Xiaomi kündigt neue Smartphone-Reihe „Colorful & Creative“ an

Xiaomi hatte 2018 den Smartphone-Hersteller Meitu (nicht zu verwechseln mit Meizu) übernommen. Meitu haben sich auf Kamera-Software sowie Smartphones mit einem Fokus auf Selfies spezialisiert. Zunächst hatte man damit gerechnet, dass Xiaomi diese Woche nun die ersten Geräte der gemeinsamen Marke „Colorful & Creative“ alias kurz CC vorstellen würde. Das ist zwar nicht passiert, immerhin hat Xiaomis CEO aber die Einführung Marke an sich bestätigt.

Spezifische Smartphone-Modelle sind aber noch nicht gezeigt worden. Die Entwicklung der neuen Geräte der CC-Reihe übernimmt das Chic & Cool 90 Team. Die CC-Smartphones werden dann eine neue Marke für Xiaomi etablieren und stehen neben den eigenen Mi-Modellen sowie der kürzlich ausgelagerten Redmi-Serie.

Ein geplantes Modell soll das Xiaomi CC9 sein, dem auch das günstigere Xiaomi CC9e nachfolgen soll. Zu den technischen Daten weiß man aktuell noch nicht viel. Das Xiaomi CC9 soll für Selfies eine Pop-Up-Kamera nutzen und eine Hauptkamera mit 48 Megapixeln einsetzen. Sie soll drei Linsen verwenden – eine zusätzliche Ultrawide- und eine Telephoto-Linse. Im Inneren könnte der Qualcomm Snapdragon 730 werkeln.

Das günstigere CC9e könnte sich im Design eher an das Xiaomi Mi 9 anlehnen und wird entsprechend auf einen Notch setzen. Hier spricht die Gerüchteküche von dem Snapdragon 712 als SoC und einer Hauptkamera mit ähnlichem Aufbau – also 48 Megapixel plus Ultrawide- und Telephoto-Linsen. Für die Frontkamera sind bereits 32 Megapixel im Gespräch. Der Akku könnte 4.000 mAh bieten.

Geht man nach den Aussagen des Xiaomi-CEOs Lei Jun, dann visiert der Hersteller mit den CC offenbar vor allem Jugendliche an. So betont Jun die Foto- und Selfie-Kompetenzen der Reihe Colorful & Creative. Außerdem hebt er den verbesserten Beauty-Modus hervor – für den asiatischen Markt ein nicht zu unterschätzendes Feature. Ob man die CC-Smartphones auch in Europa veröffentlichen könnte, ist aktuell noch offen. Vielleicht erscheinen sie bei uns am Ende auch unter anderen Namen – siehe die letzten Redmi-Geräte.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. Geht’s nur mir so oder wird das langsam eine etwas zu große Gerätespanne? Samsung verzettelt sich ja seit Jahren auch in Geräten die eigentlich niemand braucht und nur ein kurzes Nischendasein pflegen

  2. Russian Bot #313696 says:

    Mi, Redmi, Poco, Blackshark, CC…. Xiaomi hat mittlerweile mehr Handymarken als andere Hersteller an Smartphones pro Jahr raus bringen.
    Spontan mag sowas ja die Verkäufe steigern, aber langfristig schießt man sich mit so einer Strategie ins eigene Knie.

  3. Viel zu viele Geräte mit zu wenigen Unterschieden. Xiaomi sollt seine Strategie mal überdenken und sich auf weniger Geräte fokussieren.

  4. Adobe wird das nicht gefallen, wenn sie den Namen „CC“ verwenden.

    • da haste Recht.
      oder man bedenke auch die Copyleft Leute. (creative commons)

      Aber verfolgbar ist das rechtlich in China ja nicht.

  5. Blickt da noch jemand durch bei Xioami?

  6. Und Hauptsache alle 6″ . Könnten doch Mal Highend Geräte mit 5″ – 5,5″ bringen!!!

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