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Was ist euch Musik wert?

Ich stelle mal eine Behauptung auf: vor uns liegt eine Zeit, in der wir pauschal für Kunst bezahlen. Zumindest Musik. Die großen Plattenfirmen werden Verträge mit Apple, Google, Amazon, Microsoft & Co abschließen – und über jene Firmen werden wir in irgendeiner Form unsere Mucke beziehen, bzw. beziehen wir unsere Tracks bereits daher. Aber, vielleicht wird es ja in Zukunft anders. Nicht mehr einzeln per Track – sondern das komplette Angebot kann für eine pauschale Summe gehört werden. Könnte so aussehen: Streamen auf den PC 9,99 Euro, mit Smartphone 12,99 Euro und für das temporäre Speichern der Tracks auf das Gerät für den Offlinegenuss fallen noch einmal so und soviel Euro an. Letzteres ist für mich ein Muss, sonst kann ich gleich weiterhin kostenlos Grooveshark nutzen.

Jetzt mal abgesehen von Hin- und Herkopierei. Was ist euch Musik wert? 10 Euro pro Monat? 20 Euro pro Monat? Oder kauft ihr nur Musik, wenn ihr sie wirklich hören wollt und eine pauschale Musik-Flatrate wäre euch eh egal? Ich für meinen Teil bin gespannt, was die Firmen aus dem Hut zaubern. Apple ist ja auch scheinbar dabei, eine eigene „Musik-Cloud“ zu basteln, Google soll angeblich mit Spotify in Gesprächen sein und Amazon hat ja eh schon die Cloud für sich entdeckt.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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90 Kommentare

  1. Naja, wenn ich einfach so Musik hören möchte und nicht bestimmte, dann kann man auch immernoch das Radio anmachen

  2. Ich bin seit Jahren für so eine Pauschale. Ich denke irgendwas zwischen 10-20 Euro im Monat wäre fair.

  3. Mir ist Musik genau 0 Cent wert. Das liegt aber daran das ich die meiste Musik einfach nur schlecht finde und das bisserl was ich höre schon Uralt und eh schon in meinem Besitz ist.

    Allerdings würde ich mich an einer „Kulturflatrate“ beteiligen. Das heisst 10-15 Euro bezahlen und im Netz laden was man will ohne Angst vor Abmahnidioten haben zu müssen. Schon alleine damit damit die Contentindustire endlich aufhört der Welt das leben schwer zu machen und ich endlich mehr als 10% der Youtube Videos sehen kann.

  4. Hallo
    Ich denke nicht das man es in geld beziffern kann, ist ein Song den man 100mal hört wertvoller als ein zB Weihnachtslied?
    Musik ist für mich der Werbeprospekt der zum Kauf von Konzertkarten anregen soll und sollte daher kostenlos sein. Ich sage immer: Lade dir alle 23 Westernhagen Alben schwarz aus dem Netz, sende Ihm persönlich dafür 10 Euro, und er hat mehr verdient als wenn man alle CD´s gekauft hätte.

  5. Jep. So ca. bis zu 25 euronen würde ich auch ausgeben.

  6. Eine Plattform – alle Lieder
    10€ im Monat
    20€ wenn man mehr als sagen wir mal 1000 Lieder runterlädt.
    fertig.
    So stell ich mir das vor 🙂

  7. Ich hab mir in der Tat schon oft Gedanken gemacht was mir Musik wert ist.

    Eine Musikflatrate würde ich nicht bezahlen, dafür gibt es einfach zuviel 0815 Musik. Meine Meinung ist eh, dass es zuviele Künstler gibt die einfach irgendeinen Mist singen nur um eben eine schnelle Mark zu machen.

    Künstler die selbst Musik machen, sich Mühe geben unterstütze ich mit dem kauf von dem Album oder Maxi.

    Beispielsweise habe ich zuletzt eine Platte von Götz Alsmann gekauft oder auch das den Tron Legacy Soundtrack mit Musik von DaftPunk, das ist in meinen Augen Musik die einen Wert hat und ich bezahle…den ganzen anderen Schrott schau ich bei Youtube und dafür würde ich niemals bezahlen.

    Ein weiteres Beispiel: Was Alexander Böhm macht, das wäre mir persönlich etwas wert, weil es eben Wert hat, die original Titel haben in den meissten Fällen für mich 0 Wert, seltsam oder? Ich hoffe ihr versteht mich, mir kommt es darauf an wie der Künstler selbst mit seiner Musik umgeht. Bedient er sich bei Songwritern und singt die dann einfach runter, wieso sollte ich das kaufen, wenn es offensichtlich nichtmal für den Künstler selbst einen Wert hat?

    Das Problem ist, dass es im Moment leider mehr dieser 0Wert Künstler gibt wie welche die selbst von ihrer Musik überzeugt sind und Musik leben.

    Meiner Meinung nach sollte man eine Plattform gründen wo man Musik kostenlos runterladen kann und eben das bezahlt was man selbst denkt, die Musik für einen an Wert hat.

  8. 10 bis 20 Euro im Monat für eine Musikpauschale – ich glaub ihr habt da eine oder zwei Nullen vergessen 😉

  9. Ich zahl jetzt 10 Euro pro Monat für mein Spotify Abo und bin damit vollends zufrieden. Kein Vergleich zu den Zeiten als ich noch Unsummen für CDs ausgegeben habe.

  10. @sonyon: das sehe ich schwierig, wo ist da die Grenze? Musik, Filme, Bücher, Hausaufgaben für Schüler, Doktorarbeiten? was deckt die Flatrate ab?

  11. @nachgebloggt: kennst du http://www.jamendo.com/de/ ?

  12. hmmm, also mehr als nen 10er würde ich für ne Musikflatrate nicht zahlen wollen. Liegt aber auch daran, dass ich Musik die ich wirklich mag auch besitzen möchte und den Stream nur für „Kurzzeit“ hits nutzen würde.

    Was oft vernachlässigt wird ist die Qualität imho. Amazon z.b. will mich miz 256KBit MP3s abspeisen. 320KBit wollten Pflicht sein und bei wirklich guter Mucke ist ein verlustfreies Format eigentlich Pflicht. Wobei mir aber da €1,50 oder mehr wie bei Beatport auch wieder zu teuer ist. Maximal €1,- pro Song…bei 50 Cent würde ich massenweise Musik kaufen.

  13. Zahle zur Zeit 9,99£/Monat für die Spotify Premium-Mitgliedschaft.

    Vor dem Hintergrund der wirklich guten Desktop-Software und der Umsetzung für iOS, ist der Service für das lächerliche Bisschen Geld einfach unschlagbar.

    Vermutlich würde ich aber auch mehr, ja sogar das Doppelte dafür bezahlen.

  14. Stefan aus Norden says:

    Ich bin da altmodisch. Mit Musik geht es mir wie mit Büchern. Rein digital macht kein Spaß. Also kaufe ich etwa 20 CDs pro Monat.
    Wenn man bedenkt, dass eine aktuelle CD um die 15 Euro kostet, kann ein Flat mit unlimitiertem Volumen für 10 bis 15 Euro nicht wirtschaftlich funktionieren.

  15. Ich sehe es ähnlich wie sonyon. Im Grunde genommen brauche ich keine CD’s. Alles was ich an CD’s habe wurde sofort auf den PC übertragen. Die CD verstaubt in irgendwelchen Schubladen oder landet irgendwann wieder bei eBay.
    Wenn mir ein Künstler wirklich zusagt, dann besuche ich sein Konzert! An der CD verdient der Künstler letztendlich recht wenig und die Stars können auf die Einnahmen über CD’s gerne auch Verzichten und das Ganze als Werbung sehen.
    Eine Art Spendenbutton auf der Künstlerwebseite via PayPal o.ä. wäre mir da lieber, dann würde ich mit Sicherheit auch mehr Geld für Musik ausgeben. Oftmals interessiert einen doch eh nur 1 Track.

  16. profeitsch says:

    10€ im Monat für eine Streamingflatrate würde ich ok finden, WENN sie folgende Punkte beinhaltet:

    -Vernünftiger Speed
    -Große Musikauswahl (Auch Nischengenres!)
    -Gute Qualität. Das heisst, ich möchte auch einen lossless Stream bekommen wenn ich das möchte.
    -Clients für alle Endgeräte (Windows, OSX, iPad, iPod, Android…)

  17. Eine Flatrate für Musik, aha. Würde wohl 20 Euro ausgeben. Dann möchte ich das aber schön alles auf der Festplatte haben.

    Glaub dann reichen 20 Euro wohl doch nicht.

  18. Download max. 0,39 Euro pro Song.

    Streaming: Nix. Ich zahle doch schon die Hauhaltsabgabe (heute noch GEZ) warum sollte ich zusätzlich was zahlen?

    Ich stelle mir das in etwa so vor: Streaming für umme und bei Gefallen kauf ich mir den Song der soeben gestreamt wurde für 0,39 Euro.

  19. @Joni,

    kannte ich noch nicht, danke Dir.

  20. Ich würd sofort 20 Euro ausgeben, allerdings müsste es dafür schon ein extrem umfangreiches Paket sein. Aber im Moment finde ich die Musik noch viel zu teuer um dafür zu bezahlen.
    Zum glück lebe ich in der Schweiz <3

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