Was ist euch Musik wert?

Ich stelle mal eine Behauptung auf: vor uns liegt eine Zeit, in der wir pauschal für Kunst bezahlen. Zumindest Musik. Die großen Plattenfirmen werden Verträge mit Apple, Google, Amazon, Microsoft & Co abschließen – und über jene Firmen werden wir in irgendeiner Form unsere Mucke beziehen, bzw. beziehen wir unsere Tracks bereits daher. Aber, vielleicht wird es ja in Zukunft anders. Nicht mehr einzeln per Track – sondern das komplette Angebot kann für eine pauschale Summe gehört werden. Könnte so aussehen: Streamen auf den PC 9,99 Euro, mit Smartphone 12,99 Euro und für das temporäre Speichern der Tracks auf das Gerät für den Offlinegenuss fallen noch einmal so und soviel Euro an. Letzteres ist für mich ein Muss, sonst kann ich gleich weiterhin kostenlos Grooveshark nutzen.

Jetzt mal abgesehen von Hin- und Herkopierei. Was ist euch Musik wert? 10 Euro pro Monat? 20 Euro pro Monat? Oder kauft ihr nur Musik, wenn ihr sie wirklich hören wollt und eine pauschale Musik-Flatrate wäre euch eh egal? Ich für meinen Teil bin gespannt, was die Firmen aus dem Hut zaubern. Apple ist ja auch scheinbar dabei, eine eigene „Musik-Cloud“ zu basteln, Google soll angeblich mit Spotify in Gesprächen sein und Amazon hat ja eh schon die Cloud für sich entdeckt.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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90 Kommentare

  1. Naja, wenn ich einfach so Musik hören möchte und nicht bestimmte, dann kann man auch immernoch das Radio anmachen

  2. Ich bin seit Jahren für so eine Pauschale. Ich denke irgendwas zwischen 10-20 Euro im Monat wäre fair.

  3. Mir ist Musik genau 0 Cent wert. Das liegt aber daran das ich die meiste Musik einfach nur schlecht finde und das bisserl was ich höre schon Uralt und eh schon in meinem Besitz ist.

    Allerdings würde ich mich an einer „Kulturflatrate“ beteiligen. Das heisst 10-15 Euro bezahlen und im Netz laden was man will ohne Angst vor Abmahnidioten haben zu müssen. Schon alleine damit damit die Contentindustire endlich aufhört der Welt das leben schwer zu machen und ich endlich mehr als 10% der Youtube Videos sehen kann.

  4. Hallo
    Ich denke nicht das man es in geld beziffern kann, ist ein Song den man 100mal hört wertvoller als ein zB Weihnachtslied?
    Musik ist für mich der Werbeprospekt der zum Kauf von Konzertkarten anregen soll und sollte daher kostenlos sein. Ich sage immer: Lade dir alle 23 Westernhagen Alben schwarz aus dem Netz, sende Ihm persönlich dafür 10 Euro, und er hat mehr verdient als wenn man alle CD´s gekauft hätte.

  5. Jep. So ca. bis zu 25 euronen würde ich auch ausgeben.

  6. Eine Plattform – alle Lieder
    10€ im Monat
    20€ wenn man mehr als sagen wir mal 1000 Lieder runterlädt.
    fertig.
    So stell ich mir das vor 🙂

  7. Ich hab mir in der Tat schon oft Gedanken gemacht was mir Musik wert ist.

    Eine Musikflatrate würde ich nicht bezahlen, dafür gibt es einfach zuviel 0815 Musik. Meine Meinung ist eh, dass es zuviele Künstler gibt die einfach irgendeinen Mist singen nur um eben eine schnelle Mark zu machen.

    Künstler die selbst Musik machen, sich Mühe geben unterstütze ich mit dem kauf von dem Album oder Maxi.

    Beispielsweise habe ich zuletzt eine Platte von Götz Alsmann gekauft oder auch das den Tron Legacy Soundtrack mit Musik von DaftPunk, das ist in meinen Augen Musik die einen Wert hat und ich bezahle…den ganzen anderen Schrott schau ich bei Youtube und dafür würde ich niemals bezahlen.

    Ein weiteres Beispiel: Was Alexander Böhm macht, das wäre mir persönlich etwas wert, weil es eben Wert hat, die original Titel haben in den meissten Fällen für mich 0 Wert, seltsam oder? Ich hoffe ihr versteht mich, mir kommt es darauf an wie der Künstler selbst mit seiner Musik umgeht. Bedient er sich bei Songwritern und singt die dann einfach runter, wieso sollte ich das kaufen, wenn es offensichtlich nichtmal für den Künstler selbst einen Wert hat?

    Das Problem ist, dass es im Moment leider mehr dieser 0Wert Künstler gibt wie welche die selbst von ihrer Musik überzeugt sind und Musik leben.

    Meiner Meinung nach sollte man eine Plattform gründen wo man Musik kostenlos runterladen kann und eben das bezahlt was man selbst denkt, die Musik für einen an Wert hat.

  8. 10 bis 20 Euro im Monat für eine Musikpauschale – ich glaub ihr habt da eine oder zwei Nullen vergessen 😉

  9. Ich zahl jetzt 10 Euro pro Monat für mein Spotify Abo und bin damit vollends zufrieden. Kein Vergleich zu den Zeiten als ich noch Unsummen für CDs ausgegeben habe.

  10. @sonyon: das sehe ich schwierig, wo ist da die Grenze? Musik, Filme, Bücher, Hausaufgaben für Schüler, Doktorarbeiten? was deckt die Flatrate ab?

  11. @nachgebloggt: kennst du http://www.jamendo.com/de/ ?

  12. hmmm, also mehr als nen 10er würde ich für ne Musikflatrate nicht zahlen wollen. Liegt aber auch daran, dass ich Musik die ich wirklich mag auch besitzen möchte und den Stream nur für „Kurzzeit“ hits nutzen würde.

    Was oft vernachlässigt wird ist die Qualität imho. Amazon z.b. will mich miz 256KBit MP3s abspeisen. 320KBit wollten Pflicht sein und bei wirklich guter Mucke ist ein verlustfreies Format eigentlich Pflicht. Wobei mir aber da €1,50 oder mehr wie bei Beatport auch wieder zu teuer ist. Maximal €1,- pro Song…bei 50 Cent würde ich massenweise Musik kaufen.

  13. Zahle zur Zeit 9,99£/Monat für die Spotify Premium-Mitgliedschaft.

    Vor dem Hintergrund der wirklich guten Desktop-Software und der Umsetzung für iOS, ist der Service für das lächerliche Bisschen Geld einfach unschlagbar.

    Vermutlich würde ich aber auch mehr, ja sogar das Doppelte dafür bezahlen.

  14. Stefan aus Norden says:

    Ich bin da altmodisch. Mit Musik geht es mir wie mit Büchern. Rein digital macht kein Spaß. Also kaufe ich etwa 20 CDs pro Monat.
    Wenn man bedenkt, dass eine aktuelle CD um die 15 Euro kostet, kann ein Flat mit unlimitiertem Volumen für 10 bis 15 Euro nicht wirtschaftlich funktionieren.

  15. Ich sehe es ähnlich wie sonyon. Im Grunde genommen brauche ich keine CD’s. Alles was ich an CD’s habe wurde sofort auf den PC übertragen. Die CD verstaubt in irgendwelchen Schubladen oder landet irgendwann wieder bei eBay.
    Wenn mir ein Künstler wirklich zusagt, dann besuche ich sein Konzert! An der CD verdient der Künstler letztendlich recht wenig und die Stars können auf die Einnahmen über CD’s gerne auch Verzichten und das Ganze als Werbung sehen.
    Eine Art Spendenbutton auf der Künstlerwebseite via PayPal o.ä. wäre mir da lieber, dann würde ich mit Sicherheit auch mehr Geld für Musik ausgeben. Oftmals interessiert einen doch eh nur 1 Track.

  16. profeitsch says:

    10€ im Monat für eine Streamingflatrate würde ich ok finden, WENN sie folgende Punkte beinhaltet:

    -Vernünftiger Speed
    -Große Musikauswahl (Auch Nischengenres!)
    -Gute Qualität. Das heisst, ich möchte auch einen lossless Stream bekommen wenn ich das möchte.
    -Clients für alle Endgeräte (Windows, OSX, iPad, iPod, Android…)

  17. Eine Flatrate für Musik, aha. Würde wohl 20 Euro ausgeben. Dann möchte ich das aber schön alles auf der Festplatte haben.

    Glaub dann reichen 20 Euro wohl doch nicht.

  18. Download max. 0,39 Euro pro Song.

    Streaming: Nix. Ich zahle doch schon die Hauhaltsabgabe (heute noch GEZ) warum sollte ich zusätzlich was zahlen?

    Ich stelle mir das in etwa so vor: Streaming für umme und bei Gefallen kauf ich mir den Song der soeben gestreamt wurde für 0,39 Euro.

  19. @Joni,

    kannte ich noch nicht, danke Dir.

  20. Ich würd sofort 20 Euro ausgeben, allerdings müsste es dafür schon ein extrem umfangreiches Paket sein. Aber im Moment finde ich die Musik noch viel zu teuer um dafür zu bezahlen.
    Zum glück lebe ich in der Schweiz <3

  21. Ich bin Anhänger der elektronischen Musik und dazu gibt es Tonnen an Podcasts im iTunes Store. Alles for Free. Die Musik die mir die Content Mafia um die Ohren wirft, höre ich im Büro aus dem Radio, das reicht mir. Ergo: 0€

  22. 20 Mücken würde ich sagen. Habe jetzt schon ne Napster Flat-to-go für 15 und bin grösstenteils zufrieden. Für die Lücken (Android) habe ich Grooveshark Premium.

    In Summe würde ich mir also einen Dienst für 20€ wünschen mit folgenden Eigenschaften:
    – Zugriff auf möglichst viel Content, inklusive Audiobooks, am liebsten *alles*
    – Streaming von *allen* Titeln in Gänze per Web, keine Ausnahmen wie wie 30 Sekunden Teaser bei Napster
    – HTML5 Interface für Browser
    – Mobile Interface für Android und iOS
    – Download auf 9 Geräte mit DRM (also Notebooks, MP3-Player, iPad, whatever)
    – Bei Kauf kein DRM
    – Hygienefaktoren:
    * Schnelle Verfügbarkeit neuer Titel
    * Sauberes Tagging
    * Guter Support
    * Technisch uptodate

  23. Kulturflatrate? So etwas wie die GEMA wo ein Freund von mir für seine eigene Musik Gebühren zahlen muss wenn er sie vor Publikum spielt?
    Ok, irgendwie müssen ja auch die Peter Maffeys und Britney Spears leben. Wenn ich deren Musik schon nicht kaufe, dann eben über eine Zwangsabgabe.
    Auch die Medienbosse wollen Koks und Nutten bezahlt kriegen, kann ich verstehen.
    Aber wenn ich so drüber nachdenke, ich hab doch keinen Bock das zu bezahlen. Ich gehe lieber weiter zu den kleinen Konzerten und kauf die CDs der Musiker mit Widmung.

  24. Also ich persönliche höre Musik die nicht in jeden Laden steht. Also etwas das nicht so mainstream bekannt ist. Wenn ich all diese Bands in dem Angebot finden würde wäre mir das für unbegrenztes Hören und auch Speichern (Wichtig!!) schon so 20-25€ wert.
    Man muss eben alles zur Auswahl haben. Nicht nur Charts, Volksmusik und 80er Zeug.
    Nur meine Meinung, Trayo

  25. Jetzt muss ich mich hier auch mal zu Wort melden weil der Artikel durch Twitter flutscht wie … ach lassen wir das.

    Ich für meinen Teil bin nicht dazu bereit für Musik like „Lada Gaga“ nur einen müden Cent zu bezahlen. Lieber würde ich mir die Musik von einschlägigen Portalen „saugen“. Aber selbst das mache ich nicht weil es einfach nicht meine Richtung ist.

    Wenn es um Hardstyle, Hardcore und House geht bin ich da ganz anders – das was ich da haben will, wird gekauft. Weil ich weiß, dass die Künstler hinter keinem großen Unternehmen stehen welches sich daran dumm und dümmer verdient.

    Gerne kaufe ich mir auch ein Paul Kalkbrenner-Vinyl für 6€. Es kommt mir nur darauf an, dass die „kleineren“ gefördert werden. Lady Gaga hat ihre Millionen – da ist es mir ziemlich egal ob die 14€ mehr oder weniger bekommt. Und ihr sicherlich auch.

    Viele grüße
    Malte

  26. Würde nur kaufen, wenn die Qualität stimmt (mindestens MP3 V0 oder FLAC) und wenn sie dann wirklich mir gehört und mehr als nur ein Stream ist. Außerdem muss die Auswahl stimmen, d.h. ich will mehr als nur Charts, die sowieso ständig im Radio dudeln.

    Wenn diese Kriterien nicht erfüllt sind, wäre mir die Musik keinen Cent wert.

  27. für mich als dj kommt nur vinyl ins haus. die wenigen mp3s kommen allesamt via beatport auf mein macbook. musikangebote wie hier beschrieben passen mir überhaupt ins konzept…

  28. In den meisten Promo-Portalen geht eine Subscription bei 30 Euro je Monat los. Das kann aber auch noch wesentlich teurer werden, abhängig davon auf wie viele Genres man zugreifen will.

    Da stelle ich mir vor, dass eine allumfängliche Musik-Flatrate nochmal wesentlich teurer wäre. In Zukunft könnte das jedoch DAS System ein für sämtliche neue Medien.

    Ich bin ein großer Verfechter der Kulturflatrate, aber eine gerechte Verteilung an die Rechteinhaber und technische Umsetzbarkeit sind Grundvorraussetzungen, dass es funktionieren kann.

    Die Musikindustrie wird sich jedoch so lange es geht darum drücken, da ihr Gewinn dadurch auch geringer wäre.

    Mir als DJ wäre so eine Flatrate durchaus 100 Euro wert.

  29. Nippelnuckler says:

    gibts ja seit jahren für 10 euro im monat und ist mir persönlich zu teuer. da nun noch die GEZ-Pauschale kommt zahl ich erstrecht nicht mehr legal. ich weis das eine hat mit dem andren nich viel zu tun, ist mir in dem falle aber latte. musik ist mir kein cent wert. im gegensatz zu filme. da wär ich bereit 30 euro im monat zu zahlen, dafür unbegrenzt auf alle filme der welt zugreifen zu können. aber soweit ist die content-industrie noch nicht.

  30. Also ich bin wohl wie die meisten wenn sie soetwas gefragt werden: Gute Musik kauf ich mir, ansonsten wird nur Radio gehört.

    Aber wenn ich mir was kaufe dann bitte CDs. Irgendwie aldmodisch (und das obwohl ich so jung bin ^^) aber ist bei mir genauso wie mit Software: Dann hab ich was in der Hand kann beweisen dass es meins ist und vorallem wenn einem mal die Festplatte abraucht hast du es immernoch.

    Grundsätzlich höre ich einfach zu selten gezielt Musik bzw. sogar überhaupt Musik. Entweder habe ich das das ich hören will gekauft, schau mir die Sachen bei YT an (Cover etc.) oder ich hör Radio wenn ich einfach nur bedudelt werden will.

  31. oh, da muss ich als Musiksammler meinen comment abgeben…

    Eine Kulturflatrate ist begrüßenswert und sinnvoll, aber auch nur für den Mainstream.
    Proprietäre Formate und DRM lehne ich entschieden ab, warum muss wohl nicht weiter erklärt werden.
    Ich will MEINE Musik überall hören, im Auto, Zuhause, unterwegs, egal wo und in nur EINEM hochwertigem Format. (mp3 320 oder Flac)
    Also muss sie irgendwo gespeichert werden..

    Was machen Leute die keinen Mainstream hören? – die Ihre Musik noch nicht mal kaufen können (weil der Mainstreamwebladen sie nicht führt)und sich deshalb auf ganz bestimmten Portalen (nicht EU) herumtummeln?
    Für die würde ich gerne meinen Obolus abführen, aber wie, wenn es keine digitalen Vertriebswege gibt?

    Zwangsabgaben werden auch ins Leere laufen, weil die CD/DVD usw. ein auslaufendes Modell sind!

  32. Flat hin oder her… solange es keinen Service gibt, welcher tatsächlich Künstler aller Labels (auch Independent) beinhaltet, bleiben derartige Angebote für mich uninteressant… dafür ist mein Geschmack einfach zu wenig Mainstream. Vorausgesetzt, man dürfte aber tatsächlich alles laden, wär ich natürlich auch mit studentenfreundlichen 10-20 Euronen dabei 😉

  33. So eine Flatrate für PC-Spiele wäre auch ne coole Sache.
    Für Filme gibt es sowas schon, nennt sich Sky.

  34. Der ganze Mainstream-Mist ist überhaupt keinen Cent mehr wert.

  35. BobGrillen says:

    Eine Flatrate für Musik ist nur dann sinnvoll, wenn wirklich ALLE Labels an Bord sind und sich auch ungesignte Bands einklinken können. Mainstream-Dreck kannste knicken, dafür gibt’s EinsLive und die anderen Schrottsender. Nischenhörer können mit Flats wahrscheinlich weniger anfangen als der durchschnittliche Charts-Hörer. Und was ist mit dem ganzen alten Kram? Wird der auch angeboten? Und warum sollte ich zahlen, wenn ich mal eine Woche nur ein einziges Album höre?

  36. Von einer Musik-Flatrate als Nahrungsbasis halte ich nicht viel. Wenn, dann nur um neue Musik kennenzulernen und nicht auf 30-sekunden Schnipsel angewiesen zu sein.

    Musik die mir gefällt wird gekauft! Und die möchte ich auch besitzen und überall da hören können wo ich will. Entweder auf CD oder beim mp3-Store von amazon (qualität ist für mich vollkommen in Ordnung).

  37. Nachdem ich jeden Tag Musik höre, wäre ich auch bereit einen entsprechenden Preis zu zahlen. 1- 2 € / Tag ist da nicht zuviel, wenn man bedenkt was man dafür bekommt! Allerdings bräuchte es auch ein faires Verteilsystem für die Künstler.

  38. Noch ne Pauschale? Wir zahlen doch schon eine namens GEZ…

  39. Naja…
    Das Problem an der Sache ist:
    Wenn ich mir eine CD kaufe/einen Download kaufe, dann sollte meiner Meinung nach der Künstler das Geld bekommen. Klar geht die Musik durch viele Hände, bis sie Schlussendlich bei mir ankommt, aber solange die Labels mehr an der Musik verdienen als die Künstler besorg ich mir meine Musik dann doch als FLAC aus dem Internet und kaufe dafür lieber ein Konzertticket oder Merchandise.
    Zum Thema Qualität:
    FLAC oder mindestens 320er MP3’s. Alles dadrunter kommt mir nicht auf die Platte. Und streamen? Naja… Ich höre dann doch lieber Musik von der (Fest-)Platte, da ich mir meine Sammlung mühsam aufgebaut habe und keine Lust auf Stille hab, sobald mein Internet mal nicht geht.

  40. @eizzi:

    Aber auch bei Konzerten und Merchandise geht einiges an Geld in andere Hände, es sei denn es geht um eine kleine Band o.ä. die alles selbst macht.

    Grüße

  41. Thematik für mich uninteressant, wenn mir Musik gefällt kauf ich sie, entweder als spontankauf im itunes, oder ich bestell mir die Cd, oder kauf sie direkt an Konzerten von den Bands. Eine Flat wäre für mich wohl uninteressant, ich konsumiere nicht „wahllos“ und hab auf meinem ipod immernoch am liebsten selbsterstellte mp3s von meinen Cds.

  42. Für mich wäre eine solche Musik Flatrate auch eher uninteressant. Ich kaufe mir auch jetzt immer die Alben meiner Lieblingsmusiker auf CD und meine sonstigen Lieblingslieder werden digital auf iTunes erworben. Ich möchte nicht abhängig von Firmen und deren Servern sein sondern auch auf dem iPod ohne Internetanschluss hören.

  43. Soooonyyyy yö

    Musik ist mir schon was werd amazon ist ganz günstig itunes ist abzo ke kosten lieder so viel wie auf disc. Amahon75 cent läuft

  44. Mach das Ganze komplett unabhängig von Clientplattformen und Ländergrenzen, schmeiss Offline-Sicherung (unbegrenzt) sowie Videos, Zeitschriften, Zeitungen und Bücher (praktisch jede Form von Content/Kultur) mit dazu, und der Spaß ist mir 50 Euro im Monat wert. Mag utopisch sein, aber hier geht es ja um eine Meinungs-, nicht um eine Machbarkeitsdiskussion.

  45. Verlesen im monat ???? Wie süchtig muss man sein ? Ne im monat würde ich garnix blechen kp jedes halbe jahr mal da kommt viel zu wenig gutes auf den markt. Hör eh blos hardstyle scheiss auf den mainsfeam timbaland dre k

  46. Bevor man über die „Kulturflaterate“ spricht müssten erstmal die Kackläden wie Gema/Gvl/GEZ vereinigt werden und daran arbeiten was sie sich auf ihre Fahnen geschrieben haben.

    Warum eine Haushaltsabgabe fürs TV und Radio? Die Abgabe macht Sinn wenn alle Medien damit abgedeckt werden.

    Dann, ein Song/Album darf qualitativ nicht schlechter als von CD sein, da stimm ich der 320er Variante zu. Dann darf ein digitaler Download nicht teurer sein als auf CD. Man zahlt immernoch das gesamte Material inkl. Herstellung und Vertrieb. Von daher max. 50cent/Titel.

    Persönlich muß ich die Kulturflatrate trotzdem ablehnen weil diese wenn überhaupt über die grossen Konzerne ausgemacht würde. Jeder der abseits des Mainstream Musik konsumiert wäre dort im Nachteil und da bin ich dann schon Egoist.

    Finde den Artikel und die Comments ziemlich cool und in vielen Punkten durchaus realistisch.

  47. @Ejdjfjdj: Falls du mich meinst; nicht verlesen. 50 Euro im Monat. Was ich mir davon erwarten würde, wäre Folgendes:

    – Bibliothek mit Video und Tonmaterial sowie Tageszeitungen, Zeitschriften, Bücher, Kunstwerke und jede andere Form von „Content“ der letzten 50 Jahre
    – Streaming-Möglichkeit auf alle Endgeräte (PS3, XBox, PC, Mac, Android, iOS, you name it)
    – Download-Möglichkeit für Alles, keine Löschung bei Vertragsauslauf

    Warum? Weil ich kein Problem mit dem Betrag hätte, wenn die Leistung stimmt. Du steigst in den Zug, liest die Zeitung, hörst dabei die Tracks, die dir gerade in den Sinn kommen. Bei längerer Autofahrt wird den Mitfahrern ein Film angeworfen, frei nach Wahl. Kumpels kommen zu Besuch, „Hasse Film soundso schon gesehen!?“ – der Weg in die Videothek und das Ausleihen entfällt, wenn mir der Streifen gefällt schaue ich ihn noch mal. Und noch mal. Und nochmal. Ohne Stress, kostet nix extra. Neues PC-Spiel am Markt? Neupreis 50€, aber in einer Contentflatrate meiner Ansicht nach abgedeckt.

    Wenn ich mir anschaue, dass vom öffentlich-rechtlichen Programm ca 90 Minuten pro Woche Gebrauch mache (Radio höchstens in der Küche, eine TV-Sendung pro Woche im Podcast) und dafür knapp 20 Euro abdrücke, sind 50€ für die oben genannten Mehrleistungen durchaus angemessen. Das sieht aber sicher jeder anders.

    @HzweiG: Wieso nur Großkonzerne? Trotz des veralteten Gema-Geschäftsmodells kann dort prinzipiell jeder seinen Content anmelden und schützen lassen.

  48. @Ejdjfjdj: besoffen :D?

    Ok aber er hat recht, das meiste was im Radio läuft ist Mainstream-Mist.
    Das richtig gute läuft nicht im Radio als Endlosschleife.

  49. was mir musik wert ist – keine Ahnung. Ist wojl auch müßig darüber nachzudenken, zu viele Probleme gibt es meiner Meinung nach. Es ist immer das gleiche; Streit um Plattformen und Standards, Rechtsstreitigkeiten und Lizenzen. Die Industrie hat schon den mp3-Trend völlig verpennt, bei Download soll ein Titel so viel kosten, als wäre er auf CD inkl. Booklet – das ist nepp. So lange noch versucht wird, Videos auf youtube in bestimmten Ländern zusperren, wird es keine vernünftige Musik- oder Kunstflat geben. Bei mir kommt noch hinzu, daß ich kaum noch gezielt Musik höre, lieber mein Lieblingsradio, auch bzw. gerade wegen der Infos und Interviews.

  50. Als Musikjunkie verwende ich schon geraume Zeit die Napster Flatrate für 14,95 und bin hochzufrieden.

  51. Ich hab seit einigen Jahren die Napster-Flat für knapp 10 Euro und bin ganz zufrieden damit. Ich habe dadurch, da man ja (fast) alles komplett anhören kann, schon einige unbekanntere Künstler kennengelernt, die ich sonst wohl nicht gehört hätte. Meist höre ich eben auch nicht die Mainstream Charts oder 80er Radiokacke.
    Und wenn ich an die GEZ/öffentlich Rechtliche denke… na ja, lassen wir das lieber – anderes Thema.

  52. Hallo,

    Ich will die Musik auch überall hören, im Auto, Zuhause, unterwegs, egal wo und in nur einem hochwertigem Format.

    Zum Archivieren eignet sich am besten FLAC und die Daten müssen ja irgendwo gespeichert werden. Eine geringere Qualität als FLAC kommt mir nicht mehr ins Haus. Leider hat die Musikindustrie auch noch nicht verstanden dass Kunden auch auf Qualität setzen. Es gibt nämlich nur sehr wenige die Musik im FLAC Format im Internet zum Kauf anbieten. Ich bin jetzt vielleicht ein bisschen altmodisch aber ich habe meinen Ipod verkauft und mir anstelle einen Sony Minidisc Recorder MZ-RH1 http://www.sony.de/product/paw-minidisc—net-md-walkman/mz-rh1 geholt. Geiles Teil. Besser als jeder Ipod und MP3 Player. Hervorragender Klang, Aufnahmemöglicheit, leicht und klein, man kann alles Aufnehmen von überall zu jeder Zeit, man braucht nicht zwingend einen Computer um Minidisc zu nutzen. Nur Schade dass Sony die Minidisc nicht richtig vermarktet hat und letztendlich gegen Apple (Ipod) verloren hat. Allerdings bei Musikenthusiasten immer noch sehr beliebt. Aber dies ist nur meine persönliche Meinung.

    Wenn Flaterate dann den Content in entsprechender Qualität und ohne Kundengängelung DRM frei anbieten.

  53. @starbuck
    Prinzipiell stimme ich dir in Sachen Minidisc zu. Nur hat die Minidisc schon gegen den CD-Brenner verloren und nicht erst gegen den Ipod.
    Wie hätte Sony die Minidisc denn besser vermarkten sollen? Für den Massenmarkt sehe ich da keine Zukunft der Minidisc.

  54. puppetmaster says:

    Monatliche Gebühren zahlen wir in der Schweiz schon.
    http://www.bakom.admin.ch/themen/radio_tv/00630/index.html?lang=de

    Wäre toll, wenn das mal in eine „alles Online hören Flat“ umgewandelt wird.

    Natürlich ohne Aufpreis 🙂

  55. Negativity says:

    Musikflatrate? Dafür würde ich bestenfalls 10 Euro ausgeben. Aber nicht, weil ich es schlecht finden würde, wie die meisten hier angeben.

    Nein, ich sehe Bezahlung für Musik schlichtweg als Auslaufmodell an. Die Interpreten machen ihr Geld längst mit live Auftritten – und nicht mehr mit Musik Verkäufen. Mp3s werden daher in Zukunft eher zu werbezwecken da sein, das Geld kommt von den Konzerten. Und die cd hat in meinem Wortschatz sowieso keine Existenzberechtigung mehr.
    Die Plattenlabel werden dieser Entwicklung natürlich zum Opfer fallen. Aber denen trauere ich nicht hinterher. Die haben einfach den Schuss nicht gehört und stehen auf verlorenem Boden weil ihr Geschäftsmodell flöten geht. Sie haben sämtliche Entwicklungen verpasst und laufen der modernen Welt immer noch hinterher. Es wird Zeit dass die endlich von der Bildfläche verschwinden. Das Musikgeschäft wird auch ohne sie wunderbar funktionieren.

  56. Nippelnuckler says:

    @A-Jey: War da Ironie versteckt oder spiegelt sich da einfach nur Unwissenheit? Denn in keinem Tarif von Sky gibt es eine Möglichkeit sich ne echte Filmflatrate zu buchen.

  57. @starbuck: sehr schön dass man ab und zu noch MD fans findet. ich habe schon MDs seit Sony die in Japan verkauft und bin immer noch zufrieden. Sound 1A. Die Quantitätsprobleme sind von anfang an klar…

    zum Thema: Ich verstehe nicht warum die Leute das nicht verstehen; 1 Plattform auf der alle Titel zur verfügung stehen – Preis pro Track 40Cent für MP3/AAC 320, 50Cent für FLAC und niemand hätte mehr ein Problem mit Raubkopien.

    Streamen käme für mich nicht infrage, da ich nicht ständig vom Inet abhängig sein will.

  58. Ich höre kaum Musik, deshalb würde ich max. nen Fünfer dafür ausgeben.

  59. Ich würde nicht für eine Flatrate zahlen wollen, ganz unabhängig von der Höhe des Beitrags.
    Das hat zwei Gründe:

    a) Komme ich mit dem Gehabe der sogenannten Content-Provider (die sich ja nun auch in einer schicken Allianz vereinigt haben) nicht klar und mag es nicht unterstützen. Das Internet war ein schöner Ort, als es nur „privaten“ Content gab, jetzt zu behaupten die ISPs verdienen ihr Geld ja nur, weil die Gema so tolle Musik im Netz hat, die ARD so tolle Filme, Spiegel so tolle Nachrichten, etc … nunja, das ist Stimmungsmache bis hin zur Erpressung.
    Hier gehts mir also nicht nur um Musik, sondern auch um Filme, Texte und Spiele.
    Die Musikindustrie hat als erste nichts über den neuen Markt / den gesellschaftlichen Wandel gelernt, sie hat ja vor Jahren die Kulturflatrate abgelehnt. Nun stellt sie fest, das sie eigentlich gar keine Marktwirtschaft möchte, akzeptiert nicht, das der Kunde die Platten des 100.sten DSDS Kandidaten tatsächlich nicht kaufen will (und die Filmindustrie nicht, das nur die Wenigsten 10 Euro für einen Kinobesuch für den Sidofilm zahlen) – aber da man selbst nie Schuld ist, sinds eben die bösen Raubkopierer, die das Geschäft kaputt machen.
    Ich kaufe, wenn mich etwas überzeugt. Nicht nur bei Musik und Filmen, bei Zeitschriften – sondern auch bei Brot, Tastaturen und Kaffee. Mehr als ein oder zwei Alben, etwa doppelt soviele Filme und 2-3 Spiele pro Jahr sind das aber nicht.

    b) Ich möchte nicht, das ein „Künstler“, den ich nicht für einen solchen halte, von mir Geld bekommt.
    Bekommt er eh schon: Wir zahlen für Drucker, die Bücher kopieren könnten, Rohlinge, die Musik kopieren könnten, Brenner, die Filme kopieren könnten – und jetzt sollen wir eben mehr zahlen.

    Ein Bäcker, der wabblige Brötchen für 60 Cent anbietet, könnte ja auch hergehen und von Aldi, Rewe und Co Geld verlangen, weil sie ihm mit Eigenmarkenbrötchen das Geschäft kaputt machen. Und am besten bekommt er noch 0.2 Cent für jedes Getreidekorn, weil man daraus Brötchen machen könnte …
    Bisschen weit hergeholt, klar, aber leider nur ein bisschen.
    Produkt überzeugt nicht – Kunde kauft nicht.
    Der Bäcker geht pleite, die Labels nicht.

  60. 10 – 20 Euronen würde ich auch zahlen – aber incl. aller Plattformen und speichern muss erlaubt sein. Mainstream interessiert mich auch selten. Eine Flatrate bei einem einzelnen Label oder einer Plattform die nicht alles beinhaltet wäre für mich witzlos. Ich bezweifel aber dass das in naher Zukunft kommen ist. Wird noch 10 jahre dauern, oder so. Zu viele die Entscheider die sich nicht einigen können. Zu viele Probleme, die gelöst werden müssen. Außerdem muss dabei endlich verhindert werden, dass die weniger bekannten Bands und Künstler benachteiligt werden.

  61. Als veranstaltungstechniker ist mir das thema nicht unbekannt. Da stehen die leute mit ihren recordern im konzert und nehmen fleißig auf, was die chips hergeben. Das landet dann auf YouTube oder sonstwo.
    Und genau daher ziehe ich auch meine files. Genau das was ich auch haben will. Und nicht der mainstreamschrott den uns die majorlabels vorsetzen.
    Da ich fast nur noch mashups höre, ist meine bevorzugte anlaufstelle
    http://www.mashup-germany.com/
    Und eine pauschalabgabe kommt überhaupt nicht in die tüte. Im puff bekomme ich auch keine flatrate!!!!

  62. Ich zahle ja bereits GEZ-Gebühren für TV und Radio, dass ist doch eigentlich schon eine Art Musik-Flatrate. Wieso sollte ich dafür ein zweites Mal bezahlen?

    Content, den ich bezahle, darf kein DRM haben und ich will den auch lokal abspeichern dürfen. Ansonsten habe ich vielleicht eine im Laufe der Jahre für (relativ) viel Geld zusammengestellte Musiksammlung irgendwo in der Cloud gespeichert und der jeweilige Anbieter geht in die Insolvenz und meine Musiksammlung ist weg (mein Geld sowieso).

    Oder noch wahrscheinlicher: der Anbieter ändert einseitig sein Lizenzmodell, das kostenfrei zur Verfügung stehende Speichervolumen, wird vom einem Konkurrenten aufgekauft, usw.

    Natürlich will man mittelfristig erreichen, dass wir alles, was im weitesten Sinne mit kommerziell angebotener Kultur zu tun hat, nicht mehr kaufen, sondern quasi nur noch mieten. Oder besser noch sozusagen gegen Entgelt ausleihen.

    Den Verliehenes verbleibt im Eigentum des Ausleihers und er hat sehr viel weitergehende Rechte an Verliehenem wie an Verkauftem.

    Ansonsten interessieren mich 99,9% der Sachen, die so in den Charts sind, ohnehin nicht. Was ja nicht heißen muss, dass ein Anbieter nicht auch Anderes in das Programm nimmt und Nischen bedient (wenn man das Zeug einmal online gestellt hat, dürften sich die weiteren Kosten in überschaubaren Grenzen bewegen).

  63. Als veranstaltungstechniker ist mir das thema nicht unbekannt. Da stehen die leute in den konzerten und recorden was die chips hergeben. Das material landet dann bei Youtube, Megaupload oder sonstwelchen portalen.
    Und genau das ist auch meine quelle, da ich vorwiegend mashups höre. GoHoPro Mark Vidler oder Mashup-Germany seien hier mal genannt. Den majorlabels gönne ich nicht mal das schwarze…(ihr wißt schon!?)
    Eine pauschale für den schrapel aus den massenmedien kommt bei mir garnicht in die tüte. Der künstler soll gefälligst auf tour gehen und da sein geld verdienen. Im puff bekomme ich auch keine flatrate!

  64. So eine Kulturpauschale wäre absolut super: Die User bekommen einfach jegliche Kunst, die sie wollen – egal ob noch nicht ins Deutsche übersetzt, nicht in Deutschen/Schweizer Regalen steht (Serienfans kennen das Problem der Nicht-Erreichbarkeit) oder was sonst noch bisher zwischen dem Kulturgenuss stand. Der Künstler bekommt seine Beträge und muss sich keinen Kopf über Anti-Raubkopien-Kampagnen usw. machen. Umso mehr man konsumiert, umso günstiger wäre es pro Titel – und umso uninteressanter wäre auch das Raubkopieren. Zudem wäre der Erwerb gestreamter Medien endlich einfach und bequem, Filmstreaming am Fernseher etwa macht bisher ja noch keinen wirklichen Spaß.
    Eine Flatrate könnte sogar die Qualität der Kunst steigern: Wenn die Content-Anbieter Cash nach Marktanteilen/Verkaufszahlen anteilig bekommen, können sie sich auf die hochwertigen Produkte konzentrieren. Billig-Ware, die mit geringen Verkaufszahlen bisher grade so im Plus war, könnte unattraktiv werden. Natürlich müsste man Maßnahmen bedenken, um auch kleinen Anbietern den Aufstieg zu ermöglichen; ein Mindestanteil etwa.
    Preislich fände ich z.B. pro Medium je 15€/20CHF für angemessen. Alles zusammen (Presse, Theater, Film, was auch immer) für 50€/70CHF. Für SChüler und Studenten dann vielleicht 25-50% Rabatt. So ein Zusammenschluß ist aber sicherlich Utopie, zumindest mittelfristig.
    Eine teilweise Flatrate fände ich unsinnig, also etwa „nur Musik“, „nur Bücher“ etc.: Dann gäbe es wieder zig Geräte im Haus, zig Bedienführungen, zig verschiedene Kopierschutzmaßnahmen. Flatrate heißt für mich: Ein Preis. Eine Leistung, unlimitiert. Dieses „Nicht-darüber-nachdenken-müssen“ macht Flatrates erst attraktiv.
    Wieso wird sowas eigentlich nicht von der EU gemacht? So eine „All-in-One“-Kultursteuer? Wenn die GEMA den Zusammenschluß hinbekommt, kann die EU das auch. Aber baut bitte dann auch uns Schweizer mit ein. 😉

  65. Fürs Streaming gibt es Grooveshark (wie Caschy schon schrieb) und zum herunderladen Groovedown. Alles mögliche bekommt man per Bittorrent und One-Click-Hoster, also brauche ich jetzt kein Geld ausgeben und werd es auch nicht in nächster Zeit.
    Letztes mal Geld ausgegeben habe ich für eine Avira-Lizenz, Minecraft (empfehlenswert!) und das PS3 Spiel Uncharted 2, aber auch nur weil ich eine Original-Disc brauche um z.B. Heavy Rain zu zocken und das am günstigsten kam. Ich spare möglichst beim Content, dafür habe ich auch mal 600€ für einen gescheiten Monitor über.

  66. Musik ist in vielen Augen „Nichts“ mehr Wert“!
    Aber der „Wert“ der Musik ist noch da , sonnst würde sie ja niemand Hören wollen , nur der „Kaufwert“ von Kopien ist Verschwunden.
    Durch die Digitalisierung und ständige Verfügbarkeit würde sie Entwertet und nicht durch „Raubkopien“.
    Die Industrie hat nicht den mp3 Trend verschlafen … mp3 hat das Geschäft überflüssig gemacht, diese Digitalisierung wirkt wie ein „Replikator“ aus SciFi Filmen.
    Eine digitale Datei die jeder ganz einfach beliebig oft Vervielfältigen kann, hat keinen Kauf „Wert“ mehr.
    Auch wenn die Rechteindustrie mit allen Mitteln versucht, das Rad der Zeit zurück zudrehen um ihr Recht durchzusetzen und dabei die halbe Menschheit Kriminalisiert.
    Der Vergleich in etwa so als ob jemand das Auto erfindet welches mit einfachen Wasser Fährt und der Staat mit den Ölfirmen ect. versucht , den Gebrauch von Wasser dafür zu „Verbieten“ oder zu „Versteuern“, dabei alle Flüsse, Seen oder Weltmeere sperren will.

    Musik Kopien auf Tonträgern hatte einen Kaufwert als sie nicht ständig Verfügbar waren, Kopien Aufwendig in der Herstellung und nur schlechtere Qualität hatten, das war der eigentliche Anreiz eine Musik CD oder LP zu kaufen.

    Heute ist nur noch Live Musik etwas Wert … Zurück zu den Wurzeln!

  67. Also Musik muss für mich PERMAMENT auf einem SPeichergerät MEINER Wahl vorhanden sein …

    So wie sich der Text liest, hört es sich so an, als ob man X€ im Monat dafür zahlt, dass man sich nur die Musik anhört aber eben nicht mit der Datei machen kann „was man will“. 😉

    Was mir die Musik wert ist? Kommt auf den Artisten an. Britney Spears einen Cent .. Mir gefällt die Musik nicht, hör ich entsprechend auch nicht. 😛
    Für Meine Lieblingsband würd ich dann doch ziemlich mehr springen lassen je Track .. Jedoch weiß ich nicht was üblich ist und sag daher mal zwischen 1-2€ nach gefallen.

  68. @Lagges
    Es geht nicht ums anmelden bei der Gema sondern um die Vertretung durch den Verein. Es wird eben nur mit den grossen verhandelt. Ein Major Label kann aber ganz andere Deals aushandeln als die kleinen Labels.

    Die grossen Label und auch Gema haben nicht die Zeit verpennt sondern den Fortschritt blockiert.
    Daran verdienen beide sehr gut und darum möchten sie es auch gar nicht ändern.

  69. Mike Lowrey says:

    Musik selbst ist mir gar nichts Wert. Wert hat die Emotion die damit verknüpft wird. Je größer die erzeugte Emotion desto mehr bin ich auch bereit dafür zu bezahlen.

    In Anbetracht des wahrscheinlich nicht durchschaubaren System der Geldverteilung bei einer Flatrate, würde ich auch eher darauf verzichten.

  70. @HzweiG:
    Das, was du „Vertretung“ nennst, ist tatsächlich für die kleinen Künstler absolut destruktiv. Entweder, da bleibst du Gema-frei und verlierst potentielle Einnahmequellen oder du bekommst ernsthafte Probleme, kleinere Clubs zu bespielen – die sich die Gema-Abgaben eben nicht leisten können. So gesehen steht die Institution der Idee, Live-Musik als Haupteinnahmequelle zu verwenden, natürlich voll im Weg.

    Die Hauptbedingung für eine faire Flatrate wäre, ähnlich dem jetzigen Gema-Vergütungsmuster das eingezahlte Geld tatsächlich anhand des Playcounts auszuschütten. Und zwar an diejenigen, die den Content anmelden. Wer sich dabei an einen Verlag oder ein Label ketten mag, dem steht das natürlich frei – aber jeder muss genausogut auch selbst die Möglichkeit haben, seine eigenen Werke anzumelden, einzustellen und unentgeltlich live wiedergeben zu können.

  71. DerHinweisgeber says:

    So, jetzt mal was zum NACHDENKEN!!!!!

    Wieviel soll man denn zahlen für Flatrates im Bereich:

    Musik
    Computer- und Videospiele
    Filme
    TV
    Texte in digitaler Form
    Bilder und sonstige Kunst
    Computerprogramme
    usw.

    Jedes Mal 10-20 Euro? Na? Wer soll das kontrollieren, dass man eh nur „erlaubtes“ lädt?

    Insgesamt 100 Euro? 200 euro im Monat?

    NAAAAA?????

  72. Eine Pauschale würde sich für mich erst lohnen wenn sie unter 2€ liegt, denn meine Musiksammlung ist bereits riesengroß. Daher sind die einzigen tracks die ich npch bräuchte neue tracks. In meiner Geschmackrichtung tut sich da allerdings kaum was (außer Sharon jones & the dap kings). Ein paar Indie-Sachen (Of Montreal) sind zwar auch ganz gut, aber selbst damit würde eine Musikflatrate nicht lohnen…

  73. Eine Musikflatrate wäre nichts für mich.
    Wenn meine Lieblingsbands ein Album oder LiveBlu-Ray/DVD oder ein Konzert geben, kaufe ich es einmalig und will es dann auf meine Abspielgeräte verteilen.

    Und die Dj-Sets die ich mir ab und an gebe sind eh kostenlos durch die Djs selbst bereitgestellt.

    Flatrates lohnen sich quasi nur für Chartgedudel oder man hört soviele Musiker, dass quasi jeden Monat etwas neues dafür anfällt.

  74. Musik war immer schon mehr als eine Ware. Ich bin auch nicht interessiert an digital komprimiertem MP3-Quatsch.

  75. Im großen und ganzen ist ein problem von Musikflatrates und Downloadportalen zwei.

    Die Musik die ich höre bekomme ich nicht und wenn ich sie bekomme dann Teilweiße mit Zeitverzögerung zur CD.

    Aber nun geh ich mal weiter, das „File“ fliegt dann iwo auf NAS und co. rum und kommt in die Vergessenheit. Die CD die im Regal steht nicht zudem sieht es bei weitem besser aus.

    Der nächste Aspekt ist der Preis. Eine CD kost mich ca. 16€ der Download 10€ wenn ich mir die CD jetzt brenne das Booklet lade und drucke etc. komm ich am Ende auch auf 16€ wenn nicht sogar mehr wegen der Zeit.

    Also ich für meinen Teil werde weiterhin in den Laden gehen (bzw. Amazon) und mit von ausgewählten Bänds, wo ich der Meinung bin das sie ihr Geld wert sind und es brauchen, kaufen.

  76. Ich streame am PC mit Simfy (http://www.simfy.de/) und verwende den Dienst auch am Android-Handy. Dort allerdings mit der Option „offline verfügbar machen“. Damit hab ich theoretisch immer die neueste Musik und 8Mio Lieder dabei. Ist mir die rund 9,- pro Monat ehrlich wert.

  77. Hi,

    ich habe zwar nicht alle Kommentare gelesen, aber ich hätte ein sehr interessantes Video von Bohlen zu dem Thema:
    http://www.youtube.com/watch?v=qpUESyh1L9I

    Das erste mal das ich den Mann verstehe und auch seine Meinung gut finde. So sollte das wirklich bald ablaufen, Musik zum runterladen und zum Lust machen, damit man dann das Konzert besucht. Das kann dann von mir aus auch 30-50€ kosten, muss ja nur zu denen gehen, die ich gut finde.

    Die Kosten vom Traffic, von den Download-Servern, kann man locker mit Werbung reinholen und CDs kann man sich für einen Aufpreis bestellen.
    So ist es heute ja auch bei Software, als erstes kann man es runterladen und nutzen, aber eine CD gibt es nur für die Versandkosten dazu. So ist es ja z.B. bei Steam, ich kenne kaum einen der von seinen Games, CDs hat.

  78. Also ich persönlich zahle bereits pauschal für Musik. Habe einen Simfy Premium Account und finde den Preis angemessen (auch wenn immer ein paar Wünsche übrig bleiben). Die Firma entwickelt sich gut und neue Features werden (mehr oder weniger regelmäßig) veröffentlicht. Offline Modus ist vorhanden.

  79. Mika B. sagt „Die Industrie hat nicht den mp3 Trend verschlafen“
    Ach wirklich? Und wieso waren es dann COMPUTER-Teile-Hersteller,
    die die ersten Portablen MP3-Player vertrieben haben?
    Was haben den Sony & Co gemacht? Nix!

    Und die MiniDisc war von Anfang an tot weil Sony – immer noch high davon das nur ihre Geräte „Walkman“ heißen durften – versucht haben ihren Quatsch zu machen anstatt auf die Konsumenten zu hören.

  80. Carsten mein Bester ich muss dir sagen… ich hab fast geheult als ich dieses tolle Bild von diesem wunderschönen Walkman gesehen habe! *schnief*

    Aber zum Thema.. ich fände (wenn man so ein Abo will) 20 Euro im Monat durchaus ok. Wenn man die Musik dann mit einer wahrscheinlich aufgezwungenen nicht vermeidbaren Software brennen kann oder mindestens auf einer gewissen Anzahl von Rechnern, Playern,… benutzen darf.

  81. Ich würde genau 0 Euro für so eine Musik Flat bezahlen.

    Warum?

    Ich bin wohl einer der wenigen, die noch CD’s kaufen. Ich möchte ein schönes Booklet in den Händen halten mit den Texten. Ich möchte wissen, wer im Studio rumgefurzt hat. Ich möchte ein paar Bilder/Zeichnungen/whatever anschauen können.

    Musik sind nicht einzelne Lieder, sondern ich bevorzuge immer noch ganze Alben eines Künstlers. Und ja, es gibt noch sehr gute Musik da draußen, nur nicht in der Hitparade oder im Radio-Einheitsbrei.

    Download hat für mich irgendwie keinen Wert, selbst wenn ich dafür bezahlt habe. Ich möchte einfach für meine 10EUR etwas in der Hand halten können.

    Gruß
    Karl

  82. Hallo,
    im Beruf läuft immer irgendein Radio-Stream nebenbei und privat wird Musik käuflich erworben. Momentan beobachte ich bei mir, dass alle 2-3 Monate 50+ Euro für ein paar Musikalben eines bestimmten Musik-Genres ausgegeben werden. Charts-Alben und dergleichen muss ich nicht kaufen und wenn ich ein Musik-Video aus dem TV als geil/sehenswert empfand, dann schaue ich es mir auf YouTube immer wieder an, wenn es denn sein muss. Ansonsten stehen ein paar HipHop/Rap-Künstler auf meiner Wunschliste und ein paar Mal im Jahr bringen diese ein neues Album heraus. Testkäufe unbekannter Musikkünstler mache ich nie.

    Den Zugriff auf Musik über Tauschbörsen und Co. praktiziere ich aufgrund negativer Erfahrungen nicht mehr und setze doch lieber auf „Käuflich erwerben“ und gut ist!

  83. Florentine says:

    Hi !

    Wer nicht bezahlen will, nehmt halt Open Source Music ! 😉
    Hier ist die Seite : http://www.archive.org/details/opensource_audio

    Gute Unterhaltung & nebenbei auch Frohe Ostern ! ^^

    LG, Florentine. 😀

  84. Musik ist für mich ganz wichtig. Ich kaufe verhältnismäßig oft CD’s, höre aber dazu Internetradio und zunehmend Simfy (kein Premium-Account 8 Euro im Monat sind mir dafür zu teuer. Außerdem kaufe ich im Monat häufig mehrere CD’s – wenn mir die Musik wichtig ist.

    Erst kürzlich hatte ich in meinem Blog eine kurze, ettwas heftige Kontroverse mit einem Musiker, der mir klar gemacht hat, wie er zu unserer grassierenden Umsonstkultur steht. Ich habe dafür Verständnis, glaube aber nicht, dass sich am Verhalten der Internetnutzer etwas ändert. Die Gesetze sind nicht wirksam, weil sie a) nicht schnell genug kommen und b) nicht international wirksam sind.

    Manchmal sage ich übrigens auch, dass die Musik früher besser war und heute Einheitsbrei angeboten wird. Wenn man genau hinhört und ehrlich ist, muss man allerdings zugeben, dass das eigentlich Quatsch ist. Natürlich gibt es heute genauso tolle Musik wie früher. Außerdem habe ich (57) meine Favoriten so oft getauscht, das ich solche s/w-Kategorien für meinen Teil nicht mehr festlegen möchte. Intolerant bin ich einzig bei deutschen Schlagern und vor allem bei Volksmusik. Und selbst da würden mir vermutlich noch Ausnahmen einfallen.

    Musik ist etwas Wunderbares. Sie sollte uns etwas Wert sein. Im besten und im doppelten Sinn des Wortes.

  85. Bis zu 15 EUR wenn sowohl die Qualität als auch das Angebot stimmt. Viele Dienste bieten ja nur Radio Mitschnitte an. Wenn dann muss die Song Bibliothek schon so 6 Millionen Titel umfassen.

    Grüße
    Tunestar

  86. dummy duck says:

    ich kauf ca. 2CDs im Jahr –> also 2,50 Euro im Monat. Das sollte langen…

  87. Musik die ich gut finde und viel höre, kaufe ich einfach. Alben liegen zwischen 4,99-8,99 im Schnitt, jedenfalls sind das die Preise die ich so bei Amazon ablatze für nen Album.

    Das ist doch fair und für den Rest gibt es Radio (ob Web oder OnAir)

  88. Ich sehe das so wie die meisten hier. 10-20 Euro monatlich, dafür aber alle Videos bei YouTube sehen, Musik laden ohne Ende inkl. Synchronisation auf mobile Endgeräte… Gerne auch Serien/Filme. Und es ist ja nicht so, dass man das nicht gut aufteilen könnte.

    Alle Filme/Serien/Alben, die älter als X sind haben wahrscheinlich schon genug eingespielt. Dann ist es „egal“, wie viel dafür noch reinkommt. Eine Verwertungsgesellschaft kassiert die Kohle und splittet auf alle auf.

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