VW ID.3: E-Fahrzeug startet unter 30.000 Euro und soll 2020 erscheinen

Der Fahrzeughersteller VW hat auf der IAA 2019 in Frankfurt am Main sein neues E-Fahrzeug „für alle“, den ID.3, präsentiert, nachdem dieses bereits im Mai dieses Jahres offiziell vorgestellt worden war. Von der damaligen Präsentation besonders hängengeblieben dürfte der kommunizierte Preis für das Fahrzeug sein. Der ID.3 sollte demnach für unter 30.000 Euro an den Start gehen. Wie aber auch bekannt ist, gilt dies natürlich nur für das einfache Basismodell.

Auf Seiten der Optik des Fahrzeugs war bisher aber lediglich dessen Form bekannt, ein Camouflage-Lack verdeckte hingegen den Blick auf Innenraum und Ausstattung. Das Basismodell ist den Informationen nach mit einer 45 kWh-Batterie ausgestattet und kommt auf maximal rund 330 Kilometer Strecke. Auch soll es noch zwei weitere Modelle des ID.3 geben, zu denen VW aber bisher noch keine Preisangaben machen wollte. Jene sind mit einer 58, beziehungsweise 77 kWh-Batterie ausgestattet und kommen somit auf Gesamtstrecken zwischen 420 und 550 Kilometern pro Ladung.

Das Basismodell des ID.3 ließe sich laut VW maximal mit 50 kW laden, wer mit bis zu 100 kW und damit deutlich schneller aufladen möchte, der wird extra zur Kasse gebeten. Die 58 kWh-Variante des ID.3 kann dann wieder ganz normal mit bis zu 100 kW geladen werden, das Premium-Modell sogar mit bis zu 125 kW.

Der ID.3 stelle außerdem nur das erste Modell der ID-Serie dar. In den kommenden Jahren werde VW auch zwei SUVs (ID.Crozz und ID.Roomzz), aber auch weitere voll-elektronische Fahrzeuge vorstellen, wie den ID.Buzz oder den ID.Buggy. Aufgrund der platzschonenden Bauweise mit der unter dem Fahrzeug angebrachten Batterie und so weiter, könne der ID.3 im Vergleich zu seinem Vorbild, dem VW Golf, deutlich mehr Platz im Innenraum anbieten.

Außerdem mit an Bord sind jeweils ein 10-Zoll-Touchbildschirm in der Mitte des Dashboards und diverse weitere berührungsempfindliche Schaltflächen und Knöpfe im Rest des Fahrzeugs. Lediglich die Warnblinkanlage und die Fensterheber sollen sich noch mit einem physischen Knopf bedienen lassen. Optional erhältlich sei zudem ein AR-HUD für die Frontscheibe, das nützliche Informationen einblenden kann und sprachgesteuerte Eingabeoptionen, die sich mit dem Hotword „Hallo ID“ initiieren lassen. Eine Qi-Ladematte ist ebenfalls mit dabei, mit Aufpreis erhältlich sei ein zusätzliches Beats-Soundsystem. Weitere Ausstattungen wie Keyless Entry und dergleichen sind ebenso möglich. In Sachen Fahrsicherheit werde der ID.3 mit einer automatischen Notbrems-Funktion und einem Spurhalteassistenten ausgestattet sein.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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66 Kommentare

  1. Staatlich verordneter E-Hype, wird nach der heutigen Meldung von Mama den gleichen Weg wie die Industrie und Arbeitsplätze. Mutti lacht sich in Südamerika schlapp, wenn sie die Menschen in Europa gegenseitig auf Grund Ideologien dezimieren und die die jetzt am lautesten schreien werden die ersten sein…

    Zum Auto: weder gibt es genügend Strom, noch Ladestellen noch Leute die sich so eins leisten können. Es dient lediglich dazu wieder ein 2 Klassengesellschaft einzuführen oder was fährt noch einmal Frau Roth, oder Diesel-Baerbock oder KGE???

    Allesamt Spinner die weder technisch noch politisch von irgendwas einen Plan haben!

    • Dieses gestelzte Verschwörungstheorien-Gelaber ohne jede fachliche Ahnung geht mir so dermaßen auf den Senkel. Sag was zum Auto oder verschone uns bitte.

      • Wieso er hat doch Recht. Der einzige der hier Unsinn schreibt bist du. Was ich bis jetzt von euch eHype Aposteln noch nicht gehört habe, ist wie ihr die Infrastruktur ausbauen wollt, damit die Unmengen an elektrischer Energie dahin kommen, wo sie gebraucht werden. Man stelle sich vor in einer Millionenstadt kämen alle PKW Besitzer auf die Idee sich ein elektrisch angetriebenes Fahrzeug zu kaufen. Hausanschlüsse, Kabel und Trafostationen wären restlos überfordert. Es gibt sogar Kommunen in denen das 25kV Mittelspannungsnetz auf 10kV zurück gebaut wurde oder gerade wird. Das bedeutet eine Verringerung der Fähigkeit große Leistugen zu übertragen. eHype bedeutet Umbauten und Neubauten, zudem werden dafür Unmengen an Kupfer benötigt. CO2 neutral lässt sich eine so riesige Erweiterung der Infrastruktur bestimmt nicht bewerkstelligen. Einige Grüne fangen an von HGÜ und Supraleitung zu faseln, wenn man sie mit der Nase auf diese Probleme drückt, aber gerade das zeigt dass sie keine Ahnung von der Materie haben. Sie geben nur wieder, was ihnen ihre „Parteiideologen“ vorbeten. Der eHype enormen Mengen an elektrischer Energie… wo soll der herkommen? Wir schaffen ja gerade Kern- und Kohlekraftwerke ab. Also genau die Anlagen die die Grundlast fahren. Mit den Vogelschreddermaschinen und Solarzellen, wird sich der wachsende Bedarf nicht decken lassen. Und wie steht es mit Verbauchern die Versorgungssicherheit brauchen, zB Chemische Industrie, Kliniken, Rechenzentren….? Bauen die sich dann ein eigenes Mini AKW, Westinghouse entwickelt ja gerade so etwas, um Versogungssicherheit gewährleisten? Es würde mich nicht wundern wenn man auch noch Notstromdiesel verbieten möchte, wegen des Feinstaubs. Wenn wir nur noch Windmühlen, Wasserkraft und Solarzellen haben, können wir das Verbundnetz und alle seine Vorteile vergessen. Tja, die Sache ist etwas komplexer, als es sich der grüne Wähler vorstellen kann. Aber wenn dereinst das Ökofutter im Kühlschrank verfault, weil mal wieder einen Tag lang der Strom ausgefallen war, wird auch der grünste Öko begreifen, das er sein Kreuz an der falschen Stelle gemacht hat. Ja lasst uns auf ökologisch machen, CO2 Abgaben und horrende Strompreise bezahlen, den fehlenden Strom können wir bei unseren Nachbarn kaufen, die haben ja genug AKWs. Dafür das genügend CO2 in die Atmosphäre kommt, werden schon China, Indien und die USA sorgen. Unsere „alten“ SUVs werden wir in Osteuropa entsorgen, die sind dort sehr beliebt. Wir reiten dann aus Eseln oder fahren eRoller, sofern gerade mal Strom zum laden da war. Wir werden wieder an Blinddarmentzündungen sterben, weil im Krankenhaus mangels Wind der Strom ausgefallen ist und der Dieselgenerator der Umwelt zuliebe abgeschafft wurde. Leben und sterben wie in der guten alten Zeit. Ihr glaubt ich übertreibe mit meinen Ausführungen? Nun ich übertreibe genauso wie die grünen Spinner, die unseren Kindern einreden das in fünf Jahren die Welt untergeht, wenn wir nicht ab sofort leben wie in der Steinzeit.

        • > Wir werden wieder an Blinddarmentzündungen sterben, weil im Krankenhaus mangels Wind der Strom ausgefallen ist und der Dieselgenerator der Umwelt zuliebe abgeschafft wurde.

          Bwahaha.

        • Ulrich Zielke says:

          wo kann ich liken…?

        • OMG soviele Fehleinschä#tzung und gefährliches Halbwissen in so wenigen Zeilen. Machen wir es kurz: Bitte den Quatsch belegen. Ich habe nicht ein valides Argument gelesen, dass einer Überprüfung standhält.

          • Redest Du von Fanboys der Greta ind Luisa? Ja, das stimmt – von denen komt nur „das wird schon. Kauf Du dir eAuto und alles andere wird schon“. Ich kann zwar nicht laden, weil ich in Hellersdorf wohne (Platte) aber kaufen soll ich ein eAuto trotzdem.
            Alles andere zerstört das Klima. Was ist Klimazerstörung? Nun ja, das ist, wenn die Erde wärmer wird. Wurde sie schon unzählige Male ohne den Menschen aber jetzt ist es anders. Wir müssen ab sofort konstantes Klima haben, weil alles andere ist ja Zerstörung. Wer sagt das? Greta und die Grünen sagen es. Und wieso ist es wahr? Weil sie es sagen.

            Erinnert mich an Religion, Bibel und Dogmatismus

          • Sebastian Auer says:

            Dem schließe ich mich an. Nichts als leere Phrasen – genau das was anderen vorgeworfen wird.

    • So ein Quatsch! Du schreibst so einen Blödsinn da weiß man gar nicht wo man anfangen sollte. Deshalb: eigentlich don’t feed the troll.

      Für alle anderen die wenigstens ein bisschen offen sind: natürlich verschrotten wir nicht alle Autos morgen, sondern der Wechsel kommt nach und nach und so kann man auch Ladeinfrastruktur und Produktion nachrüsten. Und natürlich gucken wir uns weiterhin andere Antriebe an wie Wasserstoff an. Und natürlich fahren einige Politiker auch E-Autos? Woher kommt nur dieser ganze Blödsinn in deinen Kopf! Da ist ja völliges Chaos?

      Und grundsätzlich: die Welt ist nicht schwarz und weiß sondern es gibt einige Grautöne und Farben. Einfach mal von Rechner / Handy abwenden und die Welt mit offenem Visier anschauen.

      • Mit dem knappen Strom und den Ladestellen hat er aber recht. Hab ich bei nem Vortrag von hans werner Sinn gelernt (Energiewende ins Nichts)

        • Sinn ist Lobbyist in Sachen Anti-Elektroauto. Strom und Leitungskapazitäten sind im wesentlichen kein Problem. Wenn man innerhalb der nächsten 40 Jahre alle Verbrenner durch Elektroautos ersetzt (was sehr ambitioniert ist), steigt der Stromverbrauch nur um 0,5% pro Jahr. Bei Ladestationen gibt es eigentlich nur das Problem, welches Geschäftsmodell es geben wird, um Laternenlader mit Strom zu versorgen. Schnelllader gibt es heute schon; die müssen einfach ausgebaut werden, im die steigende Nachfrage zu befriedigen.

          Klar gibt es im Detail viel anzugehen (Gesetz um Ladestationen in Mehrfamilienhäusern zu erleichtern sehe ich als das wichtigste an), aber wirklich grundlegende Probleme sehe ich keine.

          • Man nennt den nicht umsonst Professor Unsinn… 🙂

          • Aha „steigt der Stromverbrauch nur um 0,5% pro Jahr“. Sinn als Lobbyist bezeichnen und dann sowas von sich geben. Die einzige Studie die ich kenne die auf 0,5% kommt, ist die welche den Verbrauch für 2020 berechnet hat. Da werden wir am Ende weit weit drüber liegen. Leider, sonst wäre der CO² Ausstoß der Verbrenner ja auch zu vernachlässigen…
            Die Leitungskapazitäten sind übrigens ein riesen Problem. Da geht es nämlich um die Spitzenlast und nicht den durchschnittlichen Verbrauch aufs Jahr. Klar langsam über Nacht laden geht auch so recht gut. Mit z.B. kurz mal 10 echte Schnelladestationen in einem Mehrfamilienhaus installieren wird das aber nix. Da muss erst mal die ganze Straße aufgegraben werden.

            • Innogy/RWE sagt dass heute jeder Haushalt ein Auto laden könnte, es dazu aber intelligente Ladetechnik bräuchte. Alle Autos bräuchten 20% mehr Energie, der Wechsel kommt aber nicht über Nacht. Also könnte das mit den 0,5% schon hinkommen. Wenn Leitungen an Ladestationen gelegt werden müssen dann ist da auch kein Problem, das sind Investitionen in Verkaufsstellen.

            • Wenn Du alle Autos auf Elektroantrieb umstellst, benötigen diese etwa 20% des jetzigen Stromverbrauchs. Lässt sich einfach abschätzen mit jährlicher Fahrleistung, Verbrauch und Ladeverlusten. VW will bis 2030 40% elektrisch verkaufen; ich nehme an, dass ab 2040 fast nur noch elektrisch gekauft wird. Autos halten etwa 20 Jahre, daher werden ab 2060 nur noch wenige Verbrenner fahren. Das sind also 40 Jahre. 20% geteilt durch 40 Jahre = 0,5% pro Jahr. Oder von mir aus für die Korinthenkacker die 40. Wurzel aus 1,2=1,0046, also 0,46% pro Jahr. Bitte widerlegen.

              Natürlich geht das Laden irgendwann nur mit Lastmanagement und hauptsächlich in der Schwachlastzeit. Aber schau Dir doch einmal an, was zur Zeit die Leistungsspitze ist (das können die Netze heute ab), und wie hoch die Leistung in der Zeit von 22 bis 6 Uhr ist. Die Differenz ist schon jetzt verfügbar. Ich habe Rechnungen gesehen, die sehr konservativ waren, und zum Ergebnis kamen, dass man die doppelte Gesamtfahrleistung der Republik nur in dieser Schwachlastzeit nachladen könnte. 10 Schnellladestationen in einem Mehrfamilienhaus schlägt ja auch niemand vor, der ein bisschen eine Ahnung von der Praxis hat.

              • Ich dachte du meinst die absoluten Zahlen, also die 20%. Klar, wenn man das durch 20 Jahre teilt kommt man auf die 0,5% Steigerung. Das du die Steigerung pro Jahr über 40 Jahre meinst ist für mich aus dem Post nicht hervor gegangen.
                Beim Schnellladen sind leider schon wenige Stationen in einer Straße ein Problem. Wenn man überlegt was derzeit so ein Hausanschluss hat… Kann mir nicht vorstellen, dass dies im Großen für daheim kommt., das dürfte sonst in die zig Milliarden gehen. Klar, Schnellladen wird auch nicht zwingend daheim gebraucht. Vor allem gehe ich davon aus, dass nicht alles auf Elektroauto mit Batterie umgestellt werden wird. Wenn ich so an Geschäftstermine denke, 500km einfach mit 150+km/h da die Zeit drängt, dann nach 1h wieder zurück und danach wird noch Reserve gebraucht um spontan nochmals wo hin zu fahren, da wird das sonst auch mit Schnellladen nix. Klar, für die normalen Strecken zur Arbeit usw. reicht es jedoch alle mal dicke. Vielleicht bestellt man in 15 Jahren für die längere Strecken auch einfach ein Brennstoffzellen Elektroauto welches autonom fährt und für den Rest nutzt man ein kleines anderes?
                Ich finde den Ton hier trotzdem krass. Wie hier ein Sinn oder Lesch o.ä. zerrissen werden, von Populisten die hier nur Andere beleidigen können und selbst weniger Ahnung haben, ist typisch für diese Diskussion und einfach nur ein Armutszeugnis.

      • Nichtdeinermeinung says:

        Na, auch gewisse Anlagen von Meinungsfaschismus, oder? RiffRaff hat hier seine Meinung kundgetan, das mit „Blödsinn und Troll“ zu kommentieren sieht nicht gerade nach Diskussionskultur aus…scheinbar ist ein Mirko der Schwarz und Weiss Betrachtungsweise auch nicht abgeneigt. Natürlich besteht eine Gefahr der 2 Klassen Gesellschaft, denn nicht jeder kann sich die schöne neue Technology leisten. Und manchmal lohnt es sich auch, die rosarote Brille abzusetzen um zu erkennen, dass es doch erhebliche Probleme mit der Energiewende gibt..

        • Es gibt immer Probleme und es gibt immer eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Wer heute ein Auto für 100.000 € kauft, der kriegt modernste Ausstattung und Sicherheit. Bis die Features aus den Oberklassewagen in die Kleinwagen gewandert ist, dauert es gut und gern mal 10-20 Jahre.

          Auch wenn man anschaut, dass Menschen, die kein Auto besitzen, sondern alles mit dem Rad fahren, gerne in die 3. Klasse deklariert werden, weil ihnen zu wenig Platz im Verkehrsraum gelassen wird und Autofahrer auf die Barrikaden gehen, weil sie befürchten, nicht mehr überall parken oder fahren zu können, ist das problematisch.

          Die größte Herausforderung bei dem E-Auto liegt bei den Menschen, die auf ein Auto angewiesen sind, sich aber, egal aus welchen Gründen, immer nur eine gebrauchte Kiste holen. Diese müssen natürlich abwarten und die Mehrkosten, die sie bislang der Allgemeinheit aufgedrückt haben, selbst bezahlen.

          Kurzum man hat Angst, seinen sauer verdienten Lebensstandard nicht mehr halten zu können. Dass in vielen Fällen andere Menschen in Deutschland auf mehr verzichten müssen, auch weil sie die Schäden der Autos mitfinanzieren müssen, spielt dabei keine Rolle.

      • Am besten ignoriert man derart offensichtliche getrolle wie von ihm ganz. Da ist jeder Versuch einer ernsthaften Diskussion sowieso eine Verschwendung von Lebenszeit.

    • RiffRaff trifft den Nagel auf den Kopf. Gibt noch Leute, die Dinge hinterfragen, sehr schön.

      • Hinterfragen, ist ja schon. Aber lügen zu erzählen ist halt nur traurig.

      • Echt? Erklär mal wo er den Nagel auf dem Kopf trifft? Eigentlich nur Diffamierung. Man kann über Produktion von Strom reden, von Ladesäulen, von Alternativen zum Strom, von der Akkuproduktion und und und. Ich sehe aber nichts sondern nur unterste Schublade. Wenn schon in einem Beitrag von “Mutti” gesprochen wird, sollte man sofort löschen. Ausserdem wird in dem Beitrag gelogen, sehr viele Politiker fahren E-Autos. Vielleicht ist es aber nur ein russischer Troll der hier bewusst Ärger schüren will. Wer weiß das schon.

    • So ähnlich wie der staatlich verordnete Zwang, die Höhle zu verlassen (damals in der Steinzeit), die deine Vorfahren heroisch aber erfolglos zu verhindert gesucht haben? Oder Ur-Opa RiffRaff, der die Pferdekutsche leider nicht gegen diesen Idioten mit den Automobilen verteidigen konnte, obwohl es doch weder genug Benzin noch Tankstellen gab…?

    • endlich mal einer der verstanden hat!

  2. Glaub Renault hat eAuto für unter 10k angesagt. Das ists was sich durchsetzen kann, keine 30k für Spitzenverdiener. Aber eAutos sind je schwerer sie sind (klaro damit höhere Reichweiten) ein unding, so wie SUVs. Giftmüll, Raubbau, Vergiftung von Anwohnern vor Ort wo die Rohstoffe abgebaut werden weiß man bei Litium abbau usw usw… Elektroantrieb ist mit Akkus die totale Lüge. So wie es mit der erneuerbaren Energien ist wenn es um Feldpflanzen geht. Dadurch weird derzeit der Amazonas abgefackelt, gratulieren allen D-Idioten die der kack D-Regierungsideologie glauben. Nix anders ist es bei den eAntieben wenn es um Litiumbatterien geht und auch andere…

    • Nachdem Du alle Vorurteile zusammengefasst hast, kannst Du Dich beruhigt nochmal umdrehen und Deinen Stinker weiterfahren, gelle?

      Zum Auto: Wo ist die Konkurrenz zum Model 3?

      • Der ID.3 hat doch nichts mit dem Model 3 gemeinsam. Völlig andere Form, Größe, Preis. Beide Autos werden ihre Zielgruppe haben.

      • Das Auto das bereits existiert ist immer am Umweltschonendstens im gegensatz zu eines das erst noch gebaut werden muss. Dazu ist ein eAuto ca 100-200 tausend km lahmer als ein Stinker, denn so viel CO² wurde verbraten um ein eAuto zu bauen während eben der Stinker mal locker weit über 100k gefahren ist mit der Billanz. Nur mal so ein paar wenige Werte für Dich und die anderen die wohl kein Plan von haben.
        Glaubt nicht der eAuto Lüge!!!

        • Eher sollte man Deiner Lüge vom CO2-Rucksack von 100.000 bis 200.000 km nicht glauben. Das basiert auf einer Schätzung für die Herstellung von Zellen vor 10 Jahren (in viel geringeren Stückzahlen), wenn die Produktion komplett mit Kohlestrom betrieben wird, und man einen 100-kWh-Akku als Basis nimmt. Mit der heutigen Realität hat das aber nichts zu tun.

        • > Das Auto das bereits existiert ist immer am Umweltschonendstens im gegensatz zu eines das erst noch gebaut werden muss.

          Wohl wahr, ist hier auch absolut jedem bewusst möchte ich behaupten. Wo stand noch gleich, dass wir von heute auf morgen alle Autos durch E-Autos ersetzen wollen? Nirgends? Na dann argumentierst du hier gerade gegen jemanden der gar nicht existiert. Glückwunsch.

    • Jaja, die Reptiloiden. Wahnsinn oder? 😀

    • Also siehst Du den Golf Diesel als Auto für Spitzenverdiener? Denn viel teurer ist der ID.3 auch nicht. Wenn man die Kosteneinsparungen während des Betriebs eingerechnet, ist er wahrscheinlich sogar günstiger.

      VW wird jetzt nicht auf einmal zur Billigmarke, nur weil es Elektroautos sind.

      • 1. Infrasturktur
        2. bezahlbare Fahrzeuge (wenn masse gebaut, was ein Umweltsau ist so oder so) dann müssen diese damit sich das Einstellt was man damit überhaupt versucht, keine Emmisionen DIREKT in den Großstädten (indirekt mehrfache von von Stinker aber eben außen rum, Juhu mehr Atomkraft ist sicher Umweltfreundlicher *ironie) schon in der Masse bezahlbar sein.
        3. Punkt 2 ist für den ARSCH weil man am Umweltfreundlichsten in den Innenstädten mit Fahrrad oder Nahverkehrsmittel ist und damit das eAuto wieder nochmals ab Absurdum geführt wird.
        4. eAutos machen nur sinn wenn sie viel Fahren, was ja bei den Ladezeiten, Akkuleben, eben ein Wiederspruch ist, quasi ist das eAuto ein Unding. Je schwerer desto Schwachsinniger…
        5. Aus Punkt 4 muss man darauf schließen das eAutos billig sein müssen damit diese als 2tauto herhalten für Pendler im Nahkreis, was aber wiederum siehe Punkt 3 QUATSCH IST!!!
        6. Wer es nicht kappiert einafch nochmals lesen…
        7. Beschwert euch nicht mehr über Atomkraft, irgendwo muss die scheiß Energie herkommen, genausowenig über Kohlekraft. Was aber wiederum viel viel mehr Umweltsünde ist… ein scheiß Teufelskreis das wir konsequent bis zur selbstzerstörung vorantreiben statt auszubrechen… selhr Intelligent!!!

        • Wirtschaftlich am sinnvollsten ist ein Elektroauto, wenn es einen Verbrenner ersetzt, der jeden Tag eine relativ hohe Fahrleistung hat, die man aber ohne Nachladen fahren kann. Also jede Nacht zuhause laden, dann 80 km zur Arbeit fahren, und dann wieder 80 km zurück. Das funktioniert problemlos mit allen Akkus ab ca. 30 kWh. Diese Fahrzeuge sind nicht sehr viel teurer als Verbrenner, und haben viel niedrigere Betriebskosten. Und bei 160 km/Arbeitstag * 220 Arbeitstage = 35.200 km. Dazu dann noch private Fahrten am Wochenende und im Urlaub, und man ist bei 45.000 km im Jahr. Wenn dann die Betriebskosten statt 10 Cent nur 6 Cent pro km sind, spart man pro Jahr 1.800 Euro plus noch mindestens 1.000 Euro für Wartung und Kfz-Steuer. Bei einer Haltedauer von 5 Jahren sind das 14.000 Euro. Dazu kommt ein besseres Fahrgefühl und keine Gänge mehr zur Tankstelle. Und vermutlich ein deutlich höherer Wiederverkaufswert.

  3. Fantastisch! Und das von jemanden der E-Autos generell in seiner Wirkung und Warnehmung als bescheuerte Ideologie ansieht, als Heuchelei (beim Vorwand Öko) und einfach überteuert. VW’s mag ich bis auf den alten Käfer, den T-Roc und aktuellen Beetle auch nicht. Aber ich bin offen und habe es oft versucht, mich damit auseinander zu setzen, rein rational betrachtet. Ökologische Beweggründe habe ich – was wohl bereits ersichtlich war – nicht im Ansatz und ich sehe Diesel an und für sich als das Optimum an. Erneuerbare Energie, geheuchelte(!) „Nachhaltigkeit“(<- Akkus) und Co2 interessieren mich nicht die Bohne.

    Ein Grund warum E-Autos bei mir scheitern, sind in erster Linie das Preis-Leistungs-Verhältnis oder die anderen Nachteile (Reichweite, Reiseplanung, Reisedauer) die für mich persönlich überwiegen.

    1.) Beispiel Smart EQ: Würde ich mir sofort zulegen, wenn er mindestens realistische 250km schaffen würde. Aber mit 90-100km, für so einen hohen Preis, wird er mir meinen aktuellen Smart 453 aber nicht ersetzen – auch wenn ich den hohen Verbrauch beim Smart hasse.

    2.) Tesla Model 3: In Verarbeitung, Ausstattung, Bedienung, Komfort und Verbrauch (Ohne kostenlosen Supercharger) kein Vergleich mit meinem 116d Automatik den ich auf der Autobahn mit 3,9-4,5 l/100km fahre, bei 35.000km im Jahr. Monatliche Leasingkosten liegen gerade einmal bei 210 Euro (2000 Euro Leasingsonderzahlung) Beim Tesla ist mir alles zu fummelig und mir fehlt eine Geschwindigkeitsanzeige im geraden Sichtfeld – das hat mich damals bei Mini schon gestört.

    Für den VW könnte ich aber tatsächlich Zielgruppe sein. Mein Smart Cabrio wird er mir nicht ersetzen, aber durchaus den BMW, da ich den neuen 1er nicht mag und das Leasing nächstes Jahr ausläuft. Ich muss mit dem Auto in einer Tour nach Hamburg (200km) und Wuppertal (280km) kommen.

    Auch optisch sagt er mir zu – wenn auch im Innenraum kein Vergleich zum 1er. Er wirkt frisch und tatsächlich mal modern, wie ein Conceptcar. AR-Hud sind für mich auch ein Pluspunkt. Wenn er nun noch einen aktiven(!) Spurhalteassistenten + Abstandsassistenten gegen Aufpreis bietet und tatsächlich bei der kleinen Version 300km schafft, bin ich denke ich dabei. 🙂 Sollte er mich enttäuschen, gibt's wieder nen Diesel 😛 😉

  4. Von der Grundfrage mal abgesehen, wo das ganze Lithium und der ganze „Biostrom“ und die ganze Ladeinfrastruktur herkommen soll, finde ich, dass in der Diskussion häufig Zielsetzungen vermischt werden: Beispiel: Ein Bioapfel aus Chile ist ohne Pestizide produziert worden. Ökologisch sinnvoll muss er daher noch lange nicht sein, wenn er bei uns im Regal liegt.

    Auch bei der Mobilität gibt es verschiedene Handlungsfelder. Luftqualität, Endlichkeit von Kohlenwasserstoffvorräten, CO2-Ausstoß, Herkunft der Rohstoffe, Arbeitsplätze, Wertschöpfung, Bezahlbarkeit, Flexibilität, etc.. Je nachdem, was wichtiger ist, kann man zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, wo und wie Elektroautos einen Beitrag leisten können. Das ist halt ein politischer (gesellschaftlicher) Diskurs.

    Mir hat der Beitrag auf jeden Fall ein wenig Freude heute Morgen bereitet:

    Zitat: „ein Camouflage-Lack verdeckte hingegen den Blick auf Innenraum und Ausstattung.“

    Jetzt überlege ich die ganze Zeit, ob, die nur die Scheiben und das Navi in Flecktarn lackiert haben oder auch die Sitze und das Armaturenbrett…

    • Hast du dir den verlinkten Beitrag mal genauer angesehen? Es war eben nichts zu erkennen, da überall nur diese Farbschicht drüber gepinselt war 😉 eventuell war das Interieur zu dem Zeitpunkt auch noch nicht fertiggestellt.

      https://stadt-bremerhaven.de/vw-id-3-offiziell-vorgestellt-330-bis-550-km-reichweite/

      • Oops nein, sorry, das stimmt ja tatsächlich. Ich habe nur die üblichen Tarnfolien-Prototypen vor mir gesehen, da ich sowas wirklich noch nie gesehen hatte, kam das in meiner Welt nicht vor.

        Danke für die Aufklärung

    • Fest steht jedenfalls:
      Wenn man in der Stadt ein Elektroauto statt Verbrennen fährt, dann wird die Luft in der Stadt sofort sauberer.

      Und wenn man sein Elektroauto mit Ökostrom aus erneuerbaren Energien betankt, dann fährt das im Betrieb vollständig CO2-frei.

      Dennoch rechnet zB der ADAC in seinen Vergleichen mit dem aktuellen (!) deutschen Strommix mit viel Braunkohleanteil und rechnet auf diese Weise E-Autos schlecht.

      Dabei fördert man mit einem Ökostromtarif die Energiewende. Und wenn alle Leute bei ihrem Stromanbieter einen Ökostromtarif wählen, dann würde so viel Geld in die Kassen kommen und der gesellschaftliche Druck so steigen, dass wir in Deutschland viel schneller auf erneuerbare Stromerzeugung umstellen würden. Daher kann man völlig zurecht für sich in Anspruch nehmen, dass man den Ökostrom, den man bezahlt, auch in sein E-Auto tankt.

      Nur der ADAC und Prof. (Un)Sinn sehen das irgendwie anders. Die berücksichtigen auch gar nicht, dass der Strommix in Zukunft besser werden wird, sondern die rechnen den Braunkohleanteil des Jahres 2019 unsinnigerweise einfach bis ins Jahre 2030 hoch. Ein Schelm, wer böses dabei denkt…

  5. Habe mir vor ein paar Monaten einen vorbestellt/reserviert. Ich bin schon sehr gespannt, wie er im Vergleich zu unserem Model 3 ist.

    Ich vermute, die Verarbeitung ist besser, und der „Fahrspaß“ etwas geringer.

  6. „sprachgesteuerte Eingabeoptionen, die sich mit dem Hotword „Hallo ID“ initiieren lassen.“

    Äh, spricht man „ID“ eigentlich englisch „ai dii“ oder deutsch „ii dee“??

  7. Warum haben diese e Autos immer so „coole“ Namen und Schreibweisen?
    ID.3? ID.Crozz?? ID.Roomzz?
    Das erinnert mich eher an HipHop aus den 90ern/Anfang 2000, als an Autos

    • Brzcyinskijwicz says:

      Weil diejenigen, die dafür verantwortlich sind, aus genau eben dieser Generation kommen. ID3? So heißen beispielsweise auch die Zusatzinformationen in MP3-Dateien. Auch wieder was aus der Generation.
      Ich find’s auch fürchterlich. Gibt es denn keine kurzen, knappen und dennoch einprägsamen Namen mehr, die nicht pseudo-cool sein wollen?

      • Ich weiß auch nicht. Ich verbinde VW immer noch mit konservativen Sportarten Golf, Derby, Polo oder „Wind“-Namen: Passat, Scirocco, Bora, Jetta, Vento, Santana. Da hätte ich auch gleiche eine super Idee für das neue Elektrokonzept: VW Flaut-E 🙂

  8. Ich hoffe echt noch darauf, dass man von den Akkumodellen etwas Abstand nimmt. Mir erscheint es unlogisch diese hohe Masse immer mitzuschleppen. Dies wär natürlich nur bei einem wirklichen Durchbruch bei Wasserstoff möglich oder aber auch wenn die Technologie von nanoflowcell wirklich funktioniert (bei dem CEO kann man sich ja nicht so sicher sein).

    • So schwer sind die Akkus auch nicht vom Zusatzgewicht her. Das Model 3 Long Range mit Allrad und großer Batterie wiegt 1847 kg. Der Akku wiegt davon etwa 480 kg, aber dafür spart man sich ja auch Gewicht an anderer Stelle.

      Von der Größe vergleichbare Autos:
      Ein BMW 330d mit Allradantrieb und Dieselmotor wiegt 1820 kg.
      Ein Hyundai Nexo mit Vorderradantrieb und Wasserstoffbrennstoffzelle wiegt 1889 kg.
      Ein Toyota Mirai mit Vorderradantrieb und Wasserstoffbrennstoffzelle wiegt 1850 kg.

      Einen großen Unterschied sehe ich da nicht.

      Aufgrund des schlechten Wirkungsgrades des Gesamtsystem von Elektrolyse bis Motor sind Wasserstoffbrennzellenfahrzeuge erst dann sinnvoll, wenn in großen Mengen überschüssiger erneuerbarer Strom bereitsteht. Daraus kann dann Wasserstoff erzeugt werden. Dieser Wasserstoff sollte dann sinnvollerweise zunächst in der Industrie eingesetzt werden, wo er auch in großen Mengen benötigt wird. Erst wenn die überschüssige Strommengen dann noch größer sind, dass mehr Wasserstoff produziert werden kann, als in der Industrie benötigt wird, ergibt es Sinn über einen anderen Einsatz des Wasserstoffs (beispielsweise in Brennstoffzellenfahrzeugen) nachzudenken.

    • Das Gewicht spielt durch die Rekuperation keine große Rolle, zudem spart man sich ja auch den Verbrennungsmotor, Getriebe, Tank etc.
      Wasserstoff wird sich m.E. nicht durchsetzen, das ist zu ineffektiv und umständlich im Handling.

  9. Juhu ein winziges Auto für nur 30.000€ !!! Ich kauf gleich 2!

    • Das Auto ist absolut nicht winzig. Im Innenraum etwa so viel Platz wie im Passat (aber höhere Sitzposition) und ein Kofferraum wie ein Golf.

      Wenn Du kein Auto für 30.000 Euro kaufen willst, steht Dir das natürlich frei. Aber wir liegen jetzt nicht mehr Welten über den Verbrennerpreisen.

      • Naja aber wir reden halt auch von 30.000€ für ein Auto. Egal ob Elektro oder Verbrenner, ich wäre nicht bereit für ein Auto soviel auszugeben. Scheint in Deutschland aber mittlerweile ja nicht mehr viel Geld zu sein. Ich bin froh das ich nicht wirklich ein Auto benötige

        • Das ist ja auch ok. Aber der durchschnittliche Neupreis in Deutschland beträgt etwa 35.000 Euro. Der ID.3 ist also nicht mehr unerschwinglich. Wer Gebrauchtwagen kauft, hat momentan eben noch nicht viel Auswahl bei Elektroautos, da es vor ein paar Jahren eben auch noch nicht so viele gab.

          Ich habe mich ja auch nicht beschwert, dass es einen Spurhalteassistenten zunächst nur in der Mercedes S-Klasse gab, die ich mir nicht leisten kann. Heute ist so ein Assistent bei vielen Fahrzeugen Serie, oder als günstige Option zu haben. Neue Technologie ist zunächst immer teuer.

  10. Ich bin mal auf die Preisliste gespannt und wie dann der ausstattungsbereinigte Unterschied zur Konkurrenz von Hyundai/Kia und Nissan aussieht. Ob man den ID dann wirklich kaufen will, ist dann immer noch die zweite Frage, denn qualitativ ist VW ja schon bei herkömmlicher Technik die reinste Wundertüte…

  11. Die Frage ist wie viel von den 330 km in der Realität übrig bleibt, ich schätze bei gutem Wetter knapp über 200, was dann etwas wenig ist. Und die zweite Frage ist wie mager die Ausstattung des Basismodel für unter 30t€ ausfallen wird. In der Regel sind die sehr sehr mager und es gibt daher auch keine relevanten Verkaufszahlen. Ich erinnere mich an den VW Fox wo damals das Lenkrad als Ausstattungsmerkmal aufgeführt wurde #facepalm

    • Reichweite ist nach WLTP. Für einen Mix aus Stadt, Land und Autobahn ist der Wert realistisch. Auf der Autobahn bei 130 km/h wird man aber sicher nur deutlich weniger erreichen, ich denke, dass Du mit 200 km nicht ganz falsch liegst. Aber der kleine Akku ist auch nicht für längere Strecken gemacht; nicht nur die Reichweite, sondern auch die deutlich geringere Ladeleistung zeigt das. Mit dem mittleren Akku wird man schon sehr angenehme Reisezeiten erreichen, und beim großen Akku werden viele nicht mehr über der Reisezeit mit einem Verbrenner liegen, da sowieso Pausen gemacht werden.

  12. Ich bin einer von den 30.000 Vorbestellern des Sondermodells und freue mich schon auf die Auslieferung im 1. Halbjahr 2020.
    Fahre schon länger einen KIA-Soul-E, welcher beim Verkauf fast den Neupreis einbringen wird.

  13. Sieht gut aus.
    Mal schauen, in absehbarer Zeit müssen wir über einen Zweitwagen nachdenken (wohnen in einem kleinen Ort mit 3 Kindern), und fürs Pendeln zur Arbeit wäre so ein Auto genau das richtige.

    Im Prinzip bräuchte ich, und damit bin ich vermutlich mit vielen „Umland-Bewohnern“ auf Linie, ein Auto das 2x 50km Reichweite hat (+ Reserve, Angstfaktor und Winterzuschlag) => 300 auf dem Papier dürfte also genau passen.

    Den Behauptungen in vielen Foren, sowas könnte sich mangels Infrastruktur gar nicht durchsetzen, kann ich nur Unverständnis entgegenbringen:
    In Deutschland sind von ca. 19 mio Wohngebäuden ca. 12,5 mio Einfamilienhäuser + ca 3 mio Doppelhäuser.
    So gut wie jedes davon dürfte eine Garage/carport festen Stellplatz haben.
    Für so gut wie ALLE diese dürfte es kein Problem sein eine Wallbox aufzuhängen, oft auch Solar.

    Also:
    Selbst wenn man die Laternenparker völlig raus lässt und sogar Leute mit Wohnung + Tiefgaragenstellplatz ignoriert… das Potential für CO2-Einsparungen ist hier trotzdem gigantisch.
    Lustigerweise sind Menschen in Einzelhäusern oft auch die die pendeln und keine ÖPNV-Alternative haben (weil weiter draußen).

    Also bitte nicht immer von der Welt in Berlin-Mitte ausgehen. Für einen sehr sehr großen Teil der Bevölkerung würde so ein Auto exakt den Bedarf treffen.

    • „Im Prinzip bräuchte ich, und damit bin ich vermutlich mit vielen „Umland-Bewohnern“ auf Linie, ein Auto das 2x 50km Reichweite hat (+ Reserve, Angstfaktor und Winterzuschlag) => 300 auf dem Papier dürfte also genau passen.“
      Für Dich reicht schon wesentlich weniger als 300 km. Das wird jetzt nach dem WLTP-Verfahren gemessen, was wesentlich realistischer ist als das bisherige NEFZ-Verfahren. Für 100 km im Winter brauchst Du höchstens 20 bis 25 kWh, wenn das nicht zum großen Teil bei über 130 km/h auf der Autobahn ist. Um den Akku zu schonen, sollte man im Alltag nur auf 80%-90% laden (80% im Sommer, 90% bei niedrigeren Temperaturen) laden. Man möchte auch mit 20% nach Hause kommen, um etwas Reserve zu haben. Also ist Deine benötigte Batteriegröße 25 kWh / (90%-20%) = 36 kWh. Und da gibt es dann noch massig Reserven. Mit den 45 kWh liegst Du aber jedenfalls nicht so viel drüber, dass es komplett unnötig ist.

      Problematischer sehe ich die drei Kinder; es ist bei den meisten Autos sehr schwierig, drei Kinder sicher auf der Rückbank unterzubringen.

      • Danke für die Info.

        Das mit den Kindern hast Du aber falsch verstanden:
        Der zweitwagen wäre gerade ja *nicht* dafür da, dass alle ‚reinpassen:

        Im Moment haben wir ein Auto. Daher muss das für _alle_ Zwecke genügen:
        1. täglich: ich (alleine) zur Arbeit pendeln = ~30.000 km/Jahr
        2. ab und zu: ganze Familie in Urlaub, zum Einkaufen, Kinder irgendwohin: 10.000 km/Jahr

        Hätte ich einen zweitwagen, würde ich den „großen“ für 2. nehmen – aufgrund Reichweite ist da ein „Familien-Diesel-Van“ sicher auch langfristig die beste Wahl.
        Aber für die tägliche Strecke (1.) zur Arbeit wäre ein kleineres (= sparsameres) Auto völlig ausreichend.

        Und gerade weil man typischerweise ja viel mehr km auf dem Weg zur Arbeit lässt als die seltenen Urlaube brauchen, würde das auch gleich CO2-mässig ordentlich etwas rausholen.

        Ich habe täglich 2x55km Strecke, davon 50km Autobahn, also sollte das Auto schon autobahntauglich sein, mit einem Mini-Wägelchen ohne ernsthafte Sicherheitseinrichtungen wäre ich da nicht gerne bei Wind und Wetter unterwegs. Auch so Dinge wie Abstandsassistent / Stauassistent bringen direkten Komfort. Und ich will da auch nicht nur mit 120 zur Arbeit schleichen.

        Ich schreibe das so ausführlich, weil ich glaube dass sich da eben eine neue Klasse auftut.
        Bisher war ein kleines Auto automatisch meist in der Kategorie „selten, in der Stadt, nur mal zum einkaufen genutzt, kann spartanisch ausgerüstet sein“.

        Im Falle: Familie wohnt auf dem Land, ein Erwachsener pendelt (= viele km aber wenige Personen), der andere macht den Haushalt und transportiert Kinder (=wenige km, viele Personen)… dürften diese Kriterien aber eben nicht mehr zutreffen.

        Ich will ein Auto das klein ist, elektrisch fährt, aber sicher und gut ausgestattet. Immerhin sitze ich da täglich 1,5h drin.
        Deine kWh-Rechnung würde ich also auch eher großzügig aufrunden. Macht aber nichts, nachdem ich meinen Strom selbst produziere, ist der tatsächliche Verbrauch ziemlich günstig.

        Wie gesagt, das nur um das jetzt mal abzurunden:
        Es gibt in diesem Land völlig unterschiedliche Lebensmodelle.
        Und die bringen völlig unterschiedliche Anforderungen mit sich.
        Jemand der in der Stadt wohnt, bei dem scheitert’s vielleicht schon am Ladepunkt.
        Das wäre für Menschen auf dem Lande eher kein Problem.

        • Dann ist der ID.3 ja genau das richtige Fahrzeug für dich. 🙂

          Allerdings sind Elektrofahrzeuge halt noch ziemlich teuer und VW ist ja grundsätzlich nicht billig sondern eher gehobene Mittelklasse.

  14. Bedauerlich ist, dass sich die deutschen Hersteller zuerst wadenbissig und bis hin zur Nutzung von Schumeleien am alten Verbrenner festgebissen hatten und nun ausgerechnet die Akku Streetscooter anbieten wollen.

    Was wir brauchen ist Wasserstoff. Es gibt nicht nur die allseits bekannte Brennstoffzelle, es gibt sogar regelrechte Kraft-Verbrennungsmotoren für Wasserstoff. Damit können auch Baumaschinen, LKW oder Züge emissionsfrei betrieben werden und Diesel kann komplett ersetzt werden, nicht nur Benzin (Akku Scooter).
    Wasserstoff lässt sich zudem in kürzester Zeit betanken und verbrennt selbstverständlich absolut umweltfreundlich und würde überdies das ewige Speicherproblem bei den wechselhaften Erneuerbaren lösen. Und zwar ohne noch tiefer in all den technischen Probleme der Lithium-Akkus zu versinken.

    Und wer behauptet, dass Akkufahrzeuge total ökologisch seien, der ignoriert schlicht wo das Lithium her kommt. Es gibt nur wenige Vorkommen auf der Welt. Und diese lassen sich nun einmal nur unter Rabbau an der lokalen Natur abbauen. Anders kommt man an dieses Spurenelement nicht dran. Selbst bei perfektem Lithium-Recycling müssten wir noch Jahrzehnte zusätzliches Lithium abbauen um langsam alle Verbrennungsmaschinen durch Akkumaschinen zu ersetzen.

    DIe Tragik ist wenn nun VW alles auf eine Karte, das Akkuauto, setzt. Und sobald da ein Hersteller mit einem Gesamtpaket aus Wasserstoff kommt wird der den Markt aufrollen. Und zwar bei PKW und gewerblichen Nutzfahrzeugen und auf der Schiene und gleichzeitig noch als Energiebroker in der Speicherung und Neuverstromung von Überschüssen aus den Erneuerbaren. Wasserstoffökonomie wäre ein gigantisches Geschäftsmodell, wird auch komplett verschlafen.

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