watchOS 4.3.1 Beta warnt vor Apps, die künftig nicht mehr funktionieren

watchOS 5 wird aller Voraussicht nach keine Unterstützung mehr für WatchKit in Version 1 bieten. Die aktuelle Beta von watchOS zeigt bei der Nutzung von Apps, die auf der ersten Version basieren, eine Warnung an, dass diese Apps künftig nicht mehr funktionieren werden. Überraschend kommt das nicht, Apple hat Entwicklern bereits angekündigt, dass Updates oder Neueinreichungen von Apps für die Apple Watch nur noch mit nativen Apps möglich sind.

Das hat auch schon dafür gesorgt, dass einige Apps nicht mehr auf der Apple Watch verfügbar sind. Prominente Beispiele sind an dieser Stelle Google Maps und Instagram, die ihre Watch-Apps nicht mehr verfügbar machen.

Apple zeigt Nutzern von bald nicht mehr kompatiblen Apps also eine Warnung an. Diese können sich dann nach einer Alternative umschauen – oder vielleicht einfach mal Kontakt zum Entwickler suchen. Wobei schon unwahrscheinlich ist, dass es noch ein Update für eine App gibt, um die sich so lange (seit der ersten Version von WatchKit) nicht gekümmert wurde.

Mit watchOS 5 dürfte die Unterstützung für watchOS 1-Apps dann eben komplett wegfallen. Das heißt wohl auch, dass dies dann das Ende des Supports der allerersten Apple Watch bedeutet. Selbst native Apps starten auf dieser unfassbar langsam und das Gadget wird im Vergleich zu anderen Modellen auch gar nicht mehr so häufig genutzt. Entwicklern würde das sehr entgegenkommen.

Auch wäre die relativ kurze Lebensphase der ersten Apple Watch alles andere als ungewöhnlich für Apple. Das erste iPad wurde ebenfalls nur 2,5 Jahre unterstützt, erst die Versionen danach 5 Jahre lang. Early Adopter haben hier sicherlich ein bisschen das Nachsehen, allerdings wird wohl kaum ein Early Adopter noch mit einer Series 0 Apple Watch herumlaufen. Mal sehen, watchOS 5 wird noch ein Weilchen auf sich warten lassen, spätestens dann wissen wir auch, ob die erste Apple Watch noch dabei ist.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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