Vorwerk Thermomix: Cookidoo-Abo wird teurer

Wir berichteten darüber, dass man bei Vorwerk neue Möglichkeiten für Cookidoo realisiert. Ab dem 16.11. lassen sich eigene Thermomix-Rezepte und -Kreationen erstellen, importieren oder entsprechend verändern und abspeichern. Kurz danach wird das Abo auch teurer. Kostete es bisher 36 Euro pro Jahr, so wird es ab 2022 mit 48 Euro zu Buche schlagen. Vorwerk teilt dies den Kunden in einer E-Mail mit, die den Titel „Coole News von Cookidoo“ trägt. Preiserhöhungen sind ja bekanntlich immer gern gesehene, coole News. Kunden, die ihr Abo vorher abschließen oder in die automatische Verlängerung fallen, zahlen dann für 12 Monate noch den alten Preis.

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25 Kommentare

  1. Die Erhöhung ist ja ein Witz. Was rechtfertigt diese Erhöhung?

    • Was rechtfertigt überhaupt einen Preis in dieser Höhe? Wie viele andere Dinge auch funktioniert das nur, weil die Kunden das auch mitmachen.

      • In diesem Fall eher mitmachen müssen. Es gibt keine anderen Anbieter somit friss oder stirb.

        • Aber auch nur, wenn man meint, unbedingt dieses Abo haben zu müssen. Ganz grundsätzlich ist das aber auch entbehrlich. Aber ebenso grundsätzlich kann ich auch verstehen, dass man nicht verzichten möchte. Das ändert aber auch nichts am Kern meiner obigen Aussage.

    • PeterPolonik says:

      Zum Beispiel, dass in Wuppertal weiterhin 1200 Menschen einen sicheren Arbeitsplatz haben, Cookidoo stetig weiter entwickelt wird und auch in Zukunft um neue Features ergänzt wird.

      Denkt ihr die Entwicklung ist kostet nichts? Glaubt mal nicht, dass Vorwerk an die Programmierung irgendwelche schlecht bezahlte Inder setzt. Fachkräfte in Deutschland kosten eben etwas.

      Wer sich das nicht leisten will, kann sich das Gerät von Lidl kaufen.

      • Ah, der PeterPolonik träumt von der guten alten Zeit. Wach auf Peter, der Thermomix wird schon lange nicht mehr in Wuppertal produziert. Vorwerk ist mit der Produktion vor Jahren nach Frankreich und China ausgewandert.

        Und a propos „wilde Träumereien von früher“: auch früher war es durchaus berechtigt, nach dem Gegenwert für eine monetäre Leistung zu fragen. Erst recht bei einer solch drastischen Preissteigerung.

        • PeterPolonik says:

          Tandeki, zufälligerweise kenne ich Vorwerk ganz gut ohne hier weitere Details zu nennen.
          Leider bist du schlecht bzw. falsch informiert.
          Der Thermomix für den deutschen Markt wurde schon immer in Frankreich produziert und wird er auch weiterhin. Nämlich im Werk in Cloyes sur le loir. Schon der TM21 kam aus Frankreich. Das Lohnniveau ist dort ähnlich wie in Deutschland. Und durch das enorme Know How dort, ist die Qualität der Geräte keineswegs schlechter, sondern sogar noch besser.
          Eine Thermomixproduktion in China war niemals für den deutschen Markt vorgesehen. Wie den Medien zu entnehmen, sollte aus China der asiatische Markt bedient werden.

      • 48 Euro im Jahr sichern 1200 Jobs? Hahaha, selten so gelacht. Das ist nichts anderes als Gewinnoptimierung.

        • Du weißt ja Bescheid. Immer billiger, immer besser. Wie beim Fliegen. Und hinterher beschweren wenn es irgendwo mal klemmt für 3 Mark Fünfzig.

      • Fällt mir gerade ehrlich gesagt schwer, auch nur grob zu umreißen, was die 1200 Leute denn so die ganze Zeit so anstellen. Kenne aber Cookidoo auch nicht. Aber grob 4 Mann-Jahre täglich, das ist schon ne Menge.

      • @ PeterPolonik: Entschuldigung, aber bei dem hohen Preis für die Geräte sollte sowas mit drin sein.

  2. sehr „coole News“. Unfassbar, was in manchen Köpfen von Marketing/B2C-Leuten vorgeht. Eine 33%-Erhöhung ist schon echt stark…

  3. Der Thermomix hat schon etwas faszinierendes (ich lebe noch ohne), bei der Verwandtschaft steht der jetzt prominent in der Küche. Wenn man die darauf anspricht folgt eine Präsentation und ein langer Vortrag. Sogar die schöne Zirbenholz Getreidemühle steht nun im Schrank da der Thermomix auch Getreide zu Mehl mahlen kann (der Kaffe Vollautomat ist noch da wei Kaffee kann der Thermomix noch nicht kochen). Ja das Ding fasziniert schon ist aber aus meiner Sicht überteuert und nur für Haushalte von typischer Größe sinnvoll geeignet (be üblichen Anwendungen). Wegen der Faszination werden wohl viele das Abo haben und die Preissteigerung (happig…) mitmachen? Eine echte Cash Cow für den Hersteller!

    • Käpt'n Nuss says:

      Rechnerisch happig, ja. Aber faktisch ist das ja eben genau nur 1 EUR im Monat mehr. Wer sich grundsätzlich einen Thermomix leisten kann, sollte das eigentlich gerade noch so im Haushaltsplan unterbringen können.

      Da dürfte weit mehr Geld für weitaus sinnloseren Quatsch draufgehen, z.B. für das dritte oder vierte Streaming-Abo…

  4. Die absolute Frechheit daran ist, dass Besitzer des TM5 auch von der Preiserhöhung betroffen sind, aber keine Anpassungen an ihren Rezepten auf dem Thermomix vornehmen können. Eine Funktion, die übrigens bereits zu TM5 Zeiten existierte und irgendwann durch eine Softwareupdate entfernt wurde. Somit fühlen dieses sich nicht nur veräppelt, weil sie sich kurz vor Einführung des TM6 auf Hinweis ihres Vorwerk Vertreters, ein TM6 käme erst in vielen Jahren, den TM5 gekauft haben. Nein, sie müssen auch noch für Funktionserweiterungen des TM6 bezahlen, die sie gar nicht nutzen können. Zudem eine Einschränkung, die rein durchs Marketing entschieden und nicht technisch bedingt ist. Das zeigt auch, dass solche geschlossenen Systeme immer ein Risiko darstellen.

  5. Hahaha, du verstehst das total falsch: Coole News ist die Preiserhöhung für Vorwerk (deren Jahresgewinn wächst um eine schöne Summe), nicht für die Kunden.

    Wobei mir die Kunden überhaupt nicht leid tun: Wer aus dem Hause Vorwerk etwas kauft, hat von Preis-Leistungsverhältnis eh nicht die geringst Ahnung, da fällt ihm als ausgewiesenes Opfer die Preiserhöhung beim Abo sicherlich auch nicht weiter auf.

  6. Ich hab heute eine Mail von Vorwerk bekommen, es gibt eine Testphase für wenn ich „Meine Kreationen“ wenn ich es nicht nutzen will bezahle ich den alten Preis. Will ich es nutzen den neuen Preis. Das finde ich fair.

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