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Weber: Neue Genesis- und Spirit-Grills mit smarter Connect-Funktionalität vorgestellt

Das US-Unternehmen Weber genießt auch hierzulande einen guten Ruf für seine Grills. Auch in Mission „Connected“ bzw. „Smart Grillen“ ist man bereits seit längerem unterwegs. Seinen Bestrebungen in diesem Segment verlieh man bereits zum Jahresbeginn Nachdruck: Man kaufte sich das Start-up „June Oven“, welches das Grillen mittels Sensorik zu automatisieren versuchte. Mithilfe von „smarter Technik“ will man da Anwendern zum optimalen Grillergebnis verhelfen. Smarte Funktionalität sollen auch die neuen Gas-Grills der Serien Genesis und Spirit beinhalten, die Weber für die kommende Saison bereithält. (Ja ich weiß, für viele dürfte jene bereits „längst“ begonnen haben 😉 ). Die Genesis- und Spirit-Grills dürften den Grill-Enthusiasten auch hierzulande ein Begriff sein.

Gleich vier neue Gas-Grills der Genesis- und Spirit-Serien kommen mit eingebauter Weber-Connect-Funktionalität. Die Connect-Funktionalität soll mittels Sensorik sowie Wi-Fi-Verbindung zum Smartphone dank Schritt-für-Schritt-Anleitungen „jedermann“ zum Profi-Griller machen. Die Weber-Connect-Funktionalität ist hierzu direkt in die Grills integriert. Neben „Hightech-Temperaturfühlern“ findet sich da auch Anbindungen via Wi-Fi und Bluetooth. Über jene erfolgt dann auch die Anbindung zur Smartphone-App. Zusätzlich hat man aber auch ein LED-Display in den Seitentisch integriert.

Ohne ein Deckelöffnen soll man über jene Einblicke in den Garprozess erhalten. Mittels Temperaturbenachrichtigungen macht man über Smartphone oder akustisch aufmerksam. Zudem erteilt man Auskunft darüber, wann das Grillgut gewendet werden muss und wann es (in Sachen Temperatur) bereit zum Servieren ist. Mit einer Auswahl an zahlreichen Grillrezepten mit Schritt-für-Schritt-Hilfen ist man dabei. Auch der Füllstand lässt sich am Grill oder über das Smartphone prüfen, sodass der Brennstoff nicht einfach ausgeht.

Die neuen Grills sollen auch hierzulande „in Kürze“ in Schwarz erhältlich sein. In den USA hat man zudem noch Edelstahl-Versionen parat, vielleicht kommen diese auch hierzulande an. Auch sonst gibt es kleinere Unterschiede in der Modell-Auswahl. Für die Spirit-Reihe hat man hierzulande den Spirit EPX-315 sowie den Spirit EPX-325S parat. Jene bieten eine Grillfläche von 2745 Quadratzentimeter (61 x 45 Zentimeter). Letztgenannter bietet zusätzlich einen 2,2 KW Sear-Zone-Brenner. Die besagten Spirit-Modelle schlagen mit 943,95 Euro bzw. 1153,95 Euro zu Buche.

Auch für die Genesis-Reihe bietet man zwei Modelle an: Genesis II EX-315 GBS und Genesis II EX-335 GBS. Diese Modelle bieten eine Grillfläche von 3264 Quadratzentimeter (68 x 48 Zentimeter). Das teurere Modell unterscheidet sich durch einen zusätzlichen Sear-Zone-Brenner (2,6 KW) sowie einen Seitenbrenner mit 3,52 KW. Für die Genesis-II-Modelle muss man 1363,95 Euro bzw. 1888,95 Euro berappen.

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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23 Kommentare

  1. Ich hatte das Weber Thermometer mal, was auch Smart sein sollte, dass Ding war der größte Reinfall.

    Ich werde mir mal von Otto Wilde Grillers die „Smart“ Serie anschauen, da ist mehr drin wie monitoring, da ist auch gleich eine Steuerung mit drinnen.

  2. Der Thermomix für den Mann

  3. Wer Tofu-Würstchen und beyondMeet-Burger grillt kommt vermutlich nicht um ein „smartes“ Grillgerät herum.

  4. LOL. Aber die Leute werden es kaufen. Minigrill mit Anleitung statt Männergrill mit Kurs beim Grillmeister irgendwo in er Gegend. Der TAINO Platinum 4-2 steht hier noch auf der Liste. Sear an der Seite und nicht innen usw.

  5. Völliger Schwachsinn meiner Meinung nach.
    Aber gut bei wem die Kohle schon verschimmelt der soll es halt kaufen.

    • Bla Neid bla.

      • Ja, blöd, wenn nicht alle immer alles frenetisch beklatschen……..
        Wer zum Grillen ne App braucht, um ordentlich zu grillen, fährt besser mit nem lokalen Grillkurs, der Rest der Ersparnis reicht dann sogar noch zum totgestreichelten Qualitätsrind vom örtlichen Schlachter.

      • Klar wenn man etwas ablehnt, muss es ja gleich aus Neid sein.

        Sorry aber da hast du denn falschen erwischt.
        Wenn ich wöllte könnte ich mir den auch kaufen, ich halte aber sowas für völligen Blödsinn.
        Man muss nicht alles smart machen, es muss auch Sinn ergeben. Ich sag das übrigens als Besitzer eines Smart Homes.
        Ich grille aktuell auf einen 60€ Grill und der tuts für mich auch.
        Wenn du der Meinung bist du brauchst einen 1300€ Grill dann kauf ihn, Weber wird sich auf jeden Fall freuen.

        Überleg aber vielleicht das nächste Mal bevor du etwas schreibst.

        • Gegen einen 1.000 Euro Grill ist an sich nix einzuwenden. Aber ein Grill muss nun wirklich nicht smart sein. Genau so ein Firlefanz wie ein smarter Wasserkocher. Aber bitte: Wer es braucht…

          • Ne smart muss der meines Erachtens wirklich nicht sein.
            Für mich hat grillen noch was ursprüngliches, Feuer und so
            Daher würde mir nicht mal ein Gasgrill ins Haus kommen.
            Aber das muss letztlich jeder für sich selbst entscheiden.
            Für mich darf der jedenfalls keinesfalls smart sein und den Mehrwert eines 1000€ Grills sehe ich auch nicht so recht.

            Ich fands nur einfach lustig, wie jemand auf die Idee kommt, nur weil man so ein Spielzeug ablehnt, gleich auf Neid meinerseits zu schließen.

            • Ich grille schon ewig und habe auch eine Außenküche und für mich gehört Selbergrillen zum Erlebnis.
              Jetzt kommt aber das ABER: Gegen einen Grill, der seine Temperatur automatisch selbst nach von mir eingestellten Vorgaben hält, hätte ich nichts einzuwenden, denn am Regler rumzustellen oder Kohle nachzulegen etc. um die gewünschte Temperatur zu erreichen/zu halten fördert zumindest bei mir das Grillerlebnis in keiner Weise. Gegen eine Temperaturüberwachung mit Regelung hätte ich nichts einzuwenden.

              Nun aber explizit zu diesen super smarten Weber-Grills: Was ist denn daran bitte smart, wenn man die Temperatur überwachen kann? Richtig: Absolut gar nichts!
              Manchmal würde ich mir wünschen, dass die Marketingabteilungen der Unternehmen mal leo.org anwerfen, um sich den Begriff „smart“ übersetzen zu lassen und anschließend dann noch unter duden.de die Bedeutung des Begriffes anzuschauen, denn dann würde man schnell merken, das an 99% der angeblich smarten Gerätschaften absolut gar nichts smart ist. Mittleweile nicht mal mehr das Marketing, da smart komplett inflationär verwendet wird. Aber demnächst kommt dann sicherlich „super smart“, „extra smart“, „hyper smart“ etc. 🙁

  6. Meine Ansicht zum smarten Grillen: brauche ich nicht. Weber ist meiner Meinung nach mit diesen neuen Modellen eher vom Marketing gesteuert, als von sinnvoller Weiterentwicklung. Aber klar, ein bisschen elektronischer Krempel ist schnell und billig eingebaut, viel einfacher als sich mit Köchen und Ingenieuren zusammen zu setzen und Detailverbesserungen zu entwickeln und die vom Kunden wenig honoriert werden. Einschubhalterung für Gastronorm-Behälter z.B., sowas wäre geil. Macht sich aber im Prospekt nicht so sexy wie Smartkrams.

  7. martin_642747 says:

    Möchte nicht wissen, wie viele Kunden die bekommen haben (und Bose), weil die Leute glauben, es sei ein deutsches Unternehmen. Ich drehe jedesmal ab, wenn jemand Boohse sagt….

  8. Ich halte nichts von der aktuellen Entwicklung, smarte Komponenten direkt im Grill zu verbauen. Im direkten Zusammenspiel mit Hitze, Fett, Dreck, Witterung sehe ich kommen, dass die smarten Bauteile potentiell ausfallen. Und vermutlich so verbaut sind, dass man nicht Mal eben so Ersatzteile tauscht.
    Nichts gegen IR oder Funkthermometer wie Meater und Co als externes Zubehör.
    Gas Füllstand Messung, fände ich gut und ist sicher auch ein haltbarer Fühler.
    Für den Rest habe ich Zweifel. Sorgt für einen höheren Lock in Effekt und kürzere Lebensdauer durch mehr digitale Bauteile.

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