WhatsApp: Vorbereitung des Multi-Device-Features schreitet voran

Anfang April hatte Felix bereits darüber gebloggt, dass WhatsApp eine Funktion vorbereitet, durch die sich der Messenger auf mehreren Geräten verwenden lassen soll. Mit anderen Messenger, beispielsweise Telegram, ist das ja jetzt schon problemlos möglich. WhatsApp erlaubt das nur indirekt via WhatsApp Web und dann eben auch nur, wenn das Smartphone mit dem Internet verbunden ist – völlig unabhängig voneinander geht es nicht. Nun sollen die Vorbereitungen des Multi-Device-Features aber voranschreiten.

Beta-Versionen deuten ja schon auf das Feature hin. Laut den Kollegen von WABetaInfo sollen intern nun die wichtigsten Tests begonnen haben. Es gebe aber noch keinen festen Veröffentlichungstermin. Theoretisch könnte es also jederzeit fertig sein, aber auch erst in einem halben Jahr erscheinen. Zumindest bleibt es spannend und es gibt Fortschritte.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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18 Kommentare

  1. Funktioniert doch alles wunderbar, wenn man WhatsApp über die Windows-App koppelt. Es ist halt grundsätzlich etwas dämlich, sich über eine Telefonnummer zu legitimieren. Da gibt es weitaus bessere Messenger. Aber die haben sich eben nicht durchgesetzt.

  2. Arbeiten vermutlich wieder mit Signal Entwicklern zusammen daran, weil das auch bei dort in Vorbereitung ist

    • Das läuft bei Signal schon immer so. Nur das dort aktuell eine (künstliche) Beschränkung existiert, dass das Smartphone immer das Hauptgerät sein muss, und somit auch nur ein Smartphone pro Benutzer möglich ist.

      Und nein, daran wird nicht zusammen gearbeitet. Bei diesem Thema werden beide Messenger grundverschieden arbeiten, davon kann man ausgehen.

  3. Das geht genauso schnell wie mit dem Dark Mode…

  4. WhatsApp ist Teil von Facebook. Facebook ist ein williger Steigbügelhalter des Faschismus. Diesen Verbrechern verdankt die Welt Trump, Johnson, Brexit und viele schlimme Dinge mehr.

    Der ‚Gründer‘ ist gerichtsfest bewiesen ein mieser Charakter, Dieb, Lügner und Betrüger – einfach Mal ‚zuckerberg‘ und ‚dumbfuck‘ googeln (er hat seine Nutzer so bezeichnet, sorry).

    Solchen Leuten will man keine Macht geben. WhatsApp ist deshalb aus meiner Sicht keine Meldung wert.

    • Och nöööö – jetzt treiben sich auch hier schon Schwurbler rum ‍♂️

      • Christian says:

        Ist man Schwurbler, nur weil man Zuckerbergs Unterstützung von Trumps Gewaltphantasien (mindestens zwei Software-Entwickler haben deshalb gerade bei FB gekündigt) nicht gutheißt? 😉 Eine andere Frage ist natürlich, ob das rechtfertigen könnte, nicht mehr über WhatsApp zu berichten. Meine Antwort auf beide Fragen ist Nein.

      • Also, zwischen Verschwörungstheorien und dem echten, nachweisbaren gesellschaftlichen Schaden, den Facebook verursacht, sollte man schon unterscheiden können. Er bezog sich ja ganz konkret darauf, dass Zuckerberg, nachdem Twitter endlich ein wenig Mut zeigt, Trump vorsorglich schonmal noch tiefer in den Arsch gekrochen ist.

        • Ich will nicht in einer Welt leben, in der Privatfirmen darüber entscheiden, wer reden oder schreiben darf und worüber!

          Es geht Facebook und alle anderen überhaupt nichts an, wie jemand ihr Produkt verwendet. Die Telekom darf sich auch nicht weigern, dich telefonieren zu lassen und darf dir auch nicht vorschreiben, was du sagst.

          Hier findet eine bedenkliche Verschiebung von Machtprivilegien statt und am lautesten darüber jubeln die, die am lautesten dagegen angehen sollten.

          Ein Dienst, der vorgibt, eine Kommunikationsdienstleistung zu erbringen, darf nicht in die Kommunikation eingreifen. Da kann es in einem freien Land keine andere Meinung zu geben.

          Er kann, wenn er der Meinung ist, dass eine Straftat vorliegt, den Rechtsweg beschreiten. Alleine, dass einem der Inhalt nicht gefällt, kann nicht ausreichen. Andernfalls muss das Produkt auch so gekennzeichnet werden, dass nur die Meinung des Unternehmens geäußert werden darf und das ohne überhaupt zu wissen, welche das ist.

          • Christian says:

            Der Vergleich mit einer Telefongesellschaft hinkt aber. 😉 Denn Facebook macht genau das, was Du kritisierst: Inhalte, die dort gepostet werden, müssen den FB-Richtlinien entsprechen. Klar, dabei fällt ein blanker Busen, gepostet von einem nicht prominenten Kunden, sicherlich eher durch als eine gewaltverherrlichende Nachricht des Präsidenten. Wie es damit bei WhatsApp steht, weiß ich allerdings nicht; ich benutze das fast ausschließlich für einige Gruppen und verwende für individuelle Kommunikation vorwiegend Threema. Ach ja, zum Thema 😉 – ich hätte nichts dagegen, kann aber gut noch sechs Wochen oder Monate warten.

    • Ich stimme zu 100% zu. Aber: Was nützt es, wenn man Freunde und Kollegen nicht zum Wechseln bewegen kann. Ich habe mich mal einen Monat bei WhatsApp abgemeldet und fühlte mich wie in meiner Kindheit, als wir die einzige Familie mit einem Betamax Videorekorder waren…

      • Ich habe es ausgehalten (habe am 1.1. WhatsApp abgemeldet) und empfinde es als super entspannt… Tatsächlich ist es für mich eine neue Lebensqualität geworden, dass ich nicht mehr in 10.000en nervigen Gruppen sein muss und das Smartphone weniger bimmelt! Ich habe dadurch (gefühlt) mehr „Qualitytime“.
        Ich nutze vor allem Threema und habe es der Familie und einigen engen Freunden geschenkt. Ich bin erreichbar auch über Signal oder sms/email. Man kann mich zudem auch einfach anrufen. Klappt!
        Ich bin somit für alle weiterhin erreichbar aber nicht mehr für jeden ständig verfügbar!
        Mein Umfeld macht es mit. Ja, von einigen Personen höre ich nichts mehr, zu denen hatte ich zuvor aber auch nicht wirklich Kontakt.

    • Du hast Bill Gates vergessen. Oder so…

    • Haeh?!?

      Facebook ist hoechstens Steigbuegelhalter des Links-Faschismus.
      Einfach mal schauen wie in Deutschland mit stark linkslastigen Oganisationen wie z.B. Correctiv als „Fakt-Checkern“ zusammengearbeitet wird um unliebsame Meinungen zu diffamieren.
      Zum Glueck gab es da vor ein paar Tagen wenigstens ein Gerichtsurteil gegen.

      Eigentlich sollte Facebook eine reine Plattform sein, die allerhoechstes glasklar illegale Inhalte (nach Aufforderung durch Gerichte/Behoerden) zensiert. Aber kontroverse Meinungen aller Spektren, Fake-News etc. sind nicht Aufgabe von Facebook.
      Es kommt doch auch niemand auf die Idee, Papier-Hersteller heranzuziehen fuer dass was die Kaeufer drauf schreiben.

      Das einzig kritische an Facebook ist die Groesse, dadurch kann man ziemlich einfach viele Leute erreichen. Hier haetten jedoch die Kartellbehoerden fruehzeitig einschreiten muessen, dann waere es nie dazu gekommen.

  5. Christian says:

    Das mag stimmen. Jedoch berichtet die Medienwelt auch weiter über den Bayer Konzern obwohl die mit Glyphosat der Menschheit sicher auch keinen Gefallen tun. Merkst selbst, dass die Meinung eines einzelnen wenig von der Gesamtheit ausmacht oder.

  6. @SvenL: obwohl das System Betamax im Vergleich mit VHS unstrittig technisch besser war. Leider konnte es sich nicht durchsetzen …

  7. Gibt es Pläne Whatsapp Backups von iOS und Android einfach mittels der Whatsapp-App zu transferieren? Sprich man kann einfach das Backups von einem System auf das System übertragen? Beispielsweise bietet WeChat das Feature an – einfach den QR-Code scannen und man hat seinen alten Chatverlauf auf dem neuen System, sei es iOS oder Android.

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