Vodafone: Lumia 640 reiht sich in die Voice over LTE-Geräte ein

Gute Nachrichten für Vodafone-Kunden, die ein Lumia 640 ihr Eigen nennen. Dieses schließt sich den beiden Geräten Samsung Galaxy S5 und Sony Xperia Z3 an und kann nun auch für die Telefonie über das LTE-Netz genutzt werden. Das LTE-Netz von Vodafone deckt nach Vodafones Angaben 75 Prozent der Fläche Deutschlands ab. In diesen Gebieten entfällt dann der Wechsel zwischen 3G- und LTE-Netz, was wiederum den Akku des Kunden schonen soll.

Lumia640VoLTE

Außerdem lassen sich Gespräche über das LTE-Netz viel schneller aufbauen und die Telefonie soll „glasklar“ sein. Kann ich nicht beurteilen, ich habe bisher nicht im LTE-Netz telefoniert. Seit März ist VoLTE bei Vodafone verfügbar und es werden bald weitere Geräte von HTC und LG folgen, die diese Technik unterstützen, wie Vodafone in der Pressemitteilung erklärt. Falls Ihr VoLTE schon einmal genutzt habt oder aktiv nutzt, lasst mal hören, ob dies wirklich so viele Vorteile bringt wie angepriesen.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

9 Kommentare

  1. Alexander says:

    Wie wird das realisiert? Gibt es eine Whitelist bei Vodafone, wo die Geräte draufstehen müssen, damit es funktioniert oder ist VoLTE für alle freigeschaltet, die technisch in der Lage dazu sind?

  2. GongGonzo says:

    Über die IMEI kann der Gerät-Typ erkannt werden.

  3. Sascha Ostermaier says:

    VoLTE-Geräte erhalten ein Update, dass die Funktion dann aktiviert. Technisch müssen die Voraussetzungen in den Geräten logischerweise vorher bereits bestehen. Afaik genügt hier ein Update der Netzbetreibereinstellungen, nagel mich aber nicht darauf fest. 😉

  4. „Das LTE-Netz von Vodafone deckt nach Vodafones Angaben 75 Prozent der Fläche Deutschlands ab.“
    Dass das gelogen ist, konnte ich in dieser Woche auf einigen Hundert Bahnkilometern in Süddeutschland „erfahren“: Gar Nix, viel Edge, mit Glück H+… 🙁

  5. @Ralle oder du warst in den 25% fläche unterwegs

  6. Solange man in halbwegs bewohntem Gebiet unterwegs ist, ist die LTE-Abdeckung von Vodafone meiner Erfahrung nach beeindruckend gut.

    Bald telefonieren mobil alle mit super Sprachquali und am Festnetz hängen noch Analog-Telefone trotz IP-Anschluss.

  7. @fly
    das kommt aber auch darauf an wo man ist, bei uns ist Vodafone mit abstand das aller schlechteste Netz. Verbindungsabbrüche und mangelnder ausbau und das seit ca 3 Jahren. Und ich rede von Region, das selbe hat man in Strädten und auf dem Dorf.

  8. Alexander says:

    @Sascha:
    Und was ist mit Geräte, die technisch VoLTE-fähig sind, aber nicht bei Vodafone gekauft wurden?
    Mein jetziges Smartphone ist ein Xiaomi Mi2s und ist jetzt 2 Jahre alt. Mein Fragen zielen also darauf ab, ob ein VoLTE-fähiges Smartphone aus China im Vodafone-LTE-Netz funktioniert oder ob da noch ein paar Hindernisse lauern.

    @fly:
    In der aktuellen c’t gibt es eine Informationen wie man alte Analog/ISDN-Geräte möglichst sanft ins VOIP und HD Voice-Zeitalter herüberholt. Ich habe gerade 2 Fälle, wo ich früher oder später diesen Übergang vollziehen muss.

    @Ralle:
    Gerade beim Bahnfahren gibt es 2 Aspekte, die für den in der Regel miesen Netzqualität zu tun haben. In den schlecht versorgten Gebieten gibt es bis auf die Geräte der Bahnreisenden wenige, die die Mobilfunkzelle auch nutzen. Dazu kommt, dass ein LTE-Mast in der „Wüste“ auch einen Glasfaser-Anschluss benötigt, was dort natürlich teurer ist. Der andere Grund ist die Geschwindigkeit. In einer kurzen Zeit passiert ein Zug eine Mobilfunk-Zelle. Bei jedem Zellwechsel muss ein Roaming durchgeführt werden. Wenn die Masten dann nicht in der Nähe der Gleise, sondern in der paar Kilometer entfernten Ortschaft steht, reduziert sich die Zeit in der ein Zug eine Zelle durchfährt erheblich.
    Zwar ist die „Geschwindigkeit“ bei der DB nicht wirklich berauschend, aber in einer kurzen Zeit steigt die Auslastung einer Mobilfunkzelle stark an, wenn ein Zug herankommt. Dies muss bei der Konfiguration der Mobilfunkmasten berücksichtigt werden und erst in den letzten 1-2 Jahren scheint sich die DB mit den Netzbetreibern um diese Situation zu kümmern.
    Dazu kommt, dass ein Waggon bauartbedingt die Mobilfunk-Frequenzen dämpfen. Siehe Faradayscher Käfig.

  9. Die CT schaue ich mir dann mal an, wobei ich da zumindest was die Möglichkeiten angeht auch halbwegs auf dem Stand bin dank ip-phone-forum.
    Den 1-2 Leute bei denen ich Telekom-IP eingerichtet habe, ist HD-Voice aber sowas von egal, die wollen einfach nur, dass ihr Telefon weiterhin zuverlässig funktioniert. Und anstatt für ein paar Euro für brauchbare Gigaset-Handteile oder Speedphones auszugeben, die an einer FritzBox bzw am Speedport gut laufen, wird dann lieber 60€ mehr für einen Router mit ISDN-Bus bezahlt um den „ISDN-Müll“ weiterzubetreiben. Man muss die Leute schon zwingen ^^