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Vivaldi für Android verlässt das Beta-Stadium

Vivaldi für den Desktop gibt es nun in Version 3 und es ist gerade einmal ein knappes halbes Jahr her, seit man mit der Android-App des Browsers in die Beta gestartet ist. Auch hier wurden noch einmal zahlreiche Neuerungen – seit der Beta 2 im Dezember – eingearbeitet und der Browser verlässt nun offiziell das Beta-Stadium. Vivaldi ist ab sofort für Android-Smartphones, Tablets und Chromebooks ab Android 5 verfügbar.

Den Fokus habe man bei der Android-App laut Vivaldis Aussagen auf Benutzerfreundlichkeit gelegt. Unschwer zu erkennen, so sind viele Bedienelemente direkt über den unteren Bildschirmrand leicht erreichbar. Neben der klassischen Nutzung im Hochformat am Smartphone ist Vivaldi für Android auch auf die Nutzung im Querformat sowie die Nutzung auf größeren Displays wie Phablets und Tablets optimiert. Für letztere hat man auch eine Desktop-Ansicht mit integriert.

Wie auch für Vivaldi 3.0 am Desktop gibt es den eingebauten Tracking-Schutz in Kooperation mit DuckDuckGo sowie einen Ad-Blocker. Letzterer ist standardmäßig deaktiviert. Über das Schild-Symbol in der Adressleiste gibt es zusätzliche Informationen sowie Einstellmöglichkeiten für die eingebauten Blocker.

Browser-Daten wie Lesezeichen, gespeicherte Passwörter, Browsing-Verlauf (derzeit nur für eingetippte URLs) sowie Autofill-Informationen können über eine Vivaldi-eigene Synchronisierung zwischen verschiedenen Geräten wie Smartphones und Desktop-Computern auf demselben Stand gehalten werden. Vivaldi verspricht eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sowie die ausschließliche Nutzung von eigenen Servern in Island.

Synchronisiert werden können auch Notizen, welche in der integrierten Notizfunktion angelegt wurden. Diese lassen sich zudem durchsuchen.

Der Tab-Switcher hilft bei der Verwaltung von Registerkarten und zeigt auch jene Registerkarten, die auf einem anderen Gerät geöffnet sind. Registerkarten können zudem geklont werden.

Auch an eine Screenshot-Funktionalität hat man gedacht: Hier kann entweder der sichtbare Bereich oder sogar die gesamte Seite erfasst werden. Sicherlich nützlich für Smartphone-Nutzer ohne Scrollshot-Funktion oder bei extrem großen Webseiten.

Die Startseite bringt die Möglichkeit Shortcuts anzulegen, diese zu gruppieren und zu kategorisieren.

In der Adressleiste kann über die Verwendung von Spitznamen zwischen verschiedenen Suchmaschinen gewechselt werden.

Auch einen Dark Mode hat man in der Android-App am Start – zwischen hellem und dunklem Theme könnt ihr aber freilich selbst wählen.

Weitere Neuerungen:

  • Sorgen Sie für ein sauberes Haus mit einem schnellen Swipe, indem Sie Swipe to Close Tabs aktivieren.
  • Ändern Sie die Größe von Kurzwahlnummern mit kleinen Kurzwahlnummern.
  • Markieren Sie „Statusleiste ausblenden“, um mehr Platz auf dem Bildschirm zu schaffen.
  • Aktivieren Sie Scrollbars auf internen Seiten, um zu sehen, wie weit Sie sich auf der Seite befinden.
  • Browsen Sie mit „Immer Desktop-Site anzeigen“, um die Desktop-Version der Site anzuzeigen.
  • Wählen Sie unter Barrierefreiheit die Option „Vereinfachte Ansicht“ für Webseiten, um Seiten im Stil der „Leseransicht“ übersichtlich darzustellen.

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Student auf Lehramt. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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Ein Kommentar

  1. Ohne AddOns ist das Ding für mich erstmal tot. Leider.

    Mal sehen, wie sich Kiwi weiterentwickelt, jetzt, wo es opensourced wurde.

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