Xiaomi Mi Smart Projector 2 Pro vorgestellt: Full-HD-Beamer mit HDR10

Xiaomi hat heute für den internationalen Markt einen neuen 1080p-Beamer vorgestellt: den Xiaomi Mi Smart Projector 2 Pro. Einen offiziellen Preis für Deutschland gibt es noch nicht bzw. es ist offen, ob das Gerät überhaupt zu uns kommen wird. Generell wäre das aus meiner Sicht aber kein so großer Verlust, wie anhand der technischen Daten leicht zu erahnen ist.

So unterstützt der Projektor zwar HDR10, das ist jedoch bei Beamern in der Regel eher ein kleiner Gag. So können Beamer technologiebedingt nicht einzelne Bildbereiche gut verdunkeln, das bleibt Fernsehgeräten mit selbstleuchtenden Pixeln (OLED, Micro LED) und Dimming-Technologien (LCDs) vorbehalten. Ansonsten verspricht Xiaomi automatische, omnidirektionale Keystone-Korrektur, einen schnellen Fokus und Unterstützung für Dolby Audio sowie DTS-HD. Da sind auch ab Werk Stereo-Lautsprecher mit zweimal 10 Watt vorhanden. Auf Wunsch könnt ihr den Mi Smart Projector 2 Pro sogar wie einen Bluetooth-Lautsprecher verwenden.

Da Android TV als Betriebssystem herhält, sind auch der Google Assistant sowie Chromecast built-in vorhanden. Netflix ist als App vorinstalliert. Der Beamer erzeuge dabei laut Xiaomi ein Bild von 60 bis 120 Zoll Diagonale. Die Preise für den Mi Smart Projector 2 Pro für den globalen Markt beginnen bei 999 Euro und können je nach Land variieren. Preise und Verfügbarkeit in Deutschland werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Die weiteren, technischen Daten findet ihr unten. Wie gesagt, gibt es aktuell noch keine Preisansage für unsere Breitengrade und auch noch keinen Erscheinungstermin. Hättet ihr an dem Xiaomi Mi Smart Projector 2 Pro eventuell Interesse?

Xiaomi Mi Smart Projector 2 Pro – Technische Daten

  • Auflösung: 1.920 x 1.080 Pixel
  • OS: Android TV 9.0
  • HDR10
  • 16 GByte eMMC-Speicherplatz
  • Keystone-Korrektur: Omnidirektional
  • Autofokus: ToF + Kamera-Fokus
  • Fokuszeit: 2 s
  • Helligkeit: Bis zu 1.300 ANSI Lumen (High Brightness Mode)
  • Audio: Stereo-Lautsprecher mit 2 Watt, Unterstützung für DTS-HD und Dolby Audio
  • Schnittstellen: Bluetooth 4.1 und Wi-Fi 802.11 ac, 2x HDMI 2.0 (einmal ARC), 2x USB 2.0, 1x Audio, 1x AV, 1x Ethernet, 1x S/PDIF
  • Maße / Gewicht: 215 x 201 x 143 mm / 3,7 kg
  • Besonderheiten: Google Chromecast built-in und Google Assistant, Netflix vorinstalliert
  • Lieferumfang, Beamer, Stromkabel, Bluetooth-Fernbedienung, Anleitung, Reinigungstuch

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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8 Kommentare

  1. Es geht bei HDR10 weniger um’s Verdunkeln als vielmehr um die Maximalhelligkeit und den Farbumfang. Und bei 1300 Lumen ist die Mindesthelligkeit für sinnvolles HDR von 1000 Lumen bereits mehr als erreicht.

  2. 1000€ für einen FullHD-Beamer?

    Ich glaube, man bekommt bereits ab 200€ einen FullHD-Beamer mit allen möglichen Anschlüssen und zwar ohne Android.

  3. Ist das ein LED Beamer? Überlese ich das?

  4. Reinhard Schäfer says:

    Für aktuell weniger Geld (ursprünglich mal deutlich teurer) gibt es von LG den HF65LS zu kaufen, der zwar auch nur Full HD bietet und 1000 Lumen, aber m.E. die bessere Wahl ist, da er als Ultrakurzdistanzbeamer quasi direkt vor der (Lein-) Wand platziert werden kann. Neben geringerem Streulicht, da der Lichtstrahl nicht durchs ganze Zimmer geleitet wird bietet er sehr gute Kontraste, umfangreiche einstellungsmöglichkeiten, um das Bild ganz aufs persönliche Empfinden abzustimmen. Im abgedunkelten Zimmer ist er in den Standardeinstellungen trotz weniger Lumen nach meinem Empfinden immer noch zu hell. Im Gegensatz zum vor-vorherigen Beamer, einem 4K-Beamer von Acer mit 3500 ANSI-Lumen ist das Bild viel natürlicher und die weißen Bereiche blenden nach der persönlichen Einstellung deutlich weniger. Durch Zwischenbildberechnung sind auch sehr bewegte Bilder klarer und deutlicher abgebildet, als das sonst üblicherweise der Fall ist. Deshalb ist meine Empfehlung für den Preisbereich dann eher der LG – zudem mit 3 Jahren Garantie und 30.000 Lampenstunden praktisch für die Ewigkeit.

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