Webseiten als PDF speichern mit PDFmyURL

In der Vergangenheit wurde ich oft gefragt, ob ich nicht mal ein Plugin für WordPress einbauen könne, damit man sich Artikel als PDF speichern kann. Könnte ich machen. Ich könnte auch empfehlen, dass derjenige sich eine Erweiterung für seinen Browser besorgt, damit er die besuchte Seiten als PDF speichern kann. Aber dank meines neu erfundenen Minimalismus versuche ich, mit so wenig Erweiterungen und Programmen wie möglich auszukommen.

Gestern empfahl Christian (privat kennengelernt, cooler Typ – sein Blog sollte jeder lesen, der kostenlose iPhone-Apps benötigt und sich für Jailbreaks interessiert) via Twitter den Dienst PDFmyURL. Was macht der Dienst? Nach Eingabe einer URL auf der Seite, wird euch diese direkt als PDF zum Download angeboten.

Ist euch zu umständlich? Nutzt ganz einfach das Bookmarklet: in die Lesezeichen ziehen und fertig. Wollt ihr in Zukunft eine Seite speichern, so klickt ihr einfach auf das PDFmyURL-Bookmarklet und die Seite kommt direkt als PDF ins Haus geflattert.

Für die Pros: PDFmyURL kann man auch in die eigenen Seiten oder den eigenen Server einbinden.

Alternativen (danke Frank!):

http://www.pdfdownload.org/
http://www.web2pdfconvert.com/

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

30 Kommentare

  1. kennst du trotzdem ein Plugin für WordPress? bei Joomla ist das Werkseitig verbaut.

  2. Danke Dir Carsten.

    Finde ich sehr sinnvoll um Kunden einfach und bequem seine Portfolios zu präsentieren.

  3. Als Bookmarklet keine schlechte Sache. Aber ich bevorzuge PDF Druckertreiber für so etwas (Bullzip, Nitro, od. eDocPrint z.B.) – einfach weil ich die wie normale Drucker konfigurieren kann.

  4. @HARTI:
    Unter den 11,353 WordPress PlugIns, finden sich derzeit 127, die etwas mit PDF zu tun haben:
    http://wordpress.org/extend/plugins/search.php?q=pdf&sort=
    Schätze mal das erste PlugIn in der obigen Ergebnisliste ist in etwa das was Du suchst.

  5. Hmm, irgendwie erschließt sich mir da kein Vorteil gegenüber Druckertreiber PDFs, da letztere dann aus jedem Programm PDFs erstellen können, nicht nur bei Internetseiten. Worin liegt der Unterschied?

  6. Da gibts doch das Add „pdfit“ für den FF. Das klappt prima.

  7. @Fraggle: Plattformunabhängig? Keinen Scheiss installieren müssen? An jedem Rechner? 😉

  8. CarpeDraconis says:

    Klingt nett, ich hab das bisher mit Readability-Bookmark und FreePDF als Drucker gemacht. Hat dann den Vorteil, das der ganze Schnickschnack der Internetseiten weg ist und nur die für mich relevanten Infos den Weg ins PDF finden.

  9. Lustig, habs gerade mit dieser Webseite ausprobiert. Endlich kann ich auf dem PDF mal die ganze Werbung sehen, die sonst der Adblocker raushaut 🙂

  10. Toller Tipp.
    Danke

  11. Es gibt auch noch: http://www.web2pdfconvert.com/
    Dort habe ich dann auch gleich ein Inhaltsverzeichnis/Lesezeichen im PDF-Dokument, in dem ich Artikel, Kommentare, Empfehlungen als einzelne Punkte direkt anklicken kann. Zudem sind die erzeugten PDFs dateigrößenmäßig bei PDFmyURL.com etwas größer.

    Trotzdem Danke und gut zu wissen, daß es Alternative gibt…

    ThomasL

  12. Internetagentur Hamburg says:

    super Tipp, danke. Habe ich noch nicht gekannt.

  13. @TL:

    Das vom Caschy geht gut, und deins geht fast noch besser! Nur 2 kleine Problemchen:

    1) jetzt hab ich ein Add und 2 Bookmarklets für ein und dieselbe Sache. Ein Bookmarklet muß weichen. :mrgreen:

    2) ausgerechnet auf der Seite vom lieben Herrn Knobloch geht „deine“ Alternative NICHT – Ei wei…Sicher is an der Seite iwas kaputt – alle anderen, die ich probiert habe, gehen nämlich. :mrgreen:

  14. @ Fraggle,
    @ Caschy,

    den Unterschied zwischen einem per online erstellten PDF-Dokument und einem per virtuellem
    Drucker erstellten PDF-Dokument wird du dann merken, wenn ein Hyperlink enthalten ist.
    Beim Dokument per virtuellem Drucker wirst du den Hyperlink nicht öffnen können; so zumindest bei mir (PDF24-Creator). Beim online erstellten Dokument ja.
    Hier noch einer für online: http://www.html-to-pdf.net/free-online-pdf-converter.aspx

  15. Für unterwegs nutze ich Instapaper zum Abspeichern von Artikeln, wenn ich die dann wirklich noch als PDF haben möchte speichere ich sie daheim mit dem Druckertreiber PDFCreator.

  16. Benutze ich seit einiger Zeit und kann ich nur empfehlen. Normalerweise bevorzuge ich zwar auch PDF-„Drucker“treiber (wie PDFCreator). Immer wieder kommt es jedoch vor, dass Webseiten auf so erstellten Ausdrucken nicht korrekt dargestellt werden; manchmal fehlen ganze Seiten. PDFmyURL hingegen stellte die Seiten bisher immer exakt so dar wie sie auch am Bildschirm erscheinen. Daher ist es eine ideale „Fallback“-Lösung. Nachteil: Per Adblock ausgeblendete Werbung ist in der PDF dann wieder zu sehen, außerdem wird ein kleines eigenes Logo eingefügt, aber damit kann man leben.
    Ich habe hier etwas ausführlicher dazu geschrieben: https://serviervorschlaege.wordpress.com/2010/06/09/webseiten-in-pdf-dateien-verwandeln-mit-pdfmyurl-com/

  17. @Caschy:

    Plattformunabhängig? Hmm, gilt wohl für Linux, denn beim Mac ist es von vorneherein dabei. Das gilt dann auch für die Installation
    Aber Oldie hat es gut beschrieben, Hyperlinks sind das entscheidende, zumindest für mich.

    @Oldie:
    Danke für den Hinweis, das wollte ich noch gefrag haben ob das geht.

  18. Wer ein beliebiges PDF-Dokument komfortabel, benutzerfreundlich, browser- & plattformübergreifend & GRATIS online bearbeiten möchte, sollte sich unbedingt mal http://www.pdfescape.com/ angucken. Man braucht also keinen separaten PDF-Editor mehr auf seinem PC!

    Einfach gewünschtes PDF hochladen und nach belieben editieren, Kreise, Pfeile, Sprechblasen hinzufügen und wieder auf der heimischen Festplatte speichern – fertig.

    @Caschy: Würde sich ggf. auch gut in eine eigene Artikelreihe Software as a (Net)Service SA(N)S einfügen lassen… z.B. in Form einer Linkliste,

  19. ¨¨¨ der obige Dienst funktioniert auch OHNE ANMELDUNG !!

  20. 3lektrolurch says:

    http://www.web2pdfconvert.com/ hat gegenüber http://pdfmyurl.com/ den Vorteil dass die Webseiten viel platzsparender untergebracht werden, fast um Faktor 2, also statt bspw. für diesen Blogeintrag +Kommentare 11 Seiten nur 6, und auch wie erwähnt, ein Inhaltsverzeichnis generiert.
    Der Nachteil aber von http://www.web2pdfconvert.com/ scheint mir, dass es laaange dauert 😉

  21. Sorry für die blöde Frage, aber wo bitte finde ich dieses Bookmarklet welches ich in die Favoriten kopieren soll?

    Dirk

  22. @Dirk:

    Guck bei „PDFmyURL“ ungefähr in die Mitte. Da steht: PDFmyURL + Drag this Bookmarklet. Die Schrift überlappt was. Und dann zupfste das Dingen mit der Maus halt wohin! :mrgreen:

  23. Man hat es überall (Internetzugang vorausgesetzt) und braucht kein besonderes System oder was installieren. Das ist ein super Tipp. Danke!

    Gruß Adam

  24. Erklärt mir jemand mal bitte, was der Vorteil von einem PDF ist?

    Für mich sind das 2 vollkommen verschiedene Philosophien. Wenn ich ein PDF habe, muss ich sehr oft scrollen oder vergrößern, weil das Layout ja festgenagelt ist an die virtuelle Papiergröße und -verhältnis. Das ist für mich eher eine Einschränkung als ein Vorteil.

    Wenn ich eine Webseite mir später anschauen möchte, lade ich sie einfach und schmeiß‘ Firefox in den Tray-Bereich. Wenn er in der Internet-losen Zeit dann abstürzt, habe ich Faulpelz halt Pech gehabt. Ansonsten einfach abspeichern und mit der Dropbox ist das Ding dann auch schnell auf dem Dropbox-Server und damit flott auf den synchronisierenden PCs.

  25. @Alexander
    http://www.adobe.com/de/products/reader/features/

    Einerseits hast Du natürlich recht, eine Webseite ist ebenfalls browser- & plattformübergreifend. Allerdings hast Du mit PDF/A (ISO-Standard für die langfristige Archivierung elektronischer Dokumente) einen klaren Vorteil. Eine Webseite kann sich im Laufe der Zeit verändern und/oder gelöscht werden. In ein PDF-Dokument gespeichert, kannst Du diese Informationen ISO-konform UND skalierbar in einer eigenen Datei auf der heimischen Festplatte für alle Ewigkeit aufbewaren.

    Natürlich ist der Adobe-Reader, unter Sicherheitsaspekten betrachtet, nicht gerade ein grosses Vorbeild. Aber da wird sich zukünftig noch einiges an der Architektur verbessern (Sandbox) und zudem existieren auch plattformübergreifende Alternativen. Ausserdem ist die PDF-Struktur an sich ein sehr sauber entwickeltes und weltweit erprobtes Format, dass eine absolut einwandfreie Darstellung garantiert. Das ist bei HTML / XML oder gar CSS und den verschiedenen verfügbaren Browsern bei weitem nicht der Fall!

    Hope that helps – kind regards.

  26. bruderlustig says:

    Auch wenn hier genügend Alternativen genannt wurden, hätte ich noch eine weitere:

    http://www.printfriendly.com/

    Die genannten Alternativen hatten entweder kein vernünftiges oder ein beschränkt lesbares Resultat.

    Pro
    – zwei Alternativen zur Auswahl (automatisch generiert oder per eigenem PDF-Drucker erstellt)
    – Undo-Funktion
    – Entfernen von Bildern wohl möglich (nicht getestet)
    – direkte Twitter-/Email-Anbindung
    – Browser-Tool
    – Website-Button

    Contra
    – wie bei jedem Online-Dienst: keiner weiss, wer mitliest

    Ist vielleicht mal einen Test wert. Vom Layout sieht joliprint am besten aus, wenn aber der Ausgangscode nicht besonders gut ist, wird bspw. im Spaltensatz in meinem Beispiel nicht in Absätze getrennt.

    Meine Testseite: http://www.wirtschaft-aktuell.de/cms/rubriken/management/finanzierung/keine_kreditklemme_finanzbuchhaltung.html

  27. Hallo Caschy,

    vielen Dank für die Tipps auf dieser Seite, genau das was ich dringend gesucht habe. Auf EFB-Kollegen kann man halt immer zählen. Caschy, you made my day!

    Salu2, Salsero

  28. Seitdem hier im Blog der Lazyload eingesetzt wird, werden in den generierten PDFs die Bilder nicht mehr angezeigt.
    Ist zwar schade, aber sterben werde ich daran auch wieder nicht!