Windows 11: Schnelles Fenster-Management

Windows 11 ist ins Netz gelangt – besser gesagt eine Vorschauversion (21996.1.210529-1541.co_release_CLIENT_CONSUMER_x64FRE_en-us). Windows hat offensichtlich neue Icons spendiert bekommen, neue Windows-11-Wallpaper und natürlich auch neue Funktionen. Wobei man sagen kann: Unter der Haube sind einige Dinge fundamental identisch zu Windows 10, logo. In loser Folge werden wir auf ein paar Funktionen eingehen.

Eine von den neuen Funktionen seht ihr ganz oben im Screenshot – wobei diese eben nur teilweise neu ist. Fenster konnte man per Shortcut oder Ziehen schon immer flott rechts und links anpinnen, für die Nutzererfahrung finde ich es aber immens wichtig, dass man solche Funktionen auch einmal für Nutzer visualisiert.

Und so seht ihr, dass ihr die Fenster eben flott aufteilen könnt. Die Möglichkeiten erscheinen, wenn ihr mit der Maus über das Maximieren-Feld eines Fensters fahrt. Ansonsten seht ihr im Beitrag von uns noch das mittige Startmenü, da könnt ihr Apps anpinnen, neue Explorer-Icons – und viele anpassbare Widgets.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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39 Kommentare

  1. Herr Hauser says:

    Im File Explorer scheint es weiterhin keine Tabs zu geben.

    Ist wie in MS Office, wo es auch keine Tabs gibt, wenn man nicht gerade eine (kostenpflichtige) Software installiert.

    • FriedeFreudeEierkuchen says:

      Was genau fändest du praktisch an Tabs im Explorer? Rein aus Neugierde gefragt, da mit kein Einsatzzweck einfällt. Zwei-Baum Ansicht, ok. Aber ich sehe gerade beim Dateimanager noch keinen Vorteil

      • Für _mich_ wäre das eine Entlastung. Habe manchmal 4-5 Explorer-Fenster offen, um auf verschiedene Dateiquellen zurückgreifen zu können. Passiert so 2-3 mal pro Jahr. Hauptgrund. Diverse Zuarbeiten zu mir und entsprechende Rechte/Nicht-Rechte für die Kolleg:innen. :-/ Immerhin sind die Icons in der Taskleiste gestapelt.

        LG Markus

      • Ich bin Softwareentwickler vin Beruf und nutze seit Jahren Tabs im Windows Explorer: QTTabBar
        Finde ich einfach äußerst praktisch, gerade das klonen von Tabs um nach einiger Zeit schnell wieder an einen alten Ordner heran zu gelangen.

      • Wenn man jemals mehr als zwei Datei-Explorer Fenster offen hatte, würden Explorer Tabs bereits vorteile haben. Zum einen wegen der übersicht, da in der Taskleiste ja alle Programme wild durcheinander angeordnet werden.

        Das stapeln der Explorer Fenster macht die Taskleiste zwar übersichtlicher aber auch umständlicher erreichbar, da man ja ausklappen muss und sich dann erst wieder orientieren „wo lag denn nun mein gewünschtes Explorer Fenster“ unter den 4 die angezeigt werden.

        Und ich gehe jetzt vom Otto-Normal-User aus der die Taskleiste unten oder oben hat. Ich hab meine Taskleiste links, weil man -ausser zum Film schauen- die breiteren Bildschirme von 4:3 auf 16:10 garnicht braucht. Zusätzlich kann man auch noch mehr in der Taskleiste mit kompletten oder zumindest 75% vom Text anzeigen lassen.

        Fast jedes Szenario was im Internetbrowser mit Tabs gelöst wird anstatt neuem Fenster, kann auch im Explorer mit Tabs besser umgesetzt werden anstatt Fenstern (vorzugsweise dann vertikale Tabs^^)

        • FriedeFreudeEierkuchen says:

          Danke für eure Antworten. Wenn ich lese, wird mir klar, dass ich einfach sehr anders arbeite bzw. meine Arbeitsfläche sehr anders organisiere und daher keine Tabs im Explorer brauche. Ich mache sehr stark Gebrauch von virtuellen Desktops, ich nutze den Schnellzugriff sehr intensiv mit angepinnten Ordnern und der „letzte Ordner / letzte Dateien“ Funktion. Die angepinnten Ordner sind außerdem über die Jumplist in der Taskbar erreichbar. Außerdem arbeite ich mit vielen Monitoren. Neben meinen drei „normalen“ Monitoren habe ich (je nach Projekt) bis zu drei weitere portable USB-Monitore im Einsatz.
          Zum einen habe ich vermutlich viel mehr frei Bildschirmfläche zur Verfügung als ihr. Dann sortieren sich Explorer Fenster über meine Kunden bzw. themenspezifischen Desktops. Während ihr ein Tab für bestimmte Ordner aufhabt, nutze ich die schnelle Navigation über den Schnellzugriff.

          @Max: „Zum einen wegen der übersicht, da in der Taskleiste ja alle Programme wild durcheinander angeordnet werden“
          Ich nutze lieber die geordnete Stapelansicht. Die „Chaos“-Anordnung wäre mir zu unübersichtlich. Außerdem hat man mit fest belegter Taskleiste noch die Option der Jumplists, was ich für viele Programme nutze. Aber klar: auf meiner großen Bildschirmfläche und mit den virtuellen Desktops finde ich meine Sachen auch sehr schnell wieder. Wenn ich parallel an mehreren Kunden arbeite, daneben diverse Recherchen in zig Browser Fenstern und Tabs offen habe, würde ich mit deiner Herangehensweise total unter gehen. 😉

          • Da bist du nicht allein. 😉 Virtuelle Desktops nutze ich auch intensiv.
            Der Standard bei mir ist die Trennung zwischen VD für Browser, ein VD für Citrix Anwendungen und ein VD für Remote Desktops / Konsolen jeweils über mehrere Bildschirme.
            Tabs im Explorer wären manchmal angenehm, aber jetzt nichts was ich unbedingt vermisse.
            Da sind mir die VD doch deutlich wichtiger. Gerade bei den Konsolen wo man doch gern vermeiden möchte das unabsichtliche Commands ausgelöst werden weil die Katze über die Tastatur läuft oder irgendwie der Fokus gerade auf dem Fenster liegt.
            Es ist zwar unwahrscheinlich das eine Katze ein rm -rf / eintippt, aber die Wahrscheinlichkeit ist nie 0. 😉

    • Das Dilemma ist: für den versierten Nutzer und den „DAU“ – wobei die Diskrepanz zwischen beiden außerordentlich hoch geworden ist – ist es schwierig bis unmöglich, eine einzige Oberfläche zu gestalten. Eigentlich bräuchte es Windows Light, wo der Unbedarfte nichts kaputtkonfigurieren kann und wo immer alles für alle gleich aussieht und Windows Expert für die, die orientierter sind.

      • Erfüllt hier Windows 10 S deine Anforderungen für die Dullis? Auf betrieblicher Ebene gibt es ansonsten ja die Benutzerkontensteuerung. Wer im privaten Umfeld nix mit PC-Kram am Hut hat, greift hier zum Zocken eh zu ner Konsole. Wer trotzdem meint, dass er mit „format c:“ Bilder von Damen mit entsprechender Oberweite angezeigt bekommt…. muss halt mal solche Erfahrungen machen.

  2. Das passende Attribut das mir zu dem UI einfällt ist: Grauenhaft!

  3. Die „neuen“ Icons habe ich schon seit Wochen in den aktuellen Insider Builds. Das ist jetzt keine Überraschung.

  4. Sergej Friesen says:

    Hieß es nicht, dass Windows 10 das letzte Windows sein wird?

    • Naja, unter der Haube ist immer noch Win10 und obendrauf die UI vom geplanten Win10X. Das Ganze jetzt Win11 zu nennen ist wohl nicht mehr als Marketing, wenn es dann tatsächlich dabei bleibt.

    • Ein Mitarbeiter hat mal vom „last Windows“ gesprochen. Das wurde aber weder von Microsoft bestätigt noch dementiert. Und je nach Kontext kann „last Windows“ nicht nur „das letzte Windows“ bedeuten sondern auch „das aktuelleste/zuletzt veröffentlichte WIndows“.
      Man sollte diese Aussage daher nicht überbewerten.

      • Nope, ‚last‘ heist soviel wie ‚das letzte (Windows)‘ im Sinne von ‚es wird kein weiteres bzw höhere Version geben‘, ..

        ‚latest‘ heist ‚das letzte (Windows)‘ im Sinne von ‚das Neueste‘, wie zB auch bei ‚latest news‘ 😉

        • Sorry, da hat die Rechtschreibprüfung wohl das deutsche ‚heisst‘ ins englische ‚heist‘ „übersetzt“ ;-), kommt halt davon, wenn man deutsche und englische Wörter gemeinsam benutzt 😉

    • DAS hab ich auch gedacht… ja, so wurde es gesagt!

    • Genau, Ich fand die Idee mit „die letzte Windows Version“ durchaus sympathisch. Vor allem als Sysadmin wäre das langfrisitg gesehen ein grosser Vorteil gewesen. (Stichwort Upgrades) Aber naja…

  5. Kein Wunder, dass so viele zu MacOS wechseln!

  6. Sieht ein bisschen aus für mich wie IBM os/2

  7. Über Microsofts Design-„Stärke“ hat man schon vor 15 Jahren Witze gemacht …
    https://www.youtube.com/watch?v=EUXnJraKM3k

  8. Thomas Müller says:

    Die Classic Shell wird uns hoffentlich vor diesen UI Versuchen von Microsoft bewahren.

  9. Habe die ISO mal installiert: Kaum Änderungen zur aktuellen Windows 10-Version, nur die Systemsteuerung gibt es jetzt nicht mehr, aber das war ja auch so angekündigt.

  10. Ich sehe nur einen Plasma Screen

  11. Windows braucht eher so etwas wie Mission Control bei MacOS.

    Da ist ideal um schnell das richtige Fenster zu finden. Dafür ist MacOS ohne Zusatztool wieder völlig unbrauchbar wenn man mehrere Fenster nebeneinander anordnen möchte.

  12. Immer mit der Ruhe. Ob das am Ende wirklich so aussieht und wie es sich bedienen lässt, abwarten!

    Trotzdem sehe ich der Umgestaltung offen entgegen. Windows ist ja nicht perfekt, gerade das Startmenü könnte man sicher noch verbessern. Ob man nun macOS kopiert oder welches System am Ende besser ist, das soll doch jeder für sich entscheiden.

    Viel interessanter als das Design finde ich aber den Unterbau, über den ich noch nirgendwo etwas lesen konnte. Wie wird Microsoft die Vermischung von Desktop und Cloud vorantreiben, wie wichtig wird der Microsoft Account, gibt es vielleicht ein anderes Geschäftsmodell in der Lizenzierung,…?

    By the way ist das Wallpaper echt nett, gleich mal geladen. Danke!

  13. Da kriegt sogar mein Augenkrebs Augenkrebs.

  14. sämtliche neuen windows 11 wallpaper https://caschy.d.pr/rFxxg4

  15. Seltsam. Das, was ich da in den Screenshots zu „Windows 11“ sehe, hatte ich eigentlich als großes 21H2 Update für Herbst erwartet.

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