WhatsApp Web und Edge: Microsoft arbeitet an Kompatibilität (so geht es jetzt schon)

Anfang des Jahres kam WhatsApp mit einer Neuerung ums Eck, die von vielen Nutzern positiv aufgenommen wurde: WhatsApp Web. Nutzer vieler Geräte konnten so ihre WhatsApp-Nachrichten nicht nur im Browser lesen, sondern auch verfassen. Im Laufe der Zeit sind neue Browser hinzugekommen, in Sachen Geräte-Kompatibilität ist iOS weiter außen vor. Man darf davon ausgehen, dass Microsoft Edge ein paar neue Nutzer dazu bekommt, denn der Browser wirft alten IE-Ballast ab.

whatsapp-logo

Was allerdings mit Microsoft Edge (und dem Internet Explorer) nicht funktioniert, das ist eben das besagte WhatsApp Web. Positiv ist, dass Microsofts Entwickler mit WhatsApp kommunizieren und offenbar auf eine Kompatibilität von Edge zu WhatsApp Web hinarbeiten. Dass man kommuniziert, ist natürlich schön, gibt den Betroffenen Nutzern allerdings keine weiterführenden Informationen, wann mit einer Kompatibilität überhaupt zu rechnen ist.

Deshalb ein kleiner Tipp von mir: Öffnet man Edge und drückt F12, so öffnet sich die Entwicklerkonsole. Im Bereich Emulation kann man hier die Zeichenfolge eines anderen User Agents einstellen, wählt man hier: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.1) AppleWebKit/537.36 (KHTML, like Gecko) Chrome/41.0.2228.0 Safari/537.36, so kann WhatsApp Web auch in Microsoft Edge geladen werden. Macht das aber bitte nur, wenn es echt nicht anderes geht, es können auf anderen Seiten unter Umständen Darstellungsfehler auftreten.

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(via windowscentral)

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caschy

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8 Kommentare

  1. Mathias B. says:

    In Edge fehlt die Funktion also nicht, weil es technisch unmöglich wäre, sondern nur weil Whatsapp nur bestimmte User Agents zulässt?
    Dann dürfte die „Entwicklung“ der Kompatibilität ja nicht so aufwendig werden…

  2. Whatsapp Web ist nichts als ein riesiger Workaround für die grundsätzlich falsche Konstruktion von WhatsApp. Total gruselig. Man bekommt Juckreiz wenn man länger drüber nachdenkt.

  3. @Lutz da stimme ich dir aber leider nur zu 100% zu 😛

  4. @Lutz: Schön, dass du es besser weißt, als der Service, der Hunderte Millionen Nutzer auf sich vereint. Aber das ist ja auch die „grundsätzlich falsche“ Argumentation der Verfechter der Alternativen. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. WhatsApp war zur richtigen Zeit am falschen Ort. All diese Alternativen kamen erst viel später und wollten etwas vom großen Kuchen abhaben. Wirklich revolutionär war dabei kein einziger Ansatz. Aber das spielt ja auch keine Rolle: Ja, man hätte alles viel besser und schöner und einfacher machen können und müssen und ihr Experten habt das natürlich schon immer gewusst. Das sei euch gegönnt. Und nun, backt euch ein Eis.

  5. Die technische Umsetzung ist auch gar nicht grauenhaft. Sie ist in Zusammenarbeit mit Textsecure entstanden und garantiert auch über den Browser Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Sie haben noch keinen Multi-Device Support, aber von den größeren Alternativen mit Verschlüsselung hat das keiner bisher. Whatsapp entwickelt sich tatsächlich nur im Schnekentempo weiter, aber solange die Konkurrenz so pennt, gibt es auch keinen Grund das zu ändern. So fancy Zeug für Jugendliche, wie Audiomessages, hatten sie trotzdem zuerst. Telegram ist der einzige, erwachsene Messenger, der sich verdammt schnell weiterentwickelt, aber eine wirkliche Innovation gibt es halt auch dort nicht.

  6. @Ui
    WhatsApp ist technisch eher letzte Liga, aber WhatsApp hat eben die Nutzerzahlen – wenn sie die nicht hätten würde man es auch nicht anrührern bei den Alternativen.

  7. Die Whatsapp-Chrome-Anwendung läuft unter Windows 10 übrigens problemlos.

    Ansonsten stimme ich @Lutz natürlich zu: Whatsapp ist als Single-Phone-Messer natürlich ein Krampf, wenn man mehrere Geräte nutzt.

    Telegram ist da um Klassen besser. Läuft übrigens wunderbar auch auf Windows 10 und allen anderen Systemen und Geräten. Synchron, schnell und gleichzeitig. 🙂

  8. kann man das nicht besser regeln, als über den User-Agent?
    In der Uni funktioniert WhatsApp Web deswegen nicht mit Chromium ohne dass man den User-Agent aufwendig ändert…

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