VMware: Version für den M1-Mac könnte noch lange bis zum Release brauchen

Einen großen Schwung Nutzer hat man bei VMware sicher durch den neuen Fusion Player gewonnen. Denn jener erlaubt es, im Gegensatz zu Parallels Desktop, Windows kostenlos zu virtualisieren. Ihr braucht also auf dem Mac nur den Fusion Player und eure Windows-Lizenz.

Klappt super, nutze ich selbst auch so. Die große Neuerung für Virtualisierungsunternehmen war aber der neue Apple-M1-Chip. Da war es dann nicht mehr möglich, die Software mit der normalen Windows-Version zu nutzen.

Man benötigt nun eine speziell angepasste Version von Parallels oder VMware nebst Windows on ARM. Parallels hat schnell geschaltet und mittlerweile eine angepasste Version veröffentlicht. Bei VMware ist man da langsamer unterwegs.

Da heißt es auf Nachfrage, dass es zwar in naher Zukunft eine Beta geben würde, man sei aber Monate davon entfernt, den Nutzern ein finales Produkt präsentieren zu können.

VMware veröffentlicht neue Versionen von Fusion und der Windows-Ausgabe Workstation normalerweise in der Woche vor seiner VMworld-Konferenz. Die Veranstaltung ist für den 5. Oktober 2021 angesetzt.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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5 Kommentare

  1. Kann ich nachvollziehen: Windows ARM und ARM-Linux zu virtualisieren, ist eher eine Nischen-Anforderung.
    Windows ARM kann man offiziell nicht kaufen. Es wird dann spannend wenn man es schafft, X86-Versionen zu virtualisieren.

  2. Eben, ARM ist eine Nische! Ich habe diverse Intelmaschinen (Windows 7, Windows 10, Windows Server) im Einsatz, die ich neu aufsetzen müßte. Abgesehen davon, daß das viel Zeit kostet, fehlt es vermutlich an Installationsmedien, Lizenzen … für die neuen Maschinen. Ich überlege glatt, ob ich mir nochmal ein Intel – Macbook Pro hole. Dann habe ich noch ein paar Jahre vor mir … und was in ein paar Jahren ist … wer weiß das schon. Oder doch wieder zurück zu Dell.

    • ARM ist ein regelrechtes Massenprodukt und praktisch überall wichtig geworden und nur bei Desktopsystemen (noch) eine Nische. Das hat auch damit zu tun das Microsofts Versuche von CE, RT bis WoA bisher allesamt gefloppt sind. Die werden sich nach Apple aber auch daran machen müssen in Zukunft ARM-Systeme anbieten zu können. Der desaströse Zustand von Windows on ARM muss sich langfristig ändern, weil ARM auch auf der Serverseite gefordert wird und Microsoft aktuell die Basis dafür fehlt. Und mal ehrlich, es ist extrem peinlich, dass MS Office für Apples macOS nativ unter ARMs läuft, während es unter Windows noch immer keine Version dafür gibt.

  3. Die neue Parallels Version funktioniert super mit Windows ARM Preview.
    Unter ARM Windows lässt sich dann 64-bit Software installieren, die dann wohl emuliert wird. PowerBI Desktop, Office / Excel mit PowerPivot oder auch WindirStat laufen beispielsweise ganz ok. Boxcryptor läuft andererseits leider nur als Portable Version, da die als Service hardwarenahe Treiber verwenden (eine native Version für ARM gibt es leider nicht).
    Ich möchte aber gar nicht wissen, wieviele Schichten der AMD64-Programmcode durchläuft. Bei der Grafik-Hardwarebeschleunigung gibt es auch noch Potential.
    Mein erster Eindruck war jedenfalls begeistert! 😀

  4. Liegt ganz sicher nicht daran, dass VMWare inzwischen zu EMC und damit zu Dell gehört. 😉

    Deren Hauptgeschäft ist aber auch vor allem die Serversparte. Dort wird Container-Technik und Virtualisierung für ARM auch immer wichtiger, aber das hat eben nichts mit Desktop-Virtualisierung zu tun.

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