und USA Apple ZURECHT mit ner Klagewelle reagieren würde.

  7. @plantoschka
    haha, der Xiaomi Typ hat bei der Vorstellung sogar den Steve Jobs Rolli an 😉

  8. Es werden dann also ca. 550 € und das für Xiaomi Crap! ROFL. Nein. Dann lieber noch ein paar Euro mehr investieren und man hat das LG G4.

  9. Wenn „ROFL“ schon in einen Kommentar drin steht weiß man schon, was man vom Inhalt des Kommentars halten muss…

  10. @Andre Altmüller
    Das sagen nur die die noch nie ein Xiaomi in den Händen hatten 😉
    Xiaomi Mi3 330€ besser als das damalige S3 und selbst mit einem S5 kann es sich knapp messen, und dann bekomme ich immer noch Updates von Xiaomi, wohingegen Samsung eine schlappe bei updates ist (Keine Ahnung ob KG da besser ist ^^)

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