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Vivid Invest erlaubt nun Aktien- und ETF-Investments

Das deutsche Fintech „Vivid“ ist erst vergangenen Sommer gestartet, legt in Sachen Entwicklung jedoch ein ordentliches Tempo an den Tag. Google Pay hatte man bereits zum Start parat, Apple Pay reichte man nach. Vivid bedient sich hierbei der Bankenlizenz der Solaris Bank. Mein liebstes Feature: Die Shared Pockets. Jene erlauben diverse Unterkonten mit eigener IBAN, die man beispielsweise als WG oder Haushalt bequem mit bis zu fünf weiteren Funktionen teilen kann. Jedes Mitglied eines Shared Pockets kann dort dann eigene physische Karten oder auch Google Pay bzw. Apple Pay für Zahlungen verknüpfen und mit dem Konto haushalten.

Mit Vivid Invest bietet man nun die, seit langem angekündigte Möglichkeit, Investments in ETFs und Aktien zu tätigen. Genauer gesagt wird dies durch eine Kooperation mit der CM-Equity AG zur Verfügung stellt. Voraussetzung dafür: Eine App-Version von 1.25 oder höher. Die Investment-Option erreicht ihr, in dem ihr ein neues Pocket mit Art „Investment“ erstellt. Anfangs müsst ihr dafür einige Fragen durchlaufen, mit welchen man die rechtlichen Bedingungen sowie eure Einsicht in Sachen „Risiken und Nebenwirkungen“ abklopft.

Anschließend könnt ihr auch schon direkt mit dem Investieren loslegen. Broker-Gebühren werden keine fällig. Im Falle des Investments in US-Aktien berechnet man einen Aufschlag um 0,5 Prozent auf den Live-Wechselkurs. Mittels Fractional Shares ist es zudem nicht notwendig vollständige Aktien zu kaufen, sondern es kann auch in Bruchteile jener investiert werden. Abgewickelt wird das Ganze auf Echtzeit-Basis. Bis zu 1000 Sammlungen an Aktien und ETFs will man seitens des Kooperationspartners parat haben. Aufgebaut ist das Ganze ähnlich wie das risikofreie Vivid-Cashback selbst.

Bei anderen Fintechs wie Revolut sind derartige Funktionen bereits länger an Bord. Dort bietet man zusätzlich auch die Möglichkeit in Crypto-Währungen zu investieren. Kann euch ein Fintech mit solchen Funktionen noch locken oder müsste man da inzwischen ganz andere Geschütze auffahren?

  • Danke Steffen!

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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14 Kommentare

  1. Das Angebot hört sich zwar gut an mit den Aktien, aber für jemanden der neu bei diesem Thema ist, eine Katastrophe. So wie es aussieht, wird bei dem verkauf von Aktien nicht automatisch die Abgeltungssteuer abgezogen.
    Viele freuen sich dann über die tollen Gewinne die sie gemacht haben, und am ende des Jahres steht das Finanzamt vor der Tür.

  2. Ich wünsche mir seit Jahren sowas wie die Pockets bei einer klassichen Bank. Zu Vivid würde ich erst wechseln, wenn die ein richtiges Gemeinschaftskonto anbieten.

    • Felix Frank says:

      Was fehlt dir an den Pockets im Gegensatz zu einem klassischen Gemeinschaftskonto? Mir fällt lediglich die rechtliche Basis ein, denn nur eine Person ist logischerweise der haftende Inhaber. Ansonsten finde ich bei den Pockets alles sinnvoller und besser gelöst.

      • Ich würde die Pockets primär zum Ansparen von Rücklagen (Auto, Versicherungen, Urlaub) nutzen wollen. Dann müsste ich aber min. eins für Haushaltsausgaben bestücken und der besseren Hälfte freigeben. So wäre das dann ja möglich. Oder gleich alle Pockets teilen…hmmm. Müsste man mal richtig durchdenken.

  3. 1.30.1 und kein „Investment“ bei einem neuen Pocket. Geht wohl nur für deutsche Kunden

  4. Finde ich super. Ist das einzig große Thema, welches ich mir bei bunq noch wünsche. Vivid gibt da echt ordentlich Gas.

  5. Angeblich soll es sich nich um „echte“ Aktien und ETFs handeln, sondern nur um Derivate!!! Fettes Emittenten-Risiko! Das würde ich im Text oben ergänzen… und den Verlgeich mit dem „risikofreien“ Cashback in diesem Sinne überdenken…
    Aus der Produktseite geht das leider nicht hervor. Das ist auch der Grund warum ich solche Neobanking-Dienstleister vermeide… sollen die erstmal beweisen, dass ihre Produkte langfristig marktfähig sind.

    Quelle: https://www.vielebroker.de/news/vivid-invest-startet-in-deutschland-mit-1-000-werten/ & https://www.reddit.com/r/Finanzen/comments/lprt4l/bei_vivid_money_kann_man_nun_auch_investieren/

    • Genau so wie du sagst. Fractional Shares sind keine Aktien. Wer in Zeiten von Discounter Brokern wie TR und Smartbroker noch Fractional Shares kauft, ist nicht mehr zu helfen. Diese Geschichte von Vivid ist nutzlos aber Unwissende und Laien werden das nicht wissen. Schade, dass es in diesem Artikel hier nicht noch einmal deutlich gemacht wird. Es werden Derivate erworben, keine Aktien. Du bist nicht Eigentümer der zugrundeliegenden Aktien/ETFs: Daher erwirbst Du mit Deiner Investition keinerlei Stimmrechte.

      • Bei einem Großteil klassischer Aktien heutzutage erwerbe ich auch keine Stimmrechte, weil ein Großteil als Vorzugsaktien gehandelt werdnen. Und was sollen mich Stimmrechte als Kleinanleger auch kümmern? Dass ich bei der Aktionärversammlung 2 Butterbrezeln holen kann?

  6. ForenUser_0815 says:

    Nette Sache, aber: Eine App die auch Tracker zu Facebook mitbrinkt…nein danke!

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