Xiaomi MiBand 2: OLED-Display und Herzfrequenzmessung für rund 20 Euro

artikel_xiaomiDas MiBand von Xiaomi ist nach wie vor eines der massentauglichsten Wearables, nicht zuletzt wegen seines im Vergleich zur Konkurrenz sehr niedrigen Preises. Lange wurde spekuliert, wann das MiBand 2 veröffentlicht wird, ein Geheimnis war der neue Tracker ja schon lange nicht mehr. Nun ist es also so weit und es sieht ganz danach aus als könnte Xiaomi direkt an den Erfolg des MiBand anknüpfen. Denn neben den neuen Funktionen bietet das MiBand 2 vor allem eins: einen niedrigen Preis. Für rund 20 Euro wird das Fitnessgadget angeboten, da zahlt man selbst für günstige Tracker ohne Display und Pulsmessung deutlich mehr.

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Was kann das MiBand 2 aber nun konkret? Ausgestattet ist es wieder mit einem Beschleunigungssensor zum Tracken der Schritte, zusätzlich kann nun – wie beim MiBand 1S – die Herzfrequenz gemessen werden. Zum Einsatz kommt hier ein optischer Sensor. Auf dem Display des MiBand 2 kann man sich die Zeit, die zurückgelegten Schritte und die Herzfrequenz anzeigen lassen, aktiviert wird das Display durch Heben des Armes oder durch einen Druck auf den Button.

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Das MiBand 2 setzt außerdem auf Bluetooth 4.0 und ist IP67 zertifiziert, kann also auch mit gewissen Mengen Wasser umgehen, zum Beispiel unter der Dusche, wohl aber nicht beim Schwimmen. Android-Nutzer können das MiBand 2 auch wieder für das Entsperren des Smartphones nutzen. Die Akkulaufzeit, mit über einem Monat das Killer-Feature schlechthin bei der ersten Version, ist immer noch lang. Nicht mehr ganz so lange, aber 20 Tage soll das MiBand 2 durchhalten bevor es wieder geladen werden muss. Hier wird sicher viel davon abhängen, wie oft man den Pulsmesser nutzt, er dürfte der größte Energieverbraucher sein.

Ab 7. Juni ist das MiBand 2 in China für umgerechnet rund 20 Euro erhältlich, es sollte nicht allzu lange dauern bis es auch beim Importeur Eures Vertrauens zu einem ähnlichen Preis erhältlich ist. Ob es das MiBand 2 auch im europäischen Mi-Store geben wird, ist nicht bekannt.

(Quelle: MIUI Forum)

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40 Kommentare

  1. @Werner
    Ja man kann über die App Google Fit einbinden.

  2. ob das entsperren unter Android endlich besser funktioniert? Denn aktuell geht es mit dem „alten“ Band nicht so richtig, da kein ständiges Bluetooh Signal ausgestrahlt wird.

  3. @Kalle die genauigkeit des HF-Sensors würde ich im vergleich zu einen Zertifizierten Blutdruckmessgerät mit 9 von 10 Punkten bewerten. Wenn das Band zu locker um den Handgelenk liegt, kommen werte von 120 Schläge pro Min statt 70-80. Aber wenn er normal anliegt und man es Richtig hält ist er erstaunlich genau!

  4. ….meine erfahrungen kommen vom MiBand 1S egal welchen der 4 im Haushalt 😉

  5. @scor
    Danke. Ich habe bisher zwei mal negative Erfahrung mit optischer Messung am Handgelenk gemacht und bin für’s Training sehr schnell zum Brustgurt zurück. Ich verstehe auch nicht warum alle optisch verbauen, elektrisch würden den Akku nicht so sehr belasten. Ich denke ich riskiere es trotzdem mal.

  6. Also die Bewertungen für diese „bin Mi Band“ App sind ja verherrend.

  7. suche was unter 26 Euro damit der Zoll nicht nervt 😉

  8. ich finde den HF sensor vom 1s überhaupt nicht genau. ich mache immer 2-3 messungen und gucke welche werte sich decken, weil eigentlich IMMER abweichungen +/-20 BPM rauskommen. beim sport ist der HF sensor auch nicht zu gebrauchen, da er (zumindest beim 1s) selber per app gestartet werden soll und man dann still halten muss. ich nutze den HF sensor nur noch um anderen leuten ohne worte zu vermitteln, dass sie mich in den wahnsinn treiben. nichtsdestotrotz bin ich sehr zufrieden mit dem gerät, aber der hf sensor ist mehr gimmick als nutzen.

  9. scor: keine optische Messung am Handgelenk kann (mit derzeitiger Technik, aber auch nicht in vorhersehbarer Zukunft) so nah an Brustgurte oder professionelle Geräte herankommen. Zumindest nicht, wenn man den Arm bewegt.

    Solch eine Messung ist ein grober Indikator physischer Aktivität, aber viel mehr auch nicht.

    PS: dennoch benutze ich selbst einen tracker, mit dem ich zufrieden bin (Garmin Vivosmart HR) – bei dem ich mir aber auch der technischen Einschränkungen bewusst bin.

  10. @dori: Bei mir stehen dort 34,44 €, nicht „ca. 31 €“

  11. Christian says:

    @Michael: Das Vivosmart HR nutze ich auch, nachdem ich anfangs das display-lose Mi Band hatte. Allerdings plagt mich ein wenig die Sorge, dass bei Garmin – nun da es das HR+ gibt – aus dem HR demnächst ein Auslaufmodell wird. Da kann es nicht schaden, doch mal wieder einen Blick auf die Xiaomi-Bänder zu werfen. Dass das Display des Mi Band 2 nicht erst per Knopfdruck aktiviert werden muss, sondern auf die Bewegung des Arms reagiert, ist schon mal positiv …

  12. Hab seit einem guten Vierteljahr das 1s. Mit Display ist das neue praktisch schon gekauft.

  13. für mich mittlerweile elementar: Wie sieht es mit notifications aus? Bei der ersten Version konnte man ja bereits die LED gezielt schalten um zu wissen, welche app gerade etwas von einem will oder ob es ein Anruf ist. Vielleicht hat dazu jemand schon infos?

    Aber wenn es wirklich nicht zum schwimmen geeignet ist, ist das bereits sehr sehr schade 🙁

  14. Kann die App dann auch in Verbindung mit dem Smartphone einzelne Aktivitäten mit GPS tracken, wie das Fitbit kann?

  15. Mich interessiert auch, ob ich den unterschiedlichen Notifications unterschiedliche Farben am Armband verpassen kann. Hat da jemand schon etwas zu finden können?

  16. @Chris
    Ich schätze mal es ist ein Single Color OLED.

  17. Schaut mal hier – 25,92 EUR, d. h., die magischen 26 EUR scheinen geknackt:
    http://de.aliexpress.com/item/New-Original-Xiaomi-Mi-Band-2-Miband-Wistband-Bracelet-with-Smart-Heart-Rate-Fitness-Touchpad-OLED/32676866293.html?scm=1007.13338.33346.0&pvid=b093777e-9c6d-453b-a920-57c49ec8be4c&tpp=1
    Es gibt allerdings schwer Verständliches „Kleingedrucktes“ bzgl. der Lieferbedingungen.
    @mGuest: Danke für dein Feedback. „Schätzt du“ oder „weißt du“? Ich besitze das 1. MiBand und bin begeistert von den verschiedenfarbigen LEDs. Ich konnte nicht verstehen, dass das „1s“ dies nicht mehr kann.

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