Wie man kostenloses WLAN für den Tourismus nutzt

Es mag komisch klingen: ich würde Urlaubsorte und Hotels bevorzugen, die WLAN anbieten. Am besten kostenlos. Das mag an meinem Beruf liegen, vielleicht ist es aber auch der Tatsache geschuldet, dass ich auch jemand bin, der bei Facebook, Twitter und Co Inhalte einstellt, aber auch konsumiert. Für mich ist es eines der größten Geschenke unserer Zeit, Menschen und News so nah 24/7 „an mir dran“ zu haben. Hier in Deutschland muss ich oft die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, denn ausser bei Starbucks finde ich kaum kostenloses WLAN, in Hotels schon einmal gar nicht, die verlangen meist horrende Summen für WLAN. In Österreich sieht man dies anders: im Skigebiet in Kitzbühel hat man die Zeichen der Zeit anscheinend verstanden.

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Bereits im Sommer 2013 soll mit der Installation des gratis W-Lan-Netzes „free-key“ in Kitzbühel begonnen werden. An mehr als 60 Standorten entlang den Skipisten, in den Einkehrmöglichkeiten und in der Aquarena-Schwimmlandschaft können Gäste mit free-key nach Herzenslust surfen. Realisiert wird der kostenlose Surf-Spaß durch die IT-Innerebner GmbH aus Innsbruck. Ich bin zwar sicherlich keiner, der jemals in Kitzbühel aufschlagen wird, finde es aber gut, dass in Tourismusgebieten so etwas realisiert wird. Haben doch alle was davon: der Tourist kann weiter kostenlos „socialisen“ und im besten Falle teilt er seine Urlaubs-Fotos mit seinen Freunden und rührt unter Umständen auch noch so die Werbetrommel für das Urlaubsgebiet.

(Bildquelle: Shutterstock / Winter mountains panorama with ski slopes and ski lifts on a cloudy day von Dinga)

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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60 Kommentare

  1. Was mir aufgefallen ist (auch international; ich bin beruflich relativ viel unterwegs): Je teurer das Hotel, desto unwahrscheinlicher wird es, dass es freies WLAN gibt. Während günstige Hotels mit Gratis-WLAN aufwarten können, ist dies ab circa 4 **** oft nicht der Fall. Im Gegenteil: Mehr Sterne = höherer Preis fürs WLAN (mein persönlcher Rekord lag bei 20€/Stunde).

    Dabei ist freies WLAN auch für mich mittlerweile ein Selektionskriterium. Wenn ich unterwegs bin, dann will ich auch die Möglichkeit haben noch im Hotelzimmer zu arbeiten oder Bilder zu teilen, wie du geschrieben hast.

  2. Hier sind die USA Welten voraus. Dort gibt es nahezu in jedem Gastronomie-Betrieb gratis WLan um das „socialisen“ zu fordern. Vermutlich mit ein Grund, warum Foursquare dort beliebter ist. Lässt sich das Gratis-WLan ja bestens als „Check-in-Special“ verpacken. Hoffentlich nehmen sich andere ein Beispiel an Kitzbühel!

  3. Ich war anfang des Monats (auf Gutschein – hab ja keinen Goldesel) in einem 5 Sterne Hotel in Deutschland im Urlaub. Dort gab es kostenloses Lan im Zimmer und kostenloses WLan nur in der Lobby/Bar. Doof, wenn man mit Smartphone und Tablet reist und mit dem Lan nix anfangen kann.
    Kostenlos war es zwar, aber gebracht hat es uns nichts.

  4. sehe ich genauso. ist ne klassische win-win Situation. Die Urlauber machen mit ihren Fotos bei facebook kostenlos optimale Werbung für den urlaubsort und müssen keine überhöhten roaming-gebühren bezahlen.

    Hatten wir vor 2 Jahren auch in Torbole/Gardasee. Da waren auch im ganzen Ort Hotspots verteilt. Nur die Einwahl war ein wenig hakelig (funktionierte ähnlich wie bei McDonalds- allerdings über die kreditkarte als identifikation).

    in der schweiz auf dem säntis war ich vor 2 Wochen und da war der hotspot einfach offen und man konnte problemlos rein

  5. Wir waren Anfang April auf Mallorca und unter anderem auch in Santanyí. Wunderschöne Altstadt und auf jeden Fall einen Besuch wert, vor allem am Markttag. Als wir so in einem Kaffee bei einem Espresso und Kuchen saßen, aktivierte ich einfach mal WLAN auf meinem Smartphone und was soll ich sagen; die Stadt bot kostenloses WLAN für 15 Minuten an. Danach konnte man um eine Stunde oder um 24 Stunden verlängern und das noch zu einem fairen Preis. Um schnell mal was im Netz oder via Google Map den Weg zu suchen, reichen 15 Minuten vollkommen aus. Wenn selbst so eine kleine Stadt auf Mallorca das hinbekommt, warum schafft das noch nicht mal eine Großstadt in Deutschland. Zum Beispiel im Zentrum der Stadt, wo die meisten Touristenatraktionen zu finden sind. Und wie Du schon sagtest, ist das sicherlich eine gute Werbung für die Stadt. Traurig für Deutschland!

  6. Im Skigebiete Wilder Kaiser gibt es entlang einiger Pisten und Lifte bereits jetzt schon kostenloses WLAN – und das ganz ohne große Medientrommel. Einfach gemacht und glückliche Urlauber 🙂

  7. In Sölden ist sowas schon im Einsatz: http://www.soelden.com/main/DE/SD/WI/Skigebiet/Skigebietsinfo/news/Loop21_WIFI/index.html

    Ist im Praxiseinsatz zwar nur mäßig performant, aber zum socializen reichts.

  8. Also ich selektiere beim Hotelbuchen jetzt schon nach kostenlosen WLAN, die großen Hotelketten sehen mich deshalb nicht mehr.
    Allerdings liegt dieser Zustand mit nichtverfügbaren WLANs in Deutschland meiner Meinung nach an dieser unsäglichen Regelung der Providerhaftung. Ich hätte beispielsweise keine Probleme damit, mein WLAN zum Surfen für die Allgemeinheit frei zu geben. Allerdings bin ich dann ja am A…, wenn Unfug getrieben wird. Gleiches gilt sicherlich für Hotels, für eine Zugangsbegrenzung und entsprechende Absicherung des WLANs sind ja erstmal Unsummen zu zahlen. Deutschland ist in der Beziehung total überreguliert und deshalb langsam in der IT-Steinzeit angekommen.

  9. Letztens in china bzw peking war es auch so ähnlich. Es gab wlan. In den zimmerinfos stand aber dass es nur in der lobby und der lounge verfügbar sei. Aber durch nachfragen konnte ich es auch im zimmer nutzen. Aber das war denen wohl zu viel und man hat meinen zugang gesperrt.

  10. Das schätze ich im Winterurlaub auch sehr. Viele Pensionen in Österreich bieten mittlerweile kostenloses WLAN an (eine Pension ohne WLAN kommt eigentlich schon nicht mehr in Frage) und die Skigebiete selbst wagen sich auch so langsam vor (z.B. Silvretta Montafon).
    Ich hab keine Lust mir irgendwelche horrenden Roamingkosten an die Backe zu nageln, nur weil ich Bilder teilen möchte mit denjenigen, die eben nicht dabei sind.

  11. Wir in Oberstdorf haben im Skigebiet Das Höchste (www.das-hoechste.de) auch schon seit 2 Jahren kostenloses WLAN an allen Stationen und Hütten. 🙂

  12. Seit Jahresbeginn ist in den Motel One Günstig-Hotels WLAN auf den Zimmern auch gratis. Leider war der Durchsatz in meinem praktischen Fall nicht so hoch und die Authentifzierung vorab hakelte. Aber zumindest schon mal der richtige Ansatz!

  13. Für mich trägt kostenloses wlan auch zur Entscheidung einer Buchung bei.
    In der heutigen Zeit kann ich gar nicht verstehen warum ich im Hotel dafür Geld zahlen soll. Zumal das Hotel eh für sich Internet hat und sicher auch einen Wlan Router.
    Ich verlange nicht einmal das hier großer Aufwand getrieben wird und auf dem ganzen Campus wlan zur Verfügung steht. Wer unbedingt mehr will soll dafür auch bezahlen.
    Im Fall Kitzbühel lässt sich das sicher auch mit der Kurtaxe Finanzieren.

  14. Klasse, dann muss man sich jetzt beim Liften nicht mehr mit dem Sitznachbarn unterhalten und kann stattdessen Facebook checken.
    Gibt’s dann auch ’ne App, die einem im Lift sagt, dass man aussteigen muss?

  15. Ich frag mich nur was da jetzt neu in Österreich ist. Ich kenne freies WLAN in Skigebieten seit ca. 3 Jahren, z.B. in Ischgl, Schladming, Zillertal. In Großarl wird sogar der Ort mit abgedeckt. Aus meiner Sicht ist Kitzbühl da wohl eher spät dran, sollten sie tatsächlich im Skigebiet bisher nichts gehabt haben.

  16. Auch im Zillertal in den Skigebieten schon Standard.

  17. In Irland gibt es freies WLan in den Stadtbussen!
    Würde es solch einen Service in deutschen Bussen geben würde ich öfter die umweltverträgliche Reiseart wählen, nur werden wir das in Deutschland wohl nie sehen. Ich sage nur Mitstörerhaftung…
    Dennoch gehört auch für mich freies WLand inzwischen zum Auswahlkriterium.

  18. Fahrt mal an die Ostesseküste nach Polen und staunt:
    – kostenloses kommunales WLAN in viele Städten
    – kostenlos in allen Hotels (hier ist Ihr Passwort – unaufgefordert)

    Zurück in D auf Usedom gab’s am Urlaubsort nicht einmal ausreichend Handyempfang.

    Und jetzt noch #Drosselung – gute Nacht Deutschland 🙁

  19. In Wien auf vielen öffentlichen Plätzen und in fast jedem Kaffeehaus! Dazu zu Hause ne FritzBox mit VPN, und dann mit dem Smartphone und der FritzFon-App kostenloses VoIP mit Deutschland bzw. günstige Ferngespräche

  20. Ein Beitrag über die Sicherheit von öffentlichen WLANs wäre toll. zB Tipps für trustworthy VPN-Anbieter, How-Tos usw.

  21. Bei 500 Euro für Hotelzimmer und mehr Porsche und Ferrari als Volkswagen, ja, da wäre Kitzbühel auch meine erste Idee gewesen, wo man ausgerechnet kostenloses W-LAN braucht 😀

  22. nun, mit Urlaub hab ich es nicht so, muss auch andere Leute geben! ich finde es gut, das immer mehr Krankehäuser W Lan haben und das für UMME! das musste ich los werden.

  23. Wir betreiben ein paar Friseursalons, und ich würde gerne freies Wifi anbieten, allerdings habe ich halt Angst, dass jemand Unfug damit treiben kann… Gibt es da Möglichkeiten dass rechtlich sicher anzubieten. Ich habe zumindest keine finanzierbare gefunden. Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen damit gemacht und kann mir nen Tipp geben… 🙂

  24. Na je teurer umso mehr Service erwarte ich und da gehört Internet heutzutage durchaus dazu.

  25. Es gibt in Deutschland leider(?) die sog. „Störerhaftung“, die es Hotelbetrieben so gut wie unmöglich macht, diese Services gefahrlos und unkompliziert anzubieten. Lädt also einer meiner Gäste schädliche Dinge aus dem Netz in meiner Einrichtung auf seinen Device, hafte ich mit. Was für ein Unsinn.
    Wir haben bei uns ein Tokensystem realisiert, das aber gefühlt die Reichweite, die Beweglichkeit und die Geschwindigkeit einschränkt.
    Wer mal einen Tipp hat, wie man das verbessern könnte, ohne zu verarmen, darf sich gerne mal melden.

  26. In Sachen freies WiFi ist Deutschland noch absolutes Entwicklungsland. Vor allem auch wegen der Gesetzgebung und einige Leute / Verbaende schmieren wohl noch sehr gut.

    Aich ich reise seit vielen Jahren durch die Welt, wegen meinem Job. Die großen Hotelketten werden hier immer angesprochen. Ja, es kommt aber auf das jeweilige Land an. Waeren viele 5* Hotels in anderen Laendern das WiFi kostenlos anbieten, maximal muss man ein PW erfragen, wird in Deutschland und den Nachbarlaendern zu Kasse geben.

    In Jakarta gibtr es an jeder Ecke free WiFi. Fast jedes noch so kleine Restaurant hat WiFi. Touristen kommen so ohne Probleme ins Netz. An Deutschlands groesstem Airport werden Touristen erst mal zur Kasse gebeten um einen Kofferwagen zu bekommen und dann kommt die grosse Telekom-Werbung. Man darf 15 Minuten das WiFi fuer Lau benutzen, danach sind 10 Euro je 30 Minuten faellig. (Terminal 2) Willkommen in Deutschland.

  27. @ Eckhard Sluiter das ist einfach zu umgehen. Login (bei den Hotels) mit Zimmernummer + Name und ggfl einem PW und schon ist man raus, aus der Haftung. Es gibt Hotels, in Deutschland, die das so machen kassieren aber trotzdem ab. Ich war schon in Hotels, machst den TV an kommt ja normal die Infoseite zuerst. Da stand dann zB auch dabei „Ihr free WiFi PW is…“ und das ist ein individuelles PW. So gehts auch.

  28. In Südtirol ist es mittlerweile üblich, dass in den etwas größeren Dörfern ein kommunales W-Lan angeboten wird, in der Regel irgendwo in der Nähe des Rathauses oder des Dorfzentrums. Nach relativ einfacher Registrierung hat man 4 Stunden Netz mit relativ hohem Datendurchsatz.

  29. Ich habe auch die Erfahrung gemacht das eher die günstigen Hotels und Pensionen WLAN anbieten.
    Ich bin zwar nicht so oft im Ausland, aber in 2011 gab es in einem „etwas besseren“ Hotel in London WLAN auch nur in der Lobby, dafür ohne Anmeldung. Und dieses Jahr gab es in einem günstigen Hotel in Frankreich im ganzen Hotel kostenloses WLAN. Jedes Gerät bekam dort aber einen eigenen Zugangscode der 24h gültig war. Es war aber kein Problem 2 Codes zu bekommen, wenn man mit zwei Geräten ins Netz wollte. Diese Lösung wäre doch bestimmt auch was für deutsche Hotels.

  30. Kann das vlt auch was mit den gesetzlichen Bestimmungen zu tun haben? Wenn ich meinen Kunden gratis WLAN zur Verfügung stelle, hafte ich doch für sämtlichen Unfug, der dadurch betrieben wird, sofern ich nicht nachweisen kann, welcher Kunde das nun genau war?!

    Und um das nachzuweisen reicht zumindest kein einfacher Router, sondern ich muss mir ein sehr kostspieliges System kaufen, wo ich jeden einzelnen Kunden registrieren muss usw.

    Außerdem spielt meiner Meinung nach auch die zur Verfügung stehende Bandbreite im jeweiligen Lokal / Hotel eine große Rolle! Wenn mein Hotel 50 Zimmer aber nur eine DSL 6000 Leitung (demnächst sogar Volumenbeschränkt =) ) hat, dann wird das auch schnell nicht mehr so toll mit gratis WLAN…

  31. Beruflich bin ich auch ständig online und im Urlaub möchte und kann ich darauf auch nicht verzichten. Internet gehört einfach dazu. Es ist immer ein Ärgernis wenn man kein oder nur volumen od. zeitlich begrenztes Internet hat. Meine Eltern haben an der Mosel Ferienwohnungen und dort gibt es schon seit Jahren kostenloses Internet – was anderes hätte ich auch nicht zugelassen 😉
    Es sollte selbstverständlich sein. Die Preise die so manche Hotels/Ferienwohnungen nehmen sind schon unverschämt.

  32. Ich buche nur noch Hotels oder Campungplätze, auf denen ich kostenloses Wlan bekomme.
    Leider haben viele Hoteliers und Platzbetreiber noch nicht begriffen, dass das ein Buchungskriterium ist.

  33. Da hängt Deutschland wirklich sehr hinterher. Bei meinem letzten Besuch in England war ich wirklich begeistert, da man dort sogar in öffentlichen Verkehrsmitteln kostenlosen Wifi-Zugang geboten bekommt. Aber statt uns lediglich zu echauffieren, sollten wir lieber aktiv werden und uns am Aufbau offener Funknetze wie etwa freifunk.net oder ähnliches beteiligen.

  34. Eigentlich sollte freies WLAN in Hotels kein Gegenstand einer Diskussion sein. Nun haben viele Hotelbetreiber aber die Abhängigkeit ihrer Gäste vom Netz erkannt und wollen das natürlich ausnutzen. Die Haftung wäre schnell geklärt (Startseite: LOGIN&PW/KEY), damit sind die Betreiber auf der sicheren Seite und das Argument für bezahltes WLAN entkräftet. 20$/Tag habe ich leider auch schon im Urlaub erlebt und wenn man darauf angewiesen ist zahlt man es, da es immer noch wesentlich günstiger ist als Datenroaming. In meinem Ferienhaus (balkan-holiday.de) biete ich WLAN auch kostenlos an und weise die Gäste darauf hin, keine illegalen Aktivitäten auszuüben. Seit 2007 bis heute gab es keine Probleme. Gäste sollten sich ihrer Prioritäten vor Buchung des Hotel bewusst werden und gegebenenfalls Alternativangebote mit freiem WLAN wählen.

  35. War vor Weihnachten in Saalbach Hinterglemm. Auch dort gibt an den meisten Skiliften oder auch Bars kostenloses WLAN.
    Sehr angenehm sowas.

  36. Ich war Mitte April für eine Woche im holländischen Friesland (Sneek, Lemmer etc.) unterwegs. Und auch dort findet man in einigen Häfen kostenlose WLAN-Hotspots (z. B. von KPN). Das war für mich sehr von Vorteil, da ich schon überlegt hatte, Prepaid-Surflösungen (z.B Aldi.nl) zu suchen.

  37. Bei unserer Urlaubsplanung achte ich da auch immer drauf, alleine schon wegen der Arbeit ist das Internet ein muss, vorallem im Ausland, wo die heimische Netznutzung leider nicht funktioniert 🙂 Ohne WLAN geht garnichts…

  38. AndroidFan says:

    Ich bin oft in der Türkei unterwegs. Vor ein paar Jahren waren alle WLANs offen. Man kann sogar in den Bussen WLAN nutzen, kostenlos versteht sich. Mittlerweile sind alle WLANs verschlüsselt, aber das ist kein Problem, kurz fragen, dann bekommt man den Schlüssel (häufig ein einfacher Schlüssel, etwa acht mal die „5“ oder so ähnlich). In den Hotels gibt es immer kostenloses WLAN (selbst im Landesinneren), in den Restaurants und Cafés sowieso und auch die ganz kleinen Geschäfte. Einfach nach WIFI-Şifre (WEIFEI-Schifre) fragen und man erhält ihn, wenn man ihn nicht versteht, schreiben sie es einem auch auf.

    Man ist in der Türkei praktisch nie ohne WLAN unterwegs und sehr gut versorgt. Genial finde ich auf langen Reisen das WLAN in den Bussen.

  39. Als Backpacker in Südamerika war ich positiv Überrascht: Jedes kleine, billige Hostel hat kostenloses, schnelles WiFi. Selbst in dritte-Welt Ländern (Bolivien, Peru) gehört das zum Standard. Nur in D-Land möchte man so etwas nicht. Dieses Internetz wird sich nämlich niemals durchsetzen! 😉

  40. @jomei Wie würde man das machen können mit dem Login?
    Kostenlos ist das bei uns übrigens auch, aber es funktiioniert auch nicht richtig .-(

  41. Allen, die im Hotel nur eine LAN-Buchse vorfinden sei folgender Mini-Router empfohlen um einen eigenen Hotspot zu öffnen:
    http://www.amazon.de/TP-Link-TL-WR702N-150Mbps-Wireless-802-11b/dp/B006PYGWG6

    funktioniert super 😉

  42. Zur Ergänzung möchte ich noch die Tschechische Republik erwähnen. Auch dort findet man überall in den Innenstädten, Shoppingmalls und Cafes freies WLAN. Ebenso auf fast allen Zeltplätzen und Pensionen (bis auf eine, bei der mussten wir auf das Netz des Restaurants vom gegenüberliegenden Seeufer zurückgreifen ;-)), die wir auf unseren Fahrradtouren besuchten.
    Das gleiche übrigens (es wurde schon erwähnt) in Polen. Hatte eigentlich geplant, mir da ne günstige Prepaid Simkarte zuzulegen. Erübrigte sich aber vollkommen.

  43. Schön war neulich ein geschäftlicher Aufenthalt in Süddeutschland. Natürlich ein Hotel gebucht das mit kostenlosem WLAN warb.
    Mit der Buchungsbestätigung kam dann der Haken an der Sache zu Tage: „bis zu 200MB pro 24 Stunden mit maximal 128kBit/s“. Tja, darauf kann ich dankend verzichten.

  44. Der letzte Satz bringt es auf den Punkt, dass vergessen nämlich die meisten.

  45. Kann AndroindFAn bestätigen: War gerade in Istanbul unterwegs: Kostenloses WLAN in fast jedem Café oder Restaurant, auch in den billigen! Schön war z.B. das WLAN-Passwort abgedruckt auf der Papierhülle für Messer+Gabel im Restaurant.

    WLAN auch in vielen Hotels. In meinem hatte sich aber noch nicht rumgesprochen, dass man Accesspoints zusammenfassen kann. Ein WLAN-Passwort für die Lobby, ein anderes für das Zimmer, ein weiteres für den Frühstücks- und Meetingraum :o) Aber hey, das ist Jammern auf ganz hohem Niveau.

  46. Freies W-Lan in den Skigebieten hier bei uns in Österreich gehört mittlerweile zum guten Ton, deswegen ist das Thema aus Kitzbühel wahrlich nicht neu. Und auch in den Beherbergungsbetrieben (Hotels, Pensionen, …) gelangt man immer öfter zur Ansicht, dass Internet ähnlich dem fließenden Wasser für den Gast kostenlos sein soll.

    Einziges Problem: Viele Touristiker haben sich in der Vergangenheit ziemlich teure Hotspot-Lösungen verkaufen lassen mit dem Zusatzargument, dass kostenpflichtiges WLan ein zusätzlicher Umsatzbringer sei. Diese teuren Installationen (mehrere tausend Euro) sind vielerorts noch nicht amortisiert worden.

    Dennoch sind viele Tourismusverantwortliche bestrebt den Urlaubern gratis Internat anzubieten. Wenn man die Gäste einerseits auffordert ihre Urlaubserlebnisse direkt zu sharen und diese dann via teurer Roaming-Gebühren davon abgehalten werden, passt das nicht wirklich zusammen. 😉

  47. AndroidFan says:

    @Elsch
    Haha, das hatte ich dem Hotelier auch mal versucht zu erklären, dass man die Hotspots zusammenfassen kann. Das ist fast überall so, wahrscheinlich deshalb, weil es der Hausmeister oder so einrichtet.

    Offtopic
    Wenn du gerade in Istanbul bist, statte mal einen Besuch im Club „Araf“ ab (bißchen Alternativ, aber mit Live-Musik, in der Istiklâl Caddesi.). Richtig schön ist es auch auf „Camlica“, dem Hügel, von dem man ganz Istanbul sehen kann.

  48. Wir waren letztes Jahr in Griechenland, da steht auch fast überall an den Kneipen und Restaurants „free WiFi“.

  49. Ich war letztens erst in Dubai – untergebracht in einem 5**** Hotel. Dort war das Wlan nichtmal gratis, sondern musste bezahlt werden. Gottseidank gibt’s dort unten alle 100m einen Starbucks – dort gabs dann auch gratis Wlan 😉

  50. Ja, WLAN ist in Deutschland noch ein Problem. Stichwort Störerhaftung, sage ich da nur.

    Für Hotels wo nur LAN kostenlos ist, hatte ich zweimal bisher, habe ich mir bei Pearl.de einen Mini-WLAN-Router für unterwegs geholt. Hat nicht viel gekostet und macht genau was er soll. Das damit erzeugte WLAN kann man verschlüsseln und so hat man auch seine Ruhe und niemand klaut einem Bandbreite. Das Ding ist nicht viel größer wie ne Kreditkarte, nimmt also auch nicht viel Platz weg.

    Was kostenloses WLAN unterwegs angeht, da gibt es zum Glück auch außerhalb von Starbucks Stück für Stück mehr Möglichkeiten. Telekomkunden können die Telekom-Hotspots nutzen und ansonsten gibt es auch Anbieter wie mycloud die sich immer mehr ausbreiten. Von flächendeckend sind wir aber immer noch weit weg, das stimmt natürlich.

    In Prag erlebte ich es auch, daß fast jedes Restaurant und sei es noch so klein draußen mit „Free Wifi“ warb.

  51. Ich lese hier fast nur von Hotels und Pensionen ….. wir suchen unsere Campingplätze fast nur noch danach aus ob die auch W-Lan anbieten … und jep … die rüsten alle auf da der Camper an sich gerne vor dem Wohnwagen surft.

    🙂

  52. Nächste Saison gleich mal testen 😉

  53. Am Stubaier Gletscher gibts auch schon seit Jahren Gratis WLAN. Deutschland macht es mit seinen Gesetzen bzgl. Haftung bei Onlinezugängen ja auch unattraktiv WLAN Zugänge zu öffnen…

  54. Ich hab neulich bei einem Inlandurlaub in einem kleinen Hotel kostenloses WLAN via „maxspot“ angeboten bekommen. Der Hotelbetreiber stellt dabei die Infrastruktur zur Verfügung, man registriert sich einmal kostenlos bei maxspot.de und kann sich künftig überall dort einloggen wo die Variante angeboten wird (http://maps.maxspot.de/)

  55. Es ist rechtlich nicht so einfach , vor allen für kleinere Betriebe ein öffentliches LAN anzubieten. Das Thema ist bei uns bei jeder Versammlung des DEHOGA im Gespräch. Der Rechtsanwalt unseres Gebietes mahnt jedes Mal zu Vorsicht. Klar würde ich sofort unser W-LAN für die Gäste öffnen wie es in anderen Ländern schon selbstverständlich ist. Aber damit stehe ich doch schon mit 1 Fuß im Knast oder habe in kürzester Zeit Abmahnungen am Hals. Einen MC Donalds mit einer eigenen Rechtsabteilung inkl. Rechtsanwälten ist es sicher egal wie viele Abmahnungen dort eintrudeln. Einem mittelständischen Hotel sicher nicht. Die einzige Möglichkeit ein freies W-LAN anzubieten ist leider nun mal nur über einen speziellen Hotspot und das kostet halt auch etwas. Auf die Preise habe ich dort zb bei Telekom Hotspot keinen Einfluss . Nach langer Suche habe ich nun einen Provider gefunden der den Hotspot bei mir über eine getunnelte Verbindung in meinem DSL-Anschluss bereit stellt. Somit sollte ich bei möglichen Abmahnungen erst gar nicht als Internetanbieter in Erscheinung treten sondern nur der Provider. Hier halten sich die Kosten noch in Grenzen und ich kann dadurch den Hausgästen kostenloses W-LAN anbieten ohne das ganze auf den Zimmerpreis aufzuschlagen. Gäste im Lokal können sich für 1€/Stunde Tickets kaufen oder sich bei dem Provider registrieren. Irgendwie müssen die Kosten ja auch im Rahmen bleiben. Bevor also wieder über die ach so bösen Hotels hergezogen wird sollte man sich vorher auch über die Gründe informieren.

  56. Joachim M. says:

    kann in der Hinsicht nur das Baltikum empfehlen. z.B. Estland jede Stadt hat kostenloses Wlan u. mobiles Inet selbst in der kleinsten Saunahütte. Das macht z.B. Spontanurlaub mit Camping ohne Estnischkenntnisse und Ipad möglich . leider war das Wetter nicht ganz so gut letzten Sommer. aber immer sehr freundliche Gastgeber auf der ganzen Tour.

  57. In Davos Klosters wird W-Lan auch bald in den Skigebieten standard sein! Die meisten Hotels bieten es ebenfalls kostenlos an. Alles andere ist nicht zeitgemäss!

  58. Im Januar im Skigebiet «4 Vallées» im Welsch-Wallis gesehen: Bergrestaurants mit Gratis-WLAN. Und die Leute twitterten, googleplusten und facebookten Bilder noch und nöcher. Billiger geht Werbung wohl kaum.

  59. War Anfang des Jahres ein paar Wochen in Thailand und da gibt es (in den Touri-Gebieten) in fast jeder Pritsche kostenloses WLAN, hat mich auch sehr positiv überrascht.

  60. Hier werden durch die Bank Äpfel mit Birnen verglichen, denn diese ganze Free WiFi-Debatte in Hotels ist komplexer, als es mancher vermutet.

    Zum einen darf man nicht die IT-Struktur eines Cafés, eines Restaurants oder eines kleinen Hostels (meist nur wenige Räume, wenig Fläche) mit der eines Hotels vergleichen. Bei letzterem ist nämlich die Bereitstellung dieses Services meist mit hohen Kosten verbunden. Die fangen mit der Infrastruktur an und hört mit langfristigen Verträgen mit den Providern auf. Manchmal ist man aufgrund seiner Lage auch an den Grundversorger gebunden, der die Situation auszunutzen weiß.

    Und was soll man dann als Hotel mit den Kosten machen? Die logische Konsequenz ist das Umlegen auf den Gast, was mit nicht-kostenfreiem WiFi ja auch passiert. Die zweite Möglichkeit wäre es theoretisch natürlich die Kosten auf den Zimmerpreis aufzuschlagen, was aber einem Beinschuss gleichkommen würde, da die nun teurere Rate in allen Kanälen (eigene Website, Online Buchungsportale, etc.) gleich sein muss und in den meisten Listings nicht aufgeführt wird, was in der Rate inkludiert ist. Der Durchschnitts-Kunde sieht nur, dass das Hotel nun teurer ist als früher und bucht anderswo.

    Die Kostenumlegung auf den Kunden passiert übrigens auch in den o.g. Skigebieten, Cafés und Kommunen, denn dort werden einfach die Skitickets, Latte Macchiatos und Steuern teurer. Nur fällt es den Kunden nicht auf oder sie haben wenig Chancen zu vergleichen. Kaum eine Branche ist so vergleichstransparent wie die Touristik, weshalb Hotels hier klare „Nachteile“ haben, schnell und diskret Kosten umzulegen.

    Eine Lösung des Ganzen wäre, dass die Hotels als Gegenleistung zur kostenlosen Freigabe ihres WiFis von ihren Gästen personenbezogene Daten abfragen um diese zu werblichen Maßnahmen nutzen dürfen. Das wäre eine wahre Win-Win-Situation für die Hotelliers, die nun mehr über ihre Gäste wissen und dieses Wissen auch für ihr Marketing nutzen dürfen und der Gast darf umsonst surfen. Ein fairer Deal, finde ich.

    Der Haken: Geschätzte 80% aller Hotels in Deutschland wissen nicht was sie mit dem Thema Big Data anfangen sollen. Es gibt ja nicht nur Steigenbergers, Motel Ones, Dorints & Co., sondern vornehmlich kleine und mittelständische Hotelunternehmen hierzulande, für die Datenmanagement ein Buch mit sieben Siegeln ist – und auch bleiben wird. Daher werden wir wohl noch etwas warten müssen, bis wir flächendeckend kostenloses und für die Hotels finanzierbares WiFi bekommen.

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