Vodafone: GigaTV Cable Box 2 und erweiterte Netflix-Partnerschaft

Ab heute erhalten Neukunden im Tarif „GigaTV inklusive Vodafone Premium“ ein neues Fernseh-Empfangsgerät für den Kabelanschluss, die sogenannte „GigaTV Cable Box 2“. Das Angebot ist laut des Anbieters bundesweit verfügbar – erstmals bekommen damit auch Vodafone-Kunden im Gebiet der ehemaligen Unitymedia-Gesellschaften in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg Zugang zu Vodafones GigaTV-Angebot – also die Bundesländer, die eh bald ein paar Sender „verlieren„.

Die neue Set-Top-Box für den Kabel-Fernsehempfang ersetzt die bisherige „GigaTV Cable Box“ und unterscheidet sich von dieser durch eine neue Benutzeroberfläche. Die neue Box verfügt über eine abnehmbare Festplatte mit bis zu 1 TB Speicherkapazität. Zudem kann die neue Box TV-Inhalte auch in UHD auf kompatible TV-Geräte übertragen und bietet Komfortfunktionen. Zum offiziellen Start der neuen GigaTV-Plattform im Herbst wird die GigaTV Cable Box 2 auch für Kunden mit anderen TV-Paketen erhältlich sein.

Die „GigaTV Cable Box 2“ kostet im Bundle mit dem Pay TV Paket ‚Vodafone Premium‘ als Leihgerät in den ersten sechs Monaten der 24-monatigen Vertragslaufzeit 14,99 Euro und danach 19,99 Euro monatlich. Voraussetzung ist ein kostenpflichtiger, vollversorgter Kabelanschluss von Vodafone für rechnerisch 14,99 Euro pro Monat im Einzelnutzervertrag oder oftmals bereits in den Mietnebenkosten enthalten. Hinzu kommt ein einmaliges Bereitstellungsentgelt in Höhe von 49,99 Euro.

Das TV-Paket ‚GigaTV Cable inklusive Vodafone Premium‘ bietet Zugang zu insgesamt 174 TV-Sendern, darunter 79 in HD-Qualität.

Zeitgleich kommunizierte Vodafone heute, wenn auch leicht schwammig, den Ausbau der Partnerschaft mit Netflix. Die neue kommerzielle Vereinbarung sieht gemeinsame Marketing-Kooperationen vor und umfasst verschiedenste Initiativen, die das Entertainment-Erlebnis auf Vodafones GigaTV-Plattform für Netflix-Fans erweitern sollen. Geplant sind laut Vodafone integrierte Produkt-Angebote und mehr Komfort für GigaTV-Kunden bei der Buchung und Abrechnung. Zudem sollen Inhalte von Netflix künftig noch besser auf der GigaTV-Plattform auffindbar sein. Details zur Umsetzung wollen beide Unternehmen im Verlauf des Jahres bekannt geben.

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caschy

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5 Kommentare

  1. Sorry, aber das rechnet sich vorn und hinten nicht – Internetanschluß + Kabelanschluß + TV-Vertrag
    Da ist man zB mit Magenta TV deutlich günstiger unterwegs. Die Kosten für den Kabelanschluß scheinen die meisten einfach zu unterschlagen als „War-Schon-Immer-Da“-Kosten

  2. Ich weiß nicht genau was GigaTV umfasst, ich habe es jedenfalls nicht gebucht, auch kein sonstiges Kabelfernsehen. Trotzdem kann ich mit meiner Vodafone Fritzbox 6490 das Fernsehprogramm empfangen und im lokalen Netz verteilen.

    • Genau aus diesem Grund ist die Box da, dass du das nicht im lokalen Netz mehr verteilen kannst 😉

      • @ Steffen wie soll das bitte technisch gehen?

        @ kOOk wie soll das bitte gehen in der VF Firmware ist kein DVB-C Streaming drin mal eine 6490 gehabt von VF nur die freien FB können das und wie eine GigaTV Box 2 die über den TV Port der Antennendose angeschlossen wird und die FritzBox aber mit dem Internetport „Schraubanschluß“ verbunden ist würde mich mal intressieren.

        • Erstmal ist in der Fritzbox 6460/6591 ab OS 7.21 DVB-C freigeschalten. Heißt hier sind die wenigen noch frei empfangbaren Sender im lokalen Netz streambar. Glaub 4 Geräte parallel.
          Zu Celli: Vodafone plant wie Sky, dass das PayTV-Angebot nur noch über den Universalreceiver an den Mann zu bringen. Bei CI+ Modul gibt es ja auch schon die Sperre für Neukunden Sky freischalten zu lassen wie man hört und ließt.
          Vorteil von den Receivern. Das Nutzerverhalten/geschaute wird analysiert und mitprotokolliert. Zudem wird via diversen Apps gelockt sowie die Mediathek implementiert und angeboten.
          Smartcard soll das Gerät auch nicht mehr haben.
          Diese propertären Receiver haben noch nie den Fokus gehabt, dass beste für den Anwender zu wollen.

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