WhatsApp wird ab 2019 Werbung in eurem Status schalten

Könnt ihr euch noch an die Zeiten erinnern, als man den WhatsApp-Entwicklern einen Obolus gab und man sicher sein konnte, den Service ohne Werbung nutzen zu können? Seit der Übernahme durch Facebook ist der Dienst gänzlich kostenlos und man fragte sich immer, ob Facebook mit den gesammelten Daten Geld verdient. Mark Zuckerberg möchtet das Unternehmen noch profitabler machen und regt schon länger an, auch mit WhatsApp mehr Geld zu machen.

Chris Daniels, seines Zeichens Vice President von WhatsApp, bestätigt nun, dass das Unternehmen Werbung in eurem WhatsApp-Status platzieren wird. Eine konkrete Timeline dafür gibt er nicht vor, man munkelt jedoch, dass es schon im nächsten Jahr passieren wird.

Ab dem Start dieser Aktion könnte Facebook richtig Geld damit verdienen, denn der Nachrichten-Service hat mittlerweile über 1,5 Milliarden Nutzer, von denen sicherlich auch einige den Status nutzen.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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85 Kommentare

  1. Endlich

    Auch erwünscht, dass Nachrichten mit Werbelinks je nach Wörtern zufällig zitiert werden.

  2. Littlegoaty says:

    Hoffentlich kann man dann endlich einige Leute überzeugen zu Threema, Telegram usw. zu wechseln, im Moment ist das noch ein Kampf gegen Windmühlen, vielleicht findet ja ein Umdenken statt wenn man vollgespamt wird…

    • Threema nutze ich primär und überlege jedes Quartal neu das WhatsApp Zeugs abzuknipsen. Alleine schon die Frechheit den Inhalt meines Telefonbuchs zu nutzen und speichern zu dürfen. Kaum ein Elternteil hat eine Idee warum WhatsApp erst ab 16 frei ist 😉

      • NanoPolymer says:

        Dann mach doch einfach, glaub mir die wichtigen Personen wirst du dadurch nicht verlieren.
        Und wenn etwas nachhelfen willst schenken denen den du möchtest einfach eine Lizenz von zb Threema.

        • Ich bin selbst großer Threema/Signal Fan, aber ist das nicht irgendwie herabwürdigend?

          Also wer macht denn die eigenen Software Entscheidungen von ein paar Euro abhängig? 😀

    • Ich bin sicher, dass weder das eine noch das andere passieren wird. Solange die Werbung nur im Status angezeigt wird, kann man sicher nicht von „vollspammen“ reden, und schon gar nicht wird das dazu führen, dass Nutzer in nennenswerter Zahl wechseln.

    • Yves Cacique says:

      Habe schon seit längerem gewechselt zu Threema „2FREX3FR“und WA Account gelöscht! Aber nur wenige Leute werden wechseln ! Weil die aussage WA haben alle wieso soll ich wechseln und an Werbung gewöhnt man sich!

    • Ich sehe das Umdenken eher auf der anderen Seite: Warum *keine* Werbung? Wenn sie gutes Targetting hat dann wird sie auch nicht als störend empfunden und der Nutzer hat auch was davon. Das Problem von ad´s derzeit ist ja die mangelnde Rafinesse bei der Umsetzung. Wem bringt schon ein Link auf Staubsauger X etwas nachdem er schon gesucht hat?

      • > Das Problem von ad´s derzeit ist ja die mangelnde Raffinesse bei der Umsetzung.

        Ich glaub nicht, dass das das Problem ist.

        Niemand will ungefragt Content, nicht mal raffinierten. Davon wird vermutlich jede Stunde mehr ins Netz geladen als ein Einzelner jemals konsumieren kann. Was man will ist Kontrolle. …also genau das Gegenteil der Idee, die Inhalte einer Werbeplattform zu überlassen.

      • > Ich sehe das Umdenken eher auf der anderen Seite:
        > Warum *keine* Werbung? Wenn sie gutes Targetting hat
        > dann wird sie auch nicht als störend empfunden und der
        > Nutzer hat auch was davon.

        Wie kommst Du um alles in der Welt auf das schmale Brett?

        Ich will nix kaufen, ausser es fehlt mir. Es nervt, ständig unter die Nase gehalten zu bekommen, was ich alles nicht habe. Und natürlich klappt das gelegentlich, und ich gebe Geld aus für etwas, ohne das ich bisher super ausgekommen bin.

        Shoppen ist kein Hobby. Es ist eine Notwendigkeit. Shoppen nervt. Jeder, der irgendwas an mich „pusht“, verliert mich als Kunde. Im Leben käme ich nicht auf die Idee, einen Newsletter zu bestellen, im Gegenteil, jede unerwünschte Kontaktaufnahme führt sofort zu einer Spammeldung und einem Filter.

        Am Briefkasten hat man ja auch einen „Keine Werbung“-Aufkleber.

    • Von WhatsApp zu Threema oder Telegram zu wechseln ist aber auch irgendwie vom Regen in die Traufe.
      Wenn man meint aus „Sicherheit“ oder „Datenschutz“ zu wechseln, dann sollte man nicht zum nächsten closed soure oder (teilweise) open source Anbieter mit zentralisierten System wechseln.
      Wenn man es „richtig“ machen möchte, dann muss man wohl ein open source und föderales System nutzen wie z.B. XMPP.

      • Ein föderales System bringt vielleicht kurzfristig was für den Datenschutz, aber langfristig nichts für die Sicherheit, da Updates zu lange dauern, bis sie bei allen beteiligten Servern und Anbietern angekommen sind. Es ist sicherlich eine Abwägungsfrage, aber Signal ist OpenSource, geprüft sicher und datensparsam.

        • Ja, das ist natürlich nicht falsch. Aber man kann nicht pauschal davon ausgehen, dass die Systeme verspätet oder gar nicht geupdatet werden. Sicher kann jeder beim föderalen open source Prinzip einen eigenen Server aufsetzen und somit auch vernachlässigen. Jedoch hat man die freie Wahl beim Server und es gibt einige Server, die vorbildlich gewartet werden.

          Signal mag nicht schlecht sein, dennoch ist es ebenfalls zentralisiert angelegt und erfordert zwingend die eigene Rufnummer zum Betrieb. Das kommt natürlich sehr der Bequemlichkeit und Einfachheit entgegen, dennoch finden einige gerade die Bindung an die Rufnummer als nachteilig. Dennoch wird Signal wahrscheinlich immer noch eines der kleineren „Übel“ sein, wenn es um einen einfach zu nutzenden Messenger geht.

          Das wirklich perfekte System wird es wahrscheinlich nicht geben, man muss abwägen was einem wichtig ist und wie viel Bequemlichkeit man haben möchte. Signal ist sicher ein akzeptabler Kompromiss aus einen gewissen Maß an Sicherheit, Datenschutz und Bequemlichkeit, aber auch immer noch nicht das Nonplusultra.

      • Nach langem Leiden ist meine gesamte Verwandtschaft zu DeltaChat gewechselt. Wunderbare Sache und es lebt sich wie im Paradies, da eh jeder seine eigene Mail Adresse hat. Warum dann nicht auch ein solides Protokoll für Chats verwenden, als immer das Rad neu erfinden zu wollen. Mail gibt es gefühlt länger, als alle anderen Messenger zusammen.

    • Ganz deiner Meinung. Man kommt sich ziemlich verlassen vor bei den besseren Alternativen.

  3. Habe bei mir und meinen Eltern gestern erst mal Telegram installiert. Läuft bisher ganz gut. Wenn das so anhält ist Wurstapp das erste was am 01.01 gelöscht wird.

    • @ Aegis
      Habe auch mein WA Account gelöscht bzw. die AGB´s von denen im April 18 nicht zugestimmt. Weil es gibt ja keine wirkliche Altersprüfung.. Oder das man Standortdaten von WA zu Werbezecken nutzen darf.. Darauf hin Ende.

  4. Wenn das wirklich nur beim Anschauen vom Status ist, dann ist das ja nur halb so wild. Muss man ja nicht nutzen wenn man nicht möchte, ich persönlich kann gut auf die Statusmeldungen verzichten.

  5. Im Status ist mir das herzlich egal, den nutze ich sowieso nicht.
    Aber wie ich facebook kenne wird da die Gier wieder durchgehen und dann kommt Werbung bei den Nachrichten, und so Scherze wie nicht mehr frei sortierbare Ansichten etc. Und schon schafft es facebook auch bei Whatsapp die Nutzer zu vergraulen wie bereits länger bei facebook direkt zu sehen.

    Aber warten wir es mal ab, vielleicht haben sie ja wirklich was aus den Fehlern in der Vergangenheit gelernt :).

  6. Oh jetzt kommen sie wieder aus ihren Löchern, mit der Aussage „…wenn Werbung kommt, lösche ich Whatsapp und wechsel…“. Das waren die gleichen Nutzer, die beim Verkauf an Facebook schrieben, dass sie von Whatsapp zu Telegram, Threema usw wechseln. Die Meisten kamen nach einer Zeit wieder still und leise zu Whatsapp zurück. Same procedure as last time. *g*

    Was glauben die Leute, was passiert, wenn Threema oder Telegram so viele aktive Nutzer wie Whatsapp hätte?! Genau die Macher müssten neue Weg zum Geld finden, um die laufenden Kosten zu decken und um Gewinn zu machen. Die Investoren verschenken kein Geld. Und wie kommt man dahin. Mit Werbung oder einem Abo. Eine einmalige Zahlungen ist keine Lösung.

    • Also gewechselt bin ich schon lange zu Threema und Signal. Aber ich bin Student und muss auch sehr viele Teamarbeiten koordinieren und meine Generation nutzt halt nur Whatsapp, Instagram und Telegram. Die sind für mich alle gleich schlimm. Die wichtigen Kontakte konnte ich allerdings entweder für Threema oder Signal begeistern. Was ich allerdings inzwischen gefahrlos könnte, wäre Whatsapp durch Telegram zu ersetzen. Wer dann keinen der 3 Dienste nutzt, muss SMS oder E-Mails schreiben. Das werd ich mir nächstes Jahr mal überlegen. Facebook möchte ich schon länger zum Teufel jagen.

      Bei Threema gäbe es sicherlich irgendwann ein Kaufmodell oder Abo, wobei die Einmalzahlung pro Kunde erstmal nicht unterschätzt werden darf. Signal finanziert sich wie Wikipedia und ist eben nicht an Gewinn orientiert.

      • Yves Cacique says:

        Ja richtig ! Habe WA Account gelöscht! Und 90 % Threema und je 5% Signal und Telegram!
        Der Mark würd WA schon zur Goldgrube machen, umsonst hatt der nicht WA gekauft ! Die $ Zeichen hatt er schon im Auge!

      • Telegramm arbeitet auch nicht Gewinn orientiert.. Steck ja keine Firma dahinter..

  7. SavanTorian says:

    Dann endgültig zu Telegram oder einem anderen Anbieter. Das AboModell am Anfang fand ich deutlich besser. 3 Euro für 5 Jahre oder so war das. Oder ein Euro fürn Jahr?
    Jetzt wirst vollgestopft mit AdSchei**e!

  8. „Das AboModell am Anfang fand ich deutlich besser. 3 Euro….“

    Und die EINMALIGEN 3 EUR für Threema sind jetzt zu viel?

    Kopfschüttel…..

    Threema hat ein solides Geschäftsmodel mit 2500 Firmen die Threema Work nutzen und vielen Schulen, die in der Schweiz Threema Education nutzen. Über alle die kommt genug Geld rein!

    • Yves Cacique says:

      Ja genau des halb bin ich auch bei Threema gelandet! Mfg 2FREX3FR

    • naja ich halte die Schweizer nicht für das „Beste“, auch bei denne dreht sich es nur um das Geld. Woher dieses kommt ist denen meist egal! Die Schweizer haben in den letzten 100 Jahren genug Geld gemacht mit der Not anderer und das hält bis heute an!

    • Ich will immernoch mein Geld von WhatsApp zurück. Ich habe bezahlt und dafür wurde mir eine Leistung versprochen. Mit Werbung bricht WhatsApp diesen Vertrag.

  9. Anstatt nun blindlings zum nächstbesten Messenger zu wechseln, „weil ihn die meisten anderen Leute verwenden“, empfehle ich eine informierte Entscheidung!

    Folgende Tabelle der Verbraucherzentrale kann dabei helfen:
    https://www.verbraucherzentrale.de/sites/default/files/2018-06/Vergleich_von_Messengern_Tabelle.pdf

    • Der Ansatz ist natürlich nicht verkehrt, letztlich aber wirst Du Dich für den Messenger entscheiden, mit dem Du die meisten Leute erreichst. Da spielt es dann auch keine Rolle, ob es andere oder bessere Alternativen gibt, wenn der Nutzwert dieser Alternativen in der Praxis gegen Null geht.

      • Diese Argumentation basiert auf der Annahme, dass alle Anderen den Wechsel bereits vor einem selbst vollzogen hätten und einem nun nichts anderes übrig bliebe als sich der Masse anzuschließen.

        Warum nicht mal selbst gestalten und andere überzeugen mitzuziehen?

        • Einfach den WA-Account löschen, WA deinstallieren, eine sichere Alternative suchen/installieren und andere Leute davon überzeugen. Ich habe die Erfahrung gemacht: Wenn jemand Interesse an dir hat und mit dir kommunizieren will, dann wird diejenige Person auch mitziehen. Wenn nicht, dann Pech gehabt. So hart es klingt: An solchen Aktionen kann man dann auch die Spreu vom Weizen trennen.

        • Nun ja, wenn man nicht (mehr oder weniger) allein dastehen möchte, bleibt einem nichts übrig, als sich der Masse anzuschließen. Ich habe kein Problem damit, „anders“ zu sein (ganz im Gegenteil) oder zu wechseln und andere zumindest versuchen zu überzeugen, aber die Erfahrung zeigt eben, dass das nur selten funktioniert, schon gar nicht für sämtliche Kontakte. Im Zweifel bist Du für die betreffende Person auch der einzige, der nicht über WhatsApp erreichbar ist, und nur dafür richten sich nur die wenigsten einen anderen Messenger ein. So hörig sind sicher nicht viele. Und am Ende lohnt sich der Aufwand schlicht nicht.

      • @Chris R.:
        Einfach den WA-Account löschen, WA deinstallieren, eine sichere Alternative suchen/installieren und andere Leute davon überzeugen. Ich habe die Erfahrung gemacht: Wenn jemand Interesse an dir hat und mit dir kommunizieren will, dann wird diejenige Person auch mitziehen. Wenn nicht, dann Pech gehabt. So hart es klingt: Bei solchen Aktionen kann man dann auch die Spreu vom Weizen trennen.

        • Klar, man kann natürlich erstmal davon ausgehen, dass man der Nabel der Welt und für andere dermaßen wichtig ist, dass sich alle anderen danach richten. In der Praxis aber wird das nur in Einzelfällen funktionieren.

          • @Chris R.:
            Bei meinem Kommentar hätte ich bedenken müssen, dass genau dieser Eindruck entstehen kann – so meinte ich das aber absolut nicht hahaha……hätte ich vielleicht anders formulieren müssen.

            Wie gesagt, ich denke vieles geht über die Überzeugungsarbeit. Wenn du dich mit dem Thema gut auskennst und bei den vermeintlich „einfachen Nutzer“ das Verständnis dafür wecken kannst, dann geht das eigentlich einfach mit der Überzeugungsarbeit.

            Ich muss ganz ehrlich gestehen: Auch ich konnte nicht alle davon überzeugen. Die paar Leute die diesen Schritt nicht machen wollen, die werden auch andere Wege finden um mich kontaktieren zu können, und genau das klappt bis jetzt auch wunderbar.

            Der Max hat da schon völlig Recht. Irgendjemand muss ja den Anfang machen und versuchen andere mitzuziehen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass da auch schnell eine Kettenreaktion entstehen kann. Wenn ein Freund von dir damit zufrieden ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er andere wiederum davon auch überzeugen wird.

            Einfach mal den Schritt trauen!

  10. Wird Zeit, dass die EU eine sichere interoperabilität durchsetzt und sich jeder seinen Messenger aussuchen kann, wie beim E-Mailanbieter.

    • verstehe ich nicht, warum kannst Du dir deine Messenger nicht aussuchen?
      Ich denke Du meinst das bezogen auf clients? Das funktioniert bei Jabber/Xmpp, wo alle clients auf ein Netzwerk zugreifen können -auch Server untereinander Chats austauschen. Dadurch kann jeder seinen Client jach Geschmack wählen kann. Außerdem braucht man werder SIM noch Mail, einen Usernamen und Pass reichen dort komplett aus! Für mich die Erweiterung vom Signal bzw. was deren Schwachstelle ist.

      Briar als alternative kommt komplett ohne Server aus.

      Das größte Problem sehe ich jedoch in die Bequemlichkeit der User. Entweder argumentieren die: „Alle machen das“, „Ich hab ja nichts zu verbergen“, „Meine Freunde benutzen…“ usw. Somit finde ich es auch nicht so schlimm, da ja jeder für sich selbst entscheiden muss, was er will.

      Ich nutze Conversation schon Jahre und bin sehr zufrieden, alles andere mach ich über SMS oder Mail (welches für die anderen umständlicher ist). Ich werde nicht wegen anderer WA auf meine Geräte installieren. Ich finde es schon ein Unverschämtheit, dass die Möglichkeit besteht über Bekannte meine Telefonnummer nach U.S und A zu tranzferienen – ohne meine Einstimmung! Oft stellt sich heraus das die meisten noch nicht einmal in der Lage sind, was per Mail ohne Messenger zu schicken…

      • Die letzte Aussage stimmt sicherlich, aber warum sollten die Nutzer zu etwas in der Lage sein, wozu sich die Notwendigkeit schlicht nicht ergibt? Ich meine, warum sollten sie E-Mail nutzen, wenn es mit einem Messenger ein Medium gibt, was für die Masse der Anwendungsfälle den gleichen Zweck erfüllt und den sie sowie (mehr oder weniger ständig) in Benutzung haben? Du setzt Dich doch sicher mit bestimmten Dingen, mit denen Du noch nie zu tun hattest, auch erst auseinander, wenn Du es benötigst.

        • Was war denn zuerst da E-Mail oder WA?
          Für mich ist es eine Art der Verblödung…

          • Ja, die E-Mail war zuerst da, aber es gibt ja nicht nur Nutzer wie Dich und mich, die (vermutlich) schon länger dabei sind, sondern inzwischen auch nicht wenige, die einfach ganz anders mit der Technik aufgewachsen sind. Für mich ist E-Mail nach wie vor die wichtigste Online-Kommunikation, aber die nachwachsende Generation ist doch nicht nur deshalb verblödet, weil sie ältere Technologien nicht mehr nutzt, wenn neuere Entwicklungen ihren Bedarf abdecken.

  11. Rainer Zufall says:

    Die einzige Möglichkeit, um andere Messenger bekannter zu machen, ist das konsequente nicht-Nutzen von Whatsapp. Ich habe kein Whatsapp und wenn jemand mit mir via Messenger kommunizieren will, kann er sich zwischen Wire, Signal und Threema entscheiden. Und wenn nicht, schreibt er mir eben eine SMS oder E-Mail.

  12. Ich kann alles ertragen. Privacy, Leaks, alles — steht sowieso immer nur drin „Bring Brot mit. Kuss, deine Frau.“ Aber EINE Sache macht mir 300 Puls: Werbung. Und wenn’s nur Text ist. Und wenn’s nur am Rande ist. Werbung NIE.

    Ich habe bereits gewechselt.

  13. Werbung wird sicherlich noch weiter ausgebaut der Status ist nur der Anfang. Facebook an sich und der Facebook Messanger sind ja bereits eine Katastrophe was Werbung angeht. Alleine wieviel Werbung sich im Facebook feed findet, das macht echt keinen Spaß mehr. Kein Wunder das die Nutzer schwinden.

    • @Ronny:
      Da gebe ich dir völlig Recht. Der News-Feed war damals bei FB eine richtig informative spannende Sache, die auch noch sehr übersichtlich war. Mittlerweile ist es nur noch ein riesiges durchgemischtes Chaos mit viel Werbung und anderen unwichtigen Dingen. FB macht wirklich keinen Spaß mehr.

      • > ein riesiges durchgemischtes Chaos mit viel Werbung
        > und anderen unwichtigen Dingen

        Du musst einfach nur überall mit FB eingeloggt bleiben und alle Cookies sammeln wie das Krümelmonster aus der Sesamstraße. Und wenn du dann noch den eigenen Verstand abschaltest wirst du erkennen, wie relevant all die von FB präsentierten Dinge für dich tatsächlich sind – ohne bist du vollkommen lebensunfähig.
        Eigentlich ist es schon fast ein Wunder, wie du es überhaupt bis hier und heute schaffen konntest, ohne bedingungslos auf den Relevanzalgorithmus von Facebook zu hören….

        https://youtu.be/fZY8jUuEzJQ

  14. Naja, ich sehe das alles ein wenig kritischer als so manch andere Menschen. WhatsApp setzt ja eine E2E-Encryption ein. Wenn die Werbung aber personalisiert wird, dann muss WhatsApp ja schon analysieren was man schreibt, damit die Werbung personalisiert werden kann. Beispiel: „Schatz? Bringst du aus dem Supermarkt Kellogs mit?“ = WA zeigt mir Kellogs-Werbung an! – Ich weiß, blödes Beispiel, aber sollte dennoch passen.

    Wenn das so kommen sollte, dann wäre das ein absoluter Widerspruch. Entweder setzt man E2E-Encryption ein und ist vom Mitlesen/Analysieren geschützt oder halt nicht. Ich denke die Werbung wird nur der Anfang an. Es gibt ja auch noch gewisse andere Dinge bei WA, die sehr sehr grenzwertig sind. Angeblich sollen ja auch die nicht-zugestellten Medien (Fotos, Video) UNVERSCHLÜSSELT auf den WA-Servern liegen. Eine Nicht-Verschlüsselung bei Medien ist schon wirklich sehr grenzwertig und leider findet es auch keine Beachtung bei den Usern. Ich glaube, dass viele User davon noch nicht mal was wissen.

    Bei der ganzen Datenspeicherung/-Weitergabe bei WhatsApp geht es gar nicht mehr um die User-Aussage „Wer nichts zu verbergen hat…“, sondern um den groß-angelegten Datenmissbrauch im teilweise halb-legalen Bereich, teilweise sogar im illegalen Bereich.

    Ich bin jedoch der Meinung, dass nur ein geringer Anteil an User zu einer sicheren Alternative wechseln wird – das hat auch die Vergangenheit sehr deutlich gezeigt. Man hat es an dem NSA-Skandal (Snowden) gesehen, wie auch an dem Facebook-Skandal bezüglich Cambridge Analytica. Es gibt immer erst einen kurzen Aufschrei und eine Aufbruchstimmung in Richtung Alternativen, letztendlich geraten diese Skandale aber nach einer kurzen Zeit wieder in Vergessenheit und 99% aller User machen weiter wie bisher auch.

    Dabei geht es auch nicht konkret darum ob man Threema oder Signal einsetzt. Wir werden mal irgendwann an einem perversen Punkt bei WA ankommen, an dem wirklich alles sicherer sein wird als WA, denn die Datengier bei Facebook steigt ins Unermessliche.

    Man sollte sich nicht streiten nach dem Motto: Threema vs. Signal vs. Conversations vs. Wire……bla bla bla. Darum geht es doch gar nicht mehr. Man sollte so schnell wie möglich von WA wegkommen.

    Mach einer wird mein Kommentar vielleicht als ein wenig zu paranoid oder zu überspitzt ansehen, dennoch hat die Vergangenheit oft den Ausmaß solcher Methoden aufgezeigt und das sollte uns zu denken geben.

    • Zum Thema Cambridge Analytica ein Zitat aus: Ich habe nur gezeigt das es die Bombe gibt:
      „Kosinski und sein Team verfeinern die Modelle unablässig. 2012 erbringt Kosinski den Nachweis, dass man aus durchschnittlich 68 Facebook-Likes eines Users vorhersagen kann, welche Hautfarbe er hat (95prozentige Treffsicherheit), ob er homosexuell ist (88-prozentige Wahrscheinlichkeit), ob Demokrat oder Republikaner (85 Prozent). Aber es geht noch weiter: Intelligenz, Religionszugehörigkeit, Alkohol-, Zigaretten- und Drogenkonsum lassen sich berechnen. Sogar, ob die Eltern einer Person bis zu deren 21. Lebensjahr zusammengeblieben sind oder nicht, lässt sich anhand der Daten ablesen. Wie gut ein Modell ist, zeigt sich daran, wie gut es vorhersagen kann, wie eine Testperson bestimmte Fragen beantworten wird. Kosinski geht wie im Rausch immer weiter: Bald kann sein Modell anhand von zehn FacebooksLikes eine Person besser einschätzen als ein durchschnittlicher Arbeitskollege. 70 Likes reichen, um die Menschenkenntnis eines Freundes zu überbieten, 150 um die der Eltern, mit 300 Likes kann die Maschine das Verhalten einer Person eindeutiger vorhersagen als deren Partner. Und mit noch mehr Likes lässt sich sogar übertreffen, was Menschen von sich selber zu wissen glauben. Am Tag, als Kosinski diese Erkenntnisse publiziert, erhält er zwei Anrufe. Eine Klageandrohung und ein Stellenangebot. Beide von Facebook.“

      Das ist sehr lesenswert und zeigt ganz deutlich welche Gefahren die Datensammelwut birgt. Da noch zu sagen ich hab nichts zu verbergen geht an und für sich nicht mehr.

      • @Ronny:
        Ja, das ist schon echt verstörend. Ich kann mich da auch an eine gute „sogar deutsche“ Doku erinnern, in der Sascha Lobo schon vor vielen Jahren davor ausdrücklich gewarnt hat und von den Auswirkungen/Konsequenzen gesprochen hat – für die Doku und Aussagen hat man ihn diesbezüglich nur belächelt.

  15. Dann boykottiert doch die Werbung. WA, sowie FB, Google und Twitter, bekommen nämlich nur Geld von den Werbekunden, wenn die Werbung tatsächlich angeklickt wird und nicht durch blosses Anzeigen der Werbung. Also nicht anklicken den Werbemüll.

    • @Müller:
      Bei allem Respekt lieber Müller, das ist aber absolut falsch. Da solltest du dich mal intensiver mit dem Thema „Werbung“ beschäftigen. Der Gewinn wird nicht erst durch das aktive Anklicken erzeugt, sondern schon weit vorher – und das kannst du als User nicht verhindern, nur durch eine Nicht-Nutzung der kompletten Plattform oder genauer gesagt durch eine Account-Löschung.

      • @ Müller @ Dennis
        Die aussage von Müller ist schlicht falsch!!! Wir haten doch erst im Bllog, dass Cyberkriminelle Millionen von den Werbenden erbeutet haben mit sogenannten Bot Usern, Also fiktive Nuter auf Basis echter Nutzer..

        @ Müller warum sollte erst das anklicken was bringen?? Dann wäre ja Fernsehwerbung kompletter blödsinn. Da kann man ja auch nix anklicken!!! Frag mal bei RTL z.B nach was da so 10 sek. Werbung ab 20 Uhr kosten..

    • > Dann boykottiert doch die Werbung.

      Das hat ja im Web schon so gut geklappt…

      Selbst mit technischer Unterstützung von Adblockern, die man sich ohne jegliche technische Kompetenz einfach nur installieren müsste! Aber nein, 90% der Leute ist selbst das scheissegal.

      Ich frag mich ja immer, wie man ohne Blocker das Netz auch nur 20 Sekunden erträgt, aber scheint ja möglich zu sein.

  16. Problematischer als die Werbung an sich, scheinen mir die Hinweise darauf zu sein, dass WA auch die Verschlüsselung aufweichen will, um letztlich mitlesen zu können. Richtig Musik ist in der Werbung nämlich dann, wenn sie zielgenau ist (targeted). Also wenn beispielsweise ein AI Bot erkennt, dass eine junge Frau ihrer Freundin von einem positiven Schwangerschaftstest berichtet. Da geht eine ganze Welt für zielgerichtete Werbung auf. Auch im umgekehrten Fall, wenn eine Mitt-Dreißigerin zum wiederholten Mal mit vielen Tränen-Emojis vom wieder negativen Schwangerschaftstest berichtet, kann WA sicher für viel Geld Ads an meistbietende Kinderwunschzentren verkaufen. Mir wäre das zu
    Creepy.
    Aber davon ab glaube ich auch nicht, dass eine ernstzunehmende Wechselstimmung entstehen wird.

    • @Rick:
      Das ist genau das, was ich geschrieben habe, da hast du absolut Recht. Wenn du die Werbung personalisieren willst, MUSST du ja mitlesen/analysieren können, und spätestens dann wäre die E2E-Encryption absolut hinfällig. Nicht ohne Grund hat einer der WA-Gründer nach dem Ausscheiden aus dem Unternehmen gesagt: „Ich habe die Privatsphäre meiner Nutzer verkauft!“

  17. Von meinen über 200 WA/Telefonbuch-Kontakten, sind ganze Zehn auch oder nur bei Telegram. Das ist das Problem. WA hat hier ein s.g. Quasi-Monopol, systembedingt gibt es also kaum Wettbewerb, weil WA nunmal lange Zeit der Erste war. Das erinnert mich an Früher, als es noch keine Telefon-Flats gab. Innerhalb des gleichen Netztes war der Minutenpreis relativ moderat, aber wehe man telefonierte in ein fremdes Netz, dann wurde es teuer. Bei der Auswahl des Mobilfunkanbieters richtete man sich demzufolge danach, in welchem Netz die meißten meiner pot. Gesprächsparner bereits sind. Erst wenn es hier eine durch die Politik erzwungende Interoperabilität gibt, so das ich von Telegramm auch zu WA schreiben kann und umgekeht, dann erst tritt echter Wettbewerb ein, vorher nicht. Man stelle sich mal vor, Jemand der ein Vodafon-Mobilfunkanschluss hat könnte nur bei Vodafon-Kunden anrufen, nicht ins Festnetz, nicht zu Telekom oder zu O2. Genau das ist nämlich die momentane Situaton bei den Messenger.

    • Verstehe nur niicht das mit der „Interoperabilität“, dass ist weder vom System unterstützt noch vorgesehen oder rechtlich zu erzwingen. Zu sehen ist das wieviel Angst die AMerikanischen Unternehmen vor der EU haben. Ich finde den Firmen kann man ja noch nicht einmal eine Vorwurf machen, sie zwingen ja keine dazu das zu nutzen. Nur die User können die Firmen zum umdenken zwingen!

  18. Wie oft man liest: „ich wechsel!“ – „Nie wieder WA“. Problem ist die Userbase und was bringt Threema und co. wenn niemand es installiert hat? Von meine Kunden (2000) hat niemand etwas anderes ausser WA. Werbung ist legitim, allerdings in Maßen. Alternativ wäre es sicher möglich für einen gewissen Betrag die Werbefreiheit zu bekommen. Allein wegen Whatsapp Business würde ich schon nicht wechseln wollen!!

  19. Das gute, unter Android gibt es von Haus aus schon einen Messenger und unter iOS auch…. vielleicht kommen Apple und Google ja mal auf die Idee ihre Dienste zukombinieren…jetzt da Facebook mit WhatsApp blödsinn macht, wer es leichter an dem Status Quo zu rütteln

  20. NanoPolymer says:

    „Könnt ihr euch noch an die Zeiten erinnern, als man den WhatsApp-Entwicklern einen Obolus gab und man sicher sein konnte, den Service ohne Werbung nutzen zu können?“

    War das so? Ich erinnere mich da ganz anders dran, zumindest was die Android Nutzer angeht.
    Unter iOS hast du bis auf Ausnahmen immer bezahlt.
    Hätte sogar jährlich/monatlich einen gewissen Betrag bezahlt. Die Infrastruktur im Hintergrund verursacht ja dauerhaft Kosten.

    Unter Android war das bis zum Schluss so eine komplett unklare Sache. Bei einigen Stand sie sollen nach einem Jahr was bezahlen, bei anderen nicht usw. Allen gleich war: „Was 99 Cent… dann wechsel ich die App“.

    Allein über die 99 Cent überhaupt nur nachzudenken bei dem was man Jahrelang für SMS bezahlt hat entzieht sich mir jeglicher Logik. An den ganzen Umstand sind die User ganz allein schuld. Kostenlos gibt es nicht, irgendjemand bezahlt immer in irgendeiner Form (Zeit/Geld/Daten…). Und bei WA hat man mit seinen Daten bezahlt und in Zukunft dann mit Daten und anschauen von Werbung.

    Alle die jetzt heulen und wechseln wollen gehen dann nur zum nächsten „kostenlosen“ Dienst und wundern sich wenn es da genauso läuft. Wobei ich nicht glaube das so viele wechseln werden.

    Ich habe WA direkt nach der Übernahme von FB den Rücken gekehrt und lebe sehr gut damit.

  21. Telegram wird schon alleine genutzt wegen der schönen Boteinbindung mit RaspPi!

  22. Mein Problem ist, dass kein Schwein Alternativen nutzt, selbst in meinem für das Thema nicht unsensiblen Bekanntenkreis. Deshalb toleriere ich das, was bisher lief – auch, weil es im Hintergrund ablief und die Nutzung nicht beeinflusste. Bei der Monetarisierung könnte aber langsam meine Schmerzgrenze überschritten sein. Wenn mich ne App nervt, dann fliegt sie.

  23. Die Welt würde sich auch ohne FB und damit ohne WA weiter drehen. War letztens eine Woche bei Schwiegereltern zu besuch die haben kein Internet. Und wunder oh wunder im ganzen Ort Weder mit VF noch mit O2 2g zum telefonieren ganz zuschweigen von Mobilem Internet..

    Ihr werdet euch wundern die woche ging auch so rum. Die selbstgemachte Abhängigkeit von WA oder überhaupt vom Smartphone finde ich sehr bedenklich.. Aber nicht nur die jüngern Menschen auch viele „Alte“ sind mittlerweile von WA mehr abhäning als vom Essen und trinken.

    • Natürlich kann man auch ohne all das Leben. Aber das gilt für so viele andere Dinge auch. Und letztlich sind es doch gerade die Dinge, die man nicht braucht, die das Leben lebenswert machen.

  24. Die Zeit der starren flackernen Werbebanner, gebucht für eine bestimmte Zeit, auf einer bestimmten oder mehreren Webseiten, sind lange vorbei. Heute bestimmen Algorythmen, wo, wann, wem und wie oft die vom Kunden geschaltete Werbung, gezeigt wird. Genau hier liegt ja die Kompetenz von Google, FB und Co.

  25. Wie gesagt stimmt so nicht… Wie die Betrüger bewiesen haben mit ihren Bot Usern.. Das ein Bot nun aktiv Werbung anklickt kann ich mir nu nicht vorstellen.. Was nicht heißt das man, dass technisch auch schon hinbekommt. Aber gehört hab ich davon nix. Und die Zuckerlabertasche, wird sie die Werbung in WA sehr gut bezahlen lassen.

    Es wird auch personalisierte Werbung in den chats gebe da bin ich mir sicher. Ist wie in den Spielen doch auch, erstmal Werbung angucken dann darf weiter gezockt werden.

  26. Der erste Schritt ist immer noch der Schwerste!! Ich hab kein WA mehr für die, die mich nicht über Telegramm anschreiben können mir ja ne SMS schicken oder im Zeitalter der Flat Telefonie anrufen!!! Ja telefoniern kann man mit den Dingern auch noch.. Mir sind bei WA nicht nur deren AGB´s zuwieder geworden sondern auch, das gewisse Leute ständig Gesprächsnachrichten geschickt haben anstatt mal anzurufen.

    • Da muss ich energisch widersprechen. Sprachnachrichten sind die Evolution der Telefonie! Für ein Telefonat müssen beide Zeit haben und beide verfügbar sein. Mit Sprache kann man deutlich mehr Informationen in kurzer Zeit verpacken als mit Text. Sprachnachrichten vereinen viel Info und Unabhängigkeit zum Empfänger und sind daher deutlich besser als Text oder Telefonat.

      • Dem wiederum möchte ich energisch widersprechen. Sprachnachrichten haben nur ganz bedingt Vorteile. Ja, man kann mehr Information in kurzer Zeit verpacken, aber dafür ist ein Messenger wie Whatsapp schlicht nicht das geeignete Werkzeug. Vor allem für den Empfänger bringt das auch durchaus Nachteile mit sich. So ist es z.B. schon nicht möglich, mal eben eine bestimmte Passage noch einmal zu hören, weil man sie schlicht nicht auf Anhieb wiederfindet. Das mag bei kurzen Texten kein Problem sein, bei Nachrichten, die mehrere Minuten lang sind, dagegen schon. Bei einem Text kann man die gewünschten Infos einfach nochmal nachlesen.
        Mag sein, dass Sprachnachrichten die Evolution der Telefonie sind, aber wie in anderen Bereich auch hat die Evolution der Menschheit hier keinen guten Dienst erwiesen.

      • @ Ronny..
        Ach nee Sprache hat mehr Aussagekraft als Text? Klar man braucht WA mit seinen Sprachnachrichten.. Is ja das tolleste geilste überhaupt..

        Man merkt die Leute werden immer dusseliger. Seit den 70igern gibts sowas das nett sich Anrufbeantworter.. Seit bestehen der Mobilen Telefonie nennt sich das Mailbox. Ist so ein Ding für alle die die nicht persönlich an der Tele gehn können..

        Was ein sche… ist das du sitzt im Bus und jeder labert irgendwelche Sprachnachrichten in sein Handy. Und dann noch gefühlt bei 50 Leute min 10 verschiedene Sprachen.

        Man ich will im Bus wenn ich von der Arbeit komme meine Ruhe und nicht von solchen Smobies genervt werden!!

        Ganz davon ab das die Sprachquali bei WA echt unterirdisch ist.

        Wenn WA so toll ist wird es bestimmt im Fritz Os 8 eingebaut und der Anrufbeantworter raus genommen..

        • Sprache transportiert bei gleichem Zeitaufwand mehr Information.
          Das im Bus ist ein anderes Phänomen, die Leute haben alle keine vernünftige Erziehung genossen wenn Mitbürger dadurch gestört werden. Letztlich kann ich das aber nicht beurteilen, ich nutze keinen ÖPNV.
          Von brauchen hab ich auch nicht gesprochen, ich kann auch gut auf das alles verzichten, aber praktisch ist es.

          • Naja klang anders.. Aber man braucht keine WA Telegramm Signal oder oder Sprachnachrichten wenn es ein Anruf und eine Mailbox gegenüber auch gibt. Seit Pie sogar noch viel einfacher und besser gelöst. Nicht stören Modus an Anrufe landen auf der Mailbox. Mailbox SMS wird trozdem signalisiert. WA Sprachnachrichten kommen erst an Wenn ich den NSM wieder ausschalte..

  27. Dann boykottiert doch die Werbung. WA, sowie FB, Google und Twitter, bekommen nämlich nur Geld von den Werbekunden, wenn die Werbung tatsächlich angeklickt wird und nicht durch blosses Anzeigen der Werbung. Also nicht anklicken den Werbemüll. Bezahlt wir im s.g. „Cost-per-Click“ Verfahren. Im Internet bestimmen die Algorythmen von Google und FB auf Grund von Nutzerdaten (Datenkrake), wann, wer und auf welchen Webseiten, welche Werbung zu sehen bekommt. Die Zeiten der starren, für eine bestimmte Zeit, auf festgelegten Webseiten geschalteten Werbebanner, zu Festpreisen, ist vorbei. Je zielgruppengenauer die Werbung geschaltet wird, desto teurer ist der Click darauf, für die Werbekunden. Die Kunden wissen im Vorfeld nicht, auf welchen Seiten ihre Werbung geschaltet wird. Das entscheidet Google und FB, um möglichst die entsprechende Zielgruppe zu erreichen. Auf Autoseiten werde ich z.B. keine Werbung für Monatsbinden sehen, sondern für Autos, dafür aber in Frauenzeitschriften die Monatsbinden. Im Werbefernsehen sehe ich in einem Werbeblock sowohl Werbung für Monatsbinden, als auch für Autos. Das ist der Unterschied zum Werbefernsehen.

  28. Doch. Das lässt sich ziemlich gut mit TV-Werbung vergleichen. Zumindest was die großen Kunden angeht. Die zahlen nicht pro Klicks, sondern pro Views bzw. anhand der Reichweite. Die besten „Plätze“ zahlst du extra. Natürlich – der kleine Werbekunde zahlt pro Klicks. Der hat aber auch keinen individuellen Werbevertrag… Und damit scheffelt Google aber auch Facebook die meiste Kohle. Nicht durch den kleinen Mann, der das Werbenetzwerk ebenfalls nutzt. Das sind tatsächlich Peanuts…

    • das mit der TV-Werbung ist ja schon so, als ob man den Film schwischen den Werbungen sieht nicht umgekehrt. Dazu kommen noch die Hartz4 Sendungen und Spielshows

    • @ Benny
      Habe mir das mal angeguckt. Dies Coast by Click.. Das gibt es schon aber ist ehr was für kleine Firmen!! Jede größe Bude zahlt im Internet auch pauschaal. wird auch so bei WA komen ist bei FB nicht anders. Soweit ich das in der kürze der Zeit rausbekommen habe sind die Einnahmen durch Coast by Click bei allen >1%.

      Kann man ja auch mit Prepaid vergleichen. Man zahlt nur das was man gebraucht hat. Aber warum sollte FB Google und so da auch groß dabei sein wenn se doch jeden monat z.B mit Telekom Vodafone autoscout Obi oder was auch immer jeden Monat feste kohle kriegen.

  29. Hallo zusammen,

    Ich finde diesen Artikel und erst recht die Kommentare Mega interessant.

    Zum einen zeigen die vielen Kommentare trotz kurzem Artikel, wie sehr die Leute das Thema beschäftigt. Und wie zentral all diese Messenger in unserem Leben und unserer Kommunikation angekommen sind.

    Zum anderen, wie emotional das ganze ist.

    Besonders komisch wird es aber, wenn man sich über WA, FB und Co aufregt und Kommentare in einem Blog verfasst, der den Großteil seiner Einnahmen durch Werbung finanziert… Merkt ihr was? Werbung ist allgegenwärtig. Egal ob ihr WA und Co verlasst. Zählpixel und Co sorgen dafür, dass trotzdem auf Euch zugeschnittene Werbung angezeigt wird. Mot dem großen Unterschied, dass über WA und FB auch sehr intime Inhalte geteilt werden.

    Wichtig finde ich, dass sich jeder über die Tatsache der Nutzung von Werbung und social media bewusst ist (Cambridge analytics) und was daraus geschehen kann, wenn die eigene Meinung nicht mehr passt (Türkei, China, Russland etc).

    • „und was daraus geschehen kann, wenn die eigene Meinung nicht mehr passt“ na das hat Herr Steineier ja heute gut bewiesen. Ist ja nicht so, das die Meinung einiger in Deutschland mehr mehr Wert ist als andere, Man muss nur auf der „richtigen“ Seite stehen, denn darf man (fast) alles und wird denn auch noch belohnt!

  30. Tom Müller says:

    Es wird eben nicht nur Werbung geschaltet, sondern auch die E2E Verschlüsselung aufgeweicht. Wenn sich zwei über eine kaputte Waschmaschine unterhalten, wird Werbung von einer Waschmaschine eingeblendet. D.h. WA liest alles mit und da stellt sich die Frage ob man das wirklich möchte.

    https://www.derstandard.de/story/2000089197028/whatsapp-werbung-kommt-wohl-auf-kosten-der-verschluesselung

  31. Aus dem Artikel:
    „…und man fragte sich immer, ob Facebook mit den gesammelten Daten Geld verdient….“

    Wirklich? Gibt es noch Leute die so blauäugig sind und das in Frage stellen? Welcher Geschäftsmann gibt zig Mrd. aus, um dann mit dem erworbenen Produkt kein Geld zu verdienen?
    Spätestens bei der bekannten Datenübergabe von Whatsapp nach Facebook sollte eigentlich auch beim Letzten der Groschen gefallen sein.

    Telegramm -> keine Alternative, da Gruppenchats unverschlüsselt
    Signal -> keine Alternative, da die zwingend die Telefonnummer benötigt wird
    Hoccer -> keine Alternative, da vom Werbedienst Ströer für 50 Mio. gekauft, was werden die wohl damit vorhaben 😉

    In meinen Augne bleibt nur:
    – Threema (klar, leider closed source) aber selbst wenn es OpenSource wäre müsste ich den Leuten trauen, die es prüfen. Jetzt muss ich halt der Threema GmbH trauen. Für mich ändert sich also nix.

    oder

    – XMPP, stellt für mich das Optimum dar, ist aber dem WhatsApp Dau noch schwerer zu vermitteln, wie Threema. Die Hürde ist zu hoch.

    • Habe gbenug Leute zu Signal noder Telegramm bekommen aber das geht hier am Themal vorbei. es geht nicht um Alternativen sondern das FB über W seine Stellung ausnutz und Geld verdien will

    • @Wolfgang

      XMPP bietet neben Open Source unterschiedlicher Clients, Messanges im Jabbernetzwerk zu verschiedenen Server, Möglichkeit selbst einen privaten Server zu betreiben (z.B Prosody etc.), Mehrgerätenutzung möglich,

      Als eventuellen Nachfolger Briar, welcher eine direkte Verbindung über P2P ggf. Tor aufbaut und keine Server mehr benötigt.

      Bis dahin bin ich mit Conversation sehr zufrieden, ich nutze die Bezahlversion im Playstore um den Entwickler was gutes zukommen zu lassen, Daniel gibt sich wirklich sehr viel Mühe mit Neuerungen und Fixes. Wer es einmal ausprobieren möchte kann ja die freie Version von f-droid testen

  32. @ Mr. Magoo

    Alles durchaus bekannt, da ich XMPP mit Conversations selbst nutze.

    Ist aber dem Grossteil meiner Kontakte nicht vermittelbar bei einem zusätzlichen Messenger oder einem Wechsel von WhatsApp. Daher ist Threema die Lösung, die bisher auch sehr erfolgreich praktiziert wird.

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