WD My Cloud EX2 Ultra: Netzwerkspeicher für Kreative mit bis zu 12 TByte

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Western Digital veröffentlicht mit der My Cloud EX2 Ultra eine neue Netzwerkspeicher-Lösung, die sich laut Hersteller an „Kreative“ richte. So bietet das Gerät zwei Festplattenschächte, die Möglichkeit des RAID-Betriebs und je nach Wahl bis zu 12 TByte Speicherplatz. Integriert sind in die My Cloud EX2 Ultra zudem ein Dual-Core (Marvell Armada 385) mit 1,3 GHz Takt sowie 1 GByte DDR3-RAM. Mit den NAS lassen sich recht unkompliziert Inhalte synchronisieren oder z. B. bei der Projektarbeit Dateien und Ordner mit Kunden bzw. Kollegen teilen.

Dank des RAMs soll auch das Multitasking an der Western Digital My Cloud EX2 Ultra kein Problem sein: also beispielsweise gleichzeitiges HD-Mediastreaming und andere Arbeiten an den gespeicherten Dateien. Die Standard-Konfiguration der Festplatten ist dabei RAID 0, doch es kann auch auf RAID 1 oder JBOD- /Spanning-Modi umgestellt werden. Die Sicherung der Daten ist via NAS-to-NAS-Backup, USB-, Cloud- oder LAN/WAN-Backup möglich. Wer beim integrierten Speicherplatz an die Grenzen stößt, kann auch externe Festplatten via USB 3.0 ergänzen.

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Western Digital bietet sein My Cloud EX2 Ultra sowohl ohne Festplatten-Bestückung an als auch in Versionen mit 4, 8 bzw. 12 TByte. Während die Variante ohne HDD für 189 Euro den Besitzer wechselt, kosten die nachfolgenden Versionen mit Festplatten jeweils 349, 559 bzw. 709 Euro für die Version mit 12 TByte. Im Handel sollen die NAS ab sofort verfügbar sein. Als HDDs verbaut Western Digital seine eigenen Modelle der Reihe WD Red. Als erweiterte Features nennt Western Digital z. B. einen integrierten FTP- und WebDAV-Server, einen Backupserver, einen P2P-Downloadserver sowie Microsoft
Active Directory.

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Natürlich lassen sich auch externe Apps wie Plex, Milestone, Joomla!, WordPress und Co. in Kombination mit der My Cloud EX2 Ultra nutzen. Über den Twonky 7.2 DLNA-zertifizierten
Mediaserver und iTunes-Unterstützung lassen sich Fotos und Videos an kompatible DLNA- / UPnP-Geräte streamen. Kompatibel sind die neuen Western Digital My Cloud EX2 Ultra mit Microsoft Windows 10, Windows 8, Windows Vista, OS X El Capitan, Yosemite, Mavericks und Mountain Lion.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. Was kann man denn für ein Laufwerk als Kodi oder Plex Server empfehlen? Ich habe bald meine 3TB voll und wollte auf 6 aufrüsten, da käme der Kauf gerade recht.

  2. Ich besitze die „normale“ My Cloud EX2 und wenn die „Ultra“ die gleiche Performance besitzt bzw. leistet, dann ist sie auch nur zum HD-Mediastreaming und als Backup Medium zu gebrauchen.
    Nochmal würde ich dieses Produkt nicht kaufen und kann es auch nicht empfehlen.
    Dann doch lieber ein paar Taler mehr ausgeben und zu Synology Produkten (o.ä.) greifen ….

  3. Die My Cloud Mirror schafft mit ihren 500 MB ebenfalls nicht den Betrieb meines Plex Server. Technisch ja, die Performance ist unterirdisch.

  4. @Alex
    Als Netzwerkfreigabe für Kodi oder Plex kann man die bestimmt gut gebrauchen, auch wenn ich eher zu einer zur einer QNAP oder Synology Lösung greifen würde, wenn du an verschiedenen Diensten und Funktionen interessiert bist. Das Ding selber hier als Plex Server zu benutzen würde ich nur dann empfehlen, wenn du absolut nichts transkodieren musst. Das wird bei diesem Prozessor nämlich wahrscheinlich nix. Zumindest nicht im Full HD Bereich. Da Plex alleine für Subtitle häufig transkodieren muss, würde ich als Plex Lösung eher abraten.

  5. Also ich hab die Normale MyCloud EX2 und greife mit Kodi auf 3 Rechnern auf die Netzwerkfreigabe zu und habe bisher keine Probleme feststellen können. Funktioniert bestens.

  6. @oLi: Das sind aber zwei gänzlich verschiedene Sachen. Bei Kodi greifst du in der Regel nur auf die Festplatten im NAS lesend zu, die CPU wird da kaum gefordert. Plex hingegen muss teilweise transkodieren, seien es Untertitel, Tonspuren oder Videospuren. Und das geht ordentlich auf die CPU. Bei Kodi braucht dann eben der Client die nötige CPU-Power bzw. muss die entsprechenden Codecs unterstützen, was dann bei dir wohl der Fall ist.

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