Xiaomi Mi Band 7 ist offiziell

Xiaomi hat sein neues Fitness-Armband, das Mi Band 7, vorgestellt. Zumindest gilt das für den chinesischen Markt. Es sollte aber gesichert sein, dass das Wearable später auch in Europa auf den Markt kommt. In China lassen sich bereits Reservierungen für den Fitnesstracker abgeben.

Was gibt es denn Neues im direkten Vergleich mit der Vorängergeneration (hier mein Test)? Nun, die Bildschirmdiagonale ist erneut angewachsen, und zwar von 1,56 auf 1,62 Zoll. Als Auflösung des kleinen OLED-Screens sind 490 x 192 Pixel genannt. Außerdem gibt es jetzt auch eine Always-On-Option. Der Hersteller wirbt ebenfalls damit, dass sich die Erkennung des Blutsauerstoffgehalts verbessert habe. Bei einem Wert von unter 90 % vibriert das Xiaomi Mi Band 7 inzwischen warnend.

Für das Tracking von Workouts stehen mittlerweile 120 Trainings-Modi bereit. Vier weist Xiaomi als „professionell“ aus. Ebenfalls können einige Workouts, beispielsweise Laufen, automatisch erkannt werden. Ihr könnt zudem mit Freunden kleine Challenges veranstalten. Für den Akku hat Xiaomi wiederum 180 mAh angegeben. Bis zu 14 Tage sollt ihr damit hinkommen, was dann auch den Vorgängermodellen entspricht. Diese Akkulaufzeit dürfte aber ohne den Always-On-Modus berechnet worden sein. Um das Xiaomi Mi Band 7 voll aufzuladen, werden ca. zwei Stunden benötigt.

Freilich misst das Xiaomi Mi Band 7 auch den Puls, kann Schritte und verbrauchte Kalorien zählen, den Schlaf tracken, Benachrichtigungen und eingehende Anrufe anzeigen sowie das Wetter für euch darstellen. Auch die Steuerung der Smartphone-Musikwiedergabe ist erneut möglich. Immer noch fehlt allerdings eigenes GPS, was relativ schade bleibt. Da lohnt es sich, nach Alternativen zu schauen – etwa den Amazfit Bip.

In China ist das Xiaomi Mi Band 7 ab umgerechnet etwa 33,50 Euro zu haben. Dabei handelt es sich dann um die Version des Fitness-Armbands ohne NFC. Das Mi Band 7 mit NFC, welches in China dann AliPay unterstützt, wird einen Aufschlag kosten.

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25 Kommentare

  1. Okay, dann bleibe ich bei meinem Band 6, meine Frau bei Band 5.
    Die Neuigkeiten sind so marginal, dass ich ein „Upgrade“ nicht lohnt.

    • Für mich auch seit dem Band 4 keine lohnende Neuerung mehr. Aber umso besser – weniger Müll, wenn man nicht jedes Jahr ein neues kauft.

      • Sehe ich genauso. Und was soll so ein simpler Fitnesstracker auch aktuell groß mehr Funktionen bekommen. Vielleicht noch ein paar Sportarten mehr, etwas größeres & besseres Display, aber eben nicht was ausreicht um den alten in den Müll zu werfen. NFC war da eher die Neuerung der letzten Jahre die einen solchen Schritt für einige rechtfertigen könnte.

    • FetterSack says:

      Würde auch gern bei meinem zer bleiben. Aber die Akkulaufzeit ist extrem schlecht geworden. Es hat bei mir Mal 1 Woche gehalten. Jetzt nicht mehr einen Tag. Ist es bei euch auch so?

      • Der Akku nutzt sich natürlich auch ab – is bei mir aber immer noch ungefähr eine Woche (ok, halbes Jahr jetzt). Wenn das so extrem runter geht, würde ich aber mal gucken, ob irgendwas aktiviert ist, was extrem nuckelt.

  2. Warum wird kein Display mit E-Ink benutzt (wie bei der Pebble damals)?
    Amoled ist schön anzusehen, klar, aber ich denke stromsparender wäre elektronische Tinte.

    • Das frage ich mich auch! Du hast so recht, das Display der Pepple war zwar nicht so bunt, aber extrem sparsam. Eine moderne Smartwatch mit e-ink. und ich wäre dabei

    • Aber auch langsamer bei Animationen und vorallem günstig erstmal nur in Schwarz-Weiß

      • Das ging eigentlich bei der Pebble, mit Animationen und Farbe und so.
        Sollte heute doch sicherlich weiter entwickelt worden sein.

    • therealThomas says:

      Ich weiß natürlich nicht, zu welchen Konditionen Xiaomi einkauft, aber E-Ink-Displays sind für Privatkunden idR um den Faktor 5-10 teurer als OLED oder LCD.

  3. Always on wäre nice, aber wenn dann der Akku nur 3 Tage hält eher nicht.
    Mal ein paar Bereichte abwarten. Mer als 30€ wäre es mir aber auch nicht wert.
    Sonst bleibe ich halt meinem Band 5

  4. Pilotfish says:

    Ich find’s gut, dass kein GPS mit drin ist.
    Das kostet nur Geld und Energie.
    Ich denke, ich werde mein 3er mal updaten.

  5. Bei GPS und Musikspeicher für autarke Nutzung hätte ich zugeschlagen. So bleibe ich beim 4er und hoffe auf die nächste Generation. 🙂

  6. Das ist doch ein Fitnessarmband, warum liegt der Schwerpunkt bei allen Zifferblättern auf der Uhrzeit? Ich hätte gerne den Puls in riesengroß, damit ich den beim Laufen gut ablesen kann.

    • Also ich spreche fürs Mi Band 5, aber Google hat ergeben, dass es bei den bisher erschienenen Mi-Bändern allen so ist: verlass dich während des Sport bitte nicht auf die Pulsangabe! Ich habe mein Mi Band sehr eng angelegt und bin auf eine Radausfahrt gegangen, bei der ich auch mein Brustgurt zur Pulsmessung getragen habe. Später habe ich beide Daten übereinandergelegt und es war echt erschreckend. Ja, der Ruhepuls ist beim Mi Band gut, funktioniert deshalb auch gut beim Schlaf-Tracking, aber beim Sport kommt es leider überhaupt nicht hin, wirklich gar nicht.

      • Winfried Wirzberger says:

        Dem kann ich nur zustimmen. Zur Pulsmessung während der sportlichen Aktivität ist das Teil kaum zu gebrauchen.
        Steht ja auch so in der Anleitung, dass der Arm während der Pulsmessung ruhig gehalten werden soll.
        Wer seinen Puls während einer sportlichen Betätigung messen möchte sollte sich nach einem anderen Fitnesstracker umschauen.

    • Dies!

      So, wie es jetzt ist muss man das Display einschalten, scrollen und kann den Puls dann ganz unten und ganz klein lesen. Wenn man kein Pech hat und die Sonne ungünstig steht. Und wenn man als Brillenträger seine Brille dabei hat.

      Ein ziemlicher Fail beim Haupteinsatzbereich eines Fitnesstrackers…

  7. Die größte Änderung ist vielleicht, dass es gar nicht mehr Mi Band heißt, sondern Xiaomi Smartband. 😉

  8. Ich hoffe, das Sleeptracking wird wenigstens annehmbar.

    Ich habe beim Sport einen Brustgurt als HRM. Aber ich hätte gerne besseres health und sleep tracking ohne 30 € pro monat zu blechen.

  9. Beim hoffentlich bald folgenden Test auch endlich auch einmal einen Bildschirm während eines Trainings hier abdrucken. Beim Band 4 ist nämlich – während des Trainings – die Uhrzeit extrem klein oben in einem orangenen Balken dargestellt und damit unlesbar. Das ist sehr ärgerlich, wenn man beim Wandern oder Radfahren immer zusätzlich das Smartphone hervorholen muss um die aktuelle Uhrzeit zu sehen.

  10. Achim Heigert says:

    Hat das Band eine alexa Funktion? Dazu finde ich widersprüchliche Informationen, aber nichts offizielles

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