Wunderlist: Microsoft gibt Termin für die Abschaltung bekannt

Dass es so kommen wird, war schon lange klar – es hat nur viel länger gedauert als geplant. Microsoft hatte Wunderlist gekauft, daraus dann das Know How für Microsoft To Do gezogen. Wunderlist blieb aktiv, länger als geplant. Nun das endgültige Aus, am 6. Mai 2020 wird der Stecker gezogen. Nutzer können ihre Daten in Microsoft To Do importieren, so Microsoft. Nach dem 6. Mai 2020 wird Wunderlist zwar noch als App funktionieren, aber nicht mehr synchronisieren.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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23 Kommentare

  1. Nein, der Gerätsync funzt bei Microsoft ToDo immer noch nicht.
    Also wiederkehrendes ToDo als erledigt setzen, dass dies auf Gerät B dann auch automatisch als erledigt gekennezeichnet wird und die Push-Benachrichtung verschwindet und nicht verleitet nochmals zu erledigen

  2. Ist die neue App genauso gut wie Wunderlist? Verwende es hauptsächlich im Haushalt als Einkaufsliste und die Syncfunktion ohne wirkliche Zeitverzögerung.

    • Was heißt Neu? ToDo ist ja längst etabliert. Start war April 2017, seit 2018 läuft es recht gut. Leider brauchen die viel viel viel zu lange um neue Dinge einzupflegen, aber in den letzten Monaten hat es wieder einen guten Schwung nach vorne getan.
      Ich nutze es auch für Erinnerungen, gar mit Kalender und Alarm, als Einkaufslisten usw…
      Kann man auch mit anderen Teilen wenn man gemeinsam an einem Projekt arbeitet. Damit ist aber nicht gemeint das dieser auf einem deiner Geräte ist sonder derjenige auch ein eigenes Konto hat und vermutlich auch diverse Geräte damit verbindet wie Tablet, Lappi/PC, Handy…

  3. Ich kann eigentlich nicht ohne Wunderlist, aber na ja …
    Gerade wollte ich mir Microsoft To Do für meinen Mac einmal anschauen -> App-Store meldet: Es wird OS X Version 10.13 oder neuer benötigt.
    Mein iMac von Mitte 2007 (OS X 10.11.6) läuft noch wie Lottchen, aber wohl nicht mit Microsoft To Do, schade eigentlich!

    • macOS High Sierra 10.13 – Erstveröff. 25. September 2017
      Da ToDo erst in 2017 gestartet ist setzte es von Beginn wohl auf das Aktuelle System.

    • Ich werde jetzt mal die Browser-Variante testen, kann ja auch ohne App gehen, der Import der Wunderlist-Daten hat auf jeden Fall hervorragend funktioniert.
      Beim Import von Wunderlist zu Todoist, das ich auch getestet habe, werden die wiederkehrenden Termine leider nur als einmalige Termine übertragen.

  4. Was war eigentlich so toll an Wunderlist. Ich hatte das damals Mal genutzt und dann als völlig überbewertet empfunden. Gut, ist jetzt auch egal, aber würde mich interessieren.

    • Es ist halt eine simple App sie jeder blutige Anfänger nutzen kann, die zuverlässig funktioniert und noch dazu gut aussieht.

      Wenn man etwas mehr Ansprüche hat gibt es bessere Alternativen. Ich persönlich bin aktuell mit Todoist sehr zufrieden.

      • Auch optisch fand ich es damals grottig. War mit Remember The Milk unterwegs. Jetzt mit Todoist. Das sind schöne Anwendungen. Und richtig gute.

        • Ich kann Die aus Erfahrung sagen, als ich bisher zwei Nutzern versucht habe Todoist näher zu bringen, diese waren ganz schnell überfordert von der Funktionsfülle und fanden die Optik auch alles andere als ansprechend. Beide Nutzerinnen sind bei Microsoft To Do geblieben, welches sie vorher aufgrund der vor längerem schon angekündigten Einstellung von Wunderlist schon nutzten.

    • War ganz Ok, besser geht immer. Vor allem Privat und einfache Geschäftstätigkeiten braucht es kein überladenes App. Selbst ToDo benötigt noch einiges, aber für Rudimentäre Dinge ists schon ganz OK.

  5. Eigentlich ist die App wirklich überflüssig.
    Nutze Business Calendar mit einem Agenda-Widget, da kann man Aufgaben neben Kalenderterminen prima anzeigen lassen,
    und erledigte Aufgaben auch abhaken. Total einfach und übersichtlich.
    Habe daher nie verstanden, wieso man dafür eine eigene extra App braucht…

  6. Ich finde ToDo inzwischen echt okay, was mir aber total fehlt ist die „Heute“ Liste. Also alle Aufgaben die heute anstehen oder bereits vor heute, aber nicht abgeschlossen. Oder übersehe ich etwas ??

  7. Inzwischen lässt sich ToDo wirklich gut produktiv nutzen, auch im Team. Es hat nicht die Funktionsfülle von Todoist, aber dafür ist es relativ einfach und intuitiv zu bedienen und damit auch Leuten nahezubringen, die sich einfach nicht in (vermeintlich) komplizierte Strukturen reinfuchsen wollen (es gibt Leute, die machen bei sowas wie Todoist erstmal komplett zu, das muss man leider einfach zur Kenntnis nehmen).
    Ich persönlich mag die „Mein Tag“-Funktion, die sich am Ende des Tage automatisch erstmal leert und morgens neu befüllt werden muss. Das ist in der Praxis sinnvoller, als ich anfangs dachte (auch wenn ich den Zeitpunkt, ab wann ich „Mein Tag“ neu befüllen kann, gerne auf den Vorabend verlegen können würde).
    Der Sync zwischen Geräten und Nutzern funktioniert inzwischen wirklich stabil und schnell, das war bei Wunderlist häufig problematisch. Orderstruktur, geteilte Listen,… alles da. In diesem Sinne darf Wunderlist IMHO dann gerne aufs Altenteil geschoben werden.

  8. Selbst dem Vergleich mit Todoist hält ToDo inzwischen gut Stand. Die intelligente Datumseingabe („nächsten Montag“, „in 20 Tagen“) soll noch kommen.
    Dann hat es bis auf Filter eigentlich alles – und dass für lau! Todoist ist im Abo ja richtig teuer geworden.

  9. Verstehe

    Die Idee eine Offline App als Alternative im Portofolio zu haben gefällt mir sehr gut; Das Design ist sympathisch… Was will man mehr? Vl dass es die ToDo App ein paar Design Optionen bekommt; Viele Dinge die zb bei sunshine.am oder wie der hieß implementiert waren sind bis heute nicht im Outlook Kalender integriert – die Funktionen die ich brauchte um es effizient zu nutzen (wie Evernote, Facebook, Twitter etc)

    Wenn ein permanenter Export zu Microsoft To Do implementiert ist dann ist das die beste Lösung…

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